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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 0:22 
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Torsten1 hat geschrieben:
Zitat:
Wir dürfen Uns leider nichts vormachen dass ein finanzieller Krieg in den nächsten Jahrhunderten unausweichlich ist


Hä? Wir sind längst mitten drin! Noch nicht bemerkt?


Nööö
Du? :wwgr:

_________________
„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 0:51 
Torsten1 hat geschrieben:
Zitat:
Welcher Arbeitnehmer der seinen Job ernst genommen hat ist denn mit 65 Jahren noch nicht ausgebrannt?


Da steckt schon der Fehler. Man dürfte nicht ausgebrannt sein. Wofür denn die ganze Maloche? Für Wachstum, oder? Schneller, höher, weiter! Immer mehr produzieren, aber so, dass die Produkte nicht zu langlebig sind. Denn wir sollen ja auch kaufen, kaufen, kaufen. Wozu übrigens? Ach ja, für den Profit Weniger, die dafür auch steuerlich geschont werden. Und weil das Ganze nur mit immer neuen Investitionen funktioniert, braucht es ordentlich Kredit. Dafür schreibt die Bank ein Papier aus, das besagt, dass der Kreditnehmer Geld gegen Zinsen geliehen bekommt. Aber die Bank hat das Geld gar nicht. Sie erfindet es nur, es ist nur Buchgeld ohne realen Gegenwert. Das nennt man Geldvermehrung. Die Bank ist also in diesem wirtschaftlichen Kreislauf die nie versiegende Quelle, die das Wirtschaftswachstum ins Unendliche lebensnotwendig braucht, damit sie weitersprudeln kann. Und diese Quelle wird immer reicher, die reale Volkswirtschaft und vor allem die realen Konsumenten, Arbeitnehmer, Handwerker, Rentner und die öffentliche Hand werden immer ärmer. 99% werden immer abhängiger von 1%. Das wird bei uns Demokratie genannt, denn selbst die Gesetze werden inzwischen von Konzernmitarbeitern initiiert und vorbereitet, die in den Ministerien sitzen und dafür sorgen, dass die Regierung das Wohl des Volkes mehrt, wie die Kanzler schwören müssen.

Die Produktivität ist heute so hoch, dass gar nicht alle arbeiten müssten, um ein auskömmliches Einkommen zu erzielen. Und diejenigen, die in diesem System sozusagen überflüssig geworden sind, was soll mit denen geschehen? Es wird ja manchmal über ein voraussetzungsloses Grundeinkommen nachgedacht. Dieses ist auch auf die Dauer alternativlos, es sei denn, man führt ein Euthanasieprogramm für "prekäre" Schichten ein. Will das Jemand? Oh, darüber denken bestimmte Kreise ernsthaft nach!

Also, irgendwie scheint doch die ganze Schose nicht richtig organisiert zu sein. Es wird Zeit, über andere Wege nachzudenken, oder? Aber ich bin skeptisch, ob die Deutschen dafür ihre Ärsche hochkriegen werden! Die müssen schon am Verhungern sein, ehe sie ernstmachen. Aber dann kommen wieder die falschen Rattenfänger, hinter denen wiederum die alten Kräfte stecken, die nur mit uns spielen. Leute, wir werden komplett für dumm verkauft bzw. wir lassen uns für dumm verkaufen!


Um die 100 Jahre hat uns der Vortschritt und der Produktivitätszuwachs alle immer wohlhabender gemacht.
Seit 1989 kommt technischer Vortschritt und Produktivitätszuwachs plötzlich nur noch
einer immer kleineren Bevölkerungsgruppe zu Gute.
Fuer immer grössere Teile der Bevölkerung geht der Wohlstand,der bei uns ueber das Nettoeinkommen und die Kaufkraft definiert werden zurueck.
Vermutlich wird es auch Rudi noch erleben,das seine Rente plötzlich nicht mehr zum Leben reicht,obwohl D. wieder Export-und Produktionsrekorde feiert.

Ach ja,das letzte mal das die Deutschen ihr Schicksal selbst in die Hand genommen haben,also wie du es ausdrueckst ihren Hintern hoch bekommen haben,war 1918 beim Matrosenaufstand,als der letzte Dumm-Kaiser aus Gruenden der Ehre noch einmal ein Paar tausend Soldaten opfern wollte.
An sich hatte er dabei natuerlich weniger gedacht. :D
Lange ist es her.

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 1:50 
Exklusiv für Ingo:

http://www.youtube.com/watch?v=tPR6QMIYfyA
http://www.umkreis-institut.de/umkreis- ... europa-33/
http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/0 ... udalismus/
http://iknews.de/2011/05/12/argentinien ... in-dejavu/


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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 9:25 
Rudi hat geschrieben:
Zitat:
Auf unsere Kinder hätte in D. mit höchster Wahrscheinlichkeit nur Armut,Perspektivlosigkeit und Multi-Kulti Freuden gewartet.


Da muss ich wohl in einem anderen Land wohnen.
Ich muss dir sagen: Du übertreibst in nicht mehr erträglicher Weise.


Hej,

also da muß ich Rudi vollkommen Recht geben. Entweder wohn ich auch in einem anderen D oder ich bin blind. Alle meine 3 Kinder haben sofort einen Ausbildungsplatz bzw. danach einen Arbeitsplatz bekommen. In meinem doch sehr großen Bekanntenkreis gibt es nicht einen, wirklich nicht einen einzigen, deren Kinder keine Lehrstelle bekommen hätten. Vielleicht nicht immer der Traumberuf, aber wer kann das schon immer vorher genau wissen.

Und ich kenne einige Unternehmer, die händeringend Lehrlinge suchen. Insbesondere im Handwerk. Vielleicht wollen die jungen arbeitslosen Schweden ja nach D auswandern?

@ Wolfgang B.

Du schreibst, im Gegensatz zu D darfst Du in S dein verdientes Geld auch behalten? Wie meinst Du das? Ich dachte eher in S sind die Steuern und Abgaben aufgrund des so gelobten Sozialstaates sogar höher Das würde mich interessieren. Vielleicht können wir das mal an einem konkreten Zahlenbeispiel ermitteln.

Und es ist wie Ingo schreibt: Die Zahl der Arbeitenden, die die Rente finanzieren, ist stets gesunken. Und sie wird es weiterhin. Irgendwann bekommt jeder seinen persönlichen Rentner zugeteilt. Das klingt sehr ironisch. Ist aber wohl die Konsequenz. Das jetzige umlagefinanzierte Rentensystem funktioniert nur wenn es ausreichend Kinder gibt. Wer sich bewußt gegen Kinder entscheidet, trägt leider dazu bei. Und das das System auf Dauer nicht mehr funktionieren kann sollte dem Dümmsten klar sein. Dazu hat sich die Welt zu stark verändert. Das kann man beklagen oder auch nicht, aber es ist halt so.

Eins muß man auch sagen: Ich bin wirklich froh, daß sich meine Großeltern während des fürchterlichen Weltkrieges, in einer perspektivenlosen und von Hunger, Armut und Vertreibung gekennzeichneten Zeit doch entschieden haben, Kinder zu zeugen. Sonst wäre ich heute nicht da. Diese Generation war es, die ich bewundere, die Großes geleistet hat. Die haben angepackt und nicht nur rumgejammert.

Heute entscheiden sich Leute gegen Kinder, weil die in 20 Jahren vielleicht keine Lehrstelle bekommen oder das Gemüse nicht mehr so gut ist oder die Steuer hoch ist oder oder oder.......hä :wwgr:

Sorry, aber wir degenerieren zu Jammerlappen und Pessimisten, wie es größer nicht mehr geht, dabei geht es uns doch so prima wie fast niemand anderem.

Ich habe nicht vor auszuwandern. Und an Schweden finde ich die Natur, die geringe Bevölkerungsdichte, die Weite und Freiheit toll. Aber die Lebensumstände weiß ich nicht, ob ich die wirklich eintauschen wollte. Aber jeder ist seines Glückes Schmied.

Gruß
Tom


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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 10:22 
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tomtom112 hat geschrieben:
Rudi hat geschrieben:
Zitat:
Auf unsere Kinder hätte in D. mit höchster Wahrscheinlichkeit nur Armut,Perspektivlosigkeit und Multi-Kulti Freuden gewartet.


Da muss ich wohl in einem anderen Land wohnen.
Ich muss dir sagen: Du übertreibst in nicht mehr erträglicher Weise.


...und diese - auch mMn - Übertreibung macht es einem dann schwer das Bild der Schweden zersetzenden Fremdkulturen für voll zu nehmen, denn warum sollte da vom Autor nicht auch masslos übertrieben werden :wink:

Eigtl. denke ich aber schon, dass die Kinder von Wolfgang.B die von ihm genannten Dinge hätten erleben müssen, bis auf die Armut vlt. weil er ja immerhin jetzt schon komplett ausgesorgt hat.
Wenn ich meinen Kindern den ganzen Tag von den Multi-Kulti-Horden vorheule, die nur darauf warten das Land in Besitz zu nehmen und ständig predige, dass mein Land eh dem Untergang geweiht ist, könnte es schon sein, dass die Kinder sowas auch mal in sich auf nehmen...


tomtom112 hat geschrieben:
Heute entscheiden sich Leute gegen Kinder, weil die in 20 Jahren vielleicht keine Lehrstelle bekommen oder das Gemüse nicht mehr so gut ist oder die Steuer hoch ist oder oder oder.......hä :wwgr:


Ach immerhin lässt es sich ohne Bälger am eigenen Hals leichter über die Missratenen der anderen meckern :wink:



Faszinierend ist doch einfach der Aspekt, dass gerade die Leute, die anderen vorwerfen nichts für ihre Einbürgerung oder was auch immer zu tun, weil sie ihren Arsch nicht hoch bekommen, dann diejenigen sind die selbst gleich kneifen und sich verdrücken, weil nicht umgehend Trauben aus dem Himmel in ihre Münder wachsen, denn ich sehe es wie du tomtom112, dass man hier in :dflagge: eigtl. schon sehr fein Leben kann...sogar ohne eine Beamtenleben zu führen...nicht, dass das gleich wieder kommt.
Wasser predigen und Wein saufen... :YYBC:

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Carpe noctem!

I elva renna, i havet venda


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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 10:38 
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Torsten1 hat geschrieben:


Exklusiv für Torsten1(wobei Betonung auf 1!!!)

wenn du diese Handelshinder oder politischen Wortattacken als Krieg bezeichnet möchte ich nicht
wissen wie du auf Verbalattacken deiner Gattin reagierst.
Wenn ich von einem "richtigen" Finanzkrieg rede meine ich wenn der Pöbel zu den Waffen greift
und die Politiker schon längst im Bunker sitzen

:YY:

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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 11:37 
In dieser Diskussion fehlt mir doch ein wesentlicher Aspekt:

Nämlich die wachsende Branche der Zeitarbeit in Deutschland und die Tatsache, dass immer mehr Menschen trotz Vollbeschäftigung ergänzend auf Hartz 4 angewiesen sind.
Neben der Tasache, dass das nicht gerade zur Zufriedenheit im Job beiträgt, füllt es auch nicht die Rentenkassen. :YYAV:

Ich nenne das einen Skandal und ich glaube nicht, dass diese Menschen sich in eine Hängematte legen - im Gegenteil. Sie sind viel zu sehr mit dem überleben beschäftigt als dass dann noch die Kraft dazu da wäre, aufzustehen und sich zu wehren. :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 11:51 
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Eva hat geschrieben:
In dieser Diskussion fehlt mir doch ein wesentlicher Aspekt:

Nämlich die wachsende Branche der Zeitarbeit in Deutschland und die Tatsache, dass immer mehr Menschen trotz Vollbeschäftigung ergänzend auf Hartz 4 angewiesen sind.
Neben der Tasache, dass das nicht gerade zur Zufriedenheit im Job beiträgt, füllt es auch nicht die Rentenkassen. :YYAV:

Ich nenne das einen Skandal und ich glaube nicht, dass diese Menschen sich in eine Hängematte legen - im Gegenteil. Sie sind viel zu sehr mit dem überleben beschäftigt als dass dann noch die Kraft dazu da wäre, aufzustehen und sich zu wehren. :|

Aber hier geht es doch hauptsächlich darum, dass Reinfeldt geäussert hat, dass das Pensionsalter in Schweden raufgesetzt werden sollte.

Aber ansonsten hast du natürlich recht. Das ist auch ein Aspekt.

Wie erlebst du denn dein Leben in Schweden mit Sicht auf alles, was hier schon genannt wurde???

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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 14:28 
Litelisa hat geschrieben:
Ich denke auch, dass wir alle nicht immer nur fordern sollten (mehr Löhne, mehr Renten, bessere Versorgung) sondern auch mal zufrieden mit dem sein, was wir haben.
Die Lohnspirale in D ist mir, seitdem ich politisch denken kann, ein Dorn im Auge. Das kann nicht gut gehen auch nicht hier in Schweden. Alle wollen im gemütlichen Boot sitzen und warten das "die anderen" was tun.

Aber Rente mit 75 halte ich für total bescheuert. Wer seinen Job noch erledigen kann und will, soll gerne noch solange arbeiten. Aber bitte auf freiwilliger Basis.

Alte Leute sollen Platz machen für die Jungen. Den von denen kommen die Gelder, aus denen unsere Renten gezahlt werden. Und wenn genug Arbeitsplätze da sind, werden sich auch mehr Leute anstrengen (habe ich vielleicht die rosarote Brille auf??) Das - denke ich - gilt für Schweden sowie für Deutschland.


Mein Beitrag bezog sich auf einen solchen Beitrag wie den von litelisa - hatte vergessen zu zitieren. Es geht dabei nicht um eine Lohnspirale, sondern um die Preisspirale - aber das nur am Rande. Man kann sich schlicht nicht mit einem Hungerlohn von 4 Euro plus Hartz 4 zurücklehen und zufrieden sein. Da geht mir echt der Hut hoch.

Für alle, die schwedisch verstehen hier ein Interview zum Thema mit Fredrik Reinfeldt gestern in Gomorron Sverige.
http://svtplay.se/t/102830/gomorron_sverige

Schön fand ich die Feststellung des Moderators, dass es ja verwunderlich sei, dass riksdagsledamöter die Möglichkeit haben, schon mit 50 in Pension zu gehen und ob es denn nicht besser wäre als Politiker mit gutem Beispiel voranzugehen und die eigenen Pensionbestimmungen zu verändern. Reinfeldt kommentiert das nur indem er sagt, dass er hofft, dass die Politiker durch ihr Tun (sprich länger als bis 50 zu arbeiten) überzeugen würden.

Und um auf Deine Frage zu kommen, lis: Ich finde, dass Schweden gerade dabei ist, die gleichen Fehler zu machen wie Deutschland. Als Beispiel sei fas3 genannt (Programm für Langzeitarbeitslose), das genau wie der 1 Euro-Job in D lediglich ein Anreiz für Arbeitgeber ist, an billige Arbeitskräfte zu kommen.

Zum Schluss will ich noch sagen, dass die demographische Veränderung sowohl in Deutschland wie in Schweden ein Riesenproblem darstellt - ein Riesenproblem ist aber auch die falsche Verteilung von Geld.

So long :YY:


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 Betreff des Beitrags: Re: Unser/euer gelobtes Land
BeitragVerfasst: Do, 09 Feb, 2012 15:49 
Mein Gott,irgend wann muss ich hier auch einmal arbeiten. :D

Sicherlich gibt es in D. noch Millionen die ein auskömmliches Leben haben,aber selbst amtliche Statistiken belegen,das iimmer grössere Teile in Armut und Perspektivlosigkeit abrutschen.
Wieviel Milionen prekäre Beschäftigungsverhältnisse gibt es noch gleich ?
Ihre Zahl steigt dramatisch an.
Die Generation die jetzt in D. auf den Arbeitsmarkt drängt wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich schlechter haben als ihre Eltern.
Das ist eigentlich den meissten Menschen klar.
Immer mehr Kinder um die Alten versorgen zu können ist doch völliger Unsinn,weil alle Kinder irgendwann auch alt sind und dann breuchte man ja wieder mehr Kinder usw..
Das kann nicht funktionieren.
Die
Japaner machen es richtig.
Sie schrumpfen sich gesund.
Es wird ja eigentlich genug erwirtschaftet.

Meine Frau ist von Beruf Industriekauffrau,mit diversen Zusatzausbildungen,wie Buchhaltung,Sekräterin,Personalkauffrau usw..
Dann hat sie noch eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht.
Ich habe eine Berufsausbildung als KFZ -Mechaniker,mit Zusatzausbildung Mechatroniker,Betriebstechniker,Hafenfacharbeiter,Wasserwirtschaft und mache jetz hier in Schweden eine Berufsausbildung zum Metalurgen,bei voller Bezahlung ,mit bald 50 ! Jahren.Zweier Fuehrerschein habe ich auch noch.
Trotzdem sahen wir in D. keine Zukunft mehr fuer uns.
Ich kenne Ingenieure in D.die fuer 1400 € netto arbeiten.
Mit den hohen Abgaben in Schweden,das ist Unsinn,der in D. immer gerne verbreitet wird.
Sicherlich bezahlt man hier etwas mehr Lohnsteuer,es gibt aber keine SOZIALABGABEN.
Im Hamburger Hafen gingen fast 55% von meinem Bruttolohn weg.
Hier sind es um die 20 %. :D
Auswandern kostet jede menge Energie,Geld Zeit und Nerven.
Das macht wohl kaum einer aus Spass.
Von meiner Familie haben bald Alle D. verlassen.
Nach Umfragen haben schon75% der Deutschen ueber eine Auswanderung nachgedacht.
Auswanderungssendungen boomen schon seit Jahren.
Woran liegt das nur ?
Schenkt man der deutschen Propaganda glauben,muss D. ein richtiges Paradies sein.
Arbeitslose gibt es schon fast nicht mehr,Inflation ist kaum messbar,Staatsverschuldung voll unter Kontrolle ,die Deutschen profitieren einfach wahnsinnig vom € und der EU,usw..
Warum wollen so viele weg ?
Wir haben uns auf jeden Fall in Schweden sehr verbessert und einen nicht fuer möglich gehaltenen Wohlstand erreicht.
Den Schaden den die d. Bundesregierungen der letzten 30 Jahre angerichtet haben wird auch irgendwann S. erreichen.
Hier wird es aber immer gerechter zugehen.

so long


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