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BeitragVerfasst: Di, 17 Jun, 2014 22:47 
nun ja eine Samordningsnummer ist auch eine registrierungsnummer die man bekommen kann anstelle einer Personennummer wenn man nicht berechtigt ist eine Personennummer zu bekommen. Sieht aus wie Eine Personennummer, nur das bei dem Geburtsmonat Eine 6 als erstes steht, Beispiel: 19556503-1234, die Personennummer dazu wuerde lauten: 19550503-1234. Diese Nummer braucht man z.B. um als Ausländer eine Firma in Schweden anzumelden (war zumindest so als wir unsere Firma angemeldet haben) oder eben, wie die Bank sagte, um ein Konto eröffnen zu können.


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BeitragVerfasst: Sa, 21 Jun, 2014 13:04 
Hej,Cuxhavener !
Was Behördengänge hier in Schweden betrifft,kann man da sehr schwer Tips geben,da es wohl eine gewisse Willkuer gibt.
Bspw. haben wir vor 10 Jahren einfach so die ID-Kort von unserer Bank bekommen.
Neben der Personennummer ein wichtiges Dokument,wenn man keinen schw. Fuehrerschein hat.
Wir hatten nicht einmal einen gueltigen Reisepass.
Am gleichen Tag hat eine andere Deutsche,der wir davon erzählt haben und die bei der gleichen Bank ein Konto hatte diese einfach nicht bekommen.
Sie wurde dann zur Polizei geschickt.
Die wollten dann ,das sie irgendwelche Verwandte ersten Grades anschleppt um ihre Identität zu bestätigen.
In meinen Augen war das reine Schikane.
Wir bekamen auch einfach so die Personennummer,ohne einen Arbeitsvertrag zu haben.
Hier entzuenden sich dann oftmals Streitereien hier im Forum,weil eben jeder andere Erfahrungen gemacht hat und davon ueberzeugt ist,das das jetzt so ! geht.
Tatsache ist auch,das es abgesehen von Asylbewerbern,immer schwerer wird in Schweden Fuss zu fassen.
Meine Frau hat bspw. einfach so ihre Anerkennung als Krankenschwester in Schweden und in Norwegen bekommen.
Heute muessen die eine Pruefung machen,die sie kaum bestehen können.
Fuer uns ist das natuerlich gut,da kulturfremde Unterschichten aus problematischen Ländern keine Konkurenz auf dem Arbeitsmarkt dastellen.
Gut ausgebildete Deutsche hingegen schon.

Wo wir gerade beim Arbeitsmarkt sind.
Die Arbeitsplätze und vor Allem die,die ein Existenz sicherndes Einkommen bieten, werden auch in Schweden immer weniger.
Sicherlich,wenn man in Schweden ,oder ueberhaupt in Skandinavien arbeitet verdient man auch Geld,so das man wuerdig nach erste Welt Masstäben existieren kann.
Bspw. geht bei uns die Frau die alles sauber hält,den Abwasch macht und unsere verölte Arbeitskleidung wäscht mit 2000 € netto nach Hause.
Dazu kommt dann noch der Umstand,das man hier irgendwie weniger Geld braucht wie in D. .
Solch einen Arbeitsplatz muss man aber erst einmal bekommen,und das wird absehbar immer schwieriger werden,ohne brauchbare Sprachkenntnisse sehr unwahrscheinlich.

Ich war im Februar,nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder fuer 3 Tage in Deutschland und ich kann euch verstehen.
Die Armut,gerade unter der produktiven Bevölkerung war erschreckend.
Eigentlich immer geahnt, (deswegen sind wir ja ausgewandert ) hätte ich nicht gedacht,das die Deuschen so schnell so arm werden wuerden.
Und dann noch die Propaganda, wie sie ja Alle von den (unerfreulichen) Entwicklungen der letzten Jahre profitieren wuerden.
Eigentlich ist es diese Ingnoranz der deutschen Machthaber und der tatsächlichen Profiteure,die alles richtig schlimm macht.

Die Welt ist klein geworden,wo will man hin ?
Die Fluechtlinge aus der DDR hatten es einfach.
In der BRD wartete Jemand mit Geschenken,der sie an die Hand nahm.
Das gibt es heute fuer Deutsche nicht mehr.

Viele Deutsche sind mit einer Institution nach Schweden gekommen,eine Firma die sie an die Hand nahm ( ich sage nur pannbif ),oder Eltern,die ihnen erst einmal ein Haus kauften und noch jeden Monat grosszuegig unterstuetzten,oder haben ganz einfach einen schw. Staatsbuerger geheiratet.

Eine Auswanderung auf eigene Faust wie ihr sie vor habt kostet jede Menge Energie,Geld,Zeit und Nerven.
Das muss man sich gut ! ueberlegen.

so long


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BeitragVerfasst: Sa, 21 Jun, 2014 23:39 
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Wolfgang B. hat geschrieben:
...
Ich war im Februar,nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder fuer 3 Tage in Deutschland und ich kann euch verstehen.
Die Armut,gerade unter der produktiven Bevölkerung war erschreckend.
Eigentlich immer geahnt, (deswegen sind wir ja ausgewandert ) hätte ich nicht gedacht,das die Deuschen so schnell so arm werden wuerden.
Und dann noch die Propaganda, wie sie ja Alle von den (unerfreulichen) Entwicklungen der letzten Jahre profitieren wuerden.
Eigentlich ist es diese Ingnoranz der deutschen Machthaber und der tatsächlichen Profiteure,die alles richtig schlimm macht.
...


Ich muss gestehen, ich habe diesen Thread nicht komplett gelesen, bin durch Zufall auf dieses Posting aufmerksam geworden. Und genau diese Worte spiegeln mein empfinden wieder. Warum sind die deutschen so blind? Wenn ich diese Thematik anspreche wird mir empfohlen, es so hin zu nehmen wie es ist, damit es mir besser geht... Ja, es wäre sicherlich der einfachere Weg, aber sicherlich auch der falsche!!! Und so bleibt einem nur, diesem Land den Rücken zu kehren, je früher umso besser...
Danke für dein Posting, Wolfgang B.!! :perfekt:

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Zuletzt geändert von Elch am Di, 30 Feb, 2028 25:61, insgesamt 325-mal geändert.


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BeitragVerfasst: So, 22 Jun, 2014 18:13 
ist leider wirklich so. das land verkommt immer mehr. die reichen werden immer reicher und die armen bleiben zurück und es interessiert keinen. da wird groß von altersarmut gesprochen und die renten immer weiter angehoben auf kosten der arbeitenden bevölkerung. kein wunder, dass die jugendlichen heutzutage keinen bock mehr auf arbeit haben. lohnt sich ja auch fast gar nicht mehr. mit meiner 40 stunden arbeitswoche verdiene ich hier grade mal 100 euro mehr als hartz 4. hätte ich nur hartz 4 und nen minijob, hätte ich sogar mehr. wie soll ich später dann mal meinen kinder sagen, sie sollen sich in der schule anstrengen? wird doch eh nicht gewürdigt. ich war immer fleißig in der schule und hab sogar neben der schule immer gearbeitet und lebe jetzt trotzdem am existenzminimum. ich seh da auch keinen anderen weg als auswandern


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BeitragVerfasst: So, 22 Jun, 2014 20:34 
cuxhavener21 hat geschrieben:
ich seh da auch keinen anderen weg als auswandern


Hej,Cuxhavener !
Ich kann eure prekäre Lage verstehen,man muss aber auch in der Lage sein auszuwandern.
Meine Frau und ich sind vor rund 10 Jahren nach Schweden ausgewandert,als es noch deutlich einfacher war.
Wir sind beide umfangreich qualifiziert und waren damals schon finanziel relativ unabhängig.
Das heisst wir hätten viele jahre in Schweden leben können ohne arbeiten zu muessen.
Dann haben wir schwedisch schon in Deutschland gelernt und konnten auf Anhieb problemlos mit den Leuten hier komunizieren.
Heute sind wir schw. Staatsbuerger,aber das war ein langer und nicht immer einfacher Weg.
Heute ist das alles viel schwieriger und jetzt vergleich einmal eure Situation mit unserer damals.
Es gibt ein sehr grosses Risiko,das ihr hier scheitert und dann zurueck in D. als Sozialfälle vor dem Nichts steht.

Wenn ihr noch Eltern habt,die euch dann aufnehmen,oder euch in Schweden eine zeitlang unterstuetzen,verbessert das eure Chancen natuerlich.
Ein grosses Risiko bleibt aber trotzdem.

so long


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BeitragVerfasst: So, 22 Jun, 2014 22:32 
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Ich kann Wolfgang in dem Punkt nur zustimmen: Schweden funktioniert relativ ähnlich wie Deutschland in vielen Aspekten; das Risiko besteht also, dass du herkommst und der ganze Unterschied ist, dass du hier zudem die Sprache und Kultur nicht kannst und ansonsten genauso schlecht dastehst, aber durch mangelnde Sprach- und Kulturkompetenz ausserdem schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hast.
Das heißt nicht, dass du nicht auswandern kannst, aber mach dich erst schlau, und renn nicht vor den Problemen weg, das pflegt nicht zu funktionieren.
Die, die aus Verbitterung über Deutschland herkamen, sind oft nach kurzer Zeit genauso verbittert über Schweden.
Nur so als Tipp.

//M

_________________
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„Drei Dinge sind unwiederbringlich: der vom Bogen abgeschossene Pfeil, das in Eile gesprochene Wort und die verpaßte Gelegenheit.“
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BeitragVerfasst: Mo, 23 Jun, 2014 10:21 
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vibackup hat geschrieben:
Ich kann Wolfgang in dem Punkt nur zustimmen: Schweden funktioniert relativ ähnlich wie Deutschland in vielen Aspekten; das Risiko besteht also, dass du herkommst und der ganze Unterschied ist, dass du hier zudem die Sprache und Kultur nicht kannst und ansonsten genauso schlecht dastehst, aber durch mangelnde Sprach- und Kulturkompetenz ausserdem schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hast.
Das heißt nicht, dass du nicht auswandern kannst, aber mach dich erst schlau, und renn nicht vor den Problemen weg, das pflegt nicht zu funktionieren.
Die, die aus Verbitterung über Deutschland herkamen, sind oft nach kurzer Zeit genauso verbittert über Schweden.
Nur so als Tipp.

//M


Das ist auch meine Sicht. :YYBP:
Danke für deine Worte, vibackup :perfekt:

Schweden ist nicht besser, nur anders.

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Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
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BeitragVerfasst: Mo, 23 Jun, 2014 10:38 
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Beiträge: 40
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Hej,

Um noch eins draufzusetzen. Schweden hatte 2013 eine Arbeitslosenquote von 7,8 %. Deutschland im Vergleichszeitraum unter 7 %. Ich denke es gehört schon viel Glück oder spezielles Fachwissen ( unabhängig von der sprachlichen Barriere) dazu in Schweden einen Job zu finden. Da ist der von vibackup geschilderte Frust schon vorprogrammiert.

Gruß

Stefan


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BeitragVerfasst: Mo, 23 Jun, 2014 14:08 
Genau diese kritischen Aussagen möchte der TE aber gar nicht hören.

Könnt ihr nicht schreiben, wie toll Schweden ist und wie einfach solch ein Vorhaben zu realisieren ist?
Möglichst noch ne Wohnung und nen Job anbieten - die rosa Brille läßt grüßen


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BeitragVerfasst: Di, 24 Jun, 2014 18:54 
Janngerd hat geschrieben:
Genau diese kritischen Aussagen möchte der TE aber gar nicht hören.

Könnt ihr nicht schreiben, wie toll Schweden ist und wie einfach solch ein Vorhaben zu realisieren ist?
Möglichst noch ne Wohnung und nen Job anbieten - die rosa Brille läßt grüßen



also das ist jetzt wohl völlig unangebracht. du kennst mich doch gar nicht. klar wird es am anfang in jeder neuen stadt schwer. man kennt die leute nicht und die gegend nicht und wenn man die sprache auch nicht perfekt beherrscht ist das nochmal schwerer. denkst du denn, ich bin dumm und weiß das nicht??? ich hab nunmal nicht das glück mit nem goldenen löffel im mund geboren zu sein und alles in den arsch geblasen zu kriegen aber ich denke ich habe trotzdem ein recht darauf meine träume zu realisieren und glücklich zu sein. jetzt komm mal von deinem hohen ross. wenn du nur dummes zeug schreibst, dann kannst du es auch lassen. sowas will nun wirklich keiner hören.

und zur arbeitslosenquote, man darf nicht alles glauben was man liest. die arbeitslosenquote in deutschland ist doch so geschönt. da fällt ja schon jeder raus, der nen minijob hat. und wie viele haben denn minijobs? fast jeder den ich kenne. klar ist dann keiner mehr arbeitslos. ich weiß ja nicht, wie sich die quote in schweden zusammen setzt aber die quote in deutschland ist auf keinen fall reell


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