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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Di, 19 Jul, 2016 20:33 
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äh Ronja, nein im Gegenteil

In Deutschland muss ich einen Kredit aufnehmen, weil das Eigenkapital nicht reicht - die Häuser sind sehr teuer

In Schweden reicht mein Eigenkapital damit ich gar keinen Kredit brauche, ich kann alles komplett zahlen (wenn ich keine Villa kaufe!)


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Di, 19 Jul, 2016 20:47 
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Beiträge: 3970
ronja hat geschrieben:
Aber ich möchte hier, wenn auch verspätet, vibackup zu ihrer Pensionierung gratulieren!!!! Jetzt beginnt der beste Lebensabschnitt, oder? Mögest du ihn genießen :YYAC:

Danke, aber das ist etwas verfrüht.
Ich verlasse die Psychiatrie, das ist richtig, allerdings nur, um mich in einer neuen Fachrichtung (klinische Pharmakologie) fortzubilden.
Ein Projekt schaffe ich noch vor der Pensionierung.
Die Chance an dem Aufbau eines Medizinstudiums in leitender Funktion mitzuwirken und es mitzugestalten - etwas gleichermaßen Großartiges wird wohl nicht noch einmal kommen. Das war eine "once in a lifetime"-Chance.
Dann bin ich ein Mann, nur für den Fall, dass das "ihrer" nicht nur ein Typo ist.

ronja hat geschrieben:
Nach allem, was du schriebst, hoffe ich nur, dass ich in S nicht auffällig werde. Aber selbst in D landen ja viele völlig Gesunde jahrelang in den Mühlen der Psychiatrie.


Die Gefahr, dass du als Gesunder in der schwedischen Psychiatrie landest, ist gering, auch wenn viele Aktöre in anderen Behörden das gerne anders hätten. Leider auch die Chance, dass du als Kranker psychiatrische Hilfe bekommst, weil einfach die Psychiatrie so runtergespart worden ist.
Man würde sich halt nur wünschen, dass die Gesellschaft hier die Entstehung psychiatrischer Störungen da verhindert, wo sie es kann (und nicht fördert), weil sonst Störungen entstehen, die im Prinzip nicht behandelbar sind. Dass es diesen Menschen hinterher schlecht geht, steht jedoch ausser Zweifel.

//M

_________________
--
„Drei Dinge sind unwiederbringlich: der vom Bogen abgeschossene Pfeil, das in Eile gesprochene Wort und die verpaßte Gelegenheit.“
ʿAlī ibn Abī Tālib


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mi, 20 Jul, 2016 21:02 
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Plz/Ort: Hohenlimburg
Gibt es so etwas

http://www.derwesten.de/staedte/dortmun ... 18580.html

in der Form und Härte in Schweden auch?

Bitte den Artikel komplett lesen.

_________________
http://www.elch64.de


Zuletzt geändert von Elch am Di, 30 Feb, 2028 25:61, insgesamt 325-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 11:51 
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Upps, sorry, vibackup. Da ist die Phantasie wieder mit mir durchgegangen und ich überlas: "das Ende meiner Karriere in dieser Fachrichtung", obwohl es fett geschrieben war. Es klang so nach einem langen Berufsleben, was du schriebst, weshalb ich dachte, du wärst nun ans Ende gelangt. Und vielleicht weil du hier sehr aktiv bist und die Art, was du schriebst, ließ bei mir das Bild einer Frau entstehen, was ich dann gar nicht mehr in Frage gestellt hab. Das wäre nun also geklärt. Bleibt mir nur, dir zum neuen Projekt zu gratulieren! (Wobei ich mir vorstellen könnte, dass du deinen Patienten sehr fehlst)

Zur Zeit laufen jedenfalls auch in D zu viele Verrückte auf der Straße herum, die man lieber in ner geschlossenen Anstalt sehen würde, wenn man die Nachrichten so liest, oder deinen Artikel Elch. Seufz...

Noch zur Ärzteproblematik in S: Neulich kam das mit den .s.g. 'stafettläkare' auch in den Nachrichten. Ein Ehepaar erzählte, dass ihr Krebskrankes Kind die letzten Wochen seines Lebens über 10 verschiedene Ärzte hatte und am letzten Tag war es noch mal ein neuer. Und niemand hatte ihnen gesagt, dass ihr Kind im Sterben liegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 12:31 
Betr. Hauskauf;

Ich kenne niemand der ein Haus ohne kredit gekauft hat. Nun gibt es ja viele sorten häuser, die geographische lage spielt auch wie bekannt eine rolle.
Aber die aller meissten kinderfamilien in Schweden haben nicht genügend eigengeld um sich ein haus zu kaufen. Für eigentumswohnungen das gleiche, wenige können das mit eigengeld schaffen.

Und für diejenigen wo kredit keine option ist, bleibt nur das mieten. Ein mietwohnungskontrakt zu bekommen ist auch in den letzten 10 jahren erheblich schwieriger geworden. Eine Realität die früher nur für Stockholm bekannt war, verbreitet sich langsam auch in städten wie Linköping und Norrköping. Es ist noch nicht soo schlimm, aber ich weiss von einer familie mit zwei Kindern die seit einem Jahr eine grössere Wohnung suchen. Sie wohnen in 2 zimmer m.Küche 70 quadratm. Eine grössere gibt es zur zeit nur in einem Stadtteil, der nicht so beliebt ist wegen viel gewalt, drogen und andere probleme (Hageby in Norrköping). Ausserdem wäre es zur weit zur schule, wo die kinder sind - und sie möchten nicht schule tauschen (wegen den oben gesagte problemen).


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 12:53 
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Ich kann beim Hauskauf auch nur von uns ausgehen.
Wir wohnen jetzt mitten auf dem Land und wollen auch in Schweden auf dem Land wohnen. In den Gegenden wo wir hin wollen , finde ich Häuser für zwischen 40-75.000 SEK. Renoviert. Dieses Geld kann ich bis in 3 Jahren gespart haben. Also brauchen WIR keinen Kredit.
In Deutschland, hier auf dem Land in Niederbayern sind Häuser auch billig. Aber es geht bei Minimum 120.000 Euro erst los. Teilweise bis 250.000Euro. Das ist ein Betrag, den WIR niemals in kurzer Zeit sparen können. Also brauche ich in D einen Kredit.
In Schweden müssen wir ohne Kredit auskommen, denn auch mit fester Arbeit bekommt man als Ausländer nicht so einfach sofort einen Kredit.
Das gilt aber nur für uns. Es kann einfach nichts verallgemeinert werden. Alles muss individuell betrachtet werden!


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 13:32 
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petra01 hat geschrieben:
Ich kann beim Hauskauf auch nur von uns ausgehen.
Wir wohnen jetzt mitten auf dem Land und wollen auch in Schweden auf dem Land wohnen. In den Gegenden wo wir hin wollen , finde ich Häuser für zwischen 40-75.000 SEK. Renoviert. Dieses Geld kann ich bis in 3 Jahren gespart haben. Also brauchen WIR keinen Kredit.
In Deutschland, hier auf dem Land in Niederbayern sind Häuser auch billig. Aber es geht bei Minimum 120.000 Euro erst los. Teilweise bis 250.000Euro. Das ist ein Betrag, den WIR niemals in kurzer Zeit sparen können. Also brauche ich in D einen Kredit.
In Schweden müssen wir ohne Kredit auskommen, denn auch mit fester Arbeit bekommt man als Ausländer nicht so einfach sofort einen Kredit.
Das gilt aber nur für uns. Es kann einfach nichts verallgemeinert werden. Alles muss individuell betrachtet werden!


fehlt da bei den SEK nicht eine null????


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 13:44 
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zerberus hat geschrieben:
fehlt da bei den SEK nicht eine null????


...die SEK dürften schlicht € sein.
Sonst wird's maximal ein Torp ;)

_________________
Carpe noctem!

I elva renna, i havet venda


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 13:48 
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Ist Euro. Ja. Und es fehlt keine null.


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 Betreff des Beitrags: Re: WARUM nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 25 Jul, 2016 14:35 
petra01 hat geschrieben:
Ist Euro. Ja. Und es fehlt keine null.


Ok, aber in dem anderem Post stand 40 000-75000 SEK.

Da dachte ich schon, in welcher Wüste ihr das Haus gefunden hattet :D

Weiter gehe ich davon aus, ihr seit bewusst, dass "auf dem Lande" in Schweden in der regel etwas anderes ist als "auf dem Lande" in Deutschland... :wink:


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