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BeitragVerfasst: Mi, 26 Feb, 2014 20:23 
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sillstrypare hat geschrieben:
vibackup hat geschrieben:
Det var så lite så... (ausgesprochen: dä varschoo lite soo)
:YYAU: stämmer inte riktigt..!!

Mach einen Vorschlag wie du es aussprichst.
Ungefähr so wird es jedenfalls hier ausgesprochen (Närke).

//M

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BeitragVerfasst: Do, 27 Feb, 2014 13:14 
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Also, als Tipp: Zu köttbullar werden hier eher "stuvade makaroner" gegessen, das sind in Milch gekochte gleichnahmige Nudeln oder "potatismos" Kartoffelbrei. Eventuell auch "rotmos" das ist ein Kartoffel-Möhrenbrei, eventuell sind auch Palsternacken dabei.

Die Küche ist ja oft sehr regional, daher nützen dir småländische Gerichte nicht viel. Was ich aber beim Skifahren gerne gegessen habe waren "dillstuvade potatis med gravadlax" Also, in Milch gekochte Dillkartoffeln mit Gravadlachs, einfach und lecker.

Ärtsoppa, Erbsensuppe und die bitte Donerstags und dazu "pannkakor med sylt" Pfannkuchen mit Marmelade.

Lussekatter ist keine so gute Idee, das ist ein typisches Gebäck vor Weihnachten, zu Lucia.

Jetzt sind "semlor" aktuell, traditionell eigentlich am fetisdagen, am Faschingsdienstag (wobei es kein Fasching gibt in Schweden) aber eben dem Tag vor der Fastenzeit. Das sind grosse "Windbeutel" gefüllt mit mandelmassa och grädde. Mandelmasse und Schlagsahne.

Elch bekommst Du hier zumindest in jedem grösseren Supermarkt, gefrohren wenns ausserhalb der Jagdsaison ist.

So viel Spass beim Kochen und Backen...

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liebe Grüsse

Heike

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BeitragVerfasst: Do, 27 Feb, 2014 21:39 
Rotmos ist normalerweise "kålrot med potatis", also auf deutsch STECKRÜBENEINTOPF
sicherlich kann man den mit ein paar Wurzeln ( morot) verfeinern, aber das muss nicht


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BeitragVerfasst: Do, 27 Feb, 2014 23:26 
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Janngerd hat geschrieben:
Rotmos ist normalerweise "kålrot med potatis", also auf deutsch STECKRÜBENEINTOPF
sicherlich kann man den mit ein paar Wurzeln ( morot) verfeinern, aber das muss nicht


keine Ahnung, bei uns sind da jedenfalls Möhren mit drin. Keine Ahnung, was Steckrübeneintopf ist....unter Eintopf stelle ich mir allerdings was anderes vor....aber wie schon erwähnt...Rezepte weichen regional oder manchmal auch nur familiär voneinander ab.

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BeitragVerfasst: Fr, 28 Feb, 2014 3:00 
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Da habe ich ja nochmal eine ganze Menge Ideen bekommen.
Vielleicht probier ich die Semlor mal aus. Wir sind ja genau über Fasching in Schweden. Aber was ist Mandelmasse? Ich dachte, die werden mit Marzipan und Sahne gefüllt? Mal sehen - ich denke so genau geht's ja nicht. Irgendeine lecker Füllung würde sich sicher finden.

vinbergssnäcka hat geschrieben:
"stuvade makaroner" gegessen, das sind in Milch gekochte gleichnahmige Nudeln
Das habe ich bisher weder gegessen noch gekocht. Werden die Nudeln in die kochende Milch gegeben? Und wird die Milch gesalzen? Schüttet man die Milch dann weg, so wie normal das Wasser? Tschuldigung, wenn ich da wieder mal überhaupt KEINE Ahnung habe :doof: :yycg: :grübel: :grübel2:

vinbergssnäcka hat geschrieben:
Ärtsoppa, Erbsensuppe und die bitte Donerstags und dazu "pannkakor med sylt" Pfannkuchen mit Marmelade.

Wieso donnerstags? Was passiert denn, wenn ich sie mittwochs schon esse? Kommt dann jemand und :yyrübe1: :yyrübe2: :haue: ??
Pannkakor ist eigentlich immer ein schnelles und beliebtes Essen. Wir kaufen in Schweden immer die Heidelbeer-Marmelade. Die gibt's bei uns eher selten zu kaufen. Und die selbstgemachte ist sowieso immer gleich alle.

vinbergssnäcka hat geschrieben:
"rotmos" das ist ein Kartoffel-Möhrenbrei
Das habe ich auch noch nicht ausprobiert. ... :denk: höchstens als die Kinder noch gaaaanz klein waren. Da habe ich vielleicht schon mal Kartoffeln und Möhren zusammengemixt. Aber ist mal einen Versuch wert!

vinbergssnäcka hat geschrieben:
beim Skifahren gerne gegessen habe waren "dillstuvade potatis med gravadlax" Also, in Milch gekochte Dillkartoffeln mit Gravadlachs, einfach und lecker.
Da muss ich die gleichen Fragen stellen, wie bei den stuvade Makaroner: und kommt da der Dill gleich mit rein zu kochen, oder erst hernach? Den Gravadlachs will ich selber beizen, falls ich ein schönes Stück Lachs bekomme. Das habe ich schon öfters gemacht, und es klappte jedesmal sehr gut. Und im Urlaub sind wir ja auch 11 Personen, so dass das Teil nicht tagelang auf dem Speiseplan steht. :YYAB:

So - in ein paar Stunden geht's los. Ich freu mich schon soooooo :YYAA: :YYAA: :YYAA:

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Zwischen Hochmut und Demut steht ein Drittes, dem das Leben gehört, und das ist einfach der Mut.
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BeitragVerfasst: Fr, 28 Feb, 2014 8:32 
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oh je, viele Fragen,

Mandelmassa ist ein Vorprodukt von Marzipan, das kriegst Du so fertig in einer "Wurst" zu kaufen. Schneidest da jeweils eine Scheibe ab, in den Windbeutel damit, Sahne drauf, Deckel drauf. Semlor gibts grade überall zu kaufen, kannste Dir mal anschauen.


stuvade makaroner:
5 dl makaroner (Kungsörnen Gammaldags Ideal)
1 liter mjölk gärna 3% fetthalt
0.5 Teel salz
ev. gemalenen Pfeffer
ev. Muskatnuss
vegetariskt Vegetariskt
Gör så här:
am besten Topf mit Teflon verwenden oder sehen, das nichts anbrennt.

Milch aufkochen, Salz und Makaroner zugeben
Bei schwacher Wärme 25 min kochen, bis die Nudeln weich sind. Immer wieder umrühren.

mit Pfeffer und Muskatnuss (peppar och muskotnöt) abschmecken.



dillstuvade potatis

festkochende Kartoffeln kochen. Eine Mehlschwitze bereiten, mit Milch anrühren, gekochte Kartoffeln in grobe Stücke schneiden oder (sehr)kleine Kartoffeln so lassen wie sie sind. Zusammen mit gehacktem dill in die Sauce geben und mit Saltz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe auch schon sehr kleine Kartoffeln dirket in Milch gekocht, geht auch.


Warum es die Erbsensuppe traditionell donnerstags gibt, kann ich dir nicht mal sagen. müsste ich mal google beauftragen...


aha, laut Wiki kommt das noch aus dem Mittelalter, da der Freitag katholischer Fastentag war und man am Tag vorher eine "richtige" Mahlzeit brauchte, ein Festessen.....naja, ich weiss nicht.

Wenn man die Schweden fragt kriegt man meist zur Antwort....das war schon immer so.

Vielleicht weiss ja noch jemand was anderes hier.

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liebe Grüsse

Heike

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BeitragVerfasst: Fr, 28 Feb, 2014 8:58 
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. . . bzgl. der Erbsensuppe schreibt
wikipedia hat geschrieben:
Donnerstags ist es immer noch häufig Brauch, zuerst gelbe Erbsensuppe (ärtsoppa) und dann Eierkuchen mit Sahne und Konfitüre zu essen. Für diese Tradition gibt es unterschiedliche Erklärungen. Einerseits kann sie dadurch entstanden sein, dass der Freitag im mittelalterlichen Schweden, das zu dieser Zeit hauptsächlich katholisch war, ein Fastentag war. Am davor liegenden Donnerstag wurden die üblichen Kohl- und Rübensuppen mit der als festlicher geltenden Erbsensuppe ersetzt. Andererseits wurden Erbsen mit dem germanischen Gott Thor verbunden, der bekanntlich der Namensgeber des Donnerstag war. Außerdem hatten die Dienstmädchen der besser gestellten Haushalte am Donnerstag einen halben Tag frei und hatten mit der Suppe ein Gericht, das sich schon im Voraus zubereiten ließ.


Gruß Kalle

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Glöm ej bort att leva min vän
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BeitragVerfasst: Fr, 28 Feb, 2014 9:33 
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jedenfalls würde kein Restaurant je auf die Idee kommen Erbsensuppe an einem anderen Tag als Donnerstag anzubieten.
Und mein schwedischer Freund findet es auch merkwürdig, wenn ich an einem anderen Tag als Donnerstag lust auf Erbsensuppe hab....natürlich ist er mit. :mrgreen:

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liebe Grüsse

Heike

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BeitragVerfasst: Fr, 28 Feb, 2014 21:36 
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Kalle hat geschrieben:
. . . bzgl. der Erbsensuppe schreibt
wikipedia hat geschrieben:
Donnerstags ist es immer noch häufig Brauch, zuerst gelbe Erbsensuppe (ärtsoppa) und dann Eierkuchen mit Sahne und Konfitüre zu essen.

Gruß Kalle

Nicht ganz richtig: es sind keine Omeletts, die da gegessen werden, sondern Pfannkuchen.

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BeitragVerfasst: Sa, 01 Mär, 2014 12:21 
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vibackup hat geschrieben:
Kalle hat geschrieben:
. . . bzgl. der Erbsensuppe schreibt
wikipedia hat geschrieben:
Donnerstags ist es immer noch häufig Brauch, zuerst gelbe Erbsensuppe (ärtsoppa) und dann Eierkuchen mit Sahne und Konfitüre zu essen.

Gruß Kalle

Nicht ganz richtig: es sind keine Omeletts, die da gegessen werden, sondern Pfannkuchen.

//M

Wo steht denn was von omelett???

aber es sind auch nicht "normale deutsche" Eierkuchen, wie ich sie von Deutschland her kenne, sondern ganz dünne, genannt tunnpannkakor, die sich, falls welche übrigbleiben, auch füllen lassen und zusammenrollen, um sie dann als Crepe zu essen.

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Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
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