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BeitragVerfasst: Fr, 16 Okt, 2015 10:49 
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Hallöchen,

wir tragen uns mit dem Gedanken nach Schweden auszuwandern.
Da wir eine Großfamilie sind und ich noch studiere, haben wir nun 3 Jahre Zeit, alles zu planen und uns zu informieren (oder ns auch umzuentscheiden...).
Urlaube in Schweden sind ja doch etwas anderes, als dort zu leben, daher habe ich einige Fragen.

Wir wollen uns gerne zum Teil mit Gemüse und Kräutern selbst versorgen. Das machen wir hier in Deutschland auch schon. Wir haben ein 100qm Gewächshaus und 1ha Grund, den wir bewirtschaften.
Uns ist absolut klar, dass in Schweden das Klima anders ist.
Natürlich würde uns der Norden sehr ansprechen, wäre aber zur Gemüse - Selbstversorgung eher ungünstig. Daher meine Frage:
Was wäre denn etwa die Grenze, wo man noch gut Gemüse anbauen kann (und ich meine nicht nur Kartoffeln *g*).
Geht das nur in Südschweden oder wäre der südlichste Teil Nordschwedens auch machbar? Wie sind Eure Erfahrungen?
Kommendes Jahr gehts nämlich wieder 3 Wochen nach Schweden und wir würden dann tatsächlich mal genau die Gegenden bereisen wollen, wo der Anbau noch möglich ist, um zu sehen, wo es uns hinzieht. Welche Gegenden könntet ihr empfehlen?
Da wir Kinder haben, wollen wir nicht so weit in der Wildnis wohnen, dass sie eine Stunde Schulweg haben. Ruhig gelegen darf es sein - das haben wir hier auch - aber eine Stadt in der Nähe wäre schön. (muss keine Großstadt sein). Für die Kinder ist der Austausch mit anderen Kids, Kino, Einkaufen usw jetzt im Teenageralter schon wichtig. Fraglich ob es bei diesem Kombinationswunsch noch bezahlbare Höfe gibt. Denn dieser sollte günstig sein, allerdings Wasser und Strom haben. Renovieren über die Jahre sind kein Problem, das können wir.

Weitere Frage, weiß jemand, ob das Bachelor Studium Soziale Arbeit eins zu eins in Schweden als socionom med tyngdpunkt socialpedagogik anerkannt wird? Berufserfahrung habe ich auch schon gut 10 Jahre (ich hab schon vor dem Studium in den Bereichen gearbeitet, mit Jugendämtern zusammen usw.). Bei meinem Studiengang habe ich dann auch gleich die staatiche Anerkennung in D.
In Schweden würde ich gerne in der Kinder- und Jugendhilfe oder mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen arbeiten. Das mache ich hier in D auch gerade (studiere berufsbegleitend, Teilzeit). Sind die Jobchancen in dem Bereich gerade genauso gut wie in D? Gibt es diese Jobs auch im ländlichen Bereich?

Dann: bei einer Auswanderung muss man sich ja mindestens 3 Monate lang selbst versorgen können (finanziell). Wie wird das berechnet? Pro Kopf? Da muss ich mit 5 Kindern sicher mehr Geld auf der Seite haben?

Dann noch die Frage des schwedisch lernens. Das würden wir total gerne vorher schon abgeschlossen haben. HIer kennen wir nur leider keine schwedischen Menschen und sind viel zu weit weg, von irgendwelchen Kursen.
Kennt jemand babbel.com? Kann man diesen Online Kurs empfehlen? In der Praxis könnten wir es ja in den Urlauben dann üben. Ich meine in 3 Jahren kann man das schaffen. Da ich es für den Job bräuchte, wäre es sehr wichtig, vorher die Sprache zu lernen und den Kindern würde es den Umzug auch erleichtern.
Oder wißt ihr noch andere Möglichkeiten?

Mal sehen, es kommen bestimmt noch mehr Fragen ;)
Danke LG Petra


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BeitragVerfasst: Fr, 16 Okt, 2015 13:29 
Um an dieser Stelle mal weiter zu helfen, hier ein Link:

http://www.tradgard.org/svensk_tradgard ... _stor.html

Ich hoffe das hilft bei der Orientierung und Entscheidung.

LG
smultronställe


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BeitragVerfasst: Fr, 16 Okt, 2015 20:23 
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petra01 hat geschrieben:
Weitere Frage, weiß jemand, ob das Bachelor Studium Soziale Arbeit eins zu eins in Schweden als socionom med tyngdpunkt socialpedagogik anerkannt wird?

Dich interessiert vermutlich die SOSFS 2014:7
Dort wird im 4 kap. die "Behörighet för den som har yrkeskvalifikationer från annat EES-land än Sverige" geregelt.
Du beantragst die Anerkennung deiner Ausbildung also beim SoS, und wenn die irgendetwas nicht tun, dann ist das Vorhandsbescheide geben... wäre auch nicht gut, weil sie nicht immer zu den selben Ergebnissen kommen...
1:1 ist allerdings unwahrscheinlich, es sind immerhin zwei unterschiedliche Kulturen.

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„Drei Dinge sind unwiederbringlich: der vom Bogen abgeschossene Pfeil, das in Eile gesprochene Wort und die verpaßte Gelegenheit.“
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BeitragVerfasst: So, 18 Okt, 2015 11:45 
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smultronställe, vielen Dank!
Von der Bewertung der Zonen: Gibt es da etwas zum Gemüseanbau? Würde Eurer Meinng nach Zone 4 noch gut geeignet sein oder gar Zone 5?
Lese mich hier im Forum auch gerade durch ein paar Gartenseiten, vielleicht finde ich da auch etwas ;)

vibackup, ja danke genau! Ich nehme fast an, dass ich dort nochmal 1-2 Semester dran hängen muss. Vorallem wenn es ums Thema schwedisches Recht und Verwaltung geht. Das ist hier in D auch nicht anders, wenn jemand aus einem anderen Land kommt mit diesem Studium. Jetzt frage ich mich, ob es eine Möglichkeit gibt, vorzuarbeiten. Das heißt diese Module z.B. im Fernstudium zu belegen *grübel*. Da mein schwedisch dazu nicht gut genug ist, wird das noch warten müssen - aber es wäre eine Idee für in 1-2 Jahren. Weiß dazu jemand etwas?


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BeitragVerfasst: So, 18 Okt, 2015 14:17 
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Und da hab ich noch einen Thread gefunden, der mir ein paar Antworten zum Genüse gibt. Ich verlinke ihn mal hier, falls es jemanden interessiert:
selbst-gepflanztes-gemuse-t16237.html
Demnach dürfte Zone 4 kein großes Problem sein und Zone 5 je nachdem ;) Nehm ich mal an....


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BeitragVerfasst: So, 18 Okt, 2015 14:46 
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petra01 hat geschrieben:
Ich nehme fast an, dass ich dort nochmal 1-2 Semester dran hängen muss. Vorallem wenn es ums Thema schwedisches Recht und Verwaltung geht. Das ist hier in D auch nicht anders, wenn jemand aus einem anderen Land kommt mit diesem Studium. Jetzt frage ich mich, ob es eine Möglichkeit gibt, vorzuarbeiten. Das heißt diese Module z.B. im Fernstudium zu belegen *grübel*. Da mein schwedisch dazu nicht gut genug ist, wird das noch warten müssen - aber es wäre eine Idee für in 1-2 Jahren. Weiß dazu jemand etwas?

Stimmt, das schwedische Verwaltungsrecht weicht teilweise ganz erheblich von dem deutschen ab; vor allem die Regeln des 2 kap tryckfrihetsförordningen (eines der schwedischen Grundgesetze) mit den Regeln im Offentlighets- och sekretesslagen (2009:400) verändern die Handhabung auf manchmal verblüffende Weise, wenn man bspw. versteht, was alles eine öffentliche Handlung und damit auf Anfrage von wem auch immer (nach einer menprövning, selbstverständlich) auszuliefern ist...
Auch manche Unterschiede im grundsätzlichen Aufbau des Staates (bspw. die andere Sicht auf die Gewaltenteilung und die zentralistische Struktur Schwedens) haben Implikationen weit runter bis in die Ebene der Sachbearbeitung.
Dann haben wir hier ein sog "Beveridge"-gesundheits/sozialsystem, im Gegensatz zu einem "Bismarck"-System in Deutschland... ja, da ist einiges anders.
Aber auch erstaunlich viel gleich.
Was würde ich machen?
Wenn ich wüsste, wo ich hin will in Schweden würde ich einen studievägledare der nächstgelegenen Universitet ansprechen; deren Aufgabe ist es, solche Beratungen durchzuführen (für die eigene Uni, aber ich denke die können einen verweisen).
Ev. ist das hier interessant für dich:
http://studera.nu/

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BeitragVerfasst: So, 18 Okt, 2015 14:55 
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petra01 hat geschrieben:
In Schweden würde ich gerne in der Kinder- und Jugendhilfe oder mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen arbeiten. Das mache ich hier in D auch gerade (studiere berufsbegleitend, Teilzeit). Sind die Jobchancen in dem Bereich gerade genauso gut wie in D?

Habe gerade was gefunden, allerdings Gävle:

Socialt arbete med ungdomar
7,5 högskolepoäng, Högskolan i Gävle, Studieort: Flexibel (noch offen)
Reiner distanskurs, keine möten.
https://www.antagning.se/se/search?peri ... eetings=on

Juridik: Förvaltningsrätt med offentlighet och sekretess
15,0 högskolepoäng, Lunds universitet, Studieort: Flexibel (ist allerdings zu)

Förvaltningsrättslig översiktskurs
15 högskolepoäng, Uppsala universitet, Studieort: Flexibel (dito, keine Anmeldung mehr möglich für VT2016)

Offentlig rätt
15 högskolepoäng, Högskolan Väst, Studieort: Flexibel (noch offen)
https://www.antagning.se/se/search?peri ... eetings=on
Weiß allerdings nicht, ob man reinkommt, bevor man hier wohnt... zur Größenordnung: 30 hp entsprechen einem termin Vollzeitstudium, 15 hp sind also ein halber Termin.

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BeitragVerfasst: So, 18 Okt, 2015 20:12 
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Klasse, das hilft mir weiter. Da wurschtel ich mich mal durch und dann schreib ich die Unis einfach mal an. Um grundsätzlich zu erfahren, welche Module ich für eine 1 zu 1 Anerkennung brauche, ob ich das "vorher" schon belegen darf usw.
Wo wir hinwollen ist noch absolut unklar. Wir wissen nur, dass wir Gemüse anbauen wollen, es ruhig sein soll, aber in der Nähe einer Stadt (wegen der Kids). Und dann kommt es ja darauf an, wo ich nach dem Studium einen Job bekomme - und dort werden wir uns wohl dann auch ansiedeln. WIr packen erst die Koffer, wenn der Job gefunden wurde ;)


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BeitragVerfasst: Mo, 19 Okt, 2015 0:01 
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Also ich wohne in Zone 7 kury vor Zone 8. Anpflanzen kannst du hier auch fast alles, hast aber eben nicht so viel Zeit ;) Nee mal ehrlich, das eignet sich hier nicht zur Selbstversorgung.


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BeitragVerfasst: Mo, 19 Okt, 2015 0:07 
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also -ich glaube, genau diese Informationen werden hier gesucht!!!!


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