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 Betreff des Beitrags: Wölfe durch DNS-Tests entlastet
BeitragVerfasst: Mi, 19 Sep, 2007 12:35 
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Der Wolf ist nicht immer "der böse Wolf"

Diesen interessanten Bericht habe ich hier gefunden.

Wölfe durch DNS-Tests entlastet
Bislang dachte man in Schweden, dass Wölfe, Bären und Luchse regelmäßig Nutztiere reißen. Verleumdung, sagen Forscher.

Es muss ein schwerer Schock für den Pferdebesitzer aus Jönköping gewesen sein, als er eines seiner Tiere blutverschmiert auf der Weide fand. Ihm war klar: Ein Raubtier hatte das Pferd angefallen, und sein Verdacht fiel schnell auf den Luchs, der in der Nähe sein Revier hat.

Der Fall erweckte in Schweden keine besondere Aufmerksamkeit, die Menschen dort sind an Angriffe von Raubtieren gewöhnt. Wölfe, Bären und Luchse suchen regelmäßig abgelegene Bauernhöfe auf, um ihren Hunger mit Nutztieren zu stillen. Dachte man bisher. Nun haben Forscher festgestellt, dass mancher Riss zu Unrecht den Wölfen angelastet wird.


Raubtierattacken werden in Schweden an die Wildschadenszentrale in Grimsö gemeldet. 562 Angriffe auf Haus- und Nutztiere registrierte die Behörde allein 2006. Nun bezweifeln die Wildexperten, dass die Zahl korrekt ist. Denn seit diesem Sommer wird an den Bisswunden der Opfer eine DNS-Probe entnommen. Und oft fanden sich darin gar keine Raubtiergene.

Aus Grimsö heißt es nun, in etwa der Hälfte aller Fälle seien Wolf oder Bär zu Unrecht beschuldigt worden. Auch den Luchs von Jönköping entlastete die Gentechnik. An dem toten Pferd entdeckten die Experten Hunde-DNS.

"Es ist schwierig, die Todesursache bei Nutztieren festzustellen", so Jens Karlsson vom Wildschadenszentrum Grimsö zum Svenska Dagbladet. Die meisten Menschen wüssten überhaupt nicht, wie Raubtierbisse aussehen. "Und wenn es einen Wolf in der Gegend gibt, dann passiert es schnell, dass der die Schuld für alle toten Tiere bekommt, die gefunden werden."



Hunde als Täter
Oft handelt es sich bei dem Übeltäter wie in Jönköping aber um einen Hund. Oder es liegt ein natürlicher Tod vor, wie in einem anderen Fall, der ebenfalls in Grimsö aufgeklärt wurde. Dabei war ein Kalb auf der Weide einfach tot umgefallen. Füchse und Vögel machten sich später über den Kadaver her. Verdächtigt wurde ein Wolf.

Der Umgang mit Raubtieren ist in Schweden ein Reizthema. Anfang des Jahres änderte die Regierung die Regeln zur "Schutzjagd" - zum Ärger von Artenschützern, die sich um die mühsam aufgepäppelten Raubtierbestände sorgen. Bauern und Rentierzüchter waren dagegen erfreut. Ihnen erleichtert die Regelung, ihre Tiere im Falle eines Angriffs mit dem Gewehr zu verteidigen. Sonst sind Wölfe und Bären streng geschützt.

Für großes Aufsehen sorgte das Schicksal eines Bauern, der 2003 einen Wolf niederstreckte, als der auf seine Schafherde zutrabte. Weil sich die Absichten des Wolfs vor Gericht schwer rekonstruieren ließen, konnte der Bauer nicht beweisen, dass er in Notwehr gehandelt hatte. Er bekam eine Haftstrafe von sechs Monaten.

Um Landwirte mit den Räubern zu versöhnen, zahlt die Regierung für jedes gerissene Tier eine Entschädigung. Auch das könnte ein Grund dafür sein, dass der Wolf oft zum Sündenbock wird. Künftig soll das schwieriger werden. Jens Karlsson vom Wildschadenszentrum sagt, man wolle die DNS-Methode nach dem Test in diesem Sommer noch verfeinern.

_________________
hejdå Sönke :YY:

Bilder, welche Du gemacht hast haben Einfluss auf die,
welche du machen wirst.
So ist das Leben!


Skype: alter-schwede56


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 19 Sep, 2007 12:57 
hej,

... passt evtl. zu diesem Thema hier!

Hier bei meiner Mutter, wo ich zur Zeit bin,
in Mecklenbug - Vorpommern, in der Ueckermark
passieren derzeit auch seltsame Verendungen mit Tieren, auch
bei größeren und allerlei Unwesen werden auf Gehöften und Dachböden
beobachtet.

Verdacht: .... der eingewanderte Marderhund oder auch Enok genannt

Enok: ... siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Marderhund

... ich denk mal, der müsste doch in Schweden auch bald ankommen,
oder ist er es schon?

tschau der Nordmichel


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BeitragVerfasst: Mi, 19 Sep, 2007 19:20 
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Nordmichel hat geschrieben:
Enok...
... ich denk mal, der müsste doch in Schweden auch bald ankommen,
oder ist er es schon?


Hab ick schon am Strassenrand liegen sehen, obwohl ein einheimischer Jaeger meinte, dass es die in Schweden noch nicht gaebe.
Eventuell meinte er auch, dass es die bei ihm noch nicht gaebe, wer weiss...

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"Eines Mannes Auto ist seine Burg. Normalerweise ist ja eines Mannes Haus seine Burg, aber nur wenn er den Drachen erschlagen kann, der darin wohnt." Al Bundy

"In einer solch verrueckten Welt ist nur der voellig Irre wahrhaft geisteskrank." - Homer J. Simpson-


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 Betreff des Beitrags: Re: Wölfe durch DNS-Tests entlastet
BeitragVerfasst: Mi, 19 Sep, 2007 19:24 
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alter-schwede! hat geschrieben:
...Denn seit diesem Sommer wird an den Bisswunden der Opfer eine DNS-Probe entnommen. Und oft fanden sich darin gar keine Raubtiergene.
...
... An dem toten Pferd entdeckten die Experten Hunde-DNS.
...


Zugegeben hab ick von Genetik oder Biologie keinen grossen Schimmer, aber waere der Hund nicht auch ein Raubtier? Ein domestiziertes, aber das duerfte den Genen eher egal sein?
Was waeren denn Raubtiergene? Und ist ein Hund nicht genetisch ein Wolf, und umgekehrt?
Fragen ueber Fragen... :triller:

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 19 Sep, 2007 23:37 
Der Mensch hat immer schnell einen Sündenbock gefunden und gerade immer den, der ihm am meisten zu einem Zweck nutzte.Wolf ,Bär und wie die Gesellen alle heißen, richten bei weitem nicht so viel Schaden am Menschen an wie dieser an sich selbst.Es sind scheue Tiere und nicht die blutrünstigen Individuen wie sie von vielen Menschen dargestellt werden.Man staunt nicht schlecht, wenn man hört ,dass Bär , Wolf und Fuchs z.B. sich in einem hohen Maße von vegetarischem Futter ernähren und ich kann mir bei weitem nicht vorstellen ,dass sie auf der Lauer liegen und ständig Großlebewesen angreifen.Das sind die Geschichten von Jack London und Co und auch der Landbevölkerung .Man kann natürlich nachvollziehen ,dass, wenn der "gute Jack" ein Wolfsrudel an einem Karibu gesehen hat ,er dachte ,diese hätten es zu Tode gehetzt .Dabei war es nur Fallwild.
Wir standen schon häufig in Bären - und Wolfsgebieten und die einzigen, die Angst hatten, waren unsere Hunde.


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BeitragVerfasst: Sa, 29 Sep, 2007 10:57 
Nö genetisch kann man das tatsächlich unterscheiden - Es geht ja sogar so weit dass man durch den genetischen Abgleich einzelne Individuen identifizieren kann.
So geschehen im Falle des Mockfjärd-Wolfes, der tatsächlich in einem so grossen Areal gejagt hat, dass man zunächst dachte es wären nicht nur ein - sondern mehrere Wölfe - eine ganze Wolfplage sozusagen...

Aber es stimmt - meist ist es der "liebe Bello" vom Nachbarn, der sich trotz Liebe und reichlichst Dosennahrung nicht nur an Rehen und sonstigem Wild vergreift, sondern auch vor Schafen und Pferden auf der Weide nicht halt macht. Und der "böse Wolf" (und die anderen Großjäger) mssen es ausbaden, obwohl die sich ihr Futter wirklich selbst suchen müssen.

Da gehen ja auch alle den Weg des geringsten Widerstandes - Einen Anwohner anzeigen oder zur Kasse bitten, weil sein Hund wildert oder ein Schaf reisst? So weit reicht der Mut und die Zivilcourage dann meistens nicht.
Dann behauptet man lieber es wäre ein Räuber gewesen - um den Schaden aus der Steuerkasse beglichen zu bekommen... Und gegen diese bequeme Praxis richtet sich der Genabgleich - Jetzt gibt´s Geld nur dann vom Staat wenn tatsächlich ein Räuber am Riss war... Bravo! Gut so!
Angenehmer Nebeneffekt für den Steuerzahler - Er spart Geld.
Angenehmer Nebeneffekt für die Grossräuber - Sie kommen aus der schlechten Presse.

Und gibt es nicht etwas ergreifenderes als wenn im Winter ein Rudel Wölfe über den zugefrorenen See zieht? Oder ein Luchs durch eine Lichtung streicht? Oder der Bär der durch den Wald zieht. Das sind doch die Augenblicke für die man letztendlich die lange Anfahrt nach Schweden auf sich nimmt. Für Menschen mit offenen Augen und Sinn für die Natur ist Schweden so viel mehr als nur "Elch"!
Und Angst vor den großen Räubern? Wenn man sie kennt - dann hat man keine Angst vor ihnen.


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BeitragVerfasst: Sa, 29 Sep, 2007 13:19 
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Flakmoppe hat geschrieben:
Nö genetisch kann man das tatsächlich unterscheiden - Es geht ja sogar so weit dass man durch den genetischen Abgleich einzelne Individuen identifizieren kann.
So geschehen im Falle des Mockfjärd-Wolfes, der tatsächlich in einem so grossen Areal gejagt hat, dass man zunächst dachte es wären nicht nur ein - sondern mehrere Wölfe - eine ganze Wolfplage sozusagen...

Aber es stimmt - meist ist es der "liebe Bello" vom Nachbarn, der sich trotz Liebe und reichlichst Dosennahrung nicht nur an Rehen und sonstigem Wild vergreift, sondern auch vor Schafen und Pferden auf der Weide nicht halt macht. Und der "böse Wolf" (und die anderen Großjäger) mssen es ausbaden, obwohl die sich ihr Futter wirklich selbst suchen müssen.


Genetisch kann man das nur unterscheiden, wenn eine Wolfspopulation bereits genetisch erfasst ist. Dann kann man das einer "Familie" zuordnen.
Ansonsten werden solche Risse nicht nur nach dem "Anschnitt" bewertet, sondern auch nach den Spuren und Trittsiegeln. Da der Wolf deutlich andere Trittsiegel hat, als ein Hund, kann man in den meisten Fällen schon sehr genau unterscheiden, wer da am Werke war.
Der liebe Bello vom Nachbarn ist allein nicht in der Lage (ausgenommen Richbacks o.Ä.) ein Großtier zu reißen, wohl aber ein Schaf (die fallen nämlich schon vor Schreck in eine Starre und sind dann leichte Beute- auch für einen Hund). Meistens wildern Hunde nicht allein, dann gibt es tatsächlich ein Problem- jedoch kann man dann sehr schnell feststellen, ob Hunde am Werke waren.

Flakmoppe hat geschrieben:
Und gibt es nicht etwas ergreifenderes als wenn im Winter ein Rudel Wölfe über den zugefrorenen See zieht? Oder ein Luchs durch eine Lichtung streicht? Oder der Bär der durch den Wald zieht. Das sind doch die Augenblicke für die man letztendlich die lange Anfahrt nach Schweden auf sich nimmt. Für Menschen mit offenen Augen und Sinn für die Natur ist Schweden so viel mehr als nur "Elch"!
Und Angst vor den großen Räubern? Wenn man sie kennt - dann hat man keine Angst vor ihnen.


:yycc:

Flakmoppe hat geschrieben:
Und Angst vor den großen Räubern? Wenn man sie kennt - dann hat man keine Angst vor ihnen.


Na, da möchte ich Dich aber mal life erleben, wenn Dir morgens vor Deiner Hütte ein Bär gegenüber steht und Deine Waffe im Haus "griffbereit" neben der Tür parkt (so passiert bei meinem schwedischen Freund im Norden von S).
Im Nachhinein fand er den Bären schon sehr imposant- aber bei der Gegenüberstellung ragte der Kupferbolzen schon ganz schön weit heraus. Der Bär hatte offensichtlich großen Hunger und in der Hütte hing ein erlegtes Elchkalb. Die Sache ging dann aber doch noch gut (für Beide) aus.
Angst hat auch immer ein Gutes- man wird nicht so schnell leichtsinnig.

Waidmannsheil

Emaster :hey:

_________________
Alte Böcke, alte Bäume- Gute Jagd und junge Träume- Mädchen schlank mit runder Brust-
Alles Edle Waidmannslust!!!


Es sind noch Tage bis zum 38. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Hermannsburg


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BeitragVerfasst: Sa, 29 Sep, 2007 17:36 
Emaster hat geschrieben:
Genetisch kann man das nur unterscheiden, wenn eine Wolfspopulation bereits genetisch erfasst ist.


Mein Kenntnisstand ist dass inzwischen auch generell Wolf von Hund unterscheiden werden kann - trotz der großen genetischen Nähe. Aber ungeachtet dieser Frage sind alle größeren Linien in Schweden und Finnland (Norwegen???) in einer gemeinsamen Datenbank erfasst. Man kann in Finnland sogar sagen welche Gruppen erst unlängst aus Karelien zugewandert sind.

Zitat:
Ansonsten werden solche Risse nicht nur nach dem "Anschnitt" bewertet, sondern auch nach den Spuren und Trittsiegeln. Da der Wolf deutlich andere Trittsiegel hat, als ein Hund, kann man in den meisten Fällen schon sehr genau unterscheiden, wer da am Werke war.


Mit Blick auf den Anriss und die Trittspuren geht es nicht um die Unterscheidung Wolf/Hund (das halte ich jetzt - je nach Hunderasse - für eher unmöglich das visuell zu unterscheiden...) sondern zur Klärung ob es sich um Fallwild handelt, das von Aasessern wie dem Fuchs angeschnitten wurde.


Zitat:
Der liebe Bello vom Nachbarn ist allein nicht in der Lage (ausgenommen Richbacks o.Ä.) ein Großtier zu reißen, wohl aber ein Schaf (die fallen nämlich schon vor Schreck in eine Starre und sind dann leichte Beute- auch für einen Hund). Meistens wildern Hunde nicht allein, dann gibt es tatsächlich ein Problem- jedoch kann man dann sehr schnell feststellen, ob Hunde am Werke waren.


Naja reissen und reissen - ich habe hierzu einen Fall vor Augen bei dem *ein* Jagdhund (Rasse???) ein Pferd in der Gemeinde Vansbro auf einer Weide angefallen und so schwer an den Hinterläufen verletzt hatte, dass dieses erschossen werden mußte.
Ob man das nun einen Riss nennen kann oder nicht - können wir glaube ich dahingestellt lassen. Es geht ja eigentlich nur um die Feststellung dass der liebe Bello (auch jenseites der Kampfhundethematik) ein ganz schauriges
Doppelleben führen kann, wenn sein Halter es an der nötigen Verantwortung bei der Haltung fehlen läßt.

Zitat:
Na, da möchte ich Dich aber mal life erleben, wenn Dir morgens vor Deiner Hütte ein Bär gegenüber steht und Deine Waffe im Haus "griffbereit" neben der Tür parkt (so passiert bei meinem schwedischen Freund im Norden von S).
Im Nachhinein fand er den Bären schon sehr imposant- aber bei der Gegenüberstellung ragte der Kupferbolzen schon ganz schön weit heraus. Der Bär hatte offensichtlich großen Hunger und in der Hütte hing ein erlegtes Elchkalb. Die Sache ging dann aber doch noch gut (für Beide) aus.


Gute Geschichte weil Typisch für die Problematik. Praktisch alle Übergriffe von Bären auf Menschen/Hunde bzw. Wölfen auf Hunde stehen in einem mehr oder weniger direkten Zusammenhang mit der Jagdausübung.
Für die letzten in meiner Gemeidne verzeichneten Tötungen von Menschen durch Bären (alles 1800-tal) ware ausnahmslos angeschweissten Bären "verantwortlich". Übergriffen von Wölfen auf Menschen sind keine überliefert - obwohl der Wolf bei den Haustieren ein großes Thema war.

Angs hin Angst her - man muss da schon auch nach dem Risiko fragen in welches Menschen quasi leichtsinnig eingehen. Wenn man sich ´n Elchkalb um den Hals hängt darf man sich freilich nicht wundern, wenn die Bären mit einem frühstücken wollen...

Angst ist m.E. nur dann angebracht wenn man weis dass sich da draußen ein wirklicher Schadbär herumtreibt - also so ein Fall wie Bruno in Bayern, der seine natürliche Scheu vor dem Menschen abgelegt hat.
Aber ein solcher Bär wird selbst in Schweden nicht alt - und ist mit seinem Verhalten immer noch meilenweit davon entfernt ohne nachvollziehbarem Grund vor einer Hütte zu sitzen. Die Falukorv im Kühlschrank reicht mangels Fleischgehalts gewiss nicht... :mrgreen:

:hey:


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BeitragVerfasst: So, 30 Sep, 2007 0:46 
Falkmoppe :bravo:


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BeitragVerfasst: So, 30 Sep, 2007 20:22 
Hej,

in D. gibt es gegenwärtig auch eine Wolfs(-Raubtier-)diskussion.

Aktuelle Zahlen aus Deutschland: (standen letzte Woche im Mitteilungsblatt des Landesjagdverbandes Brandenburg)

- derzeit Leben in Sachsen und Brandenburg Wölfe in 4 Familenverbänden
- Gesamtzahl der Wölfe in Deutschland 35 - 40 Tiere (man staunt!)

Tendenz steigend (bei den Wölfen).

In Deutschland unterliegt der Wolf nicht dem Jagdrecht. Nun, in der vergangenen Jahrzehnten/Jahrhunderten gabs auch keine. Da der Wolf aber nun in kurzer Zeit in nicht unerheblichem Maße zurückkehrt, gibt es natürlich Diskussionen (Landwirte, Jäger, Rotkäppchenfreunde :mrgreen:). Positiv ist dabei, dass Naturschutz- und Jagdverbände gegenwärtig hier an einem Strang ziehen und sich für Rückkehr und Schutz der Wölfe in Deutschland positionieren.

Etwas anders läuft es da in Skandinavien. In Norwegen wurde in den zurückliegenden Jahren immer wieder jagd (offiziell) auf Wölfe gemacht. Obwohl die Wolfspopulatin in N und S wohl eher bescheiden ist.
Beim Braunbären sieht es hingegen erfreulich aus. Nach Schätzungen liegt der schwedische Braunbärenbestand zwischen 2500-2900 Stück.
http://www.bearproject.info/swedish/bearproject.php


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