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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 34 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
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BeitragVerfasst: Do, 22 Jan, 2009 16:42 
Die Änderung im Dezember betraf eigentlich nur Aufenthaltsgenehmigungen für Nicht-EU-Bürger.

Dass das Skatteverket keinen Arbeitsnachweis haben wollte, kann schon sein, auch wenn meine eigenen Erfahrungen und Threads wie dieser http://www.das-grosse-schwedenforum.de/post154289.html? anderes vermuten lassen. Wenn das Skatteverket keinerlei Nachweise mehr verlangt, ist das rein aus Sicht des schwedischen Staates höchst fragwürdig, weil man damit vielen Leuten in die Sozialsysteme hineinlässt, ohne deren Berechtigung zu überprüfen.

Dass das Skatteverket das Aufenthaltsrecht nicht prüft, heißt das noch lange nicht, dass es keines mehr gibt. Die Anmeldung beim Migrationsverket ist trotz allem Pflicht, siehe http://www.migrationsverket.se/swedish/eesmedborgare/registrering.jsp. Vielleicht beginnen die beiden Behörden endlich zusammenzuarbeiten - denn durch die mangelnde Vernetzung halten sich viele EU-Ausländer strenggenommen illegal in Schweden auf.


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BeitragVerfasst: Do, 22 Jan, 2009 22:39 
Hallo allerseits

und ganz herzlichen Dank für die vielen Antworten! Jetzt ist einiges klarer für mich! posting.php?mode=reply&f=10&t=17944&sid=5c2c17edba6924c563931cb26852d4e0#
:lol:
Was braucht man um ein Girokonto in Schweden zu eröffnen? Sicherlich eine Personennumer...?!
Wie, wann und wo erhält man eine identitetskort?

Grüße

jeppi


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BeitragVerfasst: Do, 22 Jan, 2009 23:13 
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jeppi hat geschrieben:



Wie, wann und wo erhält man eine identitetskort?

Grüße

jeppi


das wissen selbst unsere Behörden nicht!!!

Skatteverket schickt zur Bank und die Bank zu Skatteverket

früher bekam man bei der Bank seine ID- kort heute nur bei Nordea wenn
man gleichzeitig ein Konto eröffnet

mal abwarten wer in Zukunft dafür zuständig ist

mfG.
Ingo

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BeitragVerfasst: Do, 22 Jan, 2009 23:16 
ID-Kort vom Skatteverket kann man erst ab 1. Juni 2009 beantragen. Daher gibt es im Moment nur von der Bank, wobei man da einfach Glück braucht, weil die Schalterangestellten das sehr unterschiedlich handhaben.
Alternativ kann man auch den Führerschein in einen schwedischen umtauschen.

Am einfachsten ist wohl, noch ein bisschen Geduld zu haben und bis Juni zu warten.


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BeitragVerfasst: Fr, 23 Jan, 2009 11:09 
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...frage mich immer wieder, warum eine ID-kort sooo wichtig ist und mit das Erste, was alle haben wollen. Legt euch lieber, so lange wie ihr noch in Deutschland seid, einen deutschen Pass zu, der ist 15 Jahre gültig.
Ich habe bis heute keine und werde mir auch keine zulegen, aber wenn mal jemand die Suchfunktion benutzt, kann er meine Meinung dazu in verschiedenen Threads bereits lesen.
Als Legitimation reicht voll und ganz der deutsche Pass und wenn man 185 Tage in Schweden gewohnt hat, kann man seinen Führerschein in eine schwedische körkort umtauschen und dann gilt diese als legitimation (wird alle 10 Jahre als Dokument erneuert, weil sie eben als leg gilt)
Und falls jetzt jemand einfallen sollte zu meinen, dass man ohne id-kort nicht ins nicht-europäische Ausland reisen kann, dem sei der Zahn auch gezogen, denn dafür reicht auch der deutsche Pass. Mein Mann ist Schwede und benutzt dafür seinen schwedischen Pass, er hat auch keine id-kort, sondern als leg auch nur seinen Führerschein.
Wichtig ist, dass du deine Personnummer im Kopf hast, damit du sie fein aufsagen kannst, falls jemand danach fragt tex bei Behörden oder du deinen Pass als leg vorlegst.
Schwieriger als so ist das Leben hier nicht.

:hey:

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BeitragVerfasst: Fr, 23 Jan, 2009 12:14 
Lis hat geschrieben:
...frage mich immer wieder, warum eine ID-kort sooo wichtig ist und mit das Erste, was alle haben wollen. Legt euch lieber, so lange wie ihr noch in Deutschland seid, einen deutschen Pass zu, der ist 15 Jahre gültig.
Ich habe bis heute keine und werde mir auch keine zulegen, aber wenn mal jemand die Suchfunktion benutzt, kann er meine Meinung dazu in verschiedenen Threads bereits lesen.
Als Legitimation reicht voll und ganz der deutsche Pass und wenn man 185 Tage in Schweden gewohnt hat, kann man seinen Führerschein in eine schwedische körkort umtauschen und dann gilt diese als legitimation (wird alle 10 Jahre als Dokument erneuert, weil sie eben als leg gilt)
Und falls jetzt jemand einfallen sollte zu meinen, dass man ohne id-kort nicht ins nicht-europäische Ausland reisen kann, dem sei der Zahn auch gezogen, denn dafür reicht auch der deutsche Pass. Mein Mann ist Schwede und benutzt dafür seinen schwedischen Pass, er hat auch keine id-kort, sondern als leg auch nur seinen Führerschein.
Wichtig ist, dass du deine Personnummer im Kopf hast, damit du sie fein aufsagen kannst, falls jemand danach fragt tex bei Behörden oder du deinen Pass als leg vorlegst.
Schwieriger als so ist das Leben hier nicht.

:hey:


Sorry, dass ich da immer etwas den Klugscheißer raushängen lasse, aber bei solchen Thema halte ich es einfach für gefährlich, wenn Leute potentiell missverständliche Informationen bekommen.

Die ID-Kort ist nicht unwichtig. Ich wurde selbst einmal im Krankenhaus abgewiesen, weil sie meine Personnummer im System nicht fanden. In Stockholms Län wird beim Arztbesuch seit einiger Zeit generell die ID-Kort verlangt. Auf der Bank nimmt Kooperationsbereitschaft beim Personal oft rapide ab, wenn man keine ID-Kort hat. Pakete kann man nur noch unter Vorzeigen der ID-Kort abholen. Sicherlich kann man das in vielen Fällen umgehen, aber nicht immer. Ein deutscher Pass oder Personalausweis sind prinzipiell auch gültig, aber es fehlt die Personnummer und sie werden daher oft auch abgelehnt.
Der Umtausch in einen schwedischen Führerschein betrachte immer als die letzte Option, denn er hat verschiedene Nachteile. Der deutsche gilt noch bis ungefähr 2030, während man den schwedischen alle 10 Jahre erneuern muss. Außerdem verliert man in Details Fahrberechtigungen. Der sentimentale Wert eines Führerscheins ist im Übrigen auch nicht zu unterschätzen - mir tat das schon ein bisschen weh, als ich meinen umgetauscht habe. Es sollte kein Argument sein, aber in Fällen von Regelverstößen riskiert man mit einem deutschen Führerschein weniger ein Fahrverbot als mit einem schwedischen.

Eine ID-Kort gilt im Übrigen nicht als Reisedokument, auch wenn das viele Schweden gerne glauben. Auch unter Schengen muss man einen vom Staat ausgestellten Personalausweis zum Reisen haben, und einzig die von der Polizei ausgestellte ID-Kort ist hierfür tauglich.

Dass ein deutscher Pass 15 Jahre gültig ist, mag vielleicht vor langer Zeit mal gegolten haben. Heute gilt ein deutscher Pass 6 bzw. 10 Jahre, je nachdem wie alt man ist, wenn man ihn beantragt.


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BeitragVerfasst: Fr, 23 Jan, 2009 13:19 
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hansbaer hat geschrieben:
Sorry, dass ich da immer etwas den Klugscheißer raushängen lasse, aber bei solchen Thema halte ich es einfach für gefährlich, wenn Leute Falschinformationen bekommen.


Weisst du, hansbaer, ich könnte ebenso deine Infos als falsch hinstellen, wenn da nicht der Punkt des WO wäre. Vielleicht sollten wir uns einfach darauf einigen, zu schreiben, für welchen Einzugsbereich unsere Infos/Erfahrungen gelten. Meine gelten für Norrland respektive Öviks kommun, Ångermanland (Västernorrlands län).

hansbaer hat geschrieben:
Die ID-Kort ist nicht unwichtig. Ich wurde selbst einmal im Krankenhaus abgewiesen, weil sie meine Personnummer im System nicht fanden. In Stockholms Län wird beim Arztbesuch seit einiger Zeit generell die ID-Kort verlangt. Auf der Bank nimmt Kooperationsbereitschaft beim Personal oft rapide ab, wenn man keine ID-Kort hat. Pakete kann man nur noch unter Vorzeigen der ID-Kort abholen. Sicherlich kann man das in vielen Fällen umgehen, aber nicht immer. Ein deutscher Pass oder Personalausweis sind prinzipiell auch gültig, aber es fehlt die Personnummer und sie werden daher oft auch abgelehnt.


Was war da an meiner Aussage falsch, dass man dazu seine Personnummer aufsagt und schon wird man bedient. ICH habe damit nie Schwierigkeiten gehabt, um deine Aussage nicht zu unterstreichen. Und ich arbeite im Gesundheitswesen hier, sollte es tatsächlich vorkommen, dass jemand aufgrund fehlender id-kort nicht behandelt wird??? :shock: Das stelle ich mir gerade bildlich vor.....dass einer meiner Kollegen hier das wagen würde......

hansbaer hat geschrieben:
Der Umtausch in einen schwedischen Führerschein betrachte immer als die letzte Option, denn er hat verschiedene Nachteile. Der deutsche gilt noch bis ungefähr 2030, während man den schwedischen alle 10 Jahre erneuern muss. Außerdem verliert man in Details Fahrberechtigungen.


DAS könnte ich dir in meinem Fall widerlegen, aber im Zuge deiner Klugscheisserei, wie du es selber nennst, verzichte ich gerne darauf.

hansbaer hat geschrieben:
Der sentimentale Wert eines Führerscheins ist im Übrigen auch nicht zu unterschätzen - mir tat das schon ein bisschen weh, als ich meinen umgetauscht habe. Es sollte kein Argument sein, aber in Fällen von Regelverstößen riskiert man mit einem deutschen Führerschein weniger ein Fahrverbot als mit einem schwedischen..


Ja was ist das denn für´ne Logik??? :wwgr:

hansbaer hat geschrieben:
Eine ID-Kort gilt im Übrigen nicht als Reisedokument, auch wenn das viele Schweden gerne glauben. Auch unter Schengen muss man einen vom Staat ausgestellten Personalausweis zum Reisen haben, und einzig die von der Polizei ausgestellte ID-Kort ist hierfür tauglich.
Dass ein deutscher Pass 15 Jahre gültig ist, mag vielleicht vor langer Zeit mal gegolten haben. Heute gilt ein deutscher Pass 6 bzw. 10 Jahre, je nachdem wie alt man ist, wenn man ihn beantragt.


Das schrieb ich ja wohl auch, dass man keine id-kort braucht, um zu reisen. Und das der deutsche Pass inzwischen nur noch 6 oder 10 Jahre gültig ist, ist ja auch nur zu begrüssen. Oder wer erkennt schon jemandem auf einem Passfoto von 1985??? Ausserdem kann man auch in einem Zeitraum von 6 Jahren geschafft haben, seine schwedischen Dokumente auf den neusten Stand zu bringen. Das hat in meinen Augen auch etwas mit Integrationswillen, wovon Deutsche ja immer gerne soviel haben, zu tun.
Kein einziger meiner Verwandten bzw. Bekannten (beinahe ausnahmslos gebürtige Schweden, die ja deiner Meinung nach glauben, damit reisen zu können) hat eine id-kort - die Frage ist also, wie wichtig sie ist...
sorry, aber mir kommt es eher so vor, mit einer id-kort in der Hand so schwedisch wie möglich erscheinen zu wollen und der Sentimentalität in Deutschland mehr Ausdruck verleihen zu können, wie schwedisch man schon ist, genau wie eben mit dem deutschen Führerschein hier....

Nix für ungut, aber man kann das Leben hier auch so kompliziert wie möglich machen. Denn genau wie der deutsche Führerschein mindestens europaweit anerkannt wird, wird das auch der Pass, in Zusammenhang mit der Personnummer. Man kann sich ja zur Sicherheit seinen personbevis vom skatteverket (gibt´s kostenlos) in den Pass legen. Den brauchte ich übrigens auch in Deutschland in meinem Pass, da ich dort schon seit ewigen Zeiten keinen Personalausweis mehr besaß.

:hey:

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BeitragVerfasst: Fr, 23 Jan, 2009 14:11 
Erst einmal entschuldige ich mich für die unglückliche Wortwahl. Ich hatte den Beitrag schnell zusammengetippt. So war das nicht gemeint.

In den letzten Tagen kamen irgendwie lauter Themen (vorwiegend in anderen Foren) auf, wo teilweise ziemlicher Mist behauptet wurde, was den Themenkomplex Personnummer, ID-Kort etc. betrifft. Daher bin ich da etwas pedantisch geworden. Ich hoffe, Du siehst mir den Ausrutscher nach.

Lis hat geschrieben:
Was war da an meiner Aussage falsch, dass man dazu seine Personnummer aufsagt und schon wird man bedient. ICH habe damit nie Schwierigkeiten gehabt, um deine Aussage nicht zu unterstreichen. Und ich arbeite im Gesundheitswesen hier, sollte es tatsächlich vorkommen, dass jemand aufgrund fehlender id-kort nicht behandelt wird??? :shock: Das stelle ich mir gerade bildlich vor.....dass einer meiner Kollegen hier das wagen würde......


Ich konnte auch über ein Jahr lang gut hier leben ohne ID-Kort. Aber wie gesagt: ich bin dann gescheitert, obwohl ich meine Personnummer kannte. Ich hätte das Geld bestenfalls vorstrecken und dann bei der Försäkringskassan versuchen können, es wieder zurückzuerhalten. Zum Glück erwies es sich nicht als so dramatisch, aber es war der Anlass, mir eine ID-Kort zu besorgen. Das war im Herbst 2006. Kurz darauf verschärfte der Kassaservice die Vergaberegeln, was Ausländern den Zugang zur ID-Kort abgrub, und die Post verlangte Leg, wenn man ein Paket abholen wollte. Irgendwann in der Zeit wurde in Stockholms Län die Regel eingeführt, dass man beim Arztbesuch auch Leg vorzeigen muss - und ich nehme an, dass es nicht das einzige Län ist.
Das allgemeine Wehklagen bei thelocal.se, was ja so eine Art Einwandererzentralorgan über Nationalitätsgrenzen hinweg ist, sprach da eine deutliche Sprache, und dass die Regierung nun die Regelung mit dem Skatteverket erlassen hat, zeigt auch, dass eine ID-Kort nicht so unnötig ist. Das Ansinnen von vielen Einwanderern, so schnell wie möglich eine zu beantragen, finde ich zwar etwas übertrieben, aber der Bedarf ist offenkundig vorhanden.

Lis hat geschrieben:
DAS könnte ich dir in meinem Fall widerlegen, aber im Zuge deiner Klugscheisserei, wie du es selber nennst, verzichte ich gerne darauf.


Also der bisherige deutsche Führerschein gilt, wenn ich mich recht erinnere, bis 2032 - bis dahin gelten die Übergangsregelungen. Das ist ein Zugeständnis an die Deutschen, da er bisher ja unbeschränkt galt. Der neue deutsche EU-Führerschein wird aber auch nur noch 15 Jahre gelten.

Die Details in den Fahrgenehmigungen bezieht sich darauf, dass man die Berechtigung verliert, Lkw-Gespanne zu fahren, die mehr als 12 Tonnen wiegen. Der alte 3er erlaubte das nämlich bis 18,5 Tonnen. Da das Zugfahrzeug so oder so nur 7,5 Tonnen haben darf, ist das mehr eine Spitzfindigkeit als eine echte Einschränkung, denn ein solches Gespann dürfte es in der Realität selten geben. Im deutschen Führerschein wird das dann so eingetragen:
BE (Auto bis 3,5 t mit Anhänger)
C1E (Lkw bis 7,5 t mit einachsigem Anhänger, insgesamt bis zu 12 t)
CE beschränkt (C1E mit mehr als 12t)

Beim Umtausch von meinem Führershcein in den schwedischen Führerschein fiel sozusagen die letzte Zeile weg. Mein Führerschein weist nur noch einen CE mit der Beschränkung auf einen C1E auf, da es die Bezeichnung C1E in Schweden ohnehin nicht gibt. Für mehr wäre auf der Rückseite des schwedischen Führerscheins auch kaum Platz.

Lis hat geschrieben:
hansbaer hat geschrieben:
Der sentimentale Wert eines Führerscheins ist im Übrigen auch nicht zu unterschätzen - mir tat das schon ein bisschen weh, als ich meinen umgetauscht habe. Es sollte kein Argument sein, aber in Fällen von Regelverstößen riskiert man mit einem deutschen Führerschein weniger ein Fahrverbot als mit einem schwedischen..


Ja was ist das denn für´ne Logik??? :wwgr:


Hatte für dich dein Führerschein keinen sentimentalen Wert? Für viele Leute ist das ein Erinnerungsstück an die Jugend, das sie ja in Deutschland praktisch ihr Leben lang mit sich herumtragen. Das Argument mit dem Fahrverbot ist nicht direkt auf meinem Mist gewachsen - in einem anderen Thread zum Thema Führerschein wurde das gemeinhin als Vorteil gesehen, dass man nicht sofort die Pappe weghat, wenn man mal erwischt wurde. Mir ist zu schnell fahren in Schweden so oder so zu teuer :-)

Lis hat geschrieben:
hansbaer hat geschrieben:
Eine ID-Kort gilt im Übrigen nicht als Reisedokument, auch wenn das viele Schweden gerne glauben. Auch unter Schengen muss man einen vom Staat ausgestellten Personalausweis zum Reisen haben, und einzig die von der Polizei ausgestellte ID-Kort ist hierfür tauglich.
Dass ein deutscher Pass 15 Jahre gültig ist, mag vielleicht vor langer Zeit mal gegolten haben. Heute gilt ein deutscher Pass 6 bzw. 10 Jahre, je nachdem wie alt man ist, wenn man ihn beantragt.


Das schrieb ich ja wohl auch, dass man keine id-kort braucht, um zu reisen. Und das der deutsche Pass inzwischen nur noch 6 oder 10 Jahre gültig ist, ist ja auch nur zu begrüssen. Oder wer erkennt schon jemandem auf einem Passfoto von 1985??? Ausserdem kann man auch in einem Zeitraum von 6 Jahren geschafft haben, seine schwedischen Dokumente auf den neusten Stand zu bringen. Das hat in meinen Augen auch etwas mit Integrationswillen, wovon Deutsche ja immer gerne soviel haben, zu tun.


Naja, du hattest in dem Satz eine dreifache Verneinung, und wenn ich den richtig entschlüssele, dann war die Aussage die, dass manche Leute glauben könnten, sie dürften ohne ID-Kort nicht mehr reisen - und dem wollte ich widersprechen. Für Deutsche sind die Begriffe Ausweis und Reisedokument ja Synonyme, obwohl das in Schweden nicht der Fall ist.
Das verkompliziert die Sache für Deutsche, die sich damit das erste Mal auseinandersetzen. Dass die deutsche Botschaft und die Konsulate die einzigen Stellen in Schweden ist, wo man als Deutscher ein reguläres Reisedokument erhalten kann, halte ich für eine wichtige Information.

Lis hat geschrieben:
Kein einziger meiner Verwandten bzw. Bekannten (beinahe ausnahmslos gebürtige Schweden, die ja deiner Meinung nach glauben, damit reisen zu können) hat eine id-kort - die Frage ist also, wie wichtig sie ist...
sorry, aber mir kommt es eher so vor, mit einer id-kort in der Hand so schwedisch wie möglich erscheinen zu wollen und der Sentimentalität in Deutschland mehr Ausdruck verleihen zu können, wie schwedisch man schon ist, genau wie eben mit dem deutschen Führerschein hier....


Eine Freundin von mir arbeitete über ein Jahr im Flughafen Stockholm am Check-In. Da tauchte die Problematik, dass Leute mit der ID-Kort reisen wollten, öfters auf. Anscheinend wird das sogar innerhalb der nordischen Länder akzeptiert, aber etwas handfestes dazu ist mir noch nicht untergekommen.

Ich glaube, die Bedeutung der ID-Kort ist auch ein massiver Unterschied zwischen den Großstädten und dem ländlichen Schweden - hier in Stockholm ist man (aus gutem Grund) von vorneherein misstrauisch, und so ist es kein Wunder, dass die Post- und Bankangestellten knallhart sind. Wenn ich zählen würde, wieviele andere ID-Kort ich während eines Jahres beim Warten an irgendwelchen Kassen sehe, dann käme da eine erhebliche Anzahl zusammen.

Sorry nochmal für den letzten Beitrag - ich gelobe Besserung.


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BeitragVerfasst: Fr, 23 Jan, 2009 14:50 
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Lis hat geschrieben:
...Und falls jetzt jemand einfallen sollte zu meinen, dass man ohne id-kort nicht ins nicht-europäische Ausland reisen kann, dem sei der Zahn auch gezogen...
:hey:


Meintest du das hier mit dreifacher Verneinung, hansbaer???
Dann will ich das mal für dich entschlüsseln:
also ohne id-kort nicht ins nicht-europäische Ausland meint, dass man mit id-kort ins nicht-europäische Ausland....was also ein Irrtum ist.

Zu deiner Entschuldigung:
Du scheinst in ziemlich vielen Foren relativ aktiv zu sein. Deswegen vermischt du wohl auch einiges miteinander und ich danke dir, dass du Besserung gelobst :perfekt: , denn was in anderen Foren passiert, ist mir ziemlich wurscht. :lol:

hansbaer hat geschrieben:
Hatte für dich dein Führerschein keinen sentimentalen Wert? Für viele Leute ist das ein Erinnerungsstück an die Jugend, das sie ja in Deutschland praktisch ihr Leben lang mit sich herumtragen. Das Argument mit dem Fahrverbot ist nicht direkt auf meinem Mist gewachsen - in einem anderen Thread zum Thema Führerschein wurde das gemeinhin als Vorteil gesehen, dass man nicht sofort die Pappe weghat, wenn man mal erwischt wurde. Mir ist zu schnell fahren in Schweden so oder so zu teuer :-)


Ehrlich gesagt: NEIN, für mich war das ein Stück Papier mit einer Erlaubnis. Vielleicht bin ich einfach zu sachlich für Sentimentalitäten???....grade im Bürokratismus erschweren sie nur alles...
Und den weiteren Besitz des deutschen Führerscheins als Freibrief für Zu-schnell-fahren anzugeben.....also echt, das grenzt für mich an halb-illegale Tips zum Dummstellen (wie pannbiff mal so schön schrieb irgendwo)....es gibt schon genug Idioten, die immer irgendwie versuchen sich durchzumogeln, da sind solche Tips völlig überflüssig im Zusammenhang mit der Legitimation :yycf:

Ansonsten darfst du gerne Recht haben, was den Umgang mit der id-kort in Stockholm betrifft. Auf Stockholm-Fragen antworte ich grundsätzlich nie, denn mir würde nie einfallen, dort leben zu wollen, also´habe ich auch keine Erfahrunge, was das anbetrifft. Wiederum sollte man eben das Leben in Stockholm auch nicht auf das Leben ins ganz Schweden beziehen.

Ich würde es ja, wie ich immer wieder gerne schreibe, toll finden, wenn die, die sich in anderen Gegenden Schwedens niedergelassen haben und auch von Infos in Foren profitierten während ihres Umzugs, mal etwas bereiter wären, ihre Erfahrungen auch in Foren preiszugeben.
Aber das wird wohl ein unerfüllter Wunsch bleiben...Hauptsache, jeder hat seine Schäflein im Trockenen... :drunter:

:hey:

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BeitragVerfasst: Fr, 23 Jan, 2009 15:16 
Ja, ich habe meine überaktiven Phasen :-)

Lis hat geschrieben:
Ansonsten darfst du gerne Recht haben, was den Umgang mit der id-kort in Stockholm betrifft. Auf Stockholm-Fragen antworte ich grundsätzlich nie, denn mir würde nie einfallen, dort leben zu wollen, also´habe ich auch keine Erfahrunge, was das anbetrifft. Wiederum sollte man eben das Leben in Stockholm auch nicht auf das Leben ins ganz Schweden beziehen.


Das ist richtig - ich fürchte mich immer etwas vor dem klassischen Vorwurf, dass man als Stockholmer die Stadt dem ganzen Land gleichsetzt. Natürlich ist Stockholm für sich genommen schon rund ein Fünftel das Landes, also viel mehr als Berlin in Bezug auf Deutschland. Bei mir ist es allerdings Zufall, dass ich in Stockholm gelandet bin. Ich versuche natürlich, die allgemeinen Fragen zu Schweden, die mich hier interessieren, bestmöglich zu beantworten, aber eine Stockholmer Brille habe ich dabei natürlich immer auf.

Lis hat geschrieben:
Ich würde es ja, wie ich immer wieder gerne schreibe, toll finden, wenn die, die sich in anderen Gegenden Schwedens niedergelassen haben und auch von Infos in Foren profitierten während ihres Umzugs, mal etwas bereiter wären, ihre Erfahrungen auch in Foren preiszugeben.


Fände ich auch nicht schlecht - irgendwie habe ich immer den Eindruck, dass in Foren eine große Stockholm-Fraktion, eine große Göteborg-Fraktion und dann noch zwei kleinere Fraktionen Norrland und Småland existieren. Von Skåne, Blekinge und Gotland liest man dagegen vergleichsweise wenig. Vielleicht spiegelt das aber schlicht die Verteilung der Deutschen im Lande wieder. Wie die aber genau ist, konnte ich bislang nicht herausfinden.


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