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BeitragVerfasst: Mo, 15 Okt, 2007 22:46 
Hej,

nordische Jagdhunderassen wie Laika, Elchhund und Jämthund sind vielen vom Anblick her bekannt. Aber nur wenige kennen eigentlich ihre Vielseitigkeit und die Art dieser Hunde zu jagen.
In Deutschland sind die Laikis von den genannten Rassen am verbreitetsten und vom JGHV anerkannt. Vor allem in den östlichen Bundesländern begegnet man auf Gesellschaftjagden gelegentlich Laiki-Jagdhundeführern. Für viele Jäger ist ein Jagdhund mit spitzen Ohren und kringel Schwanz ein ungewohnter Anblick. Oft werden diese Hunde mit Argwohn betrachtet oder belächelt. Nach dem Motto: "Wat de Bur nich kennt, dat frett he nich.".
Hier ein paar Informationen zur Rasse "Westsibirischer Laika":
Ein Jagdhunderasse, die wie der Name schon sagt, aus Russland stammt. Dort wurden diese Hunde von den sibirischen Jägern und Naturvölkern als Jagdhund gezüchtet. Die Naturvölker nutzten sie darüberhinaus auch als Schlitten, Wach- und Hütehund für ihre Rentierherden. Laika heißt übersetzt Beller, weil sie durch bellen am/vor dem Wild den Jäger herbeirufen. Ansonsten jagen Laikis (Mehrzahl; Laikis) stumm. Laikis sind laut Eingruppierung des FCI (Fédération Cynologique Internationale; kynologischer Weltverband) spitzartige Hunde vom Urtyp. Sie sind sehr universell einsetzbar und wurden vor allem für die Jagd auf Bär, Elch, Zobel und Eichhorn gezüchtet. Aber auch für die Wasserwildjagd. In Deutschland ist die Schwarzwildjagd ein verbreitetes Einsatzgebiet. Laikis legen bei der Jagd große Entfernungen zurück und besitzen wegen ihres ausgeprägten Orientierungsinn die Fähigkeit zu ihrem Führer zurückzufinden. Aus eigener Erfahrung kann ich folgende Charaktereigenschaften besonders betonen, dass sie sehr gelehrig, ständig aufmerksam sowie kooperativ sind, einen ausgeprägtes Meuteverhalten und starken Gerechtigkeitssinn haben. Diese Hunderasse gehört nur in Jägerhände oder zu Leuten die viel Zeit haben ihren Hund sinnvoll zu beschäftigen. Es gibt 4 Laikarassen: Westsibirische L, Ostsibirische L., Russisch-Europäische L. und Finnisch Karelische L.. Neben Russland werden sie vor allem in Skandinavien gezüchtet. Es wird angenommen, dass Elchhund und Jämthund von den Laikis abstammen. In der DDR wurden die Laikis besonders durch die Jäger der sowjetischen Armee bekannt. Darum gibt es viele Laika-Freunde/Jäger in Ostdeutschland. Siehe auch: http://www.laika-club.de und http://www.svenska-laikaklubben.com/. Übrigens wurden/werden Laikis in Russland in großen Hundefarmen gezüchtet, ausgebildet und weltweit verkauft.

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mit dem ist nicht zu spaßen :mrgreen:

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20 Monate später


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BeitragVerfasst: Di, 16 Okt, 2007 5:52 
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Beiträge: 1825
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Hat sich prächtig entwickelt der Kleine.
Vielen Dank für die tollen Infos.
Eine Bekannte von uns hat einen Jämthund. Er ist bei Ihr aber mehr ein Familien- als ein Jagdhund. Obwohl er bei der Jagd schon den einen oder anderen Elch gestellt hat.

Zitat:
"Wat de Bur nich kennt, dat frett he nich.".

Hier noch mal die Übersetzung für alle die der Niederdeutschen Sprache nicht mächtig sind: " Was der Bauer nicht kennt, dass ißt er nicht"

_________________
hejdå Sönke :YY:

Bilder, welche Du gemacht hast haben Einfluss auf die,
welche du machen wirst.
So ist das Leben!


Skype: alter-schwede56


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BeitragVerfasst: Di, 16 Okt, 2007 8:14 
Hej,

es ist eine "sie". Habe mich da bei einer Bildunterschrift etwas ungenau ausgedrückt. Sie heißt Dascha und hat im Frühling die Jugendprüfung erfolgreich bestanden. Als nächstes muss ich mit ihr die Brauchbarkeitsprüfung ablegen, um z.B. an Gesellschaftsjagden teilnehmen zu können. Das schreibt die Jagdhundebrauchbarkeitsverordnung (deutsches Bürokratendeutsch) im Land Brandenburg und wahrscheinlich auch in anderen Bundesländern so vor. In Skandinavien ist diese Prüfungspflicht für Jagdhunde, die an Gesellschaftsjagden teilnehmem ähnlich.


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BeitragVerfasst: Mi, 17 Okt, 2007 8:48 
Amarok hat geschrieben:
Hej,

nordische Jagdhunderassen wie Laika, Elchhund und Jämthund sind vielen vom Anblick her bekannt. Aber nur wenige kennen eigentlich ihre Vielseitigkeit und die Art dieser Hunde zu jagen.
In Deutschland sind die Laikis von den genannten Rassen am verbreitetsten und vom JGHV anerkannt.



Moin Amarok,

Leider ist dere Laika der einzige nordische Hund, der vom JGHV "anerkannt" wird.
Ich habe einen Elchhund (Grahund), den kann ich nicht zur Prüfung zulassen. Zitat von Herrn Uhde (Ehrenvorsitzender des JGHV): "DAS IST KEIN JAGDHUND!"

Der JGHV ist zwar nur ein Verband von Züchtern von Jagdhundrassen, führt aber die Jagdeignungs-Prüfungen durch. Und dort werden eben nur die eigenen Rassen zugelassen. Sonst könnte ja ein Jäger auf die Idee kommen sich einen (Jagd)Hund einer anderen Rasse zu kaufen, das verringert den Umsatz an eigenen Welpen.

So muß mein Hund eben ohne Prüfung leben. Für Drückjagden setze ich ihn nicht ein, weil mir die Gefahr zu groß ist daß er mit einer Wildsau verwechselt wird.

Gruß GundharBild


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BeitragVerfasst: Mi, 17 Okt, 2007 9:50 
Hej Gundhar,

gundhar hat geschrieben:
Leider ist dere Laika der einzige nordische Hund, der vom JGHV "anerkannt" wird.


Ja leider ist das so. Einen Norwegischen Elchhund (grau) hatten wir auch ins Auge gefasst. Da die Rasse hier vom JGHV nicht anerkannt wird und es in Deutschland auch nur sehr wenige Züchter gibt, haben wir das Vorhaben nicht weiter verfolgt. Dem Jagdhundewesen in Deutschland täte aber die Aufnahme/Zulassung weiterer Rassen ganz gut meine ich. Gerade weil die Nordischen so vielseitig sind.
Auf Jagden trägt unsere Laika eine Warnweste, weil man ja nie weiß wer da wie schnell den Finger krumm macht.
Sieht übrigens gut aus Dein Elchhund. Stammt der aus Hessen?

Gruß und Weidmannsheil

Peter


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BeitragVerfasst: Mi, 17 Okt, 2007 11:13 
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gundhar hat geschrieben:
Amarok hat geschrieben:
Hej,

nordische Jagdhunderassen wie Laika, Elchhund und Jämthund sind vielen vom Anblick her bekannt. Aber nur wenige kennen eigentlich ihre Vielseitigkeit und die Art dieser Hunde zu jagen.
In Deutschland sind die Laikis von den genannten Rassen am verbreitetsten und vom JGHV anerkannt.



Moin Amarok,

Leider ist dere Laika der einzige nordische Hund, der vom JGHV "anerkannt" wird.
Ich habe einen Elchhund (Grahund), den kann ich nicht zur Prüfung zulassen. Zitat von Herrn Uhde (Ehrenvorsitzender des JGHV): "DAS IST KEIN JAGDHUND!"

Der JGHV ist zwar nur ein Verband von Züchtern von Jagdhundrassen, führt aber die Jagdeignungs-Prüfungen durch. Und dort werden eben nur die eigenen Rassen zugelassen. Sonst könnte ja ein Jäger auf die Idee kommen sich einen (Jagd)Hund einer anderen Rasse zu kaufen, das verringert den Umsatz an eigenen Welpen.

So muß mein Hund eben ohne Prüfung leben. Für Drückjagden setze ich ihn nicht ein, weil mir die Gefahr zu groß ist daß er mit einer Wildsau verwechselt wird.

Gruß Gundhar


Wie bei allen Sachen, muß man hier beide Seiten sehen und die Argumente versuchen zu verstehen.

Wenn so ein Funktionär (hier vielleicht aufgrund seines Alters) noch eine etwas rustikale Ansicht vertritt, so muß man doch auch mal nach dem Sinn dieser Regelung fragen können.

Erst einmal ist es die Aufgabe des JGHV gewesen, Jagdhunde mit entsprechenden Fähigkeiten auszubilden und einer Jagdtauglichkeitsprüfung zuzuführen. Dabei hat man sich vor Jahren auf bestimmte Rassen geeinigt, die in unseren heimischen Revieren ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden können/ sollen.
Das hat nichts mit Animositäten zu tun, sondern ist aufgrund von Erfahrungen seinerzeit so in die Satzung aufgenommen worden.
So gibt es bei uns immer noch die Ansicht, dass in den Heiderevieren nur DL, DK, DD und zur Nachsuche ein "Hirschmann" zu führen sind. Alle anderen Hunde wären den vielseitigen Anforderungen nicht gewachsen. Ich hatte schon mit meiner GM- Hündin große Probleme überhaupt zu Jagden eingelagen zu werden, nachdem es sich aber rumgesprochen hatte, dass sie hervorragende Fähigkeiten hatte, war das natürlich ein "Ausnahmehund".

In den letzten Jahren hat sich die Jagdausübung rasant geändert, die Anforderungen an Jäger, Hunde und Pächter sind gestiegen und auch das Wildverhalten und die Zahl der einzelnen Wildarten hat sich geändert. Die Jäger gehen auch mehr und mehr in auswärtige Reviere als Jagdgast und lernen die Eigenarten anderer Länder und damit auch andere Jagdhunderassen kennen. In der Jagdpraxis muß sich die Rasse dann erst einmal bewähren und wenn das Ergebnis positiv ausfällt, dann gibt es auch für einen JGHV keinen Grund solche Hunde nicht in die Rassetabelle aufzunehmen.
Trotzdem sollte dabei nicht das Ziel aus den Augen verloren werden, dass nur geeignete Rassen (und nicht einzelne Hunde) für die Jagd gezüchtet werden.

Der JGHV wird sicher seine Satzung in Zukunft ändern und die meisten Mitglieder (nehme ich mal an) sehen natürlich auch den Handlungsbedarf.
Ich habe mit meiner Retrieverhündin nächste Woche die Jagdeignungsprüfung und es wird auf dieser Prüfung auch ein französischer Jagdhund geführt, der nicht im Register aufgeführt ist. Hier wird im Erfolgsfall eine Bescheinigung ausgestellt, dass dieser Hund die Prüfungsanforderungen erfolgreich absolviert hat und einige Behörden erkennen dann diese Bescheinigung an, damit der Hund als brauchbarer Hund im Revier eingetragen werden kann.

In Schweden werde ich in der 45KW wieder die Freude haben, mit mehreren Elchhunden auf Sau und (vielleicht) auf Elch zu jagen. Es ist schon faszinierend, wie diese freundlichen Hunde konsequent und ausdauernd dem Wild (in respektvollem Abstand) folgen und dabei auch ihre Wildfolge lautgeben.

Vom Grundsatz muß für die Jagdausübung immer gelten:

"Jagd ohne Hund ist Schund"

und dabei ist es ziemlich Wurscht, ob der Hund ein Mischling, Rassehund oder "Ausländer" ist. Hauptsache er ist passioniert und ist den Aufgaben gewachsen!

Wir hatten in der letzten Woche wieder einen Wildunfall mit einer Sau. Der Autofahrer meinte steif und fest, dass die Sau gesund weggelaufen wäre (nur eine kleine Beule am Scheinwerfer). Der herbeigerufene Revierinhaber hat mit seinem GM (ein Sohn von meiner Bille) nachgesucht. Nach ca. 2 km hat er die Sau im Wundbett gefunden und erlöst. Sie hatte schwere innere Verletzungen (Milzriss und Rippenbrüche) und wäre sicher elendiglich verendet.

Waidmannsheil

Emaster :hey:

_________________
Alte Böcke, alte Bäume- Gute Jagd und junge Träume- Mädchen schlank mit runder Brust-
Alles Edle Waidmannslust!!!


Es sind noch Tage bis zum 42. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Hermannsburg


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BeitragVerfasst: Mi, 17 Okt, 2007 11:52 
Amarok hat geschrieben:
Sieht übrigens gut aus Dein Elchhund. Stammt der aus Hessen?

Gruß und Weidmannsheil

Peter


Ob aus Hessen weiß ich nicht, jedenfalls aus dem Westerwald, aus dem "Eulenhaus"

Gruß Gundhar


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 17 Okt, 2007 13:38 
@Emaster,

Deine Ausführungen sind Weise gesprochen, aber die Realität sieht doch z.T. anders aus. Wie überall gibt es im JGHV eine starke Lobbyarbeit und es gibt dafür Funktionäre, die das umsetzen. Züchter wollen ihre Hundewelpen verkaufen und der Markt ist voll. Andere Rassen zu zulassen, das bringt lästige Konkurrenz.
Haumeister Krause würde sagen: "Alles für den Dackel, alles für den Club."

@gundhar,

ich hatte damals mit einer Frau vom DCNH Kontakt, die mir einen Elchhund (grau) vermitteln wollte. Selbst züchtet sie aber den Schwarzen Norwegischen Elchhund.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 17 Okt, 2007 22:24 
Hier ein Link zu Laikis in Schweden:

http://www.unsere-nordischen.de/rassen/all_schwed.htm

Die Vielseitigkeit der Rasse wird darin gut dargestellt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 18 Okt, 2007 9:01 
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Amarok hat geschrieben:
@Emaster,

Deine Ausführungen sind Weise gesprochen, aber die Realität sieht doch z.T. anders aus. Wie überall gibt es im JGHV eine starke Lobbyarbeit und es gibt dafür Funktionäre, die das umsetzen. Züchter wollen ihre Hundewelpen verkaufen und der Markt ist voll. Andere Rassen zu zulassen, das bringt lästige Konkurrenz.
Haumeister Krause würde sagen: "Alles für den Dackel, alles für den Club."



Sorry Amarok,

aber was soll das? Die Arbeit des Jagdgebrauchshundeveieines geht auf über 100 jährige Erfahrung im Jagdhundewesen zurück. Du maßt Dir hier eine Kritik an Leuten an, die für die Zucht und Ausbildung von geeigneten Hunden für die Jagd sehr viel Zeit und Geld aufbringen, damit eine waidgerechte Jagd überhaupt möglich ist. Sicher mag die Hundearbeit und -ausbildung in einigen (neuen) Bundesländern von D und erst recht im Ausland anders gesehen werden, aber vom Grundsatz her entstanden die Vorgaben nicht aufgrund von privaten Wünschen der Züchter.
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wo das Problem sein soll, dass man besonderes Augenmerk auf Hunderassen legt, die aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung besonders für die Jagd in D geeignet sind.
Hier mal ein Auszug aus der Satzung:

Der JGHV geht davon aus, daß ohne einen brauchbaren Jagdhund eine waidgerechte Jagdausübung aus jagdethischen (tierschutzgerechten) und jagdwirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Satzungsgemäß hat er sich deshalb die Aufgabe gestellt, alle Vereine zusammenzuschließen, die durch Prüfung, Zucht, belehrende Tätigkeit für die Beschaffung brauchbarer Jagdhunde sorgen und damit dem waidgerechten Jagen dienen sollen.
Diese vom Verbandszweck bestimmten Ziele versucht der JGHV auf verschiedenen Wegen zu erreichen.
Im Vordergrund steht die Festsetzung gemeinsamer Prüfungsordnungen und Richtlinien für das Heranbilden und Ernennen der Verbandsrichter sowie die Führung des Deutschen Gebrauchshundstammbuches (DGStB) als Leistungsstammbuch.
Die Prüfungsordnungen des Verbandes dienen sowohl züchterischen Zwecken als auch der Feststellung, ob ein Jagdhund ein ganz bestimmtes Leistungsniveau erreicht hat.
Das DGStB als Leistungsstammbuch ist eine in der Welt einmalige Institution. Bei keiner Tierart besteht ein so langer und vollständiger Nachweis über die auf Prüfungen erbrachten Leistungen, wie sie für die Jagdhunde in Deutschland im DGStB niedergelegt worden sind.


Ich kann hier keine Lobbyarbeit erkennen, weiß aber, dass sich tausende ehrenamtliche Helfer mit der artgerechten Ausbildung der Jagdgebrauchshunde befassen.
Bei allen im Register für die zugelassenen Jagdgebrauchshunde gibt es bestimmte Vorgaben für die Prüfungsvoraussetzungen. So sind nach und nach auch immer wieder neue, jagdlich geeignete Hunderassen in das Register aufgenommen worden, um auch der zunehmende Rassevielfalt in Europa gerecht zu werden.

Da müssen aber zuerst einmal die Züchter und Führer die jagdliche Eignung der Rasse für heimische Reviere nachweisen!

Wenn nun der Laika, Elchhund usw. dort noch nicht aufgenommen wurde, so ist das nicht der "Lobbyarbeit" des Verbandes zuzuschreiben, sondern den Züchtern und Führern dieser Rassen, die sich nicht mit dem Verband auseinandersetzen oder schlichtweg so reagieren wie Du (die Anderen sind immer Schuld!)

Aus Deinen Beiträgen, die Du bisher gebracht hast, hatte ich eigentlich etwas mehr Kompetenz und Hintergrundwissen vermutet- dieses Posting hat mich jedoch etwas irritiert.

Allgemeinplätze oder gar völlig unsachliche Äußerungen, wie von Dir beschrieben, helfen weder der Jagdausübung in D noch den Hunden selbst.
Bitte denke daran, das wir Jäger und Hundeführer (gleich welcher Rasse) auch eine öffentliche Verantwortung haben, indem wir auch in Foren wie Diesem keine unwahren, unbewiesene Äußerungen verbreiten.

Waidmannsheil

Emaster (der nächste Woche seine Retrieverhündin zur Jagdeignungsprüfung beim JGHV führt)

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Alles Edle Waidmannslust!!!


Es sind noch Tage bis zum 42. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Hermannsburg


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