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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Do, 10 Jul, 2014 9:56 
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Hallo, liebe Filmjölker.

Jetzt, viel später, habe ich ein wenig mehr "Erfahrung", und Filmjölk bei Zimmertemperatur klappt wirklich ganz vorzüglich.
Ich setze immer nach ein paar Tagen mit dem Rest eine neue Portion an und warte dann... je nach Wetter einen halben oder auch mal eineinhalb Tage.

Wenn die fertige Fil im Kühlschrank alt wird, also mehr als vier oder fünf Tage, und schon beginnt etwas "käsig" zu riechen, dann wird es höchste Zeit, sie mit neuer Milch zu füttern, selbst wenn die Portion noch sehr groß ist, und das ist bisher immer gutgegangen.

... und weil wir letztens eine Woche weg waren und ich meine Fil nicht so lange aufheben wollte, sie also vorher aufgegessen habe, musste ich die Zeit bis zur nächsten Schwedenfahrt mit Joghurt überbrücken: und auch das klappt bei Zimmertemperatur, dauert nur etwas länger als in der Maschine. Ulkigerweise war die Masse auch mal nach eineinhalb Tagen noch flüssig, aber wir hatten im Frühjahr den Ofen an, also stellte ich das Ansetzglas daneben, und nach einer Stunde war mein Joghurt schnittfest.

Zur Auswahl der Milch: es mag auch mit H-Milch oder "länger haltbar"-Milch funktionieren, aber ich schwöre auf "traditionell hergestellt", die es mittlerweile auch von mehreren Herstellern wieder gibt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 8:24 
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Noch ein Nachtrag: ich nutze Filmjölk auch sehr gern als Flüssigkeit in selbstgebackenem Brot.
Während der Reifung der Fil setzt sich oben immer ein bisschen "Molke" ab, und die eignet sich ganz vorzüglich.

Brot selbst zu backen ist übrigens sehr einfach, sobald man sich erst einmal rangewagt hat, und deshalb habe ich im anderen Forum einen Thread dazu aufgemacht.

Update 11.07.2014: Ich bin entsetzt, denn die Forumsengine hier scheint meinen Link zu zerhacken und das Wort "Schweden-stube" zu entfernen. Sorry für die Unannehmlichkeit, falls Ihr dem kaputten Link gefolgt seid.

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 10:15 
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Emma2 hat geschrieben:
.

Brot selbst zu backen ist übrigens sehr einfach, sobald man sich erst einmal rangewagt hat, und deshalb habe ich im Kollegen-Forum einen Thread dazu aufgemacht.

... wenn Ihr also an meinen Erfahrungen (und zusätzlichen Tipps echter Bäcker!) interessiert seid, dann guckt doch einfach hier:
http://sweforum..de/post161960.html#p161960

Update:
Ich bin entsetzt, denn die Forumsengine hier scheint meinen Link zu zerhacken und das Wort "" zu entfernen. Ich frage mal einen Mod, was das bedeuten soll. Bis dahin nehmt bitte diesen Link:
http://sweforum.schwedenstub.de/post161960.html#p161960 und hängt das fehlende 'e' an "schwedenstub" wieder an. Sorry für die Unannehmlichkeit.


Dieses "Kollegenforum", wie du es nennst, ist bei uns gebannt wegen schlechten Benehmens des Betreibers (wenn ich mich da recht erinnere, daher kannst du keinen Link setzen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 10:36 
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Tja, aber ehrlich gesagt, ist es nicht so richtig mit Datenschutz und Userrechten zu vereinbaren, Links einfach zu verändern... schließlich halten die anderen dann MICH für zu blöd, einen korrekten Link einzustellen. Eine Nachricht wäre da schon angebracht gewesen.
Und auch die Benutzungbedingungen hier geben nicht her, dass ich nicht ein anderes Forum verlinken darf...

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 10:42 
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Emma2 hat geschrieben:
Och,
Lis hat geschrieben:
ist bei uns gebannt wegen schlechten Benehmens des Betreibers
das finde ich aber auf alle Fälle schade... und so unschwedisch ist es auch noch, wenn man nicht alle Sachen ausdiskutiert ;-)

Unschwedisch???ach ja, schwedische und deutsche Eigenschaften???...das wäre sicher ein anderes, nie enden wollendes Thema.....aber du hast recht, diskutieren konnte man mit ihm wirklich nicht. :YYAI:
Du kannst ja deine eigenen Texte hier reinkopieren, kann ja so schwer nicht sein. :YYBP:

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 11:02 
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Lis hat geschrieben:
Du kannst ja deine eigenen Texte hier reinkopieren, kann ja so schwer nicht sein. :YYBP:

Tja, das muss ich dann wohl leider so machen. Schade auch und unnötiger Aufwand...

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 11:07 
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Emma2 hat geschrieben:
.... Ich warte mal Andreas' Antwort ab, dann weiß ich Bescheid. Danke für die Erläuterung.

Der wird dir das bestimmt so bestätigen und ganz sicher nicht ändern ;-)...ich war nur früher aufgewacht heute :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 11:20 
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Lis hat geschrieben:
Der wird dir das bestimmt so bestätigen und ganz sicher nicht ändern ;-)

Ok, fände ich schade, würde das aber natürlich so hinnehmen.

Bist Du Forums-Mod? Ich denke, es wäre schön, diese letzten Beiträge zu löschen, denn sie kontaminieren den schönen Filmjölk-Thread ja ganz unnötig und sind besser als PN diskutiert, finde ich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Filmjölk Hausgemacht
BeitragVerfasst: Fr, 11 Jul, 2014 15:48 
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Emma2 hat geschrieben:
Update 11.07.2014: Ich bin entsetzt, denn die Forumsengine hier scheint meinen Link zu zerhacken und das Wort "Schweden-stube" zu entfernen. Sorry für die Unannehmlichkeit, falls Ihr dem kaputten Link gefolgt seid.

Dass es offenbar weder "hier" noch "dort" erwünscht ist noch toleriert wird, Beiträge in dem jeweils "anderen Forum" zu verlinken, akzeptiere ich selbstverständlich, ich bin ja froh, dass ich "hier" und "dort" kostenlos schreiben und lesen darf.

Dennoch möchte ich Euch an meinen Erfahrungen beim Brotbacken teilhaben lassen und zitiere mich deshalb von dort nach hier manuell:
Emma2 in einem anderen Forum am 03.07.2014 10:49 hat geschrieben:
Hej!

Da ich es im anderen Thread schon "angedroht" habe, möchte ich hier ein paar Zeilen zum Selbstbacken von Brot loswerden, und damit beginnen: Brotbacken ist nicht schwer, im Gegenteil ist es sogar recht einfach!

Meine ersten Erfahrungen damit habe ich mit fertigen Backmischungen (Wasser dazu, backen, fertig) gemacht: aber das kennen ja wohl die meisten.

Dann habe ich auf einem schwedischen Paket Rågmjöl ein Rezept für eigenes Brot mit eigenem Sauerteig entdeckt und einfach ausprobiert: hat ebenfalls funktioniert.

Erst danach habe ich ein bisschen mehr gelesen und habe mittlerweile eine eigene kleine Getreidemühle: es geht!

Ist es tatsächlich so einfach? Ich finde: ja! Einfach mal machen, und das klappt dann schon irgendwie. Nach ganz kurzer Zeit merkt man dann, ob es Spaß macht oder nicht.

Wie mache ich mein Brot? Ich beschreibe mal ein ganz einfaches "Universalrezept":

Teil 1, der Sauerteig:
Hier gibt es "die schnelle schwedische Art" (von der Mehltüte), bei der einfach 50 g Mehl mit 50 g Wasser verrührt und einen Tag lang bei Zimmertemperatur (gern 23°C) stehen gelassen werden. Schneller Sauerteig fertig!
Die "deutsche gründliche Art" ist beim ersten Mal ein bisschen komplizierter: Mische drei Esslöffel Mehl mit drei Esslöffeln lauwarmen Wassers und lasse das geschlossene aber nicht luftdichte Gefäß, z.B. Einmachglas ohne Gummi, einen Tag stehen, gib dann erneut drei Löffel Mehl und drei Löffel Wasser dazu und lasse es noch einen Tag stehen. Am dritten Tag gibst Du 50g Mehl und 50 g Wasser dazu, rührst wieder durch und lässt die Mischung einen Tag stehen. Sauerteig fertig!
Hiervon nimmst Du dann etwa 100 g zum Backen ab und verwahrst den Rest im Kühlschrank. Einen Tag vor dem nächsten Backen gibst Du wieder Mehl und Wasser im gleichen Verhältnis dazu und hast aus diesem Ansatz einen Tag später wieder neuen Sauerteig, von dem Du wieder ein bisschen für den nächsten Ansatz übriglässt...
Sollte der Sauerteig einmal "zu sauer", eher nach Essig, riechen, dann ist es ihm zu kalt, denn die Essigbakterien brauchen weniger Wärme als Hefe. Dann füttere einfach den Teig wieder und stelle ihn warm - er wird wieder! Riecht er mal muffig, dann stirbt er gerade. Füttere ihn einfach und stelle ihn warm - er wird wieder!

Teil 2, das Brot:
Entweder macht Ihr einen Vorteig, oder Ihr überspringt diesen Schritt und gebt gleich alle Zutaten zusammen, funktionieren tut beides, aber mit Vorteig wird das Brot eventuell etwas luftiger.
Als Vorteig mischst Du 100 g Flüssigkeit (lauwarmes Wasser, Milch, Filmjölk, Bier) mit 100 g Mehl (Weizen, Dinkel, ungern Roggen) und gibst ein Treibmittel dazu, entweder bis zu 25 g Hefe und Sauerteig nach Geschmack (richtige Rezeote geben oft 75g an) oder wenig Hefe (0-5g) und dafür mehr Sauerteig (100-250g, das Brot schmeckt dann säuerlich!). Außerdem gibt es als Bakterienfutter einen guten Schuss Brotsirup oder etwas Zucker. Den Vorteig lässt Du ein bis zwei Stunden stehen.
Dann gibst Du weitere 200 g Flüssigkeit und 400g Mehl dazu (also insgesamt 300g Flüssigkeit und 500g Mehl, Weizen und Dinkel, Roggen maximal 50%, Hafer ganz wenig, weil er nicht genügend klebt). Auf dieses Brot müssen etwa 10g Salz kommen und je nach Geschmack ein bis zwei Teelöffel Gewürze (Anis, Fenchel, Koriandersamen (nicht -blätter!), Kümmel, ich persönlich mag auch Bockshornklee, aber vorsichtig, nicht zu viel, etwa ein is zwei Körnchen pro 100g Mehl zermörsern). Zugaben wie Sonneblumenkerne, Sesam, Leinsamen, gibst Du nach Geschmack dazu, zwischen 50g und 150g. Die Masse dann gut kneten (ich mache es mit der Hand, dann merkt man auch, ob man noch Wasser oder Mehl zugeben muss). Den Teig lässt Du möglichst mehrere (zwei bis fünf) Stunden gehen, aber eher nicht üner Nacht, denn dann trocknet er gern aus. Aber je weniger Hefe Du verwendest, desto länger muss der Teig gehen: ein schnelles Brot geht nur mit Hefe, ein reienr Sauerteig-Teig braucht Auch acht bis zehn Stunden. Dann knetest Du ihn erneut durch, eventuell mit etwas Mehlzugabe, und formst das Brot: entweder mit Geschirrtuch in ein Körbchen, oder Du flechtest einen Zopf, oder gar in eine Backform. Nach einer weiteren Stunde kann er gebacken werden. Reines Weizenbrot backst Duh bei 250°, bei höherem Roggenanteil startest Du bei 220°. Das Brot braucht je nach Form und Dicke zwischen 40 und 60 Minuten zum Backen, ein eingestochener Holzspieß verrät es Euch. Während des Backens kannst Du den Ofen schon herunterdrehen, z.B. nach 10 Minuten um 20-30 Grad, nach weiteren 20 Minuten auf 150-120°. Es heißt, Brot werde "mit sinkender Temperatur gebacken". Danach nimmst Du das Brot aus dem Ofen und lässt es mit einem Tuch zugedeckt erkalten. Fertig!

... und jetzt das Wichtigste: Ich bin KEIN Fachmann, in keiner Weise!
Wie oben geschrieben, bastele ich einfach an meinem Brot herum, und es klappt in für mich hinreichender Weise!
Wenn Ihr das auch einmal ausprobieren wollt, macht es gerne und lasst uns uns austauschen.
Aber bitte brennt nicht Euer Haus ab oder macht micht für nichtschmeckende Brote verantwortlich. Danke!

Die weitere Diskussion könnt Ihr gern nachlesen, dort gibt es auch Tipps von anderen und einem "richtigen" Bäcker ;-)

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