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BeitragVerfasst: Di, 04 Dez, 2007 21:50 
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Beiträge: 2938
Plz/Ort: Hermannsburg
So, hier nun mein Bericht von unserem diesjährigen Bläsertreffen in Nässjö.

Für die neuen Fories noch kurz zum besseren Verständnis-

Wir, die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Hermannsburg Müden, haben seit nunmehr 27 Jahren eine Freundschaft mit einer schwedischen Bläsergruppe, den "Nässjöortens Jakthornblåsere" aus Nässjö.
Gegründet wurde die Gruppe von einem Auswanderer, der zufällig auf einem Übungsabend in Hermannsburg unsere Gruppe kennenlernte und versprach, dass er auch eine Gruppe in Schweden gründen würde und uns dann zu einem Besuch einladen würde. Das ist dann 2 Jahre nach seinem Versprechen auch geschehen und seit dieser Zeit treffen wir uns jedes Jahr abwechselnd in S oder in D. Wir musizieren zusammen und jagen gemeinsam auf das jeweils heimische Wild.

Dieses Jahr waren wir zudem zum 30- jährigen Bestehen der Gruppe nach Nässjö eingeladen worden.
Unsere Freunde wollten mit und für uns ein Jubiläumskonzert aufführen in der Kirche von Solberga bei Nässjö. Natürlich sollte auch die Jagd und das gemeinsame Blasen nicht zu kurz kommen und so freuten wir uns auf ein Wiedersehen in der Zeit vom 7.-12. November 2007.

Aufgrund des Fehlens unseres normalen Reisebusses mit 30 Sitzen, mußten wir dieses Mal mit zwei Kleinbussen fahren. Da die Teilnehmerzahl diesmal einschließlich 3 Jagdgästen nur bei 12 Personen lag, meinten wir trotz des umfangreichen Gepäcks (Bläser- und Jagdausrüsdtung) gut damit klar zukommen. Einen Bus mieteten wir von unserem Ortsverband des Roten Kreuzes und einen Bus mieteten wir von einem Opel- Autohaus (Movano mit langem Radstand), den ich bereits am Mittag übernahm und dabei keine Besonderheiten feststellte (außer das die bestellten Schneeketten nicht da waren)
Wir wollten auf Ratschlag vom Pajas mit der Fähre Travemünde- Trelleborg, (Abfahrtszeit 22.00h) über Nacht fahren, sodass wir dann so gegen 11.30h bei unseren Freunden ankommen.

Punkt 19.00 Uhr fuhren wir froh gelaunt in Hermannsburg vom Lutterhof los. Temperatur 6°C und leichter Nieselregen. Um 21.30h fuhren wir auf die Fähre und bezogen die Kabinen.

DRK-Bus (Ford Transit)
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Opel Leihwagen (Movano)
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Schwedische Morgendämmerung
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Am "Paradies", unserer Unterkunft in der Nähe von Nässjö angekommen, wurden wir von einigen Mitgliedern der Nässjö Jakthorn- Gruppe empfangen, checkten kurz ein, aßen zu Mittag und fuhren danach zum Schießstand, um die Waffen in Empfang zu nehmen und einige Schießübungen zu absolvieren.

Am "laufenden Elch"
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Trap/Skeet-Anlage
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und natürlich klappte auch die Versorgung durch unsere Freunde
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Am nächsten Tag war Elchjagd in Boxholm angesagt.
Um 6.30h wurden wir von unseren Freunden an der Pension abgeholt und wir fuhren in den "Boxholm Skogan", einem Revier eines Holzkonzerns, in dem uns der Jagdleiter Eric Carpholm empfing. Nach einem kurzen Briefing und einem musikalischen Gruß ging es in das Revier.

Briefing durch den Jagdleiter (der mit dem Zettel)
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Freigegeben wurden Elchkälber, Elch-Schmaltiere, Wildschweine (natürlich keine führenden Bachen), Fuchs und Marderhund.
Dann Signal "Aufbruch zur Jagd"
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Wir deutschen Jäger wurden auf die Stände verteilt und unsere schwedischen Freunde trieben durch das landschaftlich herrliche, aber schwer zu durchtreibende Gelände.
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Sven Olof als Standbegleiter für einen unserer Jagdgäste
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Gegend satt
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und natürlich kam die Verpflegung nicht zu kurz
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- aber erst noch das "Matsignal" - "zum Essen"
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Danach ging es wieder ins Revier zu einem weiteren Treiben.
Leider kam an diesem Tag nur ein Kitz zur Strecke (so ist die Jagd :YYAK: ).
In den Treiben wurden 12 Elche gesehen, 1 Alttier mit Schmaltier und Kalb zogen 50m an einem unserer Jagdgäste vorbei. Dieser konnte sich nicht zu einem Schuß entschließen, was etwas Verärgerung bei unseren Schweden auslöste. Ein Stier mit 8 Enden zog an meinem Nachbarstand vorbei (war nicht frei). Ich selbst sah ein Alttier mit Kalb im dichten Bestand ca. 100m an mir vorbei ziehen. Es wurden 5 Auerhühner, 10 Sauen und einiges Rehwild in den Treiben gesehen.

Eric verabschiedete uns anschließend mit dem Versprechen, dass wir beim nächsten Mal sicher wieder mehr Glück haben würden. Leider ist der Elchbestand z.Zt. nicht so hoch, wie er im Normalfall sein müßte.
Mit einem "Jagd vorbei- Halali", einem musikalischen "Auf Wiedersehen" und einigen flüssigen und festen "Nahrungsergänzungsmitteln" aus der Heide bedankten wir uns bei den Jagdausrichtern und fuhren wieder zurück in die Unterkunft.
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Über Tag ging die Temperatur um 8°C zurück und wir mußten feststellen, dass in unserem "Movano" in "Fahrgastbereich" keine Heizung war und das Dach nicht isoliert war. Meine Mitfahrer behielten Ihre Jagdsachen an, um den Temoeraturen zu trotzen. Leider kondensierte die feuchte Luft am Fahrzeugdach und meine Mitfahrer saßen in einer "Tropfsteinhöhle". Draußen fing es dann auch noch heftig an zu schneien und ich befürchtete schon, dass sich die Nachgiebigkeit in Sachen "Bereitstellung von Schneeketten" schon rächen könnte.
In der Unterkunft angekommen, hieß es gleich "umziehen und Abfahrt zum Treffen mit unseren Freunden zum Essen und gemeinsamen Blasen".

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Der schwedische Chorleiter Jan Gunninge in seinem Element
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Zwischenzeitlich fiel die Temperatur auf -8°C und es hatte noch einmal 10cm geschneit. Nur mit großer Mühe kamen wir den Hügel zu unserem "Paradies" hinauf und wir befüchteten schon das Schlimmste für die nächsten Tage.
Wir fuhren dann in unsere Unterkunft zurück und machten noch unseren obligatorischen Tagesrückblick mit etwas "Tee und geistigen Getränken".

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Kaputt und müde zogen wir uns gegen 1.00Uhr zurück.
Es war wieder einmal ein herrlicher Jagdtag, auch wenn die Strecke etwas zu Wünschen übrig lies.

Ende des 1. Teils

_________________
Alte Böcke, alte Bäume- Gute Jagd und junge Träume- Mädchen schlank mit runder Brust-
Alles Edle Waidmannslust!!!


Es sind noch Tage bis zum 42. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Hermannsburg


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BeitragVerfasst: Mi, 05 Dez, 2007 11:46 
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