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 Betreff des Beitrags: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: Mo, 08 Mär, 2010 21:20 
Hej,

ich habe heir einen interessanten Beitrag auf 3sat gefunden und vielleicht interessiert es den einen oder anderen. Vor zwei Jahren habe ich mir eine Pelletsheizung einbauen lassen. Zum einen um die Heizkosten zu reduzieren, zum anderen weil es ein ökölogischer Brennstoff ist. Nachdem ich jedoch die Sendung gesehen habe kommen mir meine Zweifel. Abgesehen davon das die Pelettspreise bald explodieren werden und ich mir wieder eine neue Heizung anschaffen kann. Wie denkt Ihr darüber?

__________________________________________________

Heizen mit Holzpellets macht nicht immer Sinn
Die Ökobilanz stimmt nur für wenige Anlagen
"Angst und bange" wird Förster Peter Wohlleben, wenn er daran denkt, dass Heizungen mit Holzpellets die Wohnzimmer erobern.
Zwar werden sie derzeit aus Sägemehl hergestellt. "Aus 100.000 Heizungen sollen in zehn Jahren eine Million werden", meint er. "Dann reichen diese Reststoffe nicht mehr und man braucht Waldholz. Die Pelletproduktion nutzt schon jetzt Holz, das für andere Verbraucher vorgesehen war wie die Papier- oder Möbelindustrie." In der Folge stiegen die Holzpreise. "Der öffentliche Druck auf die staatlichen Wälder wird so groß, dass diese dem nicht mehr lang standhalten können. Dann blutet der Wald aus und wir hinterlassen unseren Kindern eine ökologische Wüste."

Große Holzfällmaschinen durchpflügen den Waldboden, dem auch das Totholz fehle: Die Hälfte des Kohlendioxids bleibe so im Wald. Die ökologischen Vorteile der Holzpellets - "Regionalität, heimischer Rohstoff und kontrollierte Erzeugung" - könnten schwinden, wenn waldreiche Länder ihre Forste abholzen, um mit Pellets Geld zu verdienen.

"Pellets werden nicht ganz unproblematisch hergestellt: Es gibt bizarre Blüten, dass etwa zur Trocknung des Sägemehls in Blockheizkraftwerken Palmöl eingesetzt wird. Für dieses wird der Urwald auf Borneo gerodet. Das stößt so viel Kohlendioxid aus, dass man das auch in hundert Jahren mit Pellets nicht wieder gut machen kann."

Hersteller: Landwirte sollen mehr Wälder anbauen
Die Hersteller von Holzheizungen ermutigen die Landwirte in Deutschland zum Anbau von Wäldern. "Das kann auf ähnliche Weise laufen, wie der Anbau von Mais für Biodiesel", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes, Martin Bentele, 2008 in Stuttgart. Diese Wälder könnten später eine sichere Rohstoffbasis für mit Holzpellets betriebene Heizungen werden, sagte Bentele. Der Verband hält auch Kraftwerke für möglich, die mit Holzpellets betrieben werden. Holzpellets werden aus Sägemehl hergestellt.

Die Branche rechnet damit, dass der Bestand an Holzpellet-Heizungen in Privathaushalten in Deutschland jährlich um 30 Prozent wächst. Derzeit sind es knapp 100.000. Als Ziel für 2015 nannte Schmidt einen Bestand von 650.000 Feuerungen mit Holzpellets. Die Preise für Pellets liegen nach Angaben des Verbandes 50 Prozent unterhalb der Ölpreise. In Deutschland werden nach Angaben des Verbandes derzeit 1,4 Millionen Tonnen Holzpellets produziert, die Hälfte davon für den heimischen Markt.

Quelle: 3sat

In der Mediathek von 3sat findet Ihr auch das Video unter "nano"


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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: Di, 09 Mär, 2010 9:22 
Hej,

genau das hab ich mir gedacht.....und deswegen den Verkäufer abblitzen lassen...Ohne es näher zu hinterfragen und ohne 100%ige Investitionsabsicht. Es war nur so ein Gefühl.....

Es sind wohl zuviele Leute die in diese Richtung laufen. Grundsätzlich ist es ja ne super Sache, wenn man das anfallende Sägemehl/-späne und das Bruchholz so zum Heizen verwendet. Aber wenn ich extra mit riesen Energieaufwand künstlich Sägemehl erzeugen/trocknen muß, wird es zur Idiotie. Zumindest wenn der Energieaufwand und CO2 Ausstoß dabei größer ist als der Nutzen.

Wenn ich sehe, wer bei uns zwischenzeitlich alles selbst Brennholz macht, dann sorg ich mich auch um die Zukunft. Aber ein Bekannter aus dem Forst sagte mir, der Trend geht schon wieder nach unten. Die Leute haben gemerkt, daß es nicht damit getan ist, sich eine Motorsäge im Baumarkt zu kaufen, sondern das Holzmachen Knochenarbeit ist (und risikoreich....).

Man muß bei den Infos aber aufpassen, daß sie auch korrekt sind und nicht die Atomlobby dahinter steckt. Ich hab das Gefühl, bei uns wird gerade mal wieder alles schlecht geredet: Kürzlich war ein Bericht über steigende Grundwasserspiegel in Zusammenhang mit Wasserkraftwerken, dann wird auf die Solarenergie geschimpft, jetzt kommt Holz dran.........dann kommt man zum Schluss doch zum Ergebnis, bleiben wir doch bei der Atomenergie, bis wir irgendwann mal was besseres finden.....

Ich weiß es auch nicht....

Im Sommer plane ich meine Gasheizung an den Kachelofen anzuschließen, um die Wärme, die sowieso erzeugt wird, auch für Warmwasser/Heizung zu nutzen bzw. im Pufferspeicher zu speichern.

Gruß
Tom


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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: So, 21 Mär, 2010 15:56 
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gök hat geschrieben:
..."Die Branche rechnet damit, dass der Bestand an Holzpellet-Heizungen in Privathaushalten in Deutschland jährlich um 30 Prozent wächst. Derzeit sind es knapp 100.000. Als Ziel für 2015 nannte Schmidt einen Bestand von 650.000 Feuerungen mit Holzpellets. "...

Kein Wunder, dass die Feinstaubbelastung dauernd steigt, trotz dieser genialen Politiker-Idee mit den grünen Plaketten.

_________________
mvh
Peter .

Erst suchen, dann fragen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: So, 21 Mär, 2010 18:20 
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Zitat:
Feinstäube
Die Feinstaubemission moderner Pelletkessel liegt bei etwa 8 mg pro MJ Wärmemenge, entsprechend 29 mg/kWh. Inzwischen gibt es Pelletsheizanlagen, die durch optimierte Verbrennung die Feinstaubemissionswerte unterschreiten und auch in Bereichen installiert werden dürfen, wo strengere Regelungen gelten. Diese Anlagen arbeiten mit Brennwerttechnik und haben ein relativ staub- und rußarmes Abgas (ca. 4 mg Feinstaub pro MJ). Der Vergleichswert für die Feinstaubemission liegt bei Einzelöfen (offener Kamin, Kachelofen) bei etwa 150 mg/MJ, bei Stückholzkesseln bei etwa 90 mg/MJ, und bei Ölheizungen bei 3 mg/MJ.[12]


Aus Wikipedia

Damit man mal ein paar Vergleichswerte hat.
Für eine weitere Bewertung bin ich nicht Fachmann genug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: So, 21 Mär, 2010 18:27 
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pannbiff hat geschrieben:
Kein Wunder, dass die Feinstaubbelastung dauernd steigt, trotz dieser genialen Politiker-Idee mit den grünen Plaketten.


Wo liegt das Problem - die gleichen Politiker werden dir sehr verständlich erklären, das du zu deiner Pellet-Heizung noch einen Filter benötigst.
Der zuständige Bezirksschornsteinferger erklärt alles weitere. Kostet natürlich eine Kleinigkeit, ist aber für die Umwelt gut... :wink:
Für normale Festbrennstoffheizungen waren in unserem Amtsblatt schon mal die ersten Aufforderungen diesbezüglich zu lesen.
Derzeit gültig für neu zu bauende Anlagen.

Und schon wieder lässt sich prima Geld verdienen...

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Laban
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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: So, 21 Mär, 2010 19:04 
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Laban hat geschrieben:
Der zuständige Bezirksschornsteinferger erklärt alles weitere.


'Mein' Schornsteinfeger hat eine lobenswerte Distanz zu dem Thema. :YYBP:
Und welch seltsame Blueten diese ganzen Feinstaubdiskussion treibt, laesst sich ja seit Jahren verfolgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: Mo, 22 Mär, 2010 20:19 
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Wir haben hier auch noch das Problem, dass infolge der fehlenden Baumrestenach dem Einschlag dem Wald Humus entzogen wird. Die Holzfräsen der Pellethersteller fräsen den gesamten Stamm mit Krone, Ästen und Nadeln und fahren alles weg. Dadurch bleibt dem Waldboden nichts um sich zu regenerieren und damit die Grundlage für Neuanpflanzungen zu bilden. Folge- der Boden braucht Kunstdünger die die Neuanpflanzung :YYBZ:

War das wirklich so gewollt?

Also manchmal habe ich den Eindruck, dass dauernd neue "Säue durch die Dörfer getrieben werden" um dem Normalo wieder klarzumachen, dass wir ja soooo fortschrittlich ökologisch sind.
Die Folge ist, dass nun plötzlich das Bauholz teurer wird, die Waldbauern Dünger für die Nachpflanzungen kaufen müssen und die Sägewerke das Holz jetzt in Rumänien, Bulgarien und Rußland kaufen müssen.

Tolle Ökobilanz :achso2:

Emaster :denk:

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Es sind noch Tage bis zum 42. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Hermannsburg


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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: Mo, 22 Mär, 2010 20:46 
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Emaster hat geschrieben:
Die Holzfräsen der Pellethersteller fräsen den gesamten Stamm mit Krone, Ästen und Nadeln und fahren alles weg. Dadurch bleibt dem Waldboden nichts um sich zu regenerieren und damit die Grundlage für Neuanpflanzungen zu bilden. Folge- der Boden braucht Kunstdünger die die Neuanpflanzung


Also bei uns im Wald haben die Pelletiers nur die Staemme mitgenommen und den kompletten Rest (Kronen, Aeste, Rinde) einfach liegen lassen und wenn ueberhaupt, einmal mit dem Ernter drueber gefahren. Durch den Wald gehen ist mittlerweile unmoeglich und vom Anblick moechte ick mal garnicht reden..
Es wurde zwar etwas von einem Schaedder Trupp erzaehlt, der irgendwann 'aufraeumen' sollte, aber da kam seit 3 jahren keiner.
Die Waldbauern wollen jetzt keinen mehr in den Wald lassen, schongleich nicht, da jetzt hier 6 Windraeder aufgestellt werden sollen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: Di, 23 Mär, 2010 9:05 
Kann es sein, daß immer dann wenn der Mensch versucht in der Natur einzugreifen grundsätzlich ein Schmarrn rauskommt???

Und daß es wohl besser wäre, einfach mal die Natur vollkommen in Ruhe zu lassen und sich bei manchen Sachen einfach mal fragt, warum unsere Altvorderen dieses oder jenes so gemacht haben????

:YYAO: Ich bin ja eigentlich gegen alles, was die Klimaveränderung verhindert - wir brauchen eine große Sintflut oder globale Eiszeit, damit die Natur mal den größten Feind - den Menschen - beseitigen kann und dann ein paar Millionen Jahre wieder von vorne beginnen kann. Der Mensch ist schon sowas von degeneriert....... Pfarrer die Kinder schänden, Touristen die 1000e Kilometer nach Asien fliegen um Kinder in Bordellen zu kaufen, Mädchen die sich fast zu Tode hungern um angeblich schön zu sein, Bekloppte, die sich Sendungen anschauen in den ein Pseudoprommi andere Bekloppte beschimpft, weil sie angeblich nicht singen können (und damit wohl auch Recht hat), usw. usw.

Wer meint denn wirklich, daß diese Tierart erhaltenswert ist?????

Sorry, aber manchmal frägt man sich ehrlich.... :ei:


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 Betreff des Beitrags: Re: Pellets-fragwürdige Ökobilanz?
BeitragVerfasst: Di, 23 Mär, 2010 9:47 
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bundyson hat geschrieben:
Emaster hat geschrieben:
Die Holzfräsen der Pellethersteller fräsen den gesamten Stamm mit Krone, Ästen und Nadeln und fahren alles weg. Dadurch bleibt dem Waldboden nichts um sich zu regenerieren und damit die Grundlage für Neuanpflanzungen zu bilden. Folge- der Boden braucht Kunstdünger die die Neuanpflanzung


Also bei uns im Wald haben die Pelletiers nur die Staemme mitgenommen und den kompletten Rest (Kronen, Aeste, Rinde) einfach liegen lassen und wenn ueberhaupt, einmal mit dem Ernter drueber gefahren. Durch den Wald gehen ist mittlerweile unmoeglich und vom Anblick moechte ick mal garnicht reden..
Es wurde zwar etwas von einem Schaedder Trupp erzaehlt, der irgendwann 'aufraeumen' sollte, aber da kam seit 3 jahren keiner.
Die Waldbauern wollen jetzt keinen mehr in den Wald lassen, schongleich nicht, da jetzt hier 6 Windraeder aufgestellt werden sollen...


Das, mein Lieber Bundy, ist völlig in Ordnung!!! :YYBP:

Die Altvorderen haben immer das Restholz (Kronen, Äste, Rinde) als Humusbildner im Wald liegen lassen. Das hatte zum Einen den Vorteil, dass sich Humus bilden konnte, Kleingetier im Totholz Nahrung fand und Niederwild gute Deckung hatte, zum Anderen latschte nicht mehr jeder Luftschnapper (möglichst mit Hund) quer durch den Forst und hat das Wild auf Trapp gebracht.
Diese "unaufgeräumten" Wälder waren eine Zeit lang den Förstern ein Dorn im Auge, jetzt kommt man langsam wieder darauf zurück. Die Erfahrung der "Alten" war zeitweise nicht gefragt. Vollernter werden nur noch bei reinen Wirtschaftswäldern eingesetzt, hier bei uns werden teilweise wieder "Rückegespanne" zum Bergen des Holzes geholt, um den Waldboden zu schonen.

Leider gibt es aber auch hier in der Heide immer mehr "Pelletkolonnen", die eben wie schon beschrieben durch die Wälder ziehen und alles "abgreifen". Der Natur wirds definitiv schaden. Die Waldbesitzer, die solche "Raubzüge" zulassen, werden sich wundern und die kurze Freude am Gewinn wird definitiv nur bis zur Neuaufforstung währen.

Inwiefern solcher Raubbau mit der "ökologischen Heizweise" zu deckeln ist, muß wahrscheinlich Jeder für sich entscheiden. Ich als Jäger, der erkennt, dass sich das Wild in diesen "aufgeräumten" Wäldern nicht mehr aufhält, kann diese Methode jedenfalls nicht gutheißen (auch wenn man bei Treibjagden besser durchtreiben kann :YYAY: ).

Emaster :hey:

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