Värmi hat geschrieben:
Der Filmkritik auf ->
http://www.moviesection.de/film/3483-Op ... Polarfuchs kann ich fast uneingeschränkt zustimmen.
Hm, ich habe den Film mit anderen Augen gesehen, zumal ich kurz beovr ich ihn sah, ein Buch zum Thema gelesen hatte. Warum sollte man aus dem Stoff denn schon wieder einen Thriller fabrizieren wollen? 1942, also immer noch mitten im Krieg, in dem normale schwedische Mitbürger nicht richtig wussten, was überhaupt ablief, war die schwedisch-norwegische Grenze ein "heisses Eisen", denn die Deutschen waren so nahe. Die technische Ausrüstung der Schweden hielt sich sehr in Grenzen und die Informationen, die sie bekamen, auch, denn sie waren ja officiell "neutral" in diesem Krieg, also Sven Svensson erhielt den Auftrag, die Grenze "zu bewachen", dafür muss man aber auch wissen, wo die Grenze eigentlich verläuft.....etc. Ich finde, dass den Personen die Verzweiflung ganz gut ins Gesicht geschrieben stand, und zeigte, dass sie weder wussten, wo sie sich befanden, noch, was sie machen sollten....
Nein, Thriller-Stoff ist das für mich ganz und gar nicht, es ist der Versuch einer Darstellung, wie das Leben von Menschen in einem kleinen Dorf nahe der schwedisch-norwegischen Grenze aussah zu der Zeit.
Und sicher ja, der Film hat seine Macken, aber im Grossen und Ganzen ist er sehenswert. Und nicht jeder kann ein Steven Spielberg oder Bille August sein.
Das Buch, dass ich dazu las, war auch kein Krimi und von einer Erzählung auch weit entfernt. Es waren mehr niedergeschriebene Intervjus mit Leuten, die zu der Zeit genau dort lebten und ihre Erinnerungen wiedergaben.
Ja, sicher, kein Stieg Larsson, aber auch keine erfundene Geschichte, sondern eher das nackte Leben bzw. Überleben im Jahre 1942.
Und dieser Teil der (Welt)Geschichte gehört eben auch zu Schweden und in diesem Fall auch ein bisschen mehr zu Värmland.