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BeitragVerfasst: Mi, 07 Nov, 2007 22:06 
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Hej Lys,

dir sei alles gestattet. :YYBP:
Deswegen schrieb ich ja, dass es vielleicht ´ne unglückliche Formulierung ist. Denn wenn Schüler nicht mehr den Anforderungen entsprechen, also deinem Eindruck nach, dann fällt mir dazu ein: Entweder sind die Anforderungen zu hoch oder.......liegt es wirklich daran, dass unausgebildetes Personal die Leistungen falsch einschätzt....oder sind wirklich die Lehrer zu dumm, in diesem Falle, ihre eigene Muttersprache zu unterrichten. Wo liegt die Motivation im Unterrichten und wo liegt die Motivation, in der Schule etwas lernen zu wollen.
Meine Meinung: Im schwedischen Schulsystem ist noch mehr faul :!: als ich dachte, wenn ich deinen Eindruck lese. Und ich meine das nicht negativ auf deinen Eindruck bezogen, ganz und gar nicht. Du als mehr Aussenstehe als ich, hast vielleicht sogar den besseren Eindruck.

Nix für ungut.
lieben Gruss
Lis

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Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
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BeitragVerfasst: Mi, 07 Nov, 2007 22:43 
Unausgebildete Lehrer:

Oft sind es Lehrer, die lediglich ihr Examen nach ihrer Ausbildung nicht abgeschlossen haben oder Quereinsteiger, die über andere Ausbildungen in der Schule landeten.

Es ist so das es die Lehrergewerkschaft ist die eine sehr intensive Diskussion in dieser Sache führt, ein Schelm wer böses dabei denkt.....

Ist eine ausgebildete Erzieherin in einem Kindergarten ein Garant dafür das alle Kinder die Anforderungen zum Schulübergang schaffen?

Gleiche Frage gilt für Lehrer, lasse ich Stunden ausfallen, weil ich kein fertig ausgebildetes Personal habe oder lasse ich den Kunst- oder Werkunterricht von einem Lehrer leiten der schon seit mehreren Jahren als solcher unterrichtet hat.

Sei wie es sei, es ist natürlich eine schöne Sache, wenn das Personal seine Ausbildung abgeschlossen hat und auch Pädagogik und fachspezifische Ausbildungsinhalte studiert hat....... ob damit die Probleme allein zu lösen sind, ist fraglich....

Zum Teil wird Schweden jetzt auch von seiner gescheiterten Integrationspolitik eingeholt.....

In größeren Städten wie Stockholm, Göteborg, Malmö gibt es ähnliche Problem wie in Deutschland, hoher Ausländeranteil, schlechte Muttersprach- und Schwedischkenntnisse. Dadurch bedingt Disziplinprobleme und schließlich dieses sch...... Geld das wichtiger ist als alles andere.....sparen, sparen , sparen....... auf Kosten derer die unsere Zukunft sind.....

Das klingt jetzt irgendwie negativ..... :shock: Sollte es aber nicht denn:


Ich bin mit meiner Dorfschule zufrieden, meine Jungs gehen also auch jetzt noch gerne jeden Tag in die Schule (6. und 3. Klasse).

Sie lernen viel neues jeden Tag, sie lernen selbständig arbeiten, der soziale Teil hat seinen gebührenden Platz....... :YYBP:


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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 8:45 
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Simone hat geschrieben:
...Sei wie es sei, es ist natürlich eine schöne Sache, wenn das Personal seine Ausbildung abgeschlossen hat und auch Pädagogik und fachspezifische Ausbildungsinhalte studiert hat....... ob damit die Probleme allein zu lösen sind, ist fraglich....


Ob der Lehrer nun voll- oder halbausgebildet ist, sollte im Prinzip egal sein.

Wichtig ist das Ergebnis: was haben die Schüler gelernt.
Und da gibt es ja offensichtlich Defizite.

Wie schon oben geschrieben, wird der zunehmende Migrantenanteil die Schulprobleme noch erhöhen.

_________________
mvh
Peter .

Erst suchen, dann fragen...


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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 16:30 
pannbiff hat geschrieben:

Ob der Lehrer nun voll- oder halbausgebildet ist, sollte im Prinzip egal sein.

Wichtig ist das Ergebnis: was haben die Schüler gelernt.
Und da gibt es ja offensichtlich Defizite.

Wie schon oben geschrieben, wird der zunehmende Migrantenanteil die Schulprobleme noch erhöhen.


Richtig, wichtig ist das Ergebnis :YYBP: und wer sagt, das un- oder halbausgebildete Lehrer hauptverantwortlich für die Misere sind, wenn man mal das Migrationsproblem aussen vor lässt.


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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 16:42 
Hallo,

auch ich bin der Meinung, dass die Schulbildung nicht deshalb schlechter sein muß, wenn ein Fach wie Werken, Musik oder Sport von nicht ausgebildeten Lehrkräften übernommen wird. Ich bin sogar der Meinung, dass diese Personen sogar gelegentlich praktisch viel besser ausbilden können, wenn sie in dem Gebiet gut sind. Wichtig ist doch, dass die Schüler Respekt vor der Lehrperson hat und wenn diese Wissen gut vermitteln kann, dann ist oft auch Respekt bei den Schülern vorhanden.
Vielleicht sollte man wieder einführen, dass die Lehrkräfte in die Familien zu Gesprächen gehen, um sich ein Bild von den Häuslichkeiten machen zu können. Irgendwie ist das doch ganz aus der Mode gekommen.
Auch ich glaube, dass es ein Problem gibt, wenn die Lehrkräfte aufgrund Integratinsproblemen nicht mehr die Oberhand behalten.
Grüße Aelve


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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 17:59 
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Simone hat geschrieben:
... und wer sagt, das un- oder halbausgebildete Lehrer hauptverantwortlich für die Misere sind, wenn man mal das Migrationsproblem aussen vor lässt.


Keiner sagt das so explizit. Skolverket notiert es einfach als Abweichung vom "soll" .

Ebenso wie die Tatsache, dass 70% der Schüler den Abschluss nicht schaffen.

Aber ganz allgemein gesehen, hat ja eine Ausbildung einen Sinn, oder ?

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Peter .

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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 18:08 
Tja darüber kann man wieder endlos sinnieren.......

Abschluß ist ja hier Gymnasiet/ also Abitur...... bzw. abgeschlossene Berufsausbildung

Ich denke, das Ziel als solches ist ganz schön hoch gesteckt hier in Schweden, das alle Abitur schaffen.
Wie viele Schüler sind es denn in Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Spanien, die das Abitur oder wie es in anderen Sprachen heißen mag, schaffen???????


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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 18:20 
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obwohl ich das schwedische Abitur nicht mit dem deutschen vergleichen möchte,da sind die Anforderungen einfach viel zu gering!

mfG.
Ingo

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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 18:21 
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Simone hat geschrieben:
Wie viele Schüler sind es denn in Deutschland, Großbritannien, Frankreich oder Spanien, die das Abitur oder wie es in anderen Sprachen heißen mag, schaffen???????


Tja, ich denke aber, die Frage muss nicht lauten wie viele schaffen einen Abschluß der sich Abitur nennt, sondern wie viele haben einen gewissen Bildungsstand nach Abschluß ihrer (schulischen) Ausbildung.

Der Bildungsstand von Abiturienten versch. Länder schwankt deutlich. Selbst innerhalb Deutschlands haben wir - dem Föderalsimus sei Dank - eine kunderbunte Melange an Standards für die allg. Hochschulreife...

Was viele gerne übersehen, gerade im (Aus)bildungsbereich muss Klasse statt Masse die absolute Prämisse sein.
Ein pot. Arbeitgeber muss imho die Möglichkeit haben, den Wissensstand eines Bewerbers objektiv einschätzen zu können, dazu braucht es gewisse Standards.

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Carpe noctem!

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BeitragVerfasst: Do, 08 Nov, 2007 18:40 
http://www.skolverket.se/sb/d/375#paragraphAnchor5
Zitat:
Das Gymnasium

Fast alle Schüler der Grundschule wechseln direkt auf das Gymnasium über und die meisten schließen ihre gymnasiale Ausbildung innerhalb von drei Jahren ab.

Im Gymnasium gibt es siebzehn dreijährige landesweite Programme. Alle Programme sollen eine breitgefächerte Grundausbildung vermitteln und auf das Hochschulstudium vorbereiten. Neben den landesweiten Programmen gibt es auch Spezialprogramme und individuelle Programme.


Hier mal eine Karte über das schwedische Schulsystem insgesamt:
http://skolnet.skolverket.se/polopoly/utbsys/

Ich sehe also nicht unbedingt, das die Anforderungen niedriger sein sollen als in Deutschland, sie sind anders..... berufsnäher ausgerichtet, so das jeder der das Gymnasiet abgeschlossen hat zumindest eine Berufsabschluss in der Tasche hat.
Kann man ja von vielen Schulabgängern in Deutschland nicht behaupten.
Ein erfolgreicher Schulabschluss in Deutschland garantiert leider keine Ausbildung.


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