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BeitragVerfasst: Fr, 05 Jul, 2013 16:26 
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... bekommt man in Schweden nach meinem Wissen nicht.
Aber wir haben zwei köstliche Räder zugesendet bekommen, von der privaten Traditionsbäckerei Brandes aus Gößweinstein (Fränkische Schweiz), die einen "Brotversandt" betreibt (was es nicht alles gibt).

In meinem Blog Uvbo Uvsång mehr dazu! ich hole jetzt Butter für die nächste Scheibe ...

Bild

Bei der Gelegenheit: kennt jemand ein funktionierendes Rezept für ein Roggenbrot im eigenen normalen Küchenofen, das nicht steinhart wird?

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BeitragVerfasst: Fr, 05 Jul, 2013 17:43 
http://ketex.de/blog/brotrezepte/sauert ... teig-6040/

am besten dort mal durchforsten

http://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/ ... 371nx46130


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BeitragVerfasst: Fr, 05 Jul, 2013 18:31 
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Uvbo hat geschrieben:
Bei der Gelegenheit: kennt jemand ein funktionierendes Rezept für ein Roggenbrot im eigenen normalen Küchenofen, das nicht steinhart wird?

Gute Rezepte gibt es viele, aber aus eigener Versuch-und-Irrtum-Erfahrung jedenfalls erstmal dies: Mehl ist nicht gleich Mehl. Wenn da in dem Rezept etwas über die Mehltype steht, z.B. "1050", dann wird daraus nie was anderes als ein Backstein, wenn man mit der Angabe nix anfangen kann und dafür das Standardzeugs aus dem Supermarkt nimmt. Das geht für Kuchen, aber nicht für Brot. Bei uns im Ort gibt es eine Mühle, wo man sowas auftreiben kann, in normalen Geschäften keine Chance. Wie man das in Schweden bewerkstelligen soll, davon habe ich bislang keine Ahnung. Ich weiß nur, daß manche Länder ein völlig anderes System bei diesen Mehlsorten haben (hier ist die Zahl ein Maß für die Menge der Asche, die nach Verbrennung einer Probe übrigbleibt).

Ich habe bislang vor allem die Grundrezepte aus einem Buch über mittelalterliche Küche mit dem Titel "Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält" ausprobiert, z.B. das würzige "Steynbrodt". Das Buch habe ich vor der Zeit des allgegenwärtigen Internets mal von irgendeiner billigen Resterampe mitgenommen, und der Gegenwert hat den von allen anderen Standardwerken um Längen ausgestochen. Es wird immer mal wieder mit einem anderen Umschlagdesign neu herausgebracht, ist leicht zu finden.

Nur mit dem Treibmittel hat es dennoch nicht immer durchweg geklappt, schätze auch da hängt vieles von der Qualität bzw. "Kraft" der Zutaten ab. Sauerteig versuche ich seit Jahr und Tag immer wieder mal anzusetzen, und es ist mir noch nie gelungen, dauernd ist mir das Zeug verschimmelt. Inzwischen nehme ich zum Brotbacken ganz normale Hefe, aber das doppelte der üblichen Ration. Das wird meistens immer noch nicht ganz so locker wie Gekauftes, aber es geht. Der himmelweite Unterschied im Geschmack ist mir die Mühe trotzdem jedesmal wert gewesen, und wenn man's nach alter Manier in seine Suppe oder Soße tunkt (Rezepte aus dem gleichen Buch), bricht man sich auch nicht gleich die Zähne ab.

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Auf meinem Grabstein soll stehen: „Guck nicht so blöd, ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!“


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BeitragVerfasst: Fr, 05 Jul, 2013 20:59 
in dem backforum sind auch schwedische mehlsorten erklärt, da es ja fast ausschließlich mittel-oder südeuropäische brotrezepte sind.

ich komme damit gut zurecht. man muß allerdings schon etwas üben, denn es ist noch kein meister vom himmel gefallen.

bis ich das ,für uns,richtige brötchenrezept gefunden habe,habe ich schon viele backversuche hinter mir.


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BeitragVerfasst: Fr, 05 Jul, 2013 21:25 
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...also ich backe mein Roggensauerteigmischbrot schon seit Jahr und Tag nun hier in Schweden im Küchenbackofen.... es werden immer zwei Brote ca. je 1kg.... geht ganz einfach....ca 2dl Sauerteig oder auch drei...ca. 2/3 eines 2kg grobes oder feines Roggenmehl....2 oder 3 dl Weizenmehl....2 El Salz.....einen kräftigen klunk Rapsöl und ca 1,2 l Wasser......alles in der Maschine mindestens 10 min rühren lassen.....dann fülle ich den Teig in eine seeeeehr große Schüssel und lasse sie abgedeckt solange stehen bis der Teig mindestens doppelt gewachsen ist....kann schon mal 4 oder mehr Stunden dauern....dann schlag ich den Teig zusammen, teile in in 2 Hälften und fülle ihn in 2 Kastenformen...und da steht der Teig wieder bis er das Tuch abhebt....dann hab ich den Backofen vorgeheizt in der höchsten Hitze, stelle die Formen rein und schütte ein Glas Wasser in den Ofen, schnell schließen, nach 10 min senke ich auf 200 Grad und da bleiben sie 50 min.....fertig.....ich finds lecker.

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Gruss von Faxälva

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BeitragVerfasst: Do, 11 Jul, 2013 11:33 
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In Franken werden keine Räder verkauft (bei Brot) sondern da ist sowas ein Laib!
Mußte mal gesagt werden.

Mfg
Amazonfahrer


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BeitragVerfasst: Do, 11 Jul, 2013 11:48 
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ich backe mein Roggenbrot/Schwarzbrot auch selber. Habe einen Sauerteig , der schon 2 Jahre alt ist. Der steht immer im Kuehlschrank und wird nach belieben dann mit der entsprechenden Mehl- und Wassermenge angesetzt.

Im Grunde mache ich es auch wie Faxälva habe auch schon "freigeschobene" Brote gebacken - sogar mit Erfolg :D

Man muss sich an die "anderen" Mehlsorten hier in Schweden ein bisschen rantasten. Nach meiner Erfahrung braucht man etwas mehr Wasser zu den verschiedenen Mehlsorten. Ich habe sogar schon Mehl von einer kleinen Muehle gefunden. Und auf den Herbstärkten findet man auch oft Stände, die eben frisch gemahlenes Rogen, Hafer und Weizenmehl verkaufen.

Edit: Reyept kommt, sitze am falschen PC :roll:

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BeitragVerfasst: Do, 11 Jul, 2013 12:27 
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@Litelisa Bekommt man durch das richtige Mehl auch ein lockereres Brot, oder hast Du da Tipps?


amazonfahrer hat geschrieben:
In Franken werden keine Räder verkauft (bei Brot) sondern da ist sowas ein Laib!


Nej. In Euerem Teil Frankens vielleicht :P Wenn ein Franke Rad dazu sagt (wie persönlich mehrfach gehört), könnte nicht einmal Wikipedias Allgemeines Allwissen da gegen ankommen. Aber ehe man sich über derlei Regionalitäten streiten möchte: Hauptsache, es schmeckt.

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BeitragVerfasst: Do, 11 Jul, 2013 14:42 
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@Uvbo - nach meiner Meinung spielt nicht nur das Mehl eine Rolle sondern auch das Treibmittel. Nach meiner Erfahrung verhält sich Roggenmehl schwieriger als Weizenmehl. Und Brote mit viel Roggenanteil sind - aus meiner Erfahrung - saftiger aber fester. Und Brote, die nur mit Hefe gebacken sind, sind meiner Erfahrung nach auch trockener und werden schneller schimmelig.

Mit Sauerteig gebackene Brote bleiben länger saftig und schimmeln nicht so schnell (bei guter Lagerung).

Wenn ich backe (2 Personen Haushalt) friere ich das Brot nach dem Auskuehlen (mind. 1 Nacht) teilweise und schon geschnitten ein. Wenn man es sanft auftaut, ist es wie frisch aus dem Ofen.

Und hier meine "Spezialitäten"

Schwarzbrot.doc [25.5 KiB]
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Mischbrot mit Buttermilch.doc [24.5 KiB]
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BeitragVerfasst: Do, 11 Jul, 2013 14:49 
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Hier habe ich nochwas gefunden :D

http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/vie ... php?t=4800

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