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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2012 21:19 
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Hej,

als derjenige, der damals den "Monster-Thread" angestoßen hat, gebe ich jetzt natürlich auch meinen Senf dazu :YY: :

Mein 16A waren natürlich für den Durchlauferhitzer viel zu schwach, es war immer ein besonderes Vergnügen, wenn man das Shampoo mit eiskaltem Brunnenwasser rauschwaschen musste, weil mal wieder die Sicherung raus war.

Ich habe nun den Durchlauferhitzer gegen einen 120-Liter-Boiler ausgetauscht. Der Boiler war nicht so teuer, aber das ganze Installationszeug drumrum, mit irgendwelchen Überdruckgefäßen und Sicherheitsventilen usw. Ich kenne mich ja elektrisch nicht richtig gut aus (sonst hätte ich nicht auf den Durchlauferhitzer gesetzt), aber in Klemptner-Wissenschaften sieht es noch schlechter aus.

Der Stromverbrauch ist mit dem Boiler allerdings schon höher als mit einem Durchlauferhitzer, nach meiner bisherigen Erfahrung so etwa 50 Prozent mehr.

Grüße,

awe


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2012 22:43 
awe hat geschrieben:
Der Stromverbrauch ist mit dem Boiler allerdings schon höher

Da habe ich genau umgekehrte erfahrungen gemacht, aber be iuns läuft die Dusche auch jeden tag mindestens 40 Minuten und bei durchlauferhitzern musste ich das wasser immer volle pulle anmahcen das die mische stimmt.
Ich denk mal wenn ihr nur alle Paar Tage duscht, kommt das hin mit eurer Rechnung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 11:33 
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findus hat geschrieben:
Ich denk mal wenn ihr nur alle Paar Tage duscht, kommt das hin mit eurer Rechnung.


Richtig! Wir warten eigentlich immer, bis der Dreck abblättert! :triller:


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 13:44 
awe hat geschrieben:
Richtig!

sonstdreht einfach die spiechertemperatur runter und wieder hoch eine stunde bevor ihr duscht (sollte das mit den stromkosten ein problem darstellen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 14:57 
welch Aufwand für so ein kleines Problem

wenn Platz für ne Ölheizung da ist ist Platz für nen 200L Standspeicher gleich neben der Ölheizung , Heizkreislauf verbinden zusätzlich ne E-Patron ( Elektro-Heizstab ) in den Standspeicher für den Sommer und gut ist.. 200 L warmes Wasser reichen locker für 4 Personen.... kannst ja mal drüber nachdenken ob Du den Küchen-Holzherd von Wamsler ( Wasserführend ) zusätzlich in die Heizung einbinden willst ...dann hast Du genug Reserve für kalte Tage . :YYAP:

:triller:

macht es Euch doch nicht immer schwerer als nötig...


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 15:38 
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Wir duschen jeden Tag, also brauchen wir nen Boiler... :cool:

Was wird in Schweden standardmäßig denn an Trinkwasserleitungen verbaut? Kupfer? Ich hatte für die Neuinstallation so was im Auge:

http://heizungdirekt24.de/Heizung/Fussbodenheizung/1-m-Alu-Mehrschichtverbundrohr-16x2-mm-DVGW.html

Ich weiss halt nur nicht, ob damit in Schweden gearbeitet wird. Wäre für mich einfacher zu verarbeiten als die Weichlöterei mit dem Kupfer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 15:51 
lifeofmyown hat geschrieben:
Was wird in Schweden standardmäßig denn an Trinkwasserleitungen verbaut? Kupfer?


alle die ich kenne (wir wohnen auf dem land) haben die leitungen aufputz und dann diese schraubverbindungen. nichts löten, einfach absägen, zusammenstecken udn festschrauben.

biltema müsste sowas haben. ob es lohnsahm ist den kram in deutschland zu kaufen wenn man nciht so den überblick hat, weiss ich nciht.
(nebenbei: 1,5mm stromleitungen sind hier mit 10A abgesichert, nciht 16A wie in deutschland => falls du auch noch neu verkabeln willst)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 16:00 
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findus hat geschrieben:
lifeofmyown hat geschrieben:
Was wird in Schweden standardmäßig denn an Trinkwasserleitungen verbaut? Kupfer?


alle die ich kenne (wir wohnen auf dem land) haben die leitungen aufputz und dann diese schraubverbindungen. nichts löten, einfach absägen, zusammenstecken udn festschrauben.

biltema müsste sowas haben. ob es lohnsahm ist den kram in deutschland zu kaufen wenn man nciht so den überblick hat, weiss ich nciht.
(nebenbei: 1,5mm stromleitungen sind hier mit 10A abgesichert, nciht 16A wie in deutschland => falls du auch noch neu verkabeln willst)


Unsere Leitungen liegen wohl unter dem Boden, deshalb weiss ich nicht, was verbaut ist. Ich fände dieses Mehrschichtverbundrohr sehr interessant. Aber nützt mir ja nix, wenn es das in Schweden nicht gibt. Dieses Mehrschichtgedöns gibt es auch mit Schraubfittings.

Die Stromleitungen, an die ich beim renovieren ran muss, mach ich direkt alle mit neu. Also quasi alle! :mrgreen: 1,5mm ist ja in D Standard. Ich glaub, die in unserem Haus haben einen kleineren Querschnitt. Bin auch mal gespannt, ob sie 2 oder 3 Fasern haben.

Ich weiss halt nicht, ob wir es Mai überhaupt zeitlich schaffen, das alles zu machen. Ich würd mir evtl. auch einen Handwerker dazu nehmen. Aber ich weiss halt nicht, ob ich dort kurzfristig einen bekomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 17:38 
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lifeofmyown hat geschrieben:
Die Stromleitungen, an die ich beim renovieren ran muss, mach ich direkt alle mit neu. Also quasi alle! :mrgreen: 1,5mm ist ja in D Standard. Ich glaub, die in unserem Haus haben einen kleineren Querschnitt. Bin auch mal gespannt, ob sie 2 oder 3 Fasern haben.


Ältere Häuser (>30 Jahre) sind noch mit einem 2-Leitersystem ausgestattet und genullt (wenn Du weißt was ich meine).
Bei Neuinstallationen ist ein 3-Leitersystem (also mit Erdleiter) zu installieren und unbedingt über einen FI-Schalter anzuschließen. Der Leitungsquerschnitt ist mit 1,5 mm² auszuführen. Du kannst durchaus die einzelnen Stromkreise mit 16A absichern, was aber dann 25A als Hauptsicherung bedingen würde. Die meisten Häuser haben aber nur 16A Hauptsicherung (wegen der günstigeren Grundgebühr). Deshalb dürfen die einzelnen Stromkreise nur mit 10A (also eine Nummer kleiner) abgesichert werden.

Ob in dem Haus Drehstrom (3 Phasen) ist, kannst Du leicht daran erkennen, dass am Zähler 3 Hauptsicherungen sind.

Ich würde Dir empfehlen immer einen Fachmann im Hintergrund zu haben.

Gruß Attusa :YY:

_________________
"Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos"
i.A.a. Loriot


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 Betreff des Beitrags: Re: Warmwasseraufbereitung
BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2012 19:12 
attusa hat geschrieben:
Der Leitungsquerschnitt ist mit 1,5 mm² auszuführen. Du kannst durchaus die einzelnen Stromkreise mit 16A absichern


Das gillt aber nicht sofern die Leitungen in der Wand verlegt werden. Dann sind max. 13A erlaubt.
(Quelle: Elinstallationsreglerna SS 436 40 00)

Und dann gibt es noch diverse Unterscheidungen wie die Leitungen verlegt und isoliert sind. Dann wird auch noch unterschieden, wie viele belastete Leiter im Kabel vorhanden sind.


Hier noch ein paar Erfahrungen zu Durchlauferhitzern.
Habe selbst einen 6,5 kw Durchlauferhitzer als Notlösung einige Zeit in Gebrauch gehabt. Das reicht zum Duschen und Händewaschen.
Zum Spülen müssen es schon 11kw sein. Da kommt man dann so eben mit 16A auf drei Phasen aus. Da darf man dann aber keinen weiteren Verbraucher einschalten. Gibt übrigens nette elektronische Geräte, die die Temperatur des ankommenden Wassers messen und dann nur noch die Temperatur auf den Gewünschten wert anheben. Sind gut geeignet, um sie mit einem vorhandenen Warmwassererzeuger in Reihe zu schalten.


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