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 Betreff des Beitrags: Selbstständigmachen in Schweden
BeitragVerfasst: Di, 04 Nov, 2014 16:28 
Hallo erst mal,

ich hätte da mal eine Frage: Ich möchte mich in Schweden selbstständig machen mit einem kleinem Handwerksbetrieb. Was muss ich beachten um nicht gleich ein Steuersünder zu werden ? Wo und was muss ich womit anmelden ?
Wer hat hierzu einen Erfahrungsbericht oder ernst gemeinte Vorschläge ?
tack


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstständigmachen in Schweden
BeitragVerfasst: Di, 04 Nov, 2014 18:03 
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sehr aktives Forenmitglied
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Registriert: 14.09.2012
Beiträge: 835
Plz/Ort: Skruv / Schweden
http://www.skatteverket.se/foretagorgan ... 06123.html

hier findest du erste Informationen über das formelle. Weiterhin findest du auf der Seite vom skatteverket massen an Informationen, was für den start einer Firma wichtig ist. Das skatteverk ist überhaupt dein Ansprechpartner nummer 1. Mache einen Termin aus, lasse Dich beraten. Es gibt unmengen an Hilfen und kostenlosen Kursen.

Alles Gute.

_________________
liebe Grüsse

Heike

meine Homepage: http://figeholm.jimdo.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstständigmachen in Schweden
BeitragVerfasst: Di, 04 Nov, 2014 22:22 
In vielen Städten gibt es auch das sog. nyföretagarcentrum (Google mal), die bieten auch kostenlose Beratung und Hilfe beim Weg in die Selbständigkeit an.


Viel Glück!


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstständigmachen in Schweden
BeitragVerfasst: Mi, 05 Nov, 2014 11:11 
als neugruender hat man ein Recht auf eine 3 stuendige individuelle Beratung auf dem Finanzamt, kann ich nur empfehlen, da kann man alle Seine Fragen loswerden.

Dann musst du wissen ob du Angestellte haben wirst, dann musst du dich als Arbeitgeber anmelden. Man muss natuerlich das Gewerbe anmelden und sein geplantes einkommen angeben, dann bekommt man seinen steuerbescheid mit den Vorauszahlungen. Umsatzsteuer musst du eventuell auch anmelden. Die kann man bis zu einer gewissen Umsatzgrenze jährlich einrechen und bezahlen es sei denn man betreibt Handel mit dem ausland, dann muss man aller drei Monate deklarieren. Auch hier gibts die Anmeldung der umsatzsteuerfreien leistungen (was in D Saarlouis ist), macht man beim Finanzamt, muss man aber aufpassen, da galten kuerzere Fristen mit dem einreichen als bei der normalen Erklärung die man alle drei Monate abgibt.

Auch recht interessant sind die Infoveranstaltungen des Skatteverket wenn es zum Beispiel um den Jahresabschluss geht, da wird einem genau erklärt wie man das macht.

Hat man mehr als 17000 Kronen Bareinnahmen im Jahr muss man eine anerkannte Registrierkasse haben (laut Gesetz)

Als handwerker musstest du dich auch mal mit dem Thema Rotavdrag beschäftigen, kommt imme rgut bei den Kunden an wenn man das anbieten kann.

Hat man einen F-skattsedel (nach erfolgreichter Anmeldung inkl. Umsatzsteueranmeldung) schreibt man das auf die Rechnungen oder angebote mit drauf das man den hat, viele achten da drauf

Dein erster Weg fuehrt dich auf alle Fälle zum Finanzamt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstständigmachen in Schweden
BeitragVerfasst: Mi, 05 Nov, 2014 14:03 
danke an alle für die tollen tipps, werde diese alle abarbeiten.
das thema rotavdrag habe ich noch nicht so richtig verstanden, ich habe nur bei ams gesehen, dass firmen aufträge an handwerker vergeben, die ROT erfahrung haben. kann das mir noch jemand etwas genauer erklären ?
vielen dank an alle


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbstständigmachen in Schweden
BeitragVerfasst: Do, 06 Nov, 2014 11:57 
nicht rot erfahrung, man muss es anbieten können.

Der Rotavdrag ist eine steuerliche verguenstigung fuer meines erachtens nur Privatpersonen auf Handwerkerleistungen. 50 Prozent der Arbeitskosten (nicht material) kann man steuerlich geltend machen und der ausfuehrende handwerker zieht diese direkt schon von der Rechnung ab. Es wird also billiger.


Aber (nur mal so am Rande) zahlt man selber keine Steuern in Schweden Weil z.B. das einkommen zu gering ist, muss man den gezogenen Rotavdrag zurueckerstatten. Man kann also nur soviel abziehen wie man auch selber steuern zahlt


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