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BeitragVerfasst: Do, 05 Mai, 2011 9:14 
Hallo Ihr Lieben,

man hört ja immer wieder, dass Maler und Lackierer in Schweden gefragt sind. Ist dies immer noch der Fall bzw. machen die Schweden einen Unterschied ob Maler oder Malerin ? Macht es Sinn, vorher in Deutschland noch den Meister zu machen ?

Weiterhin sieht es so aus, dass man als Sachbearbeiter - also Bürojob - eher weniger gesucht wird ?! Könnt Ihr das bestätigen ? Gibt es da villeicht Alternativen ?!

Wir denken -aus mehreren Gründen- über Auswanderung nach und möchten uns hierzu erstmal ein paar Meinungen zu o.a. Berufsbildern einholen. Ich weiß, dass das Thema schon ab und zu behandelt wurde aber ich habe nichts "aktuelles" gefunden.

Würde mich freuen, wenn der eine oder die andere sich hierzu äußern würde !


Vielen Dank und sonnige Grüße

Lu78


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BeitragVerfasst: Do, 05 Mai, 2011 9:43 
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Hej und willkommen im Forum mit deinen Fragen und Gedanken! :rosen:

Nun hast du nicht geschrieben, was für eine Art Maler/Lackierer du bist.
Ich habe mal eben bei ams.se für dich geschaut (es gibt ja noch andere jobbsuchmaschinen) und bekam folgendes Ergebnis:
http://www.arbetsformedlingen.se/4.38a4 ... %C3%A5lare
Also, wenn ich richtig gerechnet habe, 32 offene Stellen bei ams. Das ist ja nun nicht das meiste. Aber warum solltest du nicht ´ne Chance haben, nichts ist unmöglich, wenn man nur will.
Deine Frage nach dem Meisterabschluss will ich mit Nein beantworten. Wichtig ist, viele Jahre bzw. soviele wie möglich, Berufserfahrung zu haben.
Für Lackierer gibt es 8 freie Stellen:
http://www.arbetsformedlingen.se/4.38a4 ... db65800021
Schwedisch solltest du natürlich können und das noch mehr und viel besser, wenn du irgendwo z.B. in der Administration/bokföring als Sachbearbeiter unterkommen willst, was ich allerdings für mehr aussichtslos halte als als Maler, nicht nur wegen der Sprachkenntnisse.
http://www.arbetsformedlingen.se/4.38a4 ... db65800021

Hoffe, dir etwas geholfen zu haben :smile:

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http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
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BeitragVerfasst: Do, 05 Mai, 2011 9:51 
Hallo Lis (und auch alle anderen),

vielen Dank für die schnelle und freundliche Antwort :). Also meine Freundin macht gerad mit Ü30 nochmal eine Ausbildung, da Sie keine Deutsche ist und die alte Ausbildung (Dekorateurin) in Bayern nicht anerkannt wurd. Sie wollte nicht ewig irgendwas bei Zeitarbeiten machen und viele Ausbildungschancen gab es nicht. Bis zum Zeitpunkt der Auswanderung werden wir definitiv Schwedisch gelernt haben. Was mich angeht...ich muss nicht ins Büro, ich würde auch Verkauf oder so was machen aber ist es in Schweden ähnlich wie bei uns, dass Du als "(Industrie)Kaufmann" in verschiedenen Richtungen eingesetzt werden kannst ?

Vielen Dank schonmal :)

Lu78


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BeitragVerfasst: Do, 05 Mai, 2011 10:06 
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Plz/Ort: Schweden, Norrlands Schärengarten
Also als Industriekaufmann hast du ja eine breitgefächerte Ausbildung. Ich kenne allerdings keine gleichwertige Ausbildung hier in Schweden. Du solltest also davon ausgehen, in welchem Bereich du die meiste Berufserfahrung hast und eben solche Jobbs suchen.
Wie nun die Erfolgsquote bei ausländischen Bewerbern hier aussieht, kann ich nicht sagen, aber ich wage zu raten, nicht hoch.
Als Beispiel: Meine Nichte ist ausgebildete Frisörin (Schwedin, 25 Jahre alt), hat niemals in einem Büro gearbeitet und auch nur das bisschen Büroausbildung gehabt, was in ihren Beruf eingeht, war aber immer intressiert und ist sehr belesen und belesbar. Vor einigen Monaten hat sie jedoch eine solche Anstellung gesucht - und bekommen :D . Was ich sagen will: Ausbildung ist nicht alles, Auftreten ist viel. Und zu so einer Arbeit gehört ganz sicher ein einwandfreies schwedisch und auch das Wissen und Kennen des schwedischen Systems.
Mit Verkauf meinst du da Verkäuferin??? Such dann unter "expedit".

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BeitragVerfasst: Fr, 20 Mai, 2011 0:51 
Lu78 hat geschrieben:
Hallo Lis (und auch alle anderen),

vielen Dank für die schnelle und freundliche Antwort :). Also meine Freundin macht gerad mit Ü30 nochmal eine Ausbildung, da Sie keine Deutsche ist und die alte Ausbildung (Dekorateurin) in Bayern nicht anerkannt wurd. Sie wollte nicht ewig irgendwas bei Zeitarbeiten machen und viele Ausbildungschancen gab es nicht. Bis zum Zeitpunkt der Auswanderung werden wir definitiv Schwedisch gelernt haben. Was mich angeht...ich muss nicht ins Büro, ich würde auch Verkauf oder so was machen aber ist es in Schweden ähnlich wie bei uns, dass Du als "(Industrie)Kaufmann" in verschiedenen Richtungen eingesetzt werden kannst ?

Vielen Dank schonmal :)

Lu78


Hier in Schweden sind belastbare Referenzen das A und O.
Wenn du die nicht hast musst du einen potentiellen Arbeitgeber von dir ueberzeugen können.
Das es 35 offene Stelllen fuer Maler gibt mag viel klingen,das ist aber verteilt auf ganz ! Schweden.
Das ist nicht viel.

Dazu kommt das es jede Menge Maler und Bauhandwerker aus Ost-Europa gibt.
Deine Frau könnte es erst einmal als Kontorshjälp versuchen.
Hier werden aber hohe ! Anforderungen an die Sprachkenntnisse gestellt.
Auch hier gilt,das man den Chef ueberzeugen muss.
Das ist nicht leicht.
Wenn ihr nach Schweden auswandern wollt braucht ihr gute Sprachkentnisse
,brauchbare Qualifikationen und ausreichende finanzielle Mittel um vielleicht auch ein Jahr ohne Einkommen ueberstehen zu können.

so long


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