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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 15:08 
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sehr aktives Forenmitglied
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Registriert: 28.02.2010
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Wolfgang B. hat geschrieben:
Ach ja,lussekatt vereinfacht das hier meiner Meinung nach etwas zu sehr ,wenn sie sagt,das man einfach beim Finanzamt anruft,denen sagt,man wuerde nichts verdienen und könnte dann einfach so die Zahlungen einstellen.
Wenn das soooo einfach wäre..... .
Natuerlich kann das bei ihr so gelaufen sein,ich bin hier aber mehr so informiert,das man den Sachbearbeiter hier ueberzeugen muss.
Das ist nicht das Gleiche.


Hm, mir ist es gelungen, den zuständigen Sachbearbeiter mit einem Anruf zu überzeugen. Das mag daran liegen, dass ich ihm einfach die Wahrheit gesagt habe. Die funktioniert hier beim Finanzamt ganz hervorragend. Als neu gestartetes Unternehmen ist es ja auch nicht merkwürdig, wenn man in den ersten Jahren kein großes Plus macht. Dass die Vorauszahlungen gesenkt werden heißt ja nicht, dass meine real zu zahlenden Steuern am Ende des Geschäftsjahres kleiner werden.

Ich vereinfach da nichts, sondern beschreibe meine Erfahrungen. Diese scheinen sich von deinen zu unterscheiden.

Was übrigens auch interessant ist: die Vorauszahlungen, die man zuviel geleistet hat, werden hier in Schweden verzinst zurückgezahlt. Das war, soweit ich mich erinnere, in Deutschland nicht so. Natürlich sind das keine gigantischen Zinssätze, aber immerhin.

Du hast allerdings Recht mit deiner Aussage, dass Steuerbetrug in Deutschland ein Volkssport ist. Das ist hier anders, es ist in der Kultur nicht so verwurzelt. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass man hier in Schweden den Staat nicht als Tyrannei ansieht, sondern als eine Serviceinstanz, die zum Wohle des Bürgers agiert. Ich habe dazu in meinem Blog vor einiger Zeit mal etwas geschrieben. Vielleicht ist es ja für den Einen oder Anderen interessant: http://schwedenblog.bestofscandinavia.se/?p=834

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"111 Gründe, Schweden zu lieben"


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 15:25 
Lussekatt hat geschrieben:
http://schwedenblog.bestofscandinavia.se/?p=834

Sehr schöner Beitrag und ich kann das mit meinen Erfahrungen nur unterstreichen. Ich hatte bis jetzt vielleciht 20 mal telefonisch/persönlcih mit dem Skatteverket zu tun und IMMER durfte ich mit einem netten Menschen reden der mitgedacht hat und eigenständig Lösungsvorschläge zu meinen teilweise komplizierten Fragen erarbeitet hat.

Statt "Aber jetzt sein Sie mal nicht so respektlos" oder "Dafür sind wir hier aber nicht zuständig" bekomme ich ein "Du findus ich weiss das auch nicht, aber wenn du mir deine Nummer gibst rufe ich dich nacher zurück." zu hören.
Natürlich wäre das letzte was ich hier machen würde Steuern zu hinterziehen (dann schon eher den Promilleweg mit einem Bier auf dem Beifahrersitz nach Hause fahren), dafür sind sie alle viel zu nett zu mir und haben mich in diesem wunderbaren Land aufgenommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 16:20 
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Absolut korrekt dass man mit dem schwedischen Finanzamt "reden" kann und auch immer
Lösungen findet,es darf aber halt nicht zu Versäumnissen kommen :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 17:34 
Hej,

ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass man einen Nachweis vom deutschen Finanzamt vorlegen muss, dass man beim Finanzamt keine Schulden hat. Ich weiß nicht, ob die Info stimmt, vielleicht kannst du da für dich vorab zur Sicherheit nochmal nachhaken. :YYBP:


Lieben Gruß

Paula


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 17:38 
PaulsPaula hat geschrieben:
dass man einen Nachweis vom deutschen Finanzamt vorlegen muss, dass man beim Finanzamt keine Schulden hat

Genau "Unbedenklichkeitsbescheinigung" nennt sich das ganze und wird dir von jedem Deutschen Finanzamt ausgestellt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 19:52 
filainu hat geschrieben:
Värmi hat geschrieben:


filainu hat geschrieben:
Es kommt halt immer drauf an, wer Ihnen gegenüber steht.
Nicht wer, sondern wie wolltest du bestimmt damit zum Ausdruck bringen?!?

:YY: Värmi


ja, das wie macht den wer ja oft aus :-)


Schön geschrieben,filainu. :D

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 20:19 
Lussekatt hat geschrieben:
Wolfgang B. hat geschrieben:
Ach ja,lussekatt vereinfacht das hier meiner Meinung nach etwas zu sehr ,wenn sie sagt,das man einfach beim Finanzamt anruft,denen sagt,man wuerde nichts verdienen und könnte dann einfach so die Zahlungen einstellen.
Wenn das soooo einfach wäre..... .
Natuerlich kann das bei ihr so gelaufen sein,ich bin hier aber mehr so informiert,das man den Sachbearbeiter hier ueberzeugen muss.
Das ist nicht das Gleiche.


Hm, mir ist es gelungen, den zuständigen Sachbearbeiter mit einem Anruf zu überzeugen. Das mag daran liegen, dass ich ihm einfach die Wahrheit gesagt habe. Die funktioniert hier beim Finanzamt ganz hervorragend. Als neu gestartetes Unternehmen ist es ja auch nicht merkwürdig, wenn man in den ersten Jahren kein großes Plus macht. Dass die Vorauszahlungen gesenkt werden heißt ja nicht, dass meine real zu zahlenden Steuern am Ende des Geschäftsjahres kleiner werden.

Ich vereinfach da nichts, sondern beschreibe meine Erfahrungen. Diese scheinen sich von deinen zu unterscheiden.

Was übrigens auch interessant ist: die Vorauszahlungen, die man zuviel geleistet hat, werden hier in Schweden verzinst zurückgezahlt. Das war, soweit ich mich erinnere, in Deutschland nicht so. Natürlich sind das keine gigantischen Zinssätze, aber immerhin.

Du hast allerdings Recht mit deiner Aussage, dass Steuerbetrug in Deutschland ein Volkssport ist. Das ist hier anders, es ist in der Kultur nicht so verwurzelt. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass man hier in Schweden den Staat nicht als Tyrannei ansieht, sondern als eine Serviceinstanz, die zum Wohle des Bürgers agiert. Ich habe dazu in meinem Blog vor einiger Zeit mal etwas geschrieben. Vielleicht ist es ja für den Einen oder Anderen interessant: http://schwedenblog.bestofscandinavia.se/?p=834


hej,lussekatt
ich habe deine Erfahrungen nie angezweifelt. :D
Dein Sachbearbeiter wird deine Einkommensstruktur,nach Jahren kennen und du hast ihn wohl nie enttäuscht.
Komunikationsprobleme gibt es vermutlich auch keine.Das sind nun einmal sehr gute Voraussetzungen.
Glaubst du ,das er bei der Themenstarterin genauso grosszuegig ist ?
Das meinte ich mit Vereinfachung.
Ich kenne nämlich auch andere Geschichten.
Das einbehaltene Gelder verzinst werden ist schön.
Ich werde das auch wo anders berichten. :D
Du hast dich ja sehr mit dieser Materie beschäftigt. :perfekt:
Ich habe neulich eine Biografie ueber Astrid Lindgren gesehen.
Da wurde erwähnt,das der Reichstag in Stockholm irgendwann einmal einen Spitzensteuersatz von 120%??? festlegen wollte.
A.Lindgren,die nach eigenen Angaben gerne Steuern zahlte soll damals einen Brief an die Regierung geschrieben,und so diesen Wahnsinn ein Ende gesetzt haben.
Seit dem galt sie in Schweden als oberste moralische Instanz. :D
Kann das sein ?
120% ?
Wie soll denn das gehen ?

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Gewerbeanmeldung
BeitragVerfasst: Mi, 22 Feb, 2012 21:16 
tomtom112 hat geschrieben:
.....und damit ist es genauso wie in D (und

Es wundert einen immer wieder, welche dramatische (Stammtisch-)Erfahrungen manche Leute haben, oder gehört zu haben, daß einer gehört hat, er hätte gehört sein Nachbar hat gehört, da hätte einer.......

Tom :YY:


hej,Tom
man kann und sollte nicht alle Erfahrungen selber machen.
Da die Anti-Kernkrafteinstellung Mainstream ist wird es bspw.auch hier sicherlich viele Kernkraftgegner geben.
Die wenigsten werden negative,persönliche Erfahrungen mit Kernenergie haben.
Sie haben nur gehört das in Japan Menschen durch ein Kernkraftwerk zu Schaden gekommen sind.
Also dramatische Stammtisch Erfahrungen.Jemand hat gehört,das irgendwo Jemand zu Schaden gekommen ist,bla,bla und bla.

Dadurch,das ich mich am Norwegenstammtisch informiert habe ,konnte ich dramatische
Erfahrungen mit dem norwegischen Zoll vermeiden.
Da konnte ich auch nur lesen,was jemand Anderes gehört hat. :D
So ist es auch in diesem Forum.
Wir informieren Andere und werden selbst auch klueger.(wenn man möchte :mrgreen: )

Achja,
wo steht geschrieben,das der Stammtisch nie Recht hat ?

Schweden hat bspw. den Stammtischen zu verdanken,das es hier immer noch die SEK
gibt.
Die hochintelektuellen Eliten,also Banker,Buerokraten,Geschäftemacher und Pappas höchst intelektueller Liebling aus lebensfernem Haushalt, wollten den € auch in Schweden einfuehren.
Leider musste man hier die lästigen Stammtischler fragen.
Heute sind alle froh ueber die SEK. :D

so long


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