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 Betreff des Beitrags: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: Fr, 20 Mär, 2026 8:35 
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Da die Steuererklärung und -zahlung in Schweden ja etwas anders abläuft als in Deutschland, bin ich etwas im Unklaren, wie und wann man nun als Ferienhauseigentümer zahlen sollte.

1. Frage: habt Ihr dieses Jahr schon Eure Deklaration vom Skatteverket per Post erhalten?
2. Frage: nutzt irgendwer von Euch die digitalen Funktionen (Mina Sidor etc) und wenn ja, wie? Personennummer oder e-legitimation sind ja nicht vorhanden.
3. Wenn keinerlei Anpassungen an der Deklaration notwendig sind, bezahlt man dann am besten direkt, auch wenn es ein Preliminärskatt ist? So wie ich es sehe, wären ja, wenn man dann erst auf den letztendlichen Steuerbescheid wartet und dann zahlt, noch zusätzliche Zinsen fällig?

Vielen Dank für Eure Hilfe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: Sa, 21 Mär, 2026 10:42 
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Hej,
die Steuererklärung müsste bald ankommen und wir machen nichts digital, unterschreiben und schicken das Papier zurück. Die Zahlung nehmen wir gleich vor, und irgendwann (könnte Oktober sein?) kommt die Abrechnung. Und um deine Frage aus der Hausbesitzer“Abteilung“ gleich mitzuverantworten: wir überweisen immer ein paar Krönchen mehr vom dt. Konto. Falls zu wenig Geld ankommt, kannst du das in der Abrechnung lesen, das schlagen sie im kommenden Jahr drauf.
Constanze


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: Sa, 21 Mär, 2026 11:03 
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indipop hat geschrieben:
Da die Steuererklärung und -zahlung in Schweden ja etwas anders abläuft als in Deutschland, bin ich etwas im Unklaren, wie und wann man nun als Ferienhauseigentümer zahlen sollte.

1. Frage: habt Ihr dieses Jahr schon Eure Deklaration vom Skatteverket per Post erhalten?
2. Frage: nutzt irgendwer von Euch die digitalen Funktionen (Mina Sidor etc) und wenn ja, wie? Personennummer oder e-legitimation sind ja nicht vorhanden.
3. Wenn keinerlei Anpassungen an der Deklaration notwendig sind, bezahlt man dann am besten direkt, auch wenn es ein Preliminärskatt ist? So wie ich es sehe, wären ja, wenn man dann erst auf den letztendlichen Steuerbescheid wartet und dann zahlt, noch zusätzliche Zinsen fällig?

Vielen Dank für Eure Hilfe!


Was blaueblume schreibt, kann ich nur bestätigen. Frage 2. hast du selbst schon beantwortet. Ist so! Zu Frage 3. zahle sofort, um Zinsen zu vermeiden. Ich schaue mir den aktuellen offiziellen Kurs an und lege ungefähr 0,5% drauf. Ich habe mal beim Skatteverket gelesen, dass Überzahlungen bis zu 100 Skr als Guthaben auf deinem Konto verbleiben. Zahlungen größer 100 Skr darüber hinaus würden zurück überwiesen. Wenn es etwas zu wenig sein sollte, ist das auch nicht schlimm, dann wird dein Konto mit Minus im Oktober ausgewiesen und auf diese geringe Summe fallen dann Zinsen an. Das ist ja zu verkraften.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: Sa, 21 Mär, 2026 14:27 
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Okay, danke Euch beiden, dann also am besten sofort zahlen, wenn man die Deklaration erhält.

Ich hatte ja schon im anderen Thread gefragt bezgl. Bezahlung von einem deutschen Konto: die schwedischen Banken schlagen ja ganz schön drauf teilweise bei der Umrechnung von EUR nach SEK, und man kann den Kurs nicht vorher einsehen. Habt Ihr das trotzdem für als günstiger angesehen als bspw. Wise oder ein schwedisches Bankkonto? Und wie handhabt Ihr das bei Firmen/Kommunen/Anbietern, die den exakt au der Rechnung ausgeschriebenen Wert möchten und ein evtl. "Mehr" nicht als Guthaben führen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: Sa, 21 Mär, 2026 17:21 
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Du brauchst nix hin und her schicken, lass den Quatsch.
Mit den Unterlagen von Skatteverket bekommst du einen Code um dich zu identifizieren, zusammen mit deiner Registrierungsnummer von Skatteverket loggst du dich
hier ein: https://www3.skatteverket.se/ef/ef_webapp/login.do?method=pinkod.
Dann brauchst du deine Deklaration nur noch akzeptieren und zu unterschreiben. Das unterschreiben machst du mit dem "kod för underskrift" fertig.
Ich überweise den Betrag immer direkt von unserem schwedischen Konto. Bei wise und anderen Zahlungsdienstleister weist du nich ob deine OCR richtig ankommt.
Hab da schon die seltsamsten Beschriftungen gehabt bei Überweisungen auf unser Konto.
Du bekommst dann anfang April den Abschlussbescheid mit einem Kontoauszug (der Betrag ist der gleiche, ändert sich ja nix).
Wenn du schon überwiesen hast steht in dem Auszug unten eine 0.
Das ganze braucht gerade mal 5 min.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: So, 22 Mär, 2026 11:23 
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volvodidi hat geschrieben:
Du brauchst nix hin und her schicken, lass den Quatsch.
Mit den Unterlagen von Skatteverket bekommst du einen Code um dich zu identifizieren, zusammen mit deiner Registrierungsnummer von Skatteverket loggst du dich
hier ein: https://www3.skatteverket.se/ef/ef_webapp/login.do?method=pinkod.
Dann brauchst du deine Deklaration nur noch akzeptieren und zu unterschreiben. Das unterschreiben machst du mit dem "kod för underskrift" fertig.
Ich überweise den Betrag immer direkt von unserem schwedischen Konto. Bei wise und anderen Zahlungsdienstleister weist du nich ob deine OCR richtig ankommt.
Hab da schon die seltsamsten Beschriftungen gehabt bei Überweisungen auf unser Konto.
Du bekommst dann anfang April den Abschlussbescheid mit einem Kontoauszug (der Betrag ist der gleiche, ändert sich ja nix).
Wenn du schon überwiesen hast steht in dem Auszug unten eine 0.
Das ganze braucht gerade mal 5 min.


Ja, das mit dem Code ist ja auf der beigefügten Information zur Steuererklärung beschrieben. Bei mir klappte das aber nicht, weil meine Reg.-Nr. als Personnummer nicht akzeptiert wurde.
Was soll's. Das Papier zu unterschreiben und zum Skatteverket schicken (also nur hin und nicht noch her) sind auch nur 5 min. Aber das Porto könnte man sich sparen, wenn's denn mal
funktioniert.
Wenn du ein schwedisches Konto hast, ist es auch einfach und schön für dich. Aber andere haben es eben nicht, und dann muss man eben sehen, wie es am besten geht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: So, 22 Mär, 2026 11:38 
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die Registrierungsnummer von Skatteverket zu der der Identifizierungscode passt steht oben rechts auf dem Steuerbescheid.
Natürlich ohne Bindestrich, oder mit 2 Nullen am Anfang versuchen, müsste aber als 10 stellige Nummer angenommen werden.
Um sich für die Deklaration einzuloggen: https://skatteverket.se/, dann oben rechts "logga in", anschließend den Link unten in dem Kasten (Inkomstdeklaration 1) "Logga in med säkerhetskod" verwenden.
Dann kommt ihr hier hin: https://www3.skatteverket.se/ef/ef_webapp/login.do?method=pinkod.
Den Identifizirungscode gibt es jedes Jahr neu, und ist scheinbar nur gültig für das Steuerjahr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: So, 22 Mär, 2026 13:28 
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@volvodidi: Mir ging es ja darum, sich in "Mina sidor" einloggen zu können, um die Deklaration bereits online einsehen und auch abschicken zu können, also nicht auf den Brief warten zu müssen, der ja auch mal verloren gehen kann!

Und klar, mit schwedischem Bankkonto ist es einfacher, aber hast Du eins ohne Kontoführungsgebühren?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: So, 22 Mär, 2026 13:35 
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Vorher einloggen ist nicht. Es sei denn du hast ein PN.
Ein schwedisches Konto OHNE Gebühren kannst du knicken, schon gar nicht für Ausländer wie wir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fastighetsskatt/Steuererklärung
BeitragVerfasst: So, 22 Mär, 2026 14:27 
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indipop hat geschrieben:
@volvodidi: Mir ging es ja darum, sich in "Mina sidor" einloggen zu können, um die Deklaration bereits online einsehen und auch abschicken zu können, also nicht auf den Brief warten zu müssen, der ja auch mal verloren gehen kann!

Und klar, mit schwedischem Bankkonto ist es einfacher, aber hast Du eins ohne Kontoführungsgebühren?


Um sich auf Mina sidor einloggen zu können, muss man seinen Hauptsteuerwohnsitz, sprich skatterättsligt hemvist, in Schweden haben. Das ist aber mit dem Ferienhaus nicht der Fall.

Selbst für in Schweden wohnende Personen gibt es kaum vollwertige Bankkonten ohne Gebühren. Zumindest nicht bei den grossen Universalbanken. Und auch dort wurden Anfang des Jahres die Gebühren neu "justiert". Natürlich nach oben angepasst. Banken sind in Schweden sehr profitabel. Es gibt kaum Konkurrenz und dank der schwedischen Krone ist es ein kleiner, feiner überschaubarer Markt, da der Markt wegen der Grösse und der "Extra"Währung für andere Marktteilnehmer zu kein ist. So lange die Politik und das Volk daran nichts ändern möchte, wird man als Bank in Zukunft weiter sehr gut leben können.


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