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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 14:58 
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Liebe Auswanderer-Gemeinde,
Nun ist es auch bei uns soweit... :-) nach mehrjähriger Vorbereitung, Sprachkursen, Hauskauf und vielen Monaten (über die Jahre verteilt) in Schweden, werden meine Lebensgefährtin und ich im Herbst nach Schweden ziehen. :-)

Nun stellt sich leider noch die leidige Frage der Krankenversicherung... eigentlich war das Thema schon geklärt, aber nachdem wir jetzt konkret bei den Krankenversicherungen nachgehakt haben, scheint es doch komplizierter...

Zunächst mal zu mir: Ich bin selbstständig und privat krankenversichert. Ich werde meine Kunden nach Schweden “mitnehmen” und von dort im “Home Office” arbeiten. Was ich auch hier in Deutschland so mache, da ändert sich für mich beruflich nichts. All dies ist bereits mit den Kunden geklärt, auch das Thema “enskild firma” ist soweit klar. Die Versicherung hat mir bescheinigt, dass der Versicherungsschutz auch in Schweden voll gültig ist und einfach so weiterbestehen kann, lediglich den Wohnsitz ummelden und gut ist.

Der Umstand, dass man trotz allem erstmal eine gültige Krankenversicherung aus DE braucht, obwohl man ja in Schweden arbeitet, ist erstmal irrelevant...

Nun zur eigentlichen Frage...

Meine Lebensgefährtin ist Ergotherapeutin hier in DE und möchte auch in Schweden (im Idealfall) weiter als solche arbeiten... sie ist hier gesetzlich krankenversichert...

Wir ziehen also nach Schweden, und dort wird sich Theresa um eine Arbeit bemühen. Natürlich wird sie sich auch schon von DE aus bewerben, aber gerade in Corona-Zeiten ist einfach mal schnell hoch und zum Vorstellungsgespräch nicht gerade einfach zu realisieren. Sie hat selbst gekündigt und wird sich auch nicht arbeitslos melden... somit ist das dann quasi erstmal “leben vom Ersparten”... vielleicht nur ein paar Wochen, vielleicht aber auch ein paar Monate, wer weiß...

So weit so gut.

Also benötigt auch sie eine deutsche Krankenversicherung. Und jetzt wird`s kompliziert... Die AOK sagt, wenn man den dt. Wohnsitz behält, kann man sich “freiwillig” zusatzversichern, quasi als Langzeit-Urlauber, da gibt`s dann auch ordentliche Leistungen... wenn man sich aber abmeldet, kann man sich zwar “freiwillig” versichern, aber die Leistungen beinhalten NUR die notwendigsten Dinge wie Unfälle... sonst gar nichts... dafür ist es teuer... ;-) und selbstverständlich stellen sie trotz kaum Leistungen das S1 Formular aus, was in Schweden vorgelegt werden muss... :roll:

Als Alternative gibt es noch Expat-Versicherungen, wie zum Beispiel die Mawista Expatcare Premium, welche gute Leistungen beinhaltet, aber wir wissen nicht, ob die von Schweden akzeptiert wird...

Deshalb nun (endlich) zur Frage:

Wie habt ihr das gelöst mit der Krankenversicherung? Hat vielleicht jemand mit so einer Expat-Versicherung wie der Mawista den Weg nach Schweden gemeistert?

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen in diesem Bereich, wir würden uns über antworten freuen... :-)

Vielen Dank schonmal,
Ben und Theresa


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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 16:06 
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Da hast Du falsche Auskünfte bekommen. Du benötigst von der dt. KV eine Bestätigung (E6 glaube ich), damit ist Deine Partnerin zwar weiterhin in D versichert, aber sie kann in S die hiesigen Leistungen in Anspruch nehmen - oder wahlweise nach D fahren und sich dort zu den dortigen Leistungen behandeln lassen.

Hier durchklicken:
https://www.forsakringskassan.se/omfk/d ... -i-sverige

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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 16:42 
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Hej Vita,

Danke für Deine Antwort! Nur damit ich es richtig verstehe...

Wir melden uns in DE ab, und Theresa bezahlt die "freiwillige KV" in DE, die laut AOK nur rudimentäre Leistungen im Ausland abdeckt... aber mit dem Formular gehen wir nach Schweden und dort hat sie die gleichen Leistungen wie ein Schwede auch... d.h. es findet quasi keine direkte Abrechnung zwischen Schweden und DE statt, da technisch gesehen die freiwillige KV in DE z.b. normale Arztbesuche eigentlich gar nicht übernimmt... sagt sie zumindest... ;-)


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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 16:49 
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Nein, keine freiwillige KV, die GKV in DE bleibt bestehen. Rudimentäre Leistungen - ein sehr abwertendes Wort. Du bekommst die Leistungen, wie jeder Schwede, und die sind keineswegs rudimentär. Wenn Du nach Rumänien gehen würdest ...
Wahlweise Behandlung in DE oder SWE - jeweils zu den vollen Leistungen wie andere auch.
Im Moment weiß ich nicht, ob E6 richtig ist, oder E22?
Zu ZA-Leistungen: https://www.1177.se/Kalmar-lan/sa-funge ... vardsstod/

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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 17:09 
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Da hast Du mich glaube ich falsch verstanden...

1. Wenn man sich in SE anmeldet und in DE abmeldet, MUSS man sich "freiwillig bei der GKV" versichern, dass heisst, man bezahlt alleine den vollen Beitrag, da kein Arbeitgeber...

2. Die AOK sagt nun, sie (die AOK) übernimmt in dem Fall dass man nicht mehr in DE gemeldet ist, nur absolut notwendige, bzw. "rudimentäre" Leistungen im Ausland... es hat sich nicht auf die Leistungen der Försäkringskassa bezogen...


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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 17:14 
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...wenn es nun so ist, dass aufgrund der Mitgliedschaft in der dt. GKV man in Schweden ganz normal behandelt wird, und die Kosten die schwedische Kasse übernimmt (also nicht mit der dt. Kasse abrechnet) dann hat die AOK schlicht falsche Aussagen getätigt... denn wie gesagt, sie behauptet ja, dass sie keine "normalen" Arztbesuche" übernimmt...


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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 19:21 
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BenFin hat geschrieben:
Da hast Du mich glaube ich falsch verstanden...

1. Wenn man sich in SE anmeldet und in DE abmeldet, MUSS man sich "freiwillig bei der GKV" versichern, dass heisst, man bezahlt alleine den vollen Beitrag, da kein Arbeitgeber...

2. Die AOK sagt nun, sie (die AOK) übernimmt in dem Fall dass man nicht mehr in DE gemeldet ist, nur absolut notwendige, bzw. "rudimentäre" Leistungen im Ausland... es hat sich nicht auf die Leistungen der Försäkringskassa bezogen...


Zu 1: Ja, klar, aber das hat nichts mit dem Umzug nach SE zu tun - hatte ich falsch verstanden.
Zu 2: Also bei uns dasselbe: Ich PKV, meine Frau GKV, aber Rentnerin. Sie geht wahlweise in DE oder SE zu Arzt; KH und bekommt sowohl hier wie dort je jeweiligen Leistungen, wie jeder andere auch.

_________________
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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 20:05 
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Hmm, jetzt komm ich und wundere mich....bekommt ihr denn die schwedische Personnummer? Mit dieser bekommst du nämlich in Schweden die krankenleistungen wie alle anderen Einwohner auch. Als Inhaber einer enskild firma sollte das aber kein Problem sein, und wenn du deine Kunden mitnimmst, dann hast du auch direkt Einkommen. Dann kommt es zu den Leistungen bei Krankheit und Verdienstausfall....da musst du der försäkringskassan bei. ersten mal deinen Verdienst belegen, ist aber auch bei einer Anstellung so.
Deine Freundin, sollte als sambo dann auch eine personnummer bekommen, wenn du für ihren Unterhalt aufkommst...und hat damit auch die schwedische Krankenversicherung....und sobald sie eine Arbeit findet ist das Problem überhaupt gelöst...ich sehe nicht, warum du die deutsche Krankenversicherung behalten musst? Eventuell vielleicht noch be Weile privat in Deutschland weiterversichern, weil zu Zeit ist die Krankenversorgung in vielen Gebieten alles andere als gut.....wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich für eine Operation oder Reha nach Deutschland gehen...

_________________
liebe Grüsse

Heike

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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 20:37 
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Vita hat geschrieben:
BenFin hat geschrieben:
Da hast Du mich glaube ich falsch verstanden...

1. Wenn man sich in SE anmeldet und in DE abmeldet, MUSS man sich "freiwillig bei der GKV" versichern, dass heisst, man bezahlt alleine den vollen Beitrag, da kein Arbeitgeber...

2. Die AOK sagt nun, sie (die AOK) übernimmt in dem Fall dass man nicht mehr in DE gemeldet ist, nur absolut notwendige, bzw. "rudimentäre" Leistungen im Ausland... es hat sich nicht auf die Leistungen der Försäkringskassa bezogen...


Zu 1: Ja, klar, aber das hat nichts mit dem Umzug nach SE zu tun - hatte ich falsch verstanden.
Zu 2: Also bei uns dasselbe: Ich PKV, meine Frau GKV, aber Rentnerin. Sie geht wahlweise in DE oder SE zu Arzt; KH und bekommt sowohl hier wie dort je jeweiligen Leistungen, wie jeder andere auch.


Hmm, also wenn Deine Frau als Rentnerin nach SE gegangen ist, ist es eine andere Situation, da die dt. GKV dann definitiv für Deine Frau leistet, egal wo auf der Welt... ich werde da noch weiter recherchieren...


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BeitragVerfasst: Sa, 27 Jun, 2020 20:47 
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vinbergssnäcka hat geschrieben:
Hmm, jetzt komm ich und wundere mich....bekommt ihr denn die schwedische Personnummer? Mit dieser bekommst du nämlich in Schweden die krankenleistungen wie alle anderen Einwohner auch. Als Inhaber einer enskild firma sollte das aber kein Problem sein, und wenn du deine Kunden mitnimmst, dann hast du auch direkt Einkommen. Dann kommt es zu den Leistungen bei Krankheit und Verdienstausfall....da musst du der försäkringskassan bei. ersten mal deinen Verdienst belegen, ist aber auch bei einer Anstellung so.
Deine Freundin, sollte als sambo dann auch eine personnummer bekommen, wenn du für ihren Unterhalt aufkommst...und hat damit auch die schwedische Krankenversicherung....und sobald sie eine Arbeit findet ist das Problem überhaupt gelöst...ich sehe nicht, warum du die deutsche Krankenversicherung behalten musst? Eventuell vielleicht noch be Weile privat in Deutschland weiterversichern, weil zu Zeit ist die Krankenversorgung in vielen Gebieten alles andere als gut.....wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich für eine Operation oder Reha nach Deutschland gehen...


Ja, die Personnummer sollte ich bekommen, ABER: um mich überhaupt in SE anmelden zu können, wird eine KV verlangt, die für mindestens ein Jahr gültig ist... und selbst wenn ich die Personnummer habe, dauert es wohl mehrere Monate, bis der Antrag bei der Försäkringskassa durch ist... natürlich kann ich dann Einkünfte nachweisen, sollte aber im Herbst ein zweiter Lockdown in DE kommen, kann sich das auch wieder auf meine Aufträge auswirken... wenn das dann ganz blöd läuft, hab ich die ersten schwedischen Einkünfte erst im November... ist zwar unwahrscheinlich, aber wer weiß... ich wäre aber schon gerne auch in der Zwischenzeit versichert, deshalb bleibt solange die private KV von mir, bis die Anmeldung bei der Försäkringskassa durch ist... und in der Zwischenzeit braucht auch mein Sambo eine KV...


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