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BeitragVerfasst: Mi, 01 Okt, 2008 21:18 
Hej,

hat jemand Erfahrungen hier in Schweden mit einem Elektro-Warmwasserdurchlauferhitzer, auch bezüglich der Lebensdauer, möglicher Störanfälligkeit usw.? Ist es inzwischen auch hier üblich, bei entsprechendem (nötigen) Wasserdruck so ein Gerät zu installieren?
Weiterhin ist ja der Zustand der vorhandenen elektrischen Anlage wichtig bei einer Leistungsaufnahme über 20KW.
Die sieht hier wohl gut aus, da der alte Boiler über Kraftstrom lief.

Üblich sind ja hier meißtens Warmwasserboiler verschiedenster Betriebsweisen, oft über die Heizung oder als Elektroboiler.

In dem Objekt wollen wir gerne eine platzsparende, energieeffiz., leichte Anlage bei größtmöglichstem Wirkungsgrad (mehrere Wasserentnahmestellen im Erdgeschoß und im ersten Stock) installieren. Der Wasserdruck (kommunal ) ist gut.
Es geht nur über Strom. Weiterhin ist die Gewichtsfrage ( da Wandaufhängung) an einer Holzplattenwand von Bedeutung. Ursprünglich stand dort ein riesiger E- Boiler (130l) auf dem Boden im Tvättrum. Es gibt keinen Keller.

Vielleicht könnt ihr Eure Erfahrungen mitteilen.

Danke!

Gruß
Volvolf


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BeitragVerfasst: Do, 02 Okt, 2008 0:01 
Das ist in erster Linie eine Frage an Deinen Stromlieferanten und in dem Zusammenhang an Deinen Tarif.
Wir haben z.Z. noch 3x16 Amp Eingangssicherungen und müssen damit u.a. eine Waschmaschine, einen 30 Liter Warmwasserbereiter (Stiebel Eltron) mit dreiphasigen Anschluß und einen Elektroherd, der ebenfalls dreiphasig angeschlossen ist, betreiben. So ist unser Abonnement beim Lieferanten.

Demnächst, wenn mehr Bedarf besteht, werden wir 3x20 Ampere ansteuern. Dann steigt allerdings auch der Abonnementspreis. Soweit ich weiß ist bei 25 Ampere Sicherungen Schluß.

Hier noch einige Rechenbeispiele:
16 Ampere x 230 Volt ~ 3700 Watt pro Phase
20 Ampere x 230 Volt = 4600 Watt pro Phase
25 Ampere x 230 Volt = 5750 Watt pro Phase

In D. ist man es gewohnt, Hauseingangssicherungen mit 60 Ampere auszulegen. Da spielt ein leistungsfähiger Durchlauferhitzer, der bis zu 25 Ampere "zieht", keine große Rolle. Ich rate zu gut gedämmten Wasserboilern, die wesentlich geringere Anschlußwerte haben und eine Einstellung auf "E" (ca 55 Grad).

Wir haben in diesem Jahr im Zuge des Heizungsbaus einen Speichertank eingebaut, der innerhalb seiner 500 Liter einen Warmwasserbereiter mit 110 Litern hat, der vom umgebenden Wasser erwärmt wird.

Für den Sommerbetrieb wird eine "elpatron" mit 3x2 KW eingebaut, sodaß zur Erzeugung von Warmwasser nicht die Heizung" angeschmissen" werden muß. Der im nächsten Jahr geplante zweite Tank (500 Liter) wird eine "solslinga" haben zur - aktuell noch fernen - Nutzung von Solarenergie.

Gruß Gernot


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BeitragVerfasst: Fr, 03 Okt, 2008 16:51 
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Beiträge: 643
Plz/Ort: Osnabrück
gm hat geschrieben:
Hier noch einige Rechenbeispiele:
16 Ampere x 230 Volt ~ 3700 Watt pro Phase
20 Ampere x 230 Volt = 4600 Watt pro Phase
25 Ampere x 230 Volt = 5750 Watt pro Phase


Gruß Gernot


Hej!
Ist das so?
Ich bin kein el-mann aber muß man bei Kraftstrom nicht von 400 v ausgehen?
So kommt man doch nie auf 20 KW
Gruß Ulrich

_________________
Många bäckar små - blir en stor å !


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BeitragVerfasst: Fr, 03 Okt, 2008 17:18 
Hej Gernot,

danke für Deine Hinweise!

Habe nochmal mit meinem Elektriker gesprochen, was die "Stromseite" anbelangt. A und O ist der entsprechende "Eingang". So wie es hier aussieht bei der Anlage aus den 70-ern, läßt sie max. 400V (für ca 3KW oder etwas mehr) bei 2 bis 3 Phasen zu. Der alte Warmwasserbereiter war ja vorher auch auf 3 Phasen angeschlossen.
Für einen Durchlauferhitzer ist die Anlage aber nicht geeigenet bei bis zu 24 KW.

Bin jetzt auf die Marke "Nibe" (Nibe compakt) gestoßen. Macht einen recht soliden Eindruck und ist in verschieden Materialausführungen(Kessel) erhältlich. So wie es sich darstellt, als Standgerät möglich, darauf kommt es ja auch an.

Vielleicht hat schon jemand Erfahrung damit und kann berichten ?


Gruß
Volvolf


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BeitragVerfasst: Fr, 03 Okt, 2008 18:40 
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Registriert: 23.12.2006
Beiträge: 2997
Plz/Ort: Schweden
Das Thema hatten wir übrigens schon paarmal hier diskutiert.

z.B.: viewtopic.php?f=14&t=6086&hilit=+durchlauferhitzer

_________________
mvh
Peter .

Erst suchen, dann fragen...


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BeitragVerfasst: Fr, 03 Okt, 2008 18:41 
flyttvågel hat geschrieben:
Hej!
Ist das so?
Ich bin kein el-mann aber muß man bei Kraftstrom nicht von 400 v ausgehen?
So kommt man doch nie auf 20 KW
Gruß Ulrich


Die meisten Elektrogeräte werden "sternförmig" an den Dreiphasenstrom angeschlossen.
Zwischen den einzelnen Phasen und dem Nullleiter herrschen 230 Volt Spannung.

Aus Wikipedia:
250px-Sternschaltung.svg.png
250px-Sternschaltung.svg.png [ 7.09 KiB | 1978-mal betrachtet ]


Bei der s.g. Dreieckschaltung wird direkt von Phase zu Phase geschaltet dazwischen sind 400 Volt.
(Die Formel dafür lautet: 230 * (Wurzel aus 3) ~ 398 Volt. Man nennt Wurzel 3: Verkettungsfaktor
Die 3 resultiert aus den um 120 Grad gedrehten Wechselstromphasen.)

Aus Wikipedia:
550px-Dreieckschaltung.svg.png
550px-Dreieckschaltung.svg.png [ 13.04 KiB | 1979-mal betrachtet ]


Gruß Gernot


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