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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 3:06 
Hallo
Einige Mitglieder unserer Familie überlegen nach Schweden auszuwandern. Kurz vorgestellt:
Meine Schwiegereltern, er (59), Malermeister, sie (52), Verkäuferin.
Meine Eltern, beide Rentner und 60 Jahre. Hier stellt sich meiner Meinung nach das größte Problem, eigentlich will ich sie mitnehmen, weil sie beide Pflegebedürftig sind und ich sie in Notsituationen von Schweden aus schlecht betreuen kann.
Und halt wir, meine Freundin (27), Medienfachwirtin und ich (29) Koch.

Jetzt stellen sich ein paar erste Fragen die mir so eingefallen sind:
Erst mal das berufliche! Das die Sprache wichtig ist, scheint klar, wir besuchen deshalb einen Kurs, lernen über den PC etc., und werden auch nicht auswandern bevor wir nicht einen Kurs für Fortgeschrittene absolviert haben. Nur welche Jobchancen haben wir dann?
1. Ist das alter meiner Schwiegereltern in Schweden ein noch größeres Problem als hier?
2. Maler sind angeblich gesucht in Schweden, stimmt dies?
3. Wie steht es mit der Werbebranche in Schweden, hat man hier Chancen vernünftiges Geld als Einwanderer zu verdienen?
4. Die Systemgastronomie Ikea Food, Mc Donalds, Kantinen etc. hat in Deutschland immer noch einen massiven Zuwachs, trifft dies auch auf Schweden zu?
Ein paar finanzielle Fragen
5. Vorausgesetzt man hat eine ähnliche Anstellung gefunden wie in Deutschland, hat man es in Schweden eher schwieriger, ich hab es jetzt schon öfters gehört!
6. Stimmt das, dass Banken, was Immobilien angeht, den Hahn gerne schnell und weit aufdrehen, vorab, die Risiken sind mir bewusst.

Wegen meinen Eltern

7.Hier finde ich keine vernünftige Lösung. Wie wird das mit deutschen Rentnern in Schweden gehandhabt, was Krankenkasse etc. angeht?
8. Anspruch auf Pflegegeld und Blindengeld entfällt und es gibt auch keinen Ausgleich von schwedischer Seite (könnte ich auch verstehen), soweit richtig?
9. Stimmt es, dass die medizinische Versorgung in Schweden besser ist als in Deutschland?
So das reicht erst mal!
Vielen Dank schon mal.


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 8:02 
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Zu Deinen Fragen:


1. Ist das alter meiner Schwiegereltern in Schweden ein noch größeres Problem als hier?
Wie meinst Du das? Wegen der Arbeitssuche? Damit sieht es momentan sehr schlecht aus, egal welches Alter man hat.

2. Maler sind angeblich gesucht in Schweden, stimmt dies?
Handwerker werden immer gesucht, aber auch hier ist momentan natürlich Flaute.

3. Wie steht es mit der Werbebranche in Schweden, hat man hier Chancen vernünftiges Geld als Einwanderer zu verdienen?
Eher nicht. Vernünftiges Geld in Schweden zu verdienen, dürfte schwierig sein.

4. Die Systemgastronomie Ikea Food, Mc Donalds, Kantinen etc. hat in Deutschland immer noch einen massiven Zuwachs, trifft dies auch auf Schweden zu?
Ohne das belegen zu können würde ich mal sagen nein.

5. Vorausgesetzt man hat eine ähnliche Anstellung gefunden wie in Deutschland, hat man es in Schweden eher schwieriger, ich hab es jetzt schon öfters gehört!
In wie fern schwieriger? Arbeitsbedingenen würde ich mal sagen sind besser. Gehalt schlechter.

6. Stimmt das, dass Banken, was Immobilien angeht, den Hahn gerne schnell und weit aufdrehen, vorab, die Risiken sind mir bewusst.
Ja, so war es früher aber heute schauen sich die Banken die potentiellen Kunden etwas genauer an. Zu viele private Konkurse und Zwangsversteigerungen sind in den letzten Monaten geschehen. Immer mehr Leute verlieren ihre Jobs (im Dezember 2008 waren es in Schweden 19.000).

7.Hier finde ich keine vernünftige Lösung. Wie wird das mit deutschen Rentnern in Schweden gehandhabt, was Krankenkasse etc. angeht?
Kann ich leider nichts zu sagen.

8. Anspruch auf Pflegegeld und Blindengeld entfällt und es gibt auch keinen Ausgleich von schwedischer Seite (könnte ich auch verstehen), soweit richtig?
Kann ich leider nichts zu sagen.

9. Stimmt es, dass die medizinische Versorgung in Schweden besser ist als in Deutschland?
Nee, würde ich so nicht sehen. Eher umgekehrt.

_________________
Tjingeling!
Annika


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 9:03 
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Hej hej!

Deine gezielten Fragen zeugen davon, dass du dich schon intensiv informiert hast.
Sehr löblich!

Leider kann ich nicht sehr viel zur Aufklärung deiner Fragen beitragen, außer:
Zitat:
Wie wird das mit deutschen Rentnern in Schweden gehandhabt, was Krankenkasse etc. angeht?

Das Thema "Rentner in Schweden" haben wir schon einigemale behandelt. Bitte schaue einmal → hier

Zitat:
Anspruch auf Pflegegeld und Blindengeld entfällt...

Bist du dir da sicher? Ich meine gehört zu haben, das der Europäische Gerichtshof in dieser Angelegenheit anders entschieden hat.
Zitat:
-Pflegegeld kann auch bei Wohnsitznahme oder längerem Aufenthalt in Ländern der EU bzw. des EWR (also auch in Norwegen, Island oder Lichtenstein) bezogen werden.
-Bezugsberechtigt können nur Personen sein, die - trotz Auslandsaufenthalt - auch noch Versicherte bzw. mitversicherte Familienangehörige in der sozialen Pflegeversicherung sind. Bezugsberechtigt bei Pflegebedürftigkeit sind insbesondere Rentner, die nur eine deutsche Rente beziehen, und deren mitversicherten Familienangehörigen.

Ich würde mich da an deiner Stelle noch mal beraten lassen. Am besten nicht bei der Pflegekasse sondern bei einer neutralen Stelle, z.B. bei einem Anwalt für Sozialrecht.

Zitat:
Stimmt es, dass die medizinische Versorgung in Schweden besser ist als in Deutschland?

Das kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die Wartezeiten für notwendige Behandlungen deutlich länger und der Weg zu Fachärzten je nach Wohnort deutlich weiter ist, als in Deutschland.

:YY: Värmi

_________________
:achso: Wusstest du schon?
Einer von uns beiden ist klüger als DU! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 10:31 
luckyb80 hat geschrieben:
2. Maler sind angeblich gesucht in Schweden, stimmt dies?


Handwerker erleben wegen einer neuen Steuererleichterung für Handwerksarbeiten gerade einen kleinen Boom. Aber seien wir realistisch: Volvo hat gerade massenweise Leute entlassen, und viele von denen werden in die Handwerksbetriebe ströme. Wenn da ein Deutscher kommt, der behauptet, malen zu können, so zieht er oft den kürzeren bei der Konkurrenz.

luckyb80 hat geschrieben:
3. Wie steht es mit der Werbebranche in Schweden, hat man hier Chancen vernünftiges Geld als Einwanderer zu verdienen?


Naja, "vernünftiges Geld" ist ein sehr schwammiger Begriff. In Schweden gibt es keinen echten Niedriglohnsektor - umgekehrt geht es aber nicht so hoch hinaus im Spitzenbereich. Wenn man gut qualifiziert ist und bisher sehr ordentlich verdient hat, wird man eher Einbußen hinnehmen müssen. Das ist aber nur bedingt relevant, denn die Lebenshaltungskosten sind hier anders.
Ich denke, es gibt eine Chance bei Firmen, die im deutschsprachigen Markt tätig sind. Freunde von mir haben auf dieser Schiene Jobs gefunden - allerdings war das während des Booms. Es heißt anzunehmenderweise auch, dass ihr euch Richtung Großstädte orientieren müsst, denn auf dem Land wird dieses Marktsegment kleiner sein.

luckyb80 hat geschrieben:
5. Vorausgesetzt man hat eine ähnliche Anstellung gefunden wie in Deutschland, hat man es in Schweden eher schwieriger, ich hab es jetzt schon öfters gehört!


Klares Jein - es wird einfach erwartet, dass beide berufstätig sind. Große Sprünge wird man nicht machen, aber über die Runden wird man kommen. Man darf auch nicht vergessen, dass man im Allgemeinen mehr Urlaub hat.

luckyb80 hat geschrieben:
6. Stimmt das, dass Banken, was Immobilien angeht, den Hahn gerne schnell und weit aufdrehen, vorab, die Risiken sind mir bewusst.


Mittlerweile nicht mehr so sehr wie vorher. Man muss denen Sicherheiten bieten. Wenn ihr also herkommt und sofort einen Kredit aufnehmen wollt, stehen eure Chancen schlecht. Auch muss man mit beweglichen Zinsen leben.

luckyb80 hat geschrieben:
9. Stimmt es, dass die medizinische Versorgung in Schweden besser ist als in Deutschland?


Ich sage mal: Nö

Es ist ein oft debattiertes Thema. Ich wage zu behaupten, der großen Mehrheit der Deutschen in diesem Land ist dieses System ein Ärgernis. Der Standard der Behandlung an sich ist zwar gut, aber alles, was über einen Besuch beim Hausarzt hinausgeht, läuft oft auf lange Wartezeiten hinaus. Auf einen Facharzttermin kann man schonmal 6 Wochen warten, und auf einfache Operationen und Behandlungen gut und gerne 5 Monate. Da hört man oft erschreckende Geschichten. Hierbei gibt es aber regionale Unterschiede, da das schwedische Gesundheitssystem auf Ebene der Län organisiert ist. Mir fällt allerdings auf, dass gerade Rentner nicht selten von dem System positiv berichten. Diese kommen aber freilich mit Beschwerden an, die oft sofort behandelt werden müssen. Mit einem Herzinfarkt muss man glücklicherweise selbst in Schweden nicht warten.

Zahnarztbehandlungen muss man übrigens größtenteils selbst bezahlen. Unter 100 € kommt man eigentlich nie raus, und eine Wurzelbehandlung eines Zahns kostet eben mal so um die 500 €.


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 11:32 
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Hej und willkommen im Forum mit deinen Beiträgen!!!

Hier kommt meine Meinung:
luckyb80 hat geschrieben:
1. Ist das alter meiner Schwiegereltern in Schweden ein noch größeres Problem als hier?

Das kann ich nicht finden. Hier zählen eher Erfahrungen und Können. Allerdings, wie meine Vorschreiber schon meinten, ist der Zeitpunkt natürlich schlecht gewählt.
luckyb80 hat geschrieben:
2. Maler sind angeblich gesucht in Schweden, stimmt dies?

Im Moment, laut ams, sucht man keine.
http://platsbanken.arbetsformedlingen.s ... ?yo=6&yg=0
Aber die Möglichkeiten sind ja nicht auf ams beschränkt.
luckyb80 hat geschrieben:
4. Die Systemgastronomie Ikea Food, Mc Donalds, Kantinen etc. hat in Deutschland immer noch einen massiven Zuwachs, trifft dies auch auf Schweden zu?

Hier bei uns steht gerade ein ehem. Mc Donalds seit mehr als einem halben Jahr leer, was natürlich nicht representativ für deine Frage ist, weil die Miethöhe ausschlagggebend für die Schließung war. Aber, es ist auch nicht geplant, dass dort eine solche Kette wieder einzieht.
luckyb80 hat geschrieben:
5. Vorausgesetzt man hat eine ähnliche Anstellung gefunden wie in Deutschland, hat man es in Schweden eher schwieriger, ich hab es jetzt schon öfters gehört!

Arbeitsbedingungen: besser
Gehalt: wohl eher niedriger, sehr selten höher
Akzeptanz: kommt auf jeden selbst an
luckyb80 hat geschrieben:
6. Stimmt das, dass Banken, was Immobilien angeht, den Hahn gerne schnell und weit aufdrehen, vorab, die Risiken sind mir bewusst.

Darauf würde ich zur Zeit nicht drauf bauen.
luckyb80 hat geschrieben:
9. Stimmt es, dass die medizinische Versorgung in Schweden besser ist als in Deutschland?

Da bist du einer Falschinfo aufgesessen.

In puncto deiner Eltern gebe ich dir zu bedenken, dass ihr sicher beide (alle 4) hier arbeiten werdet. Damit fällt die Pflege deiner Eltern dann wohl in den Bereich hemtjänst hier, also Hauskrankenpflege, ausgehend davon, wieviel Pflege sie benötigen. Dieser hemtjänst ist nicht ganz kostenlos.
Vergesst bitte auch nicht, dass euer soziales Umfeld hier dermassen klein sein wird, dass ihr euch erstmal nur selber habt (6 Personen), die ständig miteinander umgehen werden, auf Gedeih und Verderb. Und wenn man dann vielleicht noch "aufeinander" wohnt, werden die Rückzugsmöglichkeiten für jeden sehr schnell ziemlich klein. Dieser Aspekt wird von den meisten Umzugswilligen erstmal gern ausser Acht gelassen, ist aber nach ein paar Wochen Geniessen des "schönen Schwedens" durchaus doppelt wichtig. Kommt natürlich drauf an, welches Umfeld ihr in Deutschland verlasst.

...meine 5 Öre

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Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 15:33 
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Annika hat geschrieben:


3. Wie steht es mit der Werbebranche in Schweden, hat man hier Chancen vernünftiges Geld als Einwanderer zu verdienen?
Eher nicht. Vernünftiges Geld in Schweden zu verdienen, dürfte schwierig sein.

.



Das finde ich nicht. Was so am Ende des Monats auf mein Konto wandert ist doch sehr vernuenftig. Ich bin hier wesentlich besser bezahlt als in Deutschland.


Hälsningar, Tav. :YYAA:

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Niveau ist keine Hautcreme ...Stil ist nicht das Ende vom Besen und Humor ist etwas gutartiges. Im Leben geht es nicht darum, wie viele Atemzüge du machst, sondern wie oft du jemandem den Atem raubst...


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 16:06 
Vielen Dank erst mal.

Das mit den Renten und der Pflegeversicherung hört sich sehr gut an, das währe so machbar, zudem meine Eltern grade geerbt haben und sich ein Haus ohne finanzierung in Schweden damit ermöglichen können.

Wegen dem Job meiner Frau. Vernünftig, damit meine ich nicht 5.000€ sondern so um die 3.000€ Brutto. Was meint Ihr was die Generation unter 30 den in Deutschland verdient, wenn sie nicht grade bei Bayer, Telekom oder BMW arbeiten Ich hab schon Restaurants geleitet für 1600€ Brutto.
Sie hat ja nun mal Abi und studiert und ist in einer Führungsposition. Das das als Einwanderer erst mal kein Luxusgehalt ist, versteht sich.

Und ganz wichtig! Erst mal bis zum Sommer wollten wir die Sprache kennen lernen. Wenn die Urlaubszeit dann vorbei ist in Schweden wollen wir dort auf Jobsuche gehen. Drei Wochen haben wir dafür eingeplant. Meine Frau sucht jetzt schon von Deutschland aus. Erst wenn 2 - 3 (meine Eltern als Rentner ausgeschlossen) einen Job haben würden wir nach Schweden gehen. Also vermutlich erst ende des Jahres.


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 16:12 
luckyb80 hat geschrieben:
Wegen dem Job meiner Frau. Vernünftig, damit meine ich nicht 5.000€ sondern so um die 3.000€ Brutto. Was meint Ihr was die Generation unter 30 den in Deutschland verdient, wenn sie nicht grade bei Bayer, Telekom oder BMW arbeiten Ich hab schon Restaurants geleitet für 1600€ Brutto.


In Schweden bewegen sich die meisten Jobs im Bereich zwischen 2000 € und 3000 € brutto. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass es kein Ehegattensplitting oder so etwas gibt. Verheiratete und Ledige bezahlen nach der gleichen Steuertabelle.


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 18:06 
Ok, also um das Thema Geld kann man immer diskutieren. Aber ich verstehe es so, das die Einschränkungen nicht massiv sondern eher geringfügig sind. Wenn man richtig qualifiziert ist, geht es evtl. sogar noch besser z.B. als Krankenschwester, Arzt etc. Nur was alle sagen, was ich gut finde, es scheint so gesehen immer noch eine breite Mittelschicht zu geben und eben nicht die Sortierung zwichen Arm und Reich. Ich finde es in Deutschland immer massiver.

Was ich aber auch rausgehört habe, das meine Frau in der Werbebranche eher auf die großen Städte zurückgreifen muß. Die sind nun mal verdammt teuer, aber angeblich verdient man dann auch dort ein wenig mehr als am Land. Gibt es denn in der nähe der großen Städte auch ländliche Gegenden zum wohnen, die finanzierbar sind? Oder kann man einen Zyrkel nehmen und den Umkreis von 50 Kilometern als teuer bezeichnen, so wie es z.B in München und Umgebung ist?

Ach noch ne wichtige Frage! Ich stelle auf www.bovision.se immer wieder fest, ältere Häuser kosten fast nichts, neue kommen auch in ländlichen Regionen auf gleiche Preise wie hier. Sehe ich daraus das renovieren in Schweden nicht so lohnt wie hier? Und das die Grundstückspreise günstig sind und das Haus viel mehr ausmacht? Man könnte ja fast glauben, das man besser neu kauft als alt!


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BeitragVerfasst: Mo, 16 Feb, 2009 18:17 
luckyb80 hat geschrieben:
Was ich aber auch rausgehört habe, das meine Frau in der Werbebranche eher auf die großen Städte zurückgreifen muß. Die sind nun mal verdammt teuer, aber angeblich verdient man dann auch dort ein wenig mehr als am Land. Gibt es denn in der nähe der großen Städte auch ländliche Gegenden zum wohnen, die finanzierbar sind? Oder kann man einen Zyrkel nehmen und den Umkreis von 50 Kilometern als teuer bezeichnen, so wie es z.B in München und Umgebung ist?


Das mit den großen Städte war nur eine Vermutung - es mag auch Arbeitgeber für diesen Bereich im ländlichen Raum geben, aber die Wahrscheinlichkeit nimmt in den Großstädten zu.

Schau mal unter http://www.boliga.se - da kann man auf der Karte nach Suchkriterien schauen, wo es am billigsten ist. Hemnet hat etwas ähnliches.
Generell gilt natürlich: je größer der Abstand, desto günstiger die Preise.

Ich würde schwedische Großstädte da aber nicht mit deutschen unmittelbar vergleichen. Selbst die großen Städte gehen viel schneller ins Umland über.


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