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BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2006 11:11 
Normalerweise, darf der deutsche Makler keine Provision vom Käufer nehmen.

Wir haben hier in der Region einen deutschen Makler, der deutsche Kunden, unter anderem zu Svenskfastighets byrå bringt und dafür Provision von den deutschen Kunden verlangt.
Das ist ungesetzlich und könnte ihn bei einer Anzeige von den Kunden die Lizenz kosten.
Eigentlich müßten sich die Makler die Provision vom Verkäufer teilen, wenn alles recht zu gehen soll.


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BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2006 11:28 
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Simone hat geschrieben:
Normalerweise, darf der deutsche Makler keine Provision vom Käufer nehmen.

Wir haben hier in der Region einen deutschen Makler, der deutsche Kunden, unter anderem zu Svenskfastighets byrå bringt und dafür Provision von den deutschen Kunden verlangt.
Das ist ungesetzlich und könnte ihn bei einer Anzeige von den Kunden die Lizenz kosten.
Eigentlich müßten sich die Makler die Provision vom Verkäufer teilen, wenn alles recht zu gehen soll.


:yycc: dann sind nämlich alle zufrieden
ich bezweifle auch noch stark dass der og.Makler eine Lizens hat!

mfG.
Ingo

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„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

http://www.fbb-immobilien.eu
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BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2006 11:51 
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Hallo - gerade gestern erst wieder gehört.
Im letzten Jahr ist ein Haus in der Nähe meines Ladens an Deutsche verkauft worden. Die waren nun schon ein paar Mal bei mir und ich half ihnen mit einigen Telefongesprächen zur EON usw.
Und gestern fragte ich sie, wieviel sie denn für das Haus hier bezahlt hätten............. und sie antworteten: alles zusammen mit Maklergebühren usw. ............
??? Makler???? - und ich klärte sie auf, dass hier in Schweden der Verkäufer die Maklergebühren zahlt, worauf sie mir sagten, ja - der schwedische Makler wurde von den Verkäufern gezahlt, und der deutsche Makler halt vom Käufer, wie in D üblich.
Dass das nun ganz und gar nicht üblich ist, davon wussten sie halt nichts.
Und auf diese Unwissenheit hoffen wohl noch eine Menge deutscher Vermittler(Makler) und siehe da - trotz Internet und allen möglichen weiteren Informationsquellen - gelingt es einigen immer wieder!


:YY: Sabine


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BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2006 12:39 
Hej !
....und wie ist es, wenn der Verkäufer einen Deal mit dem Makler (oder umgekehrt) macht, daß die Provision des Maklers in den VK schon vorab mit eingepreist wird und so der Käufer doch letzendlich die Provision zahlt ???

...als wir auf der Haussuche waren, tat sich so der Verdacht auf, daß genau dies zwischen Verkäufer und Makler hinter unserem Rücken abgesprochen war und ...
rein zufällig hatten wir das Haus auf der HP der Fa. Vahl gefunden :YYAV: ein Schelm, der sich dabei Böses denkt :YYAY:

Ich muß aber hinzufügen, daß die Abwicklung des Kaufes sowie die Besichtigungen etc. nicht über Vahl, sondern über einen schwed. Makler laufen sollten.

äh noch was...wir haben das Haus natürlich nicht gekauft, weil er früher aufstehen muß, um mich verar..... zu können !!!

:YY: John


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BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2006 16:16 
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- ich denke, dass das wenig nützt, Behörden einzuschalten.
Es kommt ja auch darauf an, wie irgendwelche Gebühren deklariert werden. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass der verlangte Betrag als Verkaufs-(Vermittlungsprovision erklärt wird.

Es soll ja jeder Geld verdienen, der eine Leistung erbringt.
Und wenn dann irgendwelche Dienste eines weiteren deutschen Vermittlers indirekt im Kaufpreis enthalten sind und der jeweilige Käufer bereit ist, den Kaufpreis zu zahlen - ist ja auch ok. Dann sollten aber halt die Makler untereinander abrechnen und gut ist!

Oder aber der Käufer weiss von vornherein - der deutsche Vermittler hilft ihnen Kontakt zum schwedischen Makler herzustellen, ist ihnen evtl. auch noch behiflich bei der weiteren Abwicklung, Versicherung, Strom, Mülltonne usw. usw. usw. -und dieser Dienst kostet die Summe X.
Ist er damit einverstanden - ok.
Manche sind ja gern bereit dazu, das extra zu zahlen, wenn ihnen dafür alles abgenommen wird.
Und wenn der Käufer darüber vorher aufgeklärt wird, und er darauf eingeht, ist es doch in Ordnung und legitim.
(Vielleicht sollte man dem Kunden dann noch sagen, dass die meisten Makler in Schweden, diese Dienste kostenlos miterledigen-;-)-)
Der schlechte Beigeschmack entsteht halt dadurch, dass dem (deutschen) Käufer versucht wird vorzumachen, dass er, wie bei Immobiliengeschäften (in Deutschland) üblich, die Provision zu zahlen hat. Und beide Seiten kassieren.

Aber es wird ja keiner gezwungen, irgendein Geschäft abzuschliessen. Und manche "Geschäftsleute" haben es halt drauf Geld zu verdienen.

Schönen Restsonntag noch
:YY: Sabine


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BeitragVerfasst: So, 22 Jan, 2006 19:53 
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Hallo,
inzwischen wird auch in Deutschland von den Verkäufern Provision verlangt. Wir versuchen gerade unser Haus zu verkaufen und hatten deshalb vier verschiedene Makler im Haus. Zwei wollten neben der üblichen Käuferprovision, die dadurch nicht niedriger war als bei den anderen, zwischen 1 und 2% von uns als Verkäufer. Aber wie Sabine schon geschrieben hat, keiner ist gezwungen mit jemanden ein Geschäft abzuschließen. :YYAV:

Möchte vielleicht jemand ein 3-Familienhaus im Schaumburger Land kaufen?

Elchi :D

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YouTube Kanal: Krebsgegner


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BeitragVerfasst: Mo, 23 Jan, 2006 17:56 
Ja, leider ist man immer erst hinterher schlauer.

Ich habe vor nunmehr 12 Jahren ein ferienhaus in Schweden gekauft- über einen deutschen Makler. Und habe dafür auch die entsprechend hohe (!) Provision gezahlt. Ich habe damals überhaupt nichts davon gewußt, daß der Verkäufer zu zahlen hat. Foren wie das unsrige gab es noch nicht. Der Makler, aus Gnutz in Schlewig-Holstein, war angeblich auch der einzige deutsche Makler mit schwedischer Lizenz und arbeitete vornehmlich mit SparbankenFastighetsbyra zusammen.
Alles in allem war ich aber damals sehr froh, den Kauf über einen deutschen Makler zu tätigen, weil ich der Sprache noch nicht so mächtig gewesen bin und ich den Kaufvertrag auch Wort für Wort in deutsch bekam und er mir bei allen Anmeldungen etc behilflich war.

Heute weiß ich mehr und würde es sicher anders machen, aber ich kann mir eben auch ganz gut vorstellen, daß einige ein gutes Gefühl dabei haben, während der Besichtigung und Verhandlungen jemanden zu haben, der sowohl schwedisch wie deutsch fließend spricht. Schade ist nur, daß schwarze Schafe das so sehr zum Nachteil des deutschen Kunden ausnutzen. Allerdings gibt es auch von Seiten der schwedischen Makler keinen Hinweis auf die Rechtslage, denn ich denke, die sind ganz froh, wenigstens die Deutschen als Kunden zu haben.

Im Sinne der Aufklärung macht alle weiter so und von ganz schwarzen Schafen sollte man ruhig zum Schutze aller die Namen veröffentlichen.

In diesem Sinne aus dem bitterkalten Berlin
carola


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 Betreff des Beitrags: Maklerschelte
BeitragVerfasst: Mi, 25 Jan, 2006 13:22 
Hallo,

uns ist mit einem deutschen Makler, der ein Maklerbüro in Schweden betreibt, folgendes passiert. Wir hatten auf der Seite von lorenz.com ein schönes Haus mit Seeblick entdeckt, was auch noch relativ günstig war. Als ich in Schweden anrief, hieß es, es liegt schon ein Gebot vor und ich müsse etwas mehr bieten, um eine Chance zu haben. Nachdem ich ein etwas höheres Gebot nannte, erhielten wir einen Termin und fuhren extra nach Schweden, in der Hoffnung, das Objekt unserer Begierde kaufen zu können. Bei der Besichtigung ging es schon recht merkwürdig zu, denn der extra erschienene Beauftragte, der deutsch sprach, erklärte das Haus wäre so gut wie verkauft. Unseren Einwand, dass uns gesagt wurde, bei einem bestimmten Gebot würden wir das Haus kaufen können, wurde nichts erwidert. Als wir dann am nächsten Tag anriefen, um zu sagen, wir halten an unserem Gebot fest, ließt der beauftragte Deutsche verlauten, dass das Haus weg sei. Wir hatten also von Anfang an keine Chance und wir waren sehr wütend, dass wir extra zur Besichtigung nach Schweden bestelt wurden, obwohl da wohl schon andere Sachen liefen.
Man ist doch den Maklern in Schweden sowie denen in Deutschland oft sehr ausgeliefert - Ingo Du bist selbstverständlich ausgenommen - weiß aus Gesprächen mit Dir, dass Du solche Masche nicht gutheißt.
Man muß sich wohl schon länger Urlaub nehmen, um dort in Schweden vor Ort nach einem geeigneten Maklerbüro und Haus zu suchen.
Grüß Euch
Christa Steffen
:YYBB: :YYBN:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 25 Jan, 2006 19:23 
Hallo,
nun möchte ich auch meine positiven Erfahrungen mit einer Maklerin der schwedischen "Ölandsmakler" mitteilen. Auch wir sind nach Finden
unseres Wunschobjektes sofort nach Schweden gefahren ( natürlich nach Absprache und mehrmaligem Fragen " ist das Objekt auch noch zu haben". Die Dame konnte uns in Englisch und etwas Deutsch gut beraten. Sie sorgte dafür, dass wir eine neue Spülmaschine bekamen und einige Reperaturen ausgeführt wurden. Weiterhin ging sie mit uns zur Bank (zwecks Kontoeröffnung ect.) Der Kauf wurde superschnell abgewickelt. Gebühren haben wir auch keine gezahlt.
Ein super Lob an diese Maklerfirma.
Da fällt mir noch ein, die Maklerin kümmerte sich auch darum, dass die Möbel, die wir von Deutschland aus bei Ikea in Schweden bestellt hatten während unserer Abwedenheit ins neue Haus gestellt wurden.
Eure Assi


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BeitragVerfasst: Do, 02 Mär, 2006 16:58 
Man darf man aber auch nicht verkennen, dass man es tatsächlich mit zwei unterschiedlichen Märkten zu tun hat.
Entsprechend des unterschiedlichen nationalen Verhandlungsverhaltens kann es auch für einen seriösen Anbieter angezeigt sein auf unterschiedlichen Märkten unterschiedliche Listenpreise zu haben.
In manchen Ländern (und jetzt blicke ich nicht aus Europa heraus!) kommt ein Deal dann leichter zu Stande wenn am Preis "noch was gemacht wurde". Egal wie hoch dieser Preis nun war.
In anderen Ländern (z.B. Schweden) kann man (als seriöser Anbieter) problemlos mit zementierten Listenpreisen arbeiten.

Ansonsten muss man es halt als Wettbewerbsvorteil für besser Informierte sehen. Warum soll sich die Kenntnis von Sprachen und Kulturen nicht bezahlt machen?
Wenn der Kunde nach dem Bezahlen des höheren Preises glücklich ist - dann ist die Welt doch in Ordnung und Jeder ist glücklich.

Ärgerlich ist sowas nur dann wenn ein Anbieter sozusagen eine Notsituation ausnutzt um mehr zu verdienen. Also z.B. wenn der Mietwagen in Deutschland gebucht weit weniger kostet als wenn ich ihn vor Ort mieten möchte (und dann kein Konkurrenzunternehmen am Platze ist). Gut - aber sowas merkt man sich als Kunde halt für´s nächste Mal und dann stellt sich langfristig doch die Frage ob ein 100% fairer Anbieter nicht langfristig besser weg kommt.
Ich denke das jedenfalls und fahre ganz gut damit.
Nein es kommt jetzt keine Werbung von mir - auch so ein Grundsatz.

Hälsningar


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