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BeitragVerfasst: Do, 08 Dez, 2005 21:35 
MITTELSCHWEDEN

Blue Mountain Boys zwischen Eiszapfen

Noch ist Åre in Deutschland fast unbekannt, obwohl es das größte Skigebiet Skandinaviens ist und mit schwarzen Pisten, Live-Musik im Eis und Kinderfunpark aufwarten kann. Doch der schwedische Ort bereitet sich bereits auf die Ski-WM 2007 vor.

Åre - Meterdick bedeckt der Schnee den Gipfel, er umhüllt Bergstation und Restaurant wie ein weißes Kleid. In der klaren Luft haben die Schneeflocken riesige Kristalle gebildet, die filigran in der Sonne glitzern. Eine leichte Brise treibt feinen Schneestaub über die Kuppe des Åreskutan, des 1420 Meter hohen Hausberges von Åre - ausgesprochen wird der Ortsname "Oohre" mit langem O.

Åre, das größte Skigebiet Skandinaviens, liegt im gebirgigen Grenzgebiet zu Norwegen. In Deutschland sind der Ort und seine Möglichkeiten für Wintersportler noch nahezu unbekannt. Doch das dürfte sich spätestens im Winter 2006/07 ändern, denn Åre ist der Gastgeber der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2007.

Von der Bergstation der einzigen Kabinenbahn Skandinaviens aus erschließen 40 Lifte insgesamt 100 Abfahrten in vier Teilgebieten, die jeweils nach den Ortschaften der Talstationen benannt sind: Åre Björnen, Tegefjäll, Duved und Åre Village. "Mit dem Bau der Åre Bergbana 1910 begann Åres Aufstieg zum größten Alpinskigebiet Skandinaviens", erzählt Lennart Löf, Schaffner, Kassierer und Fahrer der Bahn in Personalunion, während die Wintersportler in die zwei Waggons der historischen Standseilbahn einsteigen.

Alle 20 Minuten pendelt die Bahn zwischen dem Dorfzentrum Åre Torget und dem "Hotel Fjällgarden", das 1910 mitten im Skizirkus eröffnete und heute ein angesagter Treffpunkt ist. Das Haus ist durchgestylt, erdig-dunkel und ganz im Geist der minimalistischen Moderne eingerichtet. Im Foyer checken Wintersportler an kostenlosen Internet-Terminals ihre E-Mails, am Kamin laden große Sessel zum Aufwärmen und Entspannen ein. Nachmittags spielen Live-Bands auf, ehe es mit Rodel, Ski oder Snowboard zurück ins Tal geht.

Åre Village für ambitionierte Skifahrer

Mit 23 roten und sechs schwarzen Pisten, auf denen im Winter die schwedische Nationalmannschaft trainiert, lockt Åre Village vor allem Jugendliche und ambitionierte Skifahrer. Für die WM 2007 wird derzeit nach Plänen von Bernhard Russi, der schon die örtliche Weltcup-Abfahrt der Herren gestaltet hat, eine weitere schwarze Piste gebaut: die Damenabfahrt für die Wettbewerbe im Slalom und Super-G.

Zahlreiche Funktionäre und Sportler werden im Februar 2007 im "Holiday Club" wohnen, der seit November 2004 das Seeufer in Åre dominiert. Die Ferienstadt mit Mehrzweckhalle, Konferenzsälen, Erlebnisbad und Saunapark ist in ihren Ausmaßen das sichtbarste Zeichen der neuen Zeit, mit der Åre in die erste Liga der europäischen Wintersportorte aufsteigen will.

Während sich die Kommune bestens gerüstet für die WM sieht, investiert der Liftbetreiber Skistar in den Nachwuchs: "Välkommen", schallt es aus dem Wald, als eine Kindergruppe an der Bergstation des 727 Meter hohen Förberget die Björnlandet-Piste betritt. Zwischen hohen Tannen duckt sich dort eine kleine Hütte. An der "Reception" steht eine Bärenmutter, handgeschnitzt in Kiefernholz. Ein Bewegungsmelder hat die Stimme vom Band aktiviert, mit der sie die Gruppe begrüßt.

Die Slalom-Piste für Kinder, die sich vorbei an neun Stationen mit Bären-Szenen durch Krüppelkiefern und Birken bergab schlängelt, ist die neueste Attraktion von Åre-Björnen. Die autofreie Ferienanlage im Osten von Åre ist perfekt für Familien: 14 der 17 Pisten sind für Anfänger geeignet, und im "Kinderfunpark" saust der Nachwuchs mit Ski oder Snowboard über Bodenwellen und durch die "Quarterpipe".

Windsurfen im Schnee

Mitten im "Dorf" liegt der Snotorget mit Schneebergen, Iglus, einem Grubendorf mit Bergbaustollen, Grillplätzen, Spielplatz und dem "Barnhuset", wo der Nachwuchs bis zur Rückkehr der Eltern im Warmen spielen und toben kann. Und steht der Sinn einmal nach einer Auszeit vom Skilaufen, saust Reidar Nordfjell mit dem Schneescooter zu seinem Lager und führt Familien in die Technik einer "Renrajd" ein, einer Schlittentour mit Rentier.

Nur per Skibus zu erreichen ist Duved, das zusammen mit dem Familiengebiet Tegefjäll eine kleine "Skischaukel" mit 12 Liften und 24 Pisten bildet. Am westlichen Ende des Skigebietes schwingt sich eine kuppelbare Sechser-Sesselbahn mit Wetterhauben in die baumfreie Gipfelregion des 1031 Meter hohen Mullfjället. Hinab geht es auf breiten, wenig steilen Abfahrten. Sie sind meist blau markiert und bieten immer neue Ausblicke auf den tief verschneiten Gipfel des Åreskutan und den lang gestreckten Åresjon-See. Auf dessen Eisfläche führt der Brite Peter Bramwell in die Technik des "Snowfering" ein, des Windsurfens im Schnee. In der Mitte des Stausees rutschen mehrere Limousinen über einen Parcour. "BMW-Fahrertraining" steht auf den Jacken der vermummten Frauen und Männer.

Quelle:
http://www.spiegel.de/reise/kurztrip/0, ... 09,00.html

gruss aus HH
/ Jan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr, 09 Dez, 2005 22:14 
das dorf ist jetzt schon restlos ausgebucht.werde wohl mal eine mail an das turistbüro von are schicken daß wir noch platz haben.
elke


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BeitragVerfasst: Sa, 10 Dez, 2005 0:05 
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Registriert: 24.07.2005
Beiträge: 63
Plz/Ort: Pirkensee
Hej Jan,

kennen Are, da ich Ski Alpin begeistert bin, seit einigen Jahren vom Fernsehen her.

wir waren dieses Jahr im Sommer dort. Sehr schöner Ort und die Aussicht vom Areskutan ist beeindruckend. Haben dieses Abstecher nicht bereut, obwohl Are normal nicht auf unserer Wegstrecke lag.

Viele Grüße Ina


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa, 10 Dez, 2005 13:17 
Im letzten Sommer habe ich, angesicht der hässlichen Skipisten, fast das Weinen gekriegt - wenn's nach mir geht, könnte man sämtliches alpines Skifahren abschaffen. Das ist in meinen Augen irreparabeler Raubbau an der Natur.

Just my two cents...


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