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 Betreff des Beitrags: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Fr, 11 Nov, 2016 20:16 
Hallo liebes Forum,

ich habe mich gerade erst hier Angemeldet, wenn ich also irgendwo was übersehen habe, bitte ich das zu entschuldigen. :D

Kurz zu mir, ich bin aktuell 26 Jahre und arbeite als Pflegekraft in einer großen Deutschen Uniklinik auf einer Normalstation. Es ist nicht so, dass ich unzufrieden bin, aber ich würde gerne "irgendwann" mal etwas anderes sehen. Irgendwann ist Zeitlich etwas begrenzt, ich kann mir aller frühstens erst 2019 vorstellen das Land zu wechseln. Aber es kann ja nicht falsch sein, sich im Vorfeld schon zu informieren ob man das überhaupt machen möchte.

Warum kommt das Auswandern für mich überhaupt in Frage? Ich habe bislang in drei Deutschen Ecken gewohnt (West, Nord und jetzt Süddeutschland) und bin an sich immer daran Interessiert was anderes zu sehen. In anderen Städten, oder eben vielleicht auch andere Länder. Bislang habe ich noch keine Erfahrungen damit im Ausland zu arbeiten oder wie man das ganze anstellt, ich bin auch noch etwas davon abgeschreckt was die ganze Bürokratie betrifft.
Aber es Reizt mich, einfach mal im Ausland zu leben, die Sprache zu lernen und schauen wie es in anderen Ländern läuft. Aufgrund meiner Ausbildung ist es nicht so, dass ich darauf angewiesen bin nach Schweden auszuwandern, weil ich hier soweit einen tollen Job habe und auch eigentlich kein Problem habe ein Job zu finden, sollte es mich dort "langweilen". Aber eben aus den gennaten Gründne hätte ich einfach mal Lust drauf.

Ich habe mich schon etwas damit befasst wie das ablaufen würde und bin auf folgene Einrichtung http://btc-rostock.de aufwerksam geworden. Das hört sich ja prinzipiell alles nicht so schlecht an, ich Frage mich nur wo ist der Nachteil für mich, wenn ich das ganze über eine solche Einrichtung machen würde?

Ich meine, allein der 12 wöchige Sprachkurs, dass klingt doch schon super. Den brauch man ja, um in der Pflege zu arbeiten. Aber das Institut wird doch auch was verdienen müssen, wo bekommen die das Geld her? Oder ist es zu empfehlen, dass alles selbst zu organisieren? Sprich Sprache voher Lernen, Wohungssuche selbst in die Hand nehmen (oh Gott, wenn ich schon daran denke) und das ganze drum herrum.

Ich bin für eure Einwürfe dankbar und höre mir gern eure Meinungen dazu mal an

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Fr, 11 Nov, 2016 21:07 
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Beiträge: 93
Hej.
Vor allem brauchst du seit Mitte diesen Jahres einen Sprachnachweis C1, um die schwedische Legitimation zu erhalten. Vorher war das fakultativ. Ich habe den Sprachkurs am BTC damals gemacht, und nicht bereut.
Ich habe mich allerdings nicht vom Karolinska rekrutieren lassen, und mir selbst einen Job gesucht.
Allerdings kostet so ein Kurs mit allen Nebenkosten, z.B. wohnen in Rostock, mal schnell ein paar tausend Euro. Wenn du das nicht selber finanzieren willst/kannst, bleibt dir wohl nur der Weg ueber eine Rekrutierung. Stockholm verlangt im Gegenzug eine Verpflichtung fuer mindestens 3 Jahre.

Luki


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Fr, 11 Nov, 2016 21:59 
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Von einer Festanstellung abgesehen, so muss man in Schweden nur ordentlich Schwedisch können und motiviert sein. Idealerweise so kann man Referenzen nachweisen. Berufsnachweise sind hier nicht unbedingt erforderlich, so lange man nicht als Arzt o.ä. arbeiten will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Fr, 11 Nov, 2016 22:16 
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Beiträge: 93
Ein "Berufsnachweis" ist in diesem Fall eben doch notwendig, und der nennt sich schwedische Legitimation. Wie ich im Beitrag vorher schon geschrieben hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Fr, 11 Nov, 2016 22:23 
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Sorry, hatte nicht zwischen den Zeilen gelesen...es geht wohl um eine Anstellung als sjuksköterksa!? Ansonsten ist man hier im Pflege/Erziehungsbereich recht flexibel...


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Sa, 12 Nov, 2016 13:58 
Hey,

danke für die Antworten. Wie gesagt, ich habe ja noch etwas Zeit und muss es nicht von jetzt auf gleich machen. Ich werde sowieso im Vorfeld die Sprache lernen, aber ich weiß noch nicht genau ob über BTC oder eben hier im Süden während meines "normalen" Alltags. Nur das man C1 braucht wusste ich nicht.

Genau es geht um die Anstellung als Pfleger in einem Schwedischen Klinikum. Ich frage mich halt, ob es sinnvoller ist alles auf eigene Faust zu machen oder eben über die oben genannte Argentur.

Die Leistungen der Argentur sind eben den bezahlten Sprachkurs und das Aufwandsentschädigung während des Sprachkurses möglich sind. Und eben Unterstützung bei der Wohnungssuche ect.


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Sa, 12 Nov, 2016 16:13 
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Beiträge: 4032
muewo hat geschrieben:
Aber das Institut wird doch auch was verdienen müssen, wo bekommen die das Geld her?

Das zahlt dein zukünftiger Arbeitgeber (wenn nicht du). Wenn man hier eine Annonce in die Presse setzt und nicht ausdrücklich schreibt, dass man sich Kontakte von solchen Büros verbittet, dann wird man von denen kontaktiert mit dem Angebot, einem für eine bestimmte Summe die benötigten Mitarbeiter zu rekrutieren inklusive aller Formalitäten. Ist nicht billig, doch. Ab und an wird man auch dann kontaktiert, wenn man keine Annoncen draußen hat, und ich bekomme immer noch solche Angebote, obwohl ich ja nun seit ein paar Jahren kein Chef mehr bin.
muewo hat geschrieben:
Oder ist es zu empfehlen, dass alles selbst zu organisieren? Sprich Sprache voher Lernen, Wohungssuche selbst in die Hand nehmen (oh Gott, wenn ich schon daran denke) und das ganze drum herrum.

Du brauchst C1, um die Legitimation zu bekommen, das hast du ja schon gehört.
So natürlich kannst du den Prozess selber machen (ich habe es damals so gemacht), habe aber auch Kollegen (ich bin kein Pfleger, sondern Arzt) getroffen, die genau den dir angebotenen Weg gegangen sind. Nicht viele, aber die paar waren zufrieden.
Allerdings erinnere ich mich nicht, ob es genau dieses Unternehmen war.
So möglicherweise ist der Weg einfacher; du hast bereits einen Arbeitgeber, und alles wird organisiert.
Auf der anderen Seite: wenn du KrankenschwesterIn bist, dann bekommst du mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Job, und hast, wenn du selber alles organisierst ev mehr Wahlfreiheit.
Lycka till!

//M

_________________
--
„Drei Dinge sind unwiederbringlich: der vom Bogen abgeschossene Pfeil, das in Eile gesprochene Wort und die verpaßte Gelegenheit.“
ʿAlī ibn Abī Tālib


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 14 Nov, 2016 19:10 
Hallo,

danke nochmals für die Antworten. C1 zur Legitimation ist jedenfalls ne Hausnummer. Von der Argentur habe ich einige neue Informationen bekommen.

Der Sprachkurs dauert jetzt 18 Wochen, eben wegen dem C1. Ich würde circa 325€ pro Woche Aufwandsentschädigung von meinem Arbeitgeber erhalten. Ich weiß jetzt allerdings nicht ob sogar eine Unterkunft in Rostock dann gestellt wird, ich gehe aber nicht davon aus. Jedenfalls würde ich so im Zeitraum des Sprachkurses nicht an mein erspartes ran müssen.

Bei einigen Krankenhäusern gibt es die möglichkeit ins Personalwohnheim zu ziehen, dass ist gerade Anfangs denke ich eine Option um in Kontakt mit den Menschen dort zu kommen und von dort ist es einfacher vielleicht irgendwan eine andere Wohnung zu finden. Das sind meine Erfahrungen aus Deutschland und wenn ich dann schon höre, dass Schweden bzw. gerade Stockholm noch ne Ecke schwieriger ist...

Aber wieviel ich dort verdienen könnte, konnte er mir auch nicht sagen. Was glaubt ihr, kann ich dort als Pfleger rausbekommen und was muss ich für Miete rechnen?

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 14 Nov, 2016 19:51 
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Beiträge: 382
Plz/Ort: Närke/Schweden
Guck mal, hier findest du eine Statistik der Durchschnittslöhne für Krankenschwestern, geordnet nach Region, Alter und Berufserfahrung:
http://www.lonestatistik.se/loner.asp/y ... erska-1226
Ich meine mal gehört zu haben, dass Karolinska Wohnungen für Neuangestellte zur Verfügung stellt. Allerdings weiß ich nichts Konkretes.
Auch nicht, ob das ein Wohnheim ist.

Generell ist es mit Wohnungen in Stockholm schwierig. Ich habe gerade für ein dreiviertel Jahr dort gewohnt und hatte viel Glück, dass ich mit ein paar Bekannten eine Wohnung zur Untermiete gefunden hatte...
Aber es gibt ja noch viele andere schöne Ecken in Schweden - wo es unter Umständen viel einfacher ist, ein Dach über dem Kopf zu finden. :D

_________________
"111 Gründe, Schweden zu lieben"


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 Betreff des Beitrags: Re: Als Pflegekraft nach Schweden?
BeitragVerfasst: Mo, 14 Nov, 2016 20:32 
Ich favorisiere schon eher eine Großstadt wie Stockholm oder Göteburg muss ich sagen. Ich weiß, dass es dort teurer ist und schwerer an einer Wohnung zu kommen.


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