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Hach, die (gute) alte Zeit...

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 12:48 
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Christa Steffen hat geschrieben:
Hallo,

da sind wir wieder da, wo wir schon oft waren, die bereits ausgewandert sind, unterstellen denjenigen, die auswandern wollen, dass sie in Deutschland aufgrund eigenem Versagen nicht klar kommen und nur deshalb auswandern wollen.


Hej Christa,

vielleicht liest du etwas, was nicht dasteht???
Oder ist es besser, die Leute, die eh schon in Foren Informationen suchen, ins offene Messer laufen zu lasen???

Christa Steffen hat geschrieben:
Ich stelle mir dann doch immer die Frage, ob Ihr selbst auch Probleme in Deutschland hattet, die Ihr aufgrund Eurer eigenen Fehler in Schweden auch habt.


Habe ich, glaub ich, auch schon mehrfach, genau wie andere, die hier leben, beantwortet. Nein, ich hatte keine Probleme in Deutschland und auch nicht in den Niederlanden, sowie auch nicht in Schweden. Ganz einfach, weil ich nicht in Problemen denke.
Und es ist, wie ich auch schon oft geschrieben habe, immer so, dass man sich selber mitnimmt, auch wenn man in ein anderes Land zieht.

Und wie Elke oben schrieb: Ich denke, man stößt in Schweden auf Probleme, die man hier in Deutschland nicht hat, dafür lösen sich andere, die man hier hat. Jeder setzt andere Prioritäten.
...denke ich, dass man die neuen "Probleme", die ich lieber "Herausforderungen" nennen möchte, in einer anderen Sprache lösen muss. Und genau da liegt VIELLEICHT der Hase im Pfeffer. :YYAK:

Christa Steffen hat geschrieben:
Wir müssen nicht auswandern, weil wir in Deutschland im Großen und Ganzen bestens zurecht kommen. Die Bedingungen sind aber in D gerade in den letzten Jahren so gravierend schlechter geworden, dass jemand, der sich ein besseres Leben wünscht, nach einem Strohhalm greift. Klar: Arbeiten muß man hier in D und auch in S, die Kinder müssen was lernen, man hat nicht den ganzen Tag Zeit, sich mit den Sachen zu beschäftigen, die man am liebsten möchte.
Aber in D ist es mittlerweile so, dass von den Eltern verlangt wird, dass sie ihren Kindern das Wissen beibringen, was schulischerseite nicht mehr erbracht wird. Die Vorteile für Kinder in Schweden liegen auf der Hand, mittags bekommen sie ein Essen (in D. fast nirgends möglich), die Hausaufgaben werden meistens in der Schule erledigt, so dass man abends nicht nur immer nur von Schule reden muß, wie wir es jahrelang erfahren mußten und auch praktiziert haben, damit die Kinder überhaupt eine Chance haben.
Ich denke auch, dass viele Arbeitnehmer in S ein Mittagessen in der Firma einnehmen können, so dass das tägliche Warme Essen zubereiten, dadurch etwas entfällt. Schulbücher und Unterricht ist normalerweise in Schweden umsonst, in Deutschland nciht mehr.
Wir haben unseren Alltag gemeistert, aber es war eine sehr saure Zeit, gerade als die Kinder klein waren und es eigentlich die beste Zeit der Familie sein sollte.
Grüße C :yytalk: hrista


Auch so oder ähnlich hast du, Christa, schon oft geschrieben. Und ich habe schon mehrfach gefragt, warum ihr den Schritt nach Schweden nicht gemacht habt. Diese Frage stelle ich heute nicht an dich, sondern nehme deine Ausfuehrungen als deine ureigensten Erfahrungen in Deutschland.

@ nordlicht: das hat auch was :yycc: wandere nur aus, wenn du auch hier bleiben könntest.

lieben Gruss
Lis :YY:

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 14:19 
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Hallo Lis,

ja, das habe ich mich auch schon oft gefragt, warum bin ich nicht eher ausgewandert? Genau aus dem Grund rate ich heute jedem, der sich hier in D aufgrund der schlechten Situation nicht wohl fühlt, zur Auswanderung. Denn als bei uns die Probleme in der Schule auftauchten, da war es zu spät dazu, denn da hatte ich es mir so eingerichtet in D zu wohnen, meine Mutter aufgenommen und andere Verpflichtungen eingegangen. Im Nachherein kann man zwar nicht hundertprozentig sagen, dass es in Schweden perfekt gelaufen wäre, aber ich glaube auf keinen Fall, dass wir derart gravierende Probleme in den Schulen vorgefunden hätten, die uns hier das Leben zur Hölle machten. Jeder muß nach seiner Situation gehen und wenn ich sehe, dass Familien es in Schweden einfach besser haben in sehr vielen Bereichen, dann kann ich es nachvollziehen, dass es viele Familien nach Schweden zieht.
Wenn ich natürlich eher Kariere machen will, viel Hektik liebe und den Trubel vorziehe, vielleicht bin ich dann in Deutschland besser aufgehoben, diese Dinge sind nicht nur landbezogen sondern auch manchmal regional, evtl.hilft es im eigenen Land umzuziehen, um bessere Bedingungen für die persönliche Situation vorzufinden.
Mich stört einfach, dass einige von Euch immer voraussetzen, dass der Auswanderungswillige völlig blauäugig ist und offenen Auges in sein Unglück rennen will, wenn er nach Schweden möchte.
Tatsächlich sind aber viele Dinge dort besser, nicht so hohe Arbeitslosenzahlen, nicht die Enge, die hier vorherrscht, nicht die ganze Breite an Ellbogenmentalität, die hier aufgrund der knappen Arbeitsplätze vorherrscht. Ich kenne viele Leute, die sagen, nie würde ich nach Schweden gehen, diesen Leuten würde ich auch nicht zuraten, genauso wenig wie ich jemanden abraten kann, der hier in D total mit der Situation unglücklich ist. Tatsächlich kann es natürlich später sein, dass er auch in S nicht glücklich ist, das merkt er erst, wenn er es selbst probiert hat. Ich kenne jedoch mehr Familien in Schweden, die dort rundum zufrieden sind, hier kenne ich jede Menge Familien, die total frustriert sind.
Grüße Christa :sflagge:

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 14:42 
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Christa Steffen hat geschrieben:
Tatsächlich sind aber viele Dinge dort besser, nicht so hohe Arbeitslosenzahlen, nicht die Enge, die hier vorherrscht,


Hmmm, ich denke außer man bewirbt sich gezielt auf eine Stelle im Norden, befinden sich die meisten Arbeitsplätze v.a. in den südlicheren Regionen bzw. auch viel in den Ballungsräumen um Göteborg, Stockholm, Malmö etc.

Und in diesen Gebieten ist es für schwedische Verhälntisse auch eng. Alleine die Wohnungssuche ist dort oft wohl eher haarsträubend. Dann heißt es eben pendeln. Aber über andere Strecken als hier in D.
D.h. es geht noch mehr Zeit "verloren".

Zudem sollte man nicht immer nur absolute Zahlen (wie die Arbeitslosenzahlen) vergleichen. Man muss schon sehen, dass unterschiedliche Länder auch die Zahlen anders berechnen. Jemand der hier als arbeitssuchend gilt kann woanders evtl. gar nicht geführt sein.

Aber das ist natürlich meine eher allgemeine Einschätzung. Hast du zu der Aussage mit der Arbeitslosigkeit evtl. eine Artikel oder so? Würde mich dann doch mal genauer interessieren.

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 14:50 
Hej!

Ich habe eine Tabelle, die zeigt, dass die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25 Jahre) in Schweden deutlich höher ist als in Deutschland. Die Zahlen sind von 2005, also ziemlich aktuell:

http://www.bibb.de/dokumente/pdf/a22_au ... ab0703.pdf

Gruß
Elke


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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 15:04 
Und gleich noch zwei passende Texte dazu:

http://www.dgb-jugend.de/UNIQ1188392303 ... 4482A.html

http://www.nachdenkseiten.de/?p=1149

Das Land mit dem hochgelobten Bildungssystem hat ein großes Problem!

Elke


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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 15:19 
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Danke Elke!

Hab ich was zum lesen beim Kaffee :perfekt:

Grüße den Main hoch :YY:

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 17:50 
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Christa Steffen hat geschrieben:
Mich stört einfach, dass einige von Euch immer voraussetzen, dass der Auswanderungswillige völlig blauäugig ist und offenen Auges in sein Unglück rennen will, wenn er nach Schweden möchte.
Grüße Christa :sflagge:


Hej Christa,

ich wollte es nicht fragen, aber nun geht es nicht anders, da du immer wieder darauf zu sprechen kommst.
Weisst du, was mich stört???...dass du das hier schreibst: Mich stört einfach, dass einige von Euch immer voraussetzen,...
Von uns, die hier sind, soweit ich sie kenne, wenn sie hier schreiben, setzt hier niemand etwas voraus. Wir lesen nur die Beiträge und reagieren darauf.
Wir meinen es auch wirklich nicht böse, wir beleidigen mit unseren Beiträgen niemanden, es geht einzig und allein darum, demjenigen die schwedische Wirklichkeit näher zu bringen als er sie nun hat und als er sie wohl auch im Urlaub erleben wird. Dafuer ist er doch in unserem oder auch in anderen Foren aktiv. Glaub mir, ich habe einige Leute kennengelernt, die nicht mehr in Schweden sind, ganz einfach, weil sie es nicht aushielten, dass ihre Träume so nicht in Erfuellung gingen wie sie es sich vorgestellt hatten.
Sicher sind wir manchmal etwas grob, wenn wir versuchen, die rosarote Brille von der Nase zu reissen, aber manchmal hilft eben nur das.
Ich glaube dir, dass ihr schlechte Erfahrungen in Deutschland gemacht habt. Aber auch du denkst nur, dass es in Schweden besser ist. Du weisst es nicht. Und ob eine Flucht vor Problemen besser ist als den Stier mal ordentlich bei den Hörnern zu packen, so wie du/ihr es gemacht habt :yycc: , glaube ich, ist auch keine Lösung.

Also, ich möchte dich ganz einfach bitten, uns nicht immer als Schwarzmaler hinzustellen, denn Weissmaler sind die Fragenden schon selbst. Wir versuchen nur, die Grautöne auszufuellen, damit das schwarze Loch, in das diejenigen vielleicht fallen könnten, weil sie eben zu rosa sehen, nicht allzu tief ist.

In diesem Sinne
lieben Gruss
Lis :YY:

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 17:52 
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Hej Elke,

deine Buchtipps sind fuer einige sicher Gold wert. Leider kann ich das (noch :?: ) nicht beurteilen - muss mir doch wirklich die Buecher mal holen. Irgendwo hatte ich schon mal was ueber sie gelesen.
Vielen Dank auch fuer deine Links, muss ich auch mal stöbern gehen :yycc:

lieben Gruss
Lis :YY:

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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 17:58 
Hej!

Hier mal die Info-Seiten zu den Büchern:
http://www.knowware.se/titlar/802.html
http://www.knowware.se/titlar/806.html

Da gibt es sogar Leseproben.
Mit einer der Verfasserinnen hatte ich selbst Kontakt und sie war wirklich hilfsbereit und auskunftsfreudig.

Gruß
Elke

P.S. Ich verdiene nichts daran, wenn ich die Bücher empfehle ;-)


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BeitragVerfasst: Mi, 29 Aug, 2007 18:14 
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Hej Lis,

hier mal ein paar Auszüge, in denen Du ziemlich agressiv auf mich wirkst:
Also ich denke mal, ihr solltet euch da vielleicht nicht unbedingt in was verrennen, was das Familien-Paradies-Schweden anbetrifft......

Also vielleicht einfach mal weniger jammern ueber die Zustände in Deutschland und weniger träumen ueber die Zustände in Schweden und dafuer mehr das wirkliche Leben anpacken - sorry, wenn das jetzt hart klingt, aber das empfinde ich oftmals so, wenn ich hier im Forum lese.


Dieses sind in meinen Augen keine Aussagen darüber, was in Schweden nicht so gut ist, sondern hier unterstellst Du schlicht, dass der Fragende Schweden nur durch die rosarote Brille sieht und dass er gefälligst erstmal die Lage in Deutschland zu ändern hat, ehe er ans Auswandern denken soll. Es heißt praktisch gleich, der Angesprochene bekommt sein Leben in D nicht in den Griff und will es nun in Schweden versuchen.
Ich schätze die Leute, die hier Fragen stellen, zunächst einmal nicht so negativ ein, sondern denke, dass sie sich schon am Klaren darüber sind, dass auch in Schweden nicht alles Gold ist was glänzt und dass es nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile auf anderer Ebene gibt.
Der Threat heißt ja, was sind die Gründe Eures Auswanderns und nicht etwa: wie schön ist Deutschland, hier bin ich froh:
Es ist meiner Meinung nach nicht schlimm, die negativen Seiten von Schweden aufzuzählen, das gehört zu der Frage dazu, aber man kann nicht ohne Grund den Fragenden gleich bezichtigen, dass er in D sein Leben nicht in den Griff bekommt. Ich finde, dass das zu persönlich ist und auch die Frage nicht trifft.
Grüße Christa

:YYAU:

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