meckpommbi
Meine Erfahrungen und Beobachtungen bei 2 Kindern, 2 Enkeln und Kindern auch im Bekanntenkreis in Schweden haben gezeigt dass die Betreuung in Krippe und Kindergarten das soziale Verhalten leider nicht gerade positiv beeinflusst.
Die Kleinen lernen eher schon sehr früh sich in "Rangkämpfen" zu behaupten was sich vor allem im sehr lauten Reden und Schreien und aggressiven Verhalten äußert.
Haben Geschwisterkinder ihre Eltern dann am Wochenende mal zu fassen kommt es sehr oft zu Eifersüchteleien.
Natürlich lernen die Kinder auch einiges, aber der tägliche Aufenthalt im K.G. sollte nicht zu früh beginnen und nicht 4 - 5 Stunden überschreiten.
Das Eine ist die gut gemeinte Theorie und das Andere ist die Wirklichkeit.
Der Mensch ist nun mal ein "Herdentier" und die biologische Wirklichkeit kann nicht weg gewünscht werden.
Auch in Schweden bekommen immer noch die Frauen die Kinder und auch sie alleine sind in der Lage sie zu säugen. Von der körperliche Nähe, Wärme und Liebe mal ganz zu schweigen. Die können so nicht vom Vater und schon gar nicht von der Kindergärtnerin geleistet werden.
Karrieredenken und finanzielle Wünsche dürfen nicht im Vordergrund stehen.
Das hat nichts mit männlichem Maschodenken zu tun.
Abhilfe besteht in einer ausreichend finanzierten Mütterzeit welche gestaffelt gestaltet werden kann.
Leider geht die Politik in Deutschland gerade den umgekehrten Weg.