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BeitragVerfasst: Mi, 04 Okt, 2017 14:26 
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Hej,
wir haben in unserem Ferienhaus (liegt in Småland) eine sehr alte Pelletsheizung. Dank der Hilfe unseres Nachbar können wir unser Haus auch im Winter beheizten (ca. 10 Grad). Jetzt sind wir am überlegen, eine neue Heizung anzuschaffen und wollen gerne auch unabhängig von unserem Nachbar sein. Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer Umstellung auf Bergwärme (Anschaffungskosten und jährliche Kosten), evt. auch andere Alternativen. Mein Mann wäre auch weiterhin an einer Pelletsheizung interessiert, wenn er Infos über den Verbrauch von neuen Anlagen hätte. Unser Haus hat 160 m² auf 2 Ebenen mit einer offenen Wohnraumlösung und einem ausgebauten Keller.

Über eure Infos und Tipps würde ich mich sehr freuen.

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Med vänliga hälsningar
Björkhem


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BeitragVerfasst: Mi, 04 Okt, 2017 18:48 
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ich wuerde auf jeden Fall Bergwärme vorziehen. Keine Pelletssäcke mehr schleppen, vor allem man wird ja nicht juenger. Und die Bergwärmeheizung braucht keinen Nachbarn, da muss man nicht immer Pellets nachfuellen sondern da geht alles automatisch. Bergwärme/Erdwärme ist laut aussage unseres Sachverständigen die mal vom Preis der Installation abgesehen preiswerteste alternative zum Heizen, gefolgt von Fernwärme. Zumindestens hier bei uns im Norden wo es schonmal richtig kalt werden kann und vermutlich die Fernwärme preiswerter ist als im Sueden, ist aber nur ne Vermutung.

Wir hatten im alten Haus Erdwärme, bei rund 160kvm hatten wir so um die 22000 SEK pro Jahr fuer Strom und wärme zusammen, allerdings kein Ferienhaus sondern wir haben da ganzjährig gewohnt


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BeitragVerfasst: Fr, 06 Okt, 2017 16:47 
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Ja - wir ueberlegen auch, die Heizanlage zu wechseln.

Wir haben auch eine ältere Pelletsheizung und kennen das Problem im Winter zu verreisen (wohnen permanent in Schweden).

An Bergwärme haben wir auch gedacht, scheuen aber den hohen Anschaffungspreis.

"En installation av bergvärme kostar vanligtvis mellan 120 000 – 180 000 kronor, varav ungefär en tredjedel är arbetskostnad som berättigar till ROT-avdrag."

Also erst mal weiter Pellets einbunkern :mrgreen:

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Bild Lisa

Erde zum Mond: "Ich habe den homo sapiens."
Mond zur Erde: "Das geht vorüber."


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BeitragVerfasst: Fr, 06 Okt, 2017 20:00 
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Björkhem hat geschrieben:
Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer Umstellung auf Bergwärme (Anschaffungskosten und jährliche Kosten)

Wir haben Bergwärme seit 11 Jahren.
Anschaffung war da 110000, afair, aber das ist ja schon was her.
Jahresstromverbrauch (2 Erwachsene, zwei Jugendliche) 12800 kWh, ungefähr die Hälfte der Vorbesitzer (die lagen bei 24000) bei 182 m2. In den Verbrauch geht aber alles ein, inklusive Haushaltsstrom, Wasser- und Abwasserreinigung, Pumpen für Pool und Teich etc.
Dabei in der Regel komfortabel warm, ausser vielleicht bei Temperaturen zwischen 16 und 10 Grad (da muss man umstellen), der Verbrauch an Holz (wir haben auch einen Kamin) ist von 6 auf fast 0 m3 pro Jahr gefallen, wir "myseldar" nur noch.
Pellets haben wir diskutiert, aber nicht zuletzt wegen der notwendigen Handarbeit verworfen.

//M

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BeitragVerfasst: Fr, 06 Okt, 2017 20:45 
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Wir haben jetzt (fast alles) durch...Holz, Pellets und Strom (luftvärmepump). Letzteres ist sehr angenehm...man braucht sich um fast nichts kuemmern...aber kostet eben. Abgesehen von den Anschaffungskosten ist Bergwärme auf jeden Fall auf lange Sicht am guenstigsten! :perfekt:


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BeitragVerfasst: Sa, 07 Okt, 2017 14:38 
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Was ihr hier über den Nutzen und das Preisleistungsverhältnis von Bergwärme schreibt,
trifft aber nur zu, wenn man das Haus permanent bewohnt.
Dann ist Bergwärme auf Dauer fast unschlagbar.

In einem Ferienhaus sollte die erste Wahl eine gut Luft-Luft-Wärmepumpe sein.

Akzeptable Installations-/Anschaffungskosten bei guten Einsparmöglichkeiten.
Am besten gepaart mit einer Ontech Fernsteuerung, sodass man sie mit dem smartfon regeln kann. :wink:


Gruß

Rüdiger


Zuletzt geändert von Värmdöbo am Sa, 07 Okt, 2017 14:47, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa, 07 Okt, 2017 14:47 
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Beiträge: 566
Värmdöbo hat geschrieben:
Was ihr hier über den Nutzen und das Preisleistungsverhältnis von Bergwärme schreibt,
trifft aber nur zu, wenn man das Haus permanent bewohnt.
Dann ist Bergwärme auf Dauer fast unschlagbar.

In einem Ferienhaus sollte die erste Wahl eine gut Luft-Luft-Wärmepumpe sein.

Akzeptable Installations-/Anschaffungskosten bei guten Einsparmöglichkeiten.
Am besten gepaart mit einer Ontech Fernsteuerung, sodass man sie mit dem smartfon regeln kann. :wink:


Gruß

Rüdiger


trifft aber auch nicht auf ueberall zu. Hier oben im Norden reicht im Winter wenn es knackig kalt ist eine Luftwärmepumpe nicht mehr aus.


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BeitragVerfasst: Sa, 07 Okt, 2017 14:50 
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Beiträge: 961
filainu hat geschrieben:
trifft aber auch nicht auf ueberall zu. Hier oben im Norden reicht im Winter wenn es knackig kalt ist eine Luftwärmepumpe nicht mehr aus.


Ausnahmen bestätigen die Regel :mrgreen:

Es geht hier ja aber um Småland.


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BeitragVerfasst: Sa, 07 Okt, 2017 19:27 
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Hej,
bei Wärmepumpen sollte man drauf achten, weche Vorlauftemperatur man auf den Heizkörpern braucht. Je höher je schlechter ist der COP. Oder die Jahresarbeitszahl. Ganz einfach, der Stromverbrauch. Egal ob man Luft- oder Erdwärme nimmt. Luftwärmepumpe ist günstiger in der Anschaffung. Aber bei -20° im Stromverbrauch hoch. Erdwärme ist da besser im Stromverbrauch. Kollektorfläche gut berechnet vorausgesetzt. Oder eben die Bohrungen.
Ich persönlich würde die Luftpumpe vorziehen. Der Preis ist eben nicht so hoch. Wenn man sich auskennt und selber bauen kann, bekommt man die fast umsonst.

Hejdå
Skibby

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Wie man´s macht ist es verkehrt. Macht man´s verkehrt, ist es auch nicht richtig.
http://www.kreativer-holzwurm.de/


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BeitragVerfasst: Do, 12 Okt, 2017 16:34 
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Hallo,

vielen Dank für eure Beiträge, ich werde mich mal nach dem Preis für die Installation von Bergwärme erkundigen, danach werden wir entscheiden, was wir machen.
Tack så mycket.

_________________
Med vänliga hälsningar
Björkhem


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