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 Betreff des Beitrags: Wasseranschluss winterfest machen
BeitragVerfasst: Di, 25 Feb, 2014 11:36 
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und komme auch gleich schon mit einer Frage:
Wir beabsichtigen in Schweden ein Ferienhaus zu kaufen. Nun waren wir kürzlich vor Ort und haben div. Objekte besichtigt. Eines gefällt mir besonders gut. Dieses Haus hat jedoch noch eine rudimentäre Wasserversorgung, welche nicht winterfest ist.
Wir möchten das Haus auch gerne im Winter nutzen. Ich möchte für dieses Haus einen eigenen "Brunnen" bohren lassen, wie man es in Schweden oft findet. Doch kann man ein solches System auch winterfest machen?
Ich bin dankbar um jeden Hinweis

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: Di, 25 Feb, 2014 14:49 
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habe auch einen Brunnen. Wenn der und auch die Zuleitung zum Haus tief genug liegt dürfte das kein Problem sein. Dort wo die Zuleitung in`s Haus geht habe ich eine Pumpe stehen die bei längerer Abwesenheit abgebaut ist. Man könnte sie auch eingebaut lassen,der Raum wird den Winter über elektrisch geheizt, da man in S aber nie sicher sein kann ob nicht mal der Strom ausfällt und vor allem für wie lange gehe ich lieber auf Nummer sicher.


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BeitragVerfasst: Di, 25 Feb, 2014 16:03 
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malmoe2 hat geschrieben:
Ich möchte für dieses Haus einen eigenen "Brunnen" bohren lassen, wie man es in Schweden oft findet. Doch kann man ein solches System auch winterfest machen?


Ich habe auch einen Brunnen mit Pumpe und Druckbehälter. Die Pumpe sitzt bei mir unten im Brunnen, der ist bei mir frostfrei (der Deckel ist großzügig isoliert). Durch einen Ablasshahn unten im Brunnen, den ich allerdings von oben bedienen kann, ich muss also nicht runter steigen, bekomme ich das ganze Leitungssystem wasserfrei. Allerdings heize ich mein Bad und und den kleinen Raum, in dem der Druckbehälter und mein Warmwasserboiler steht im Winter mit einem Forstwächter auf 5 - 7 Grad. Für die beiden kleinen Räume halten sich die Stromkosten in akzeptablen Grenzen.

Grüße,

Armin


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BeitragVerfasst: Di, 25 Feb, 2014 16:10 
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Die einfachste Lösung ist, am tiefsten noch erreichbaren Punkt im Haus (oder Keller) einen Ablaufhahn vorzusehen. So lasse ich jeden Herbst das Wasser aus dem Leitungssystem heraus, dann kann bei Strom- (und somit auch Heizungs-)-ausfall im Haus nix kaputtfrieren. Alle Leitungen, die tief genug unter der Erde sind, bleiben voll Wasser. Die Pumpe kannst Du abbauen und entleeren oder den Pumpemraum beheizen (wenn der Strom bei euch zuverlässig kommt).
Wenn ich dann im Winter für einige Wochen da bin, ist das System wieder schnell befüllt und ebenso schnell wieder abgelassen. Achja: da es sehr mühsam ist, sie Syphons zu entleeren (Waschbecken, Toilette, etc.), kommt da für den Winter einfach eine Ladung Glykol (=Kühlerfrostschutz) hinein. Das funktioniert nun seit vielen Jahren problemlos...

Hartmut


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BeitragVerfasst: Di, 25 Feb, 2014 19:58 
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Hej,
genau richtig für einzeln stehende Häuser. Wasser ablassen, Glykol in die Syphone. Alles andere ist zu risikoreich. Meine schwedische Nachbarn wohnen mehrere Kilometern entfernt, wenn der Strom bei mir ausfällt, dann merkt das keiner und der Frostschaden wäre immens.

_________________
Carpe diem!

Walter

In Hamburg sagt man tschüüüs......


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BeitragVerfasst: Mi, 26 Feb, 2014 7:37 
Ich danke Euch vielmals für die wertvollen Ratschläge. Vieles wusste ich nicht. Da das besagte Haus in Allenlage auf ca. 17 ha Grundstück steht, finde ich die Variante mit Wasser ablassen und Glykol sehr hilfreich.

Also nochmals vielen Dank!


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BeitragVerfasst: Mi, 26 Feb, 2014 9:20 
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malmoe2 hat geschrieben:
Ich danke Euch vielmals für die wertvollen Ratschläge. Vieles wusste ich nicht. Da das besagte Haus in Allenlage auf ca. 17 ha Grundstück steht, finde ich die Variante mit Wasser ablassen und Glykol sehr hilfreich.

Also nochmals vielen Dank!


Was hast Du denn für eine Heizung in dem Haus? Im Besten Fall für Ferienhäuser sind das Elelemente. Also Stromradiatoren oder wie würde man auf deutsch sagen. Wollt ihr es auch oft im Winter nutzen kann ich Euch nur zu einer Luft-Luft Wärmepumpe raten, die hält die Heizkosten niedrig.

_________________
liebe Grüsse

Heike

meine Homepage: http://figeholm.jimdo.com/


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BeitragVerfasst: Mi, 26 Feb, 2014 12:02 
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Beiträge: 1056
Die Hinweise auf Glykol als Frostschutz kann ich ohne Warnung nicht stehen lassen.

Seid ihr euch zu 100 % sicher, dass ihr das teure, biologisch abbaubare Produkt verwendet?

Normaler Kühlerfrostschutz besteht aus Ethylenglycol
einer hochgiftigen Substanz die alles Leben abtötet und somit auch die 3 Kammerbrunnen lahm legt.
Und natürlich macht man sich nicht nur in Schweden strafbar, wenn man das Zeugs in die Natur gelangen läßt.

Einfacher und zumeist auch billiger ist der billig Vodka deutscher Discounter!
Funktioniert bei mir seit Jahren prima.

Oder nehmt Essigessenz und tut damit eurem 3 Kammerbrunnen auch noch einen Gefallen.

Gruß

Rüdiger


Zuletzt geändert von Värmdöbo am Mi, 26 Feb, 2014 13:09, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi, 26 Feb, 2014 12:28 
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Beiträge: 635
auch ohne eigenen brunnen kann man ein haus "kaltstellen"


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BeitragVerfasst: Mi, 26 Feb, 2014 18:36 
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Beiträge: 30
Hej Rüdiger!
Wie funktioniert das mit der Essigessenz? Friert die nicht durch?
Wodka würde ich jedenfalls lieber trinken, als ihn direkt in den Ausguß zu schütten.

_________________
Carpe diem!

Walter

In Hamburg sagt man tschüüüs......


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