Wenn Du wirklich weist was Du machst - geht das ja auch voll in Ordnung. Wenn ich einen Fachmann bezahle kann ich mir natürlich das Fachbuch sparen. Wenn ich´s für mich privat mache komme ich halt meist zu dem Ergebnis dass das Fachbuch weniger kostet als eine Stunde Fachmann.
Nur frage mal Otto Normalverbraucher welche Farben er kennt - dann kommen als Antort Markennamen.
Welche groben, rein chemischen und physikalischen Unterschiede es zwischen "Farben" gibt - weis heutzutage oft gerade mal der Meister im Betrieb.
Gut der wird auch nicht jedesmal ein Buch vorher lesen - vielleicht danach am Feierabend.
In die Hose geht es halt dann wenn Otto Normalverbraucher in einen Baumarkt geht, sich von der meist völlig fachfremden Verkäuferin "beraten" läßt, dann die Gebrauchsanleitung nicht liest, versteht oder beachtet.
Tatsache ist jedenfalls dass sich die einzelnen Produkte der etlicher unterschiedlichen Marken kaum bis gar nicht unterscheiden.
Guck mal unauffällig ins Internet - wenn Du Dir etwas Zeit nimmst findest Du schnell heraus dass etliche bekannte Marken nicht nur im selben Konzern beheimatet sind - sondern sogar aus der selben Fabrik und Abfüllung stammen.
Bei einem eingeführten Markennamen zahlst Du grundsätzlich das Doppelte als für eine gleiche Produkt unter einer weniger bekannten Marke. Teilweise löst der Markt das Problem des grauen Zwischenhandels auch in dem heute die "Handarbeiterqualität" einer Marke anders firmiert als das Zeug das in der Werbung angepriesen wird. So vermeidet man dass Handwerker ihre Ware z.B. über ebay in den Handel bringen und den Fachhandel unglücklich machen.
Kritisch mit dem Geiz wird es halt dann im untersten Preissegment - bei den Kampfpreisartikeln im echten No-Name-Bereich. Hier fehlts dann an der Qualität der Pigmente und dafür kommen viele Füllstoffe und Wasser ins Spiel bzw. die Eimer.