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 Betreff des Beitrags: Waren importieren...
BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 15:06 
Hej tillsammans! :wink:

Hat jemand von euch evtl. Erfahrung im (gewerblichen) Warenimport aus Schweden nach Deutschland?

Wie ist das mit der Umsatzsteuer geregelt? Zahlt man die schwedische, die deutsche oder garkeine Umsatzsteuer?! :roll:

Würde mich freuen, wenn jemand ein paar Tipps für mich hat! :-)

Hejdå,
Christian


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 17:41 
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Wenn Ihr eure VAT- nummer ausgetauscht habt(eine internationale Steuernummer)und diese auf der Rechnung steht könnt ihr Euch gegenseitig ohne Mehrwertsteuer fakturieren .
die Summe muss aber versteuert werden!!!

mfG.
Ingo

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„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 18:00 
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Hej krischan,

man zahlt keine Umsatzsteuer.
Ist im End-Effekt ja auch bei einem Kauf in Deutschland zwischen Gerwerblichen so, da wird ja auch eigentlich auch keine gezahlt. Man zahlt zwar erst mal Umsatzsteuer, bekommt diese vom Finanzamt wieder (bzw. verrechnet diese).
Der Lieferant in S stellt eine Rechnung ohne Umsatzsteuer aus.
Beide, Lieferant und Empfänger müssen eine
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer haben.
In diesem Fall musst du deine ID dem Lieferanten mitteilen.
Die Schwedischen sehen aus: S 12 34 56 78 90 12
Deutsche: DE 123 456 789

Die ID-Nummer wird für D zugeteilt von
Bundesamt für Finanzen
- Außenstelle Saarlouis -
66738 Saarlouis
weiteres:
http://www.bff-online.de/ust/useg/usegm.html

Der Lieferant muss seine Umsätze melden, dabei wird die ID des Empfängers angegeben, so kann das Ganze überprüft werden und wird auch überprüft.
Anders ist es bei Lieferungen in andere Länder außerhalb EG, wozu z.B. auch Schweiz gehört, da sind nur statistische Werte an die Landeszentralbank meldepflichtig.
Aber sobald Steuerprüfung (ohne jegliche Verdachtsmomente etc.), werden zur Überprüfung exakte Werte (Datum, Geldbetrag) an die Steuerbehörde der beteiligten Länder übermittelt, auch an die sonst so datensicher geltende Schweiz.

Ein deutscher Lieferant muss 1/4 jährlich seine Umsätze nach Saarlouis melden.


Die Schweden scheinen hinsichtlich Rechnungen usw. recht unbekümmert zu agieren, da ist man z.B. mit einer Rechnung per Fax zufrieden.


Gruß
Heinz


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 18:28 
Hej Heinz & Ingo - danke für die schnellen Antworten!!

Zurzeit habe ich ein Gewerbe (ohne USt-Ident-Nr.) angemeldet, dass als Nebenerwerb (Kleingewerbetreibender) läuft. Hierbei bin ich auch nur zur Erstellung einer Einnahme-/Überschussrechnung (und nicht zur doppelten Buchführung) verpflichtet. Wenn ich mich recht erinnere, muss ich wenn ich eine USt-Ident-Nr. beantrage auf die doppelte Buchführung umstellen, richtig?

Da ich auf dem Fragebogen des Finanzamts keine USt-Ident-Nr. beantragt habe - kann mir jemand sagen wie lange es ungefähr dauert bis ich diese aus Saarlois zugeteilt bekomme? Muss ich den Antrag beim Finanzamt oder direkt in Saarlois stellen, und gibt es da Vordrucke oder reicht ein formloses Schreiben?

Ich habe das mit der USt im Warenverkehr Schweden->Deutschland noch nicht ganz verstanden. Ich bekomme also eine Rechnung ohne moms aus Schweden und weise anschließend beim Verkauf der Ware in Deutschland aber die gesetzliche MwSt. aus, richtig? Jetzt ist mir unklar, inwiefern die Umsätze besteuert werden. Meinst du jetzt die zB. 16%, die ich ausweisen muss, oder muss ich die Importe separat nach Saarlois melden und die werden extra besteuert? Das ist mir jetzt aus der Formulierung oben leider nicht klar geworden... :wink:

Schonmal tausend Dank für die Antwort im Voraus!! :-)


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 18:41 
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Also ich brauchte nur zum Finanzamt in Helsingborg und bekam meine Nummer direkt mit auf den Weg!
andere Wege sind mir leider nicht bekannt!

mfG.
Ingo

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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 19:21 
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Hej Krischan,

mal unter der angegebenen Internet-Adresse nachlesen,
da stehen auch irgendwelche Sonderregelungen für Kleinbetriebe.

1993 hat es nur 2 oder 3 Tage gedauert bis die ID da war, musste man damals direkt in Saarlouis beantragen.
Ev. Steuerberater fragen, wie lange das heute dauerrt.
Mal unter der Adresse kontrollieren, da kann man auch Formulare laden, Online ausfüllen und ausdrucken. Vielleicht steht da was wie lange dauert.
Am Besten nicht lange rätzeln, beantragen, hat 1993 nix gekostet. Stört nicht wenn man eine hat und diese nicht benutzt.
Lesen:
http://www.unternehmerinfo.de/Steuern/U ... /UStID.htm

Melden muss nur der Lieferant.
In diesem Fall musst du nix melden.

Du kauft für 100 Euro in Schweden, ohne Steuer.

Du verkaufst für 200 Euro + 16% = 232 Euro in D, dann musst du die 16% , in diesem Fall 32 Euro Euro ans Finanzamt abgeben.

Kaust du in D, dann musst du 100 + 16% = 116 bezahlen.
Verkauf wieder 232, dann hast du schon 16 bezahlt,
hast 32 eingenommen, wird verrechnet, also nur noch 16 ans Finanzamt.
16 an Lieferanten, 16 an Fianzamt, wieder 32 bezahlt.

Es hat keine finanziellen Vorteile ohne MwSt im Ausland zu kaufen,
es kommt immer das gleiche raus.

Ob es da für eine Kleinbetrieb anders ist weiß ich nicht, gibt es so viele Regelungen.
Steuerbrater fragen ?
Ganz ganz Kleine brauchen z.B. nicht mal Mehrwertsteuer ausweisen.
Kleine Gärtner z.B. können pauschalieren, müssen ich glaub 7.5% Umsatzsteuer abführen.

Gruß
Heinz


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 19:29 
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Ach ja noch was,

in Schweden kann die Steuernummer und die internationale ID bzw. VAT gleich sein oder vielleicht nur um 2 Stellen unterscheinden. Könnte zur Verwechslung führen.
Die internationle hat für jedes Land immer feste Stellenanzahl !
In D sind die Nummern völlig unterschiedlich.
Die Steuernummer braucht man nicht auf Rechnung angeben werden, sollte man auch nicht machen, mit Steuernummer gibt Finanzamt gerne schon mal telefonische Auskünfte... Eine Zeitlang grassierten Meldungen dazu die müsste auf Rechnung stehen. Es reicht die ID anzugeben.

Gruß Heinz


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 19:30 
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Sinn macht es erst wenn du Dienstleistungen kaufst!
Beauftragst Du zB.einen schwedischen Tischler Dein Haus zu renovieren sparst du 16%weil dieser Dir seine Rechnung ohne Mehrwertsteuer ausstellt!
alles garnicht so einfach!

mfG.
Ingo

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BeitragVerfasst: Fr, 12 Nov, 2004 13:25 
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Hej Krischan,

ich kann Dir nur den Tipp geben, such Dir einen Steuerberater ind Deiner Nähe. Man kann im Bereich der Umsatzsteuer ne Menge falsch machen.

Für die deutsche USt-ID-Nummer brauchst Du weder ein hauptberufliches Gewerbe noch die doppelte Buchführung. Du mußt nur umsatzsteuerlicher Unternehmer sein.

Dann einfach beim Bundesamt für Finanzen formlos beantragen. Geht auch per FAX. Zur Zeit dauerts ein bisserl da viele Anfragen da sind.

Ich bin übrigens Steuerberater, aber Dir alles hier übers Forum zu erklären wäre zu aufwendig (soviel kann ich so schnell garnicht schreiben).

Du mußt Dir aber fachlichen Rat holen, da das ganze mittlerweile höchst kompliziert geworden ist.

Hälsningar

Tom

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BeitragVerfasst: Fr, 12 Nov, 2004 13:47 
@Heinzi: Danke für die Infos! Habe jetzt mit einem formlosen Schreiben eine USt-Ident-Nr. in Saarlouis beantragt. Bis die jetzt kommt werd ich mich wohl noch gedulden müssen... :wink: Macht ja nix!

Danke auch für den Tipp mit der Steuernummer auf der Rechnung. Dann werde ich zukünftig nur die USt-Ident-Nr. darauf angeben... Muss mich sowieso noch erkundigen, wie das jetzt generell abläuft. Gibt ja ein paar Änderungen in Deutschland was die Rechnungsstellung angeht...

@tomtom112: Danke auch für deine Tipps! :-) Bisher hat das mit der USt bei mir immer ganz gut geklappt (was die Voranmeldungen angeht...). Ich habe ja wirklich nur ein klitzekleines Kleingewerbe (bin berechtigt zum Vorsteuerabzug) neben dem Studium, da ist das alles noch recht übersichtlich. Vor allem wenn man keine Arbeitnehmer hat, eine einfache Einnahmen-/Überschussrechnung macht und auch keine Bilanz erstellen muss.

Gerade gestern kam auch ein Schreiben von der Oberfinanzdirektion Koblenz wegen dieser Erklärung gemäß §6 StDÜV. Da werden einige Steuerberater wohl ein bissel Arbeit bekommen... Es gibt ja in der Tat viele Unternehmen die noch nichtmal über einen Internetanschluss verfügen, geschweige denn ihre USt- bzw. Lohnsteuermeldungen künftig per ELSTER erledigen können... Jedenfalls meines Erachtens... :wink:

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende, bin dann wieder ab Montag im Boot! :cool:


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