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BeitragVerfasst: Mi, 28 Dez, 2005 19:29 
hallo

also mein mann und ich überlegen das wir auswandern wollen vll für immer vll nur zeitlich begrenzt
der grund ist das es in dem beruf den ich gerade erlerne in d-land kaum chancen gibt
genaus bei meinem mann.
es mag komisch klingen aber wir überlegen nicht nur schweden sonder die skandinavischen länder allgemein so wie england
je nach dem wo man arbeit findet.
wir haben 2 kleine kinder 3 und 4
sprachlich gesehen denke ich nicht das ich probleme haben werde da ich englisch sprechen und schwedisch gerade erlerne

meine frage ist eigentlich allgemein, das oben war nur ein posting um mich mal vorzustellen :-)

wie ist in schweden so der umgang mit den sozialschwachen
was ich gerade in d-land merke ist das hier die jagd eröffnet wurde auf arbeitslose und so weiter
überall wird gehetzt, ohne ende als wäre man kriminell nur weil man arbeitslos ist!
ich möchte nicht nach schweden um dort auf das selbe kalte klima zu stoßen,
gott sei dank sind wir nicht arbeitslos, aber mich interessiert einfach wie dort das verhalten gegenüber arbeitslosen alleinerziehenden und so weiter ist...

ich weiss die frage klingt komisch aber da wir bis dato nu urlaub da gemacht haben fehlt mir so ein bissi die information.

lg gold


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BeitragVerfasst: Mi, 28 Dez, 2005 19:39 
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Beiträge: 11321
Plz/Ort: Ciudad Quesada/Alicante
ohne feste Arbeit und Sprachkenntnissen würde ich es keinem raten auszuwandern.
Es geht auch nicht darum wie man als Arbeitloser behandelt wird sondern wie man behandelt wird wenn man vom Staat versorgt wird!
Ausserdem werdet Ihr ohne Arbeit es schwer haben Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.
Und vergesst nicht dass es auch in Schweden keine offenen Stellen gibt!


Aber ich will euch nicht Eure Pläne vermiesen

mfG.
Ingo

_________________
„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

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BeitragVerfasst: Mi, 28 Dez, 2005 20:05 
ich glaube du verstehst mich falsch
ich habe nicht vor auszuwandern ohne die sprache zu beherrschen, deswegen lerne ich ja
außerdem wollen wir nicht auswandern nur um dort arbeitslos zu sein
um gottes willen
aber es gibt auch die möglichkeit in schweden zuarbeiten oder irre ich mich da sind all die jenigen hier die in schweden wohnen und aus deutschland kommen alle sozialhilfe empfänger sind?

wenn ich fertig bin mit der ausbildung werde ich mich um arbeit bemühen und auch außerhalb deutschlands schauen, das ist doch legitim!
auch weiss ich wie das mit der arbeits/aufenthaltserlaubnis ist da habe ich mich erkundigt und die steuern
den theoretischen teil kenn ich zu genüge

mir ging es einfach um die mentalität
wie ist das in schweden
weil obwohl ich keine leistungen vom staat bekomme
es mir trotzdem weh tut wenn alleinerziehende als schmarotzer beschimpft werden
ist schweden da auch so?
na ja werde das mal im nächsten urlaub zur sprache bringen.


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BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 3:06 
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Registriert: 29.09.2004
Beiträge: 264
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Hej!

Um Euren Beiträgen gerecht zu werden:

1. Ingo liegt natürlich vollkommen richtig mit seiner Einschätzung.
Ohne Sprachkenntnisse ist es ohnehin nicht einfach in Schweden. Aber selbst mit Schwedischkenntnissen bleibst Du zunächst Ausländer, d. h. mit verminderten Chancen am Arbeitsmarkt und evtl. sonstigen Diskriminierungen.

2. Trotzdem ist Schweden natürlich absolut lebenswert. Ich kann mir z. B. eine freiwillige Rückkehr nach D derzeit nicht vorstellen.

3. Alleinerziehend erscheint mir in Schweden fast ein Standard zu sein. Alleinerziehend und arbeitslos ist sicher auch nicht besonders auffällig und somit nicht außerordentlich beachtet oder bewertet, demnach auch nicht stark abgewertet.

4. Rein subjektiv empfinde ich S sozialer als D, sowohl von staatlicher Seite, als auch gesellschaftlich. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass S eigentlich wohl eher kapitalistischer ausgeprägt ist als D.

5. Für alle Auswanderungswilligen kann ich nur dringend den Beitrag von Annika empfehen.

Hälsningar
Thomas
:sflagge:


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BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 10:13 
wieso werde ich das gefühl nicht los das hier förmlich nach leuten gesucht wird die ohne kenntnisse ohne job auswandern und einfach mit gepackten koffern das machen

ich lerne im moment die sprache und habe noch 2 jahre zeit bis ich fertig bin
englisch spreche ich fliessend ohne je in england gewesen zu sein

auch habe ich den beitrag von annika gelesen

und ich weiss sehr wohl wie man auswandert oder sich zumindest einen job in einem anderen land sucht, ohne auf die schnauze zu fallen,

ioch habe einfach nur nach der mentalität gefragt, bezüglich der sozialschwachen, da ich bis dato im urlaub nur touri war und auch sehr abgelegen, habe ich vom echten leben nicht viel mitbekommen.
egal ich denke mal da muss ich mich anderwitig informieren!


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BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 10:20 
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Registriert: 14.09.2004
Beiträge: 10756
Plz/Ort: Schweden
Hej gold!

Willkommen im Forum!

Nee nee, da hast Du bestimmt etwas missverstanden. Und Du hast doch einige guten Antworten bekommen oder?

Hälsningar
Annika

_________________
Tjingeling!
Annika


Stå på dig - annars gör någon annan det!


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BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 12:05 
hej Gold,

Zitat von Filipstader:
"Alleinerziehend erscheint mir in Schweden fast ein Standard zu sein. Alleinerziehend und arbeitslos ist sicher auch nicht besonders auffällig und somit nicht außerordentlich beachtet oder bewertet, demnach auch nicht stark abgewertet."

soviel zur Mentalität der Schweden.........

was erwartest du noch......?

wie man dich betrachten würde, wenn dies alles zuträf....?

als Ausländer hast du es überall schwer, auch in Deutschland.....

aber ich glaube, das wolltest du ja gerade nicht wissen, da für dich feststeht, dass du ja einen Job bekommen wirst....

ansonsten spezifiziere doch deine Fragen etwas.....

LG
Bianka


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BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 13:15 
Hallo gold!

Es ist wirklich nicht leicht pauschal etwas über die Einstellung der Schweden zu sozial Schwachen, Arbeitslosen und Alleinerziehenden zu schreiben. (Ich mag Verallgemeinerungen nicht!)

Es kommt sicher drauf an wo du bist, Grossstadt, Kleinstadt oder auf dem Land und wie es dort in den Kommunen aussieht. Auch hier gibt es Menschen, die schimpfen und andere, die Verständnis zeigen.

Ich finde Thomas hat es ganz gut beschrieben, ich kann auch nur für meine nähere Umgebung sprechen, wo der Ton nicht hart oder ungerecht ist, im Gegenteil sind alle sehr hilfsbereit, wenn man höflich ist und signaliert das man bereit ist auch selbst was für nen Job o.ä. zu tun.

Man versucht die Arbeitslosigkeit und die Krankschreibungen zu verringern, sucht allerdings auch (endlich) nach Schmarotzern, die das System ausnutzen und Beihilfen von Krankenkasse und Kommunen beziehen und nebenher Schwarzarbeit machen.

Auch ich glaube, du hast bei den Antworten was missverstanden. Wir haben hier leider sehr oft Fragen zum Thema Auswandern und die Leute können kein Schwedisch. Bei dir ist das anders, also brauchst du´s ja nicht auf dich beziehen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 13:41 
hallo

na ja ich bin nicht der festen überzeugung einen job zu bekommen, in schweden,
mit dem das ich weiss wie man sich einen job in einerm anderen land sucht meinte ich nicht mit gepackten koffern und alles aufgelöst weggehen
man sollte sich ein hintertürhcne auflassen in unserem fall mein menne der mit den kindern hier bleiben würde bis ich was habe,
wenn nix zu bekommen ist werde ich weitersuchen und mich auch von deutschland aus bewerben
es geht mir doch nur darum das ich in meinem beruf dann auch arbeiten will, und nicht einfach nur alg beziehen will
und da es hier sehr schlecht aussieht will ich mich auch anderweitig umschauen
leider spreche ich nur englisch, deutsch fliessend, und schwedisch, na ja sagen wir es so im moment würde ich zumindest dort nicht verhungern, weil ich weiss wo man einkauft :-)
aber das ändert sich ja noch
und daher bleiben mir ja auch von der länderwahl nicht viele länder übrig
da ich das land mag wäre es ja naheliegend dort zu arbeiten
unter der voraussetzung ich bekomme was.
aber ich denke doch das sich im europäischen umland etwas zu finden lässt.
bin ja nicht festgelegt auf schweden
heute muss man flexibel sein
ich kenn leute die arbeiten jetzt in china, england, frankreich oder italien,

das schweden anscheinend etwas sozialer ist als deutschland freut mich
zwar bin ich verheiratet und nicht arbeitslos auch mein mann nicht
aber ich finde es trotzdem erschreckend wie hier mit den menschen umgegangen wird.
es kommt mir einfach so kalt vor
auch das man sich hier immer rechtfertigen muss warum die kinder in der kita sind ganztags,rabenmutter lässt grüssen!
vielleicht liegt das auch hier am umfeld, das mir das so vorkommt.

ich danke euch erst mal für die vielen antworten
freue mich auf meinen nächsten urlaub in schweden :YYAC:
und mal sehen was sich so ergibt

lg gold


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BeitragVerfasst: Do, 29 Dez, 2005 14:01 
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Beiträge: 17601
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gold hat geschrieben:
wieso werde ich das gefühl nicht los das hier förmlich nach leuten gesucht wird ....


Hej,

wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass du etwas suchst, was so nicht geschrieben wurde.

Ich finde auch, dass Filipstader das Ganze ziemlich gut beschrieben hat.
Aus meiner Sicht und meinem Umfeld betrachtet kann ich dir nur sagen, dass Leute, die alleinerziehend oder arbeitslos oder krankgeschrieben sind, keine geringere Wertschätzung erhalten als andere.
Ansonsten gilt wohl dasselbe wie in Deutschland - wer was haben will, muss zum Amt und wird seit neuestem (wie Angela schon schrieb) gottseidank - auch kontrolliert - man hat nicht umsonst in den letzten Monaten oft genug in der Zeitung von Leuten gelesen, die Ämter ausnutzen - ok, manchmal vielleicht auch unwissend, aber manchmal auch ganz bewusst.

Ansonsten wirst du, wie auch schon oben geschrieben, sicher immer als Ausländer betrachtet werden, denn man kann seine Herkunft nun mal nicht verleugnen - ich kennen jemanden, der seit über 30 Jahren in Schweden lebt und fortwährend als "Deutscher" bezeichnet wird - auch, wenn er eigentlich sehr gut integriert ist.
Ein anderer Fall: jemand hat deutsche Eltern, wurde jedoch in Schweden geboren und ist dort auch aufgewachsen usw. - wird als "Deutsche" bezeichnet - obwohl eigenes Unternehmen usw. - also nichts ist eine Garantie dafür, nicht mehr als Ausländer betrachtet zu werden - wenn auch vielleicht nur hinter vorgehaltener Hand.

Da ich in der Altenpflege arbeite noch ein Beispiel, wie social man u. U. in Schweden behandelt wird: ein 92jähriger Schwede lebt einsam in seinem Dorf, ein kaputtes Knie und ein schwaches Herz - bekommt 3x die Woche Besuch vom hemtjänst, die Kinder wohnen alle weiter weg - er fühlt sich völlig einsam. Er möchte gerne in ein Altenheim einziehen - Fehlanzeige - er ist zu gesund dafür - die Warteliste beträgt 200 Leute - er ist Nr. 201............und laut Gesetz steht ihm ein Platz in einem Altenheim nur zu, wenn er mehr pflegerischen Bedarf nachweisen kann. Also auch nicht so einfach einen Platz zu kriegen :YYAK: man hält sich da an Gesetze....die gefühlte Einsamkeit spielt da keine Rolle......

nun ja, Gesetze gibt es überall, da muss man eben das Beste draus machen.
Und wie Angela schon schrieb, alles ist immer abhängig davon, wo du lebst und sicher auch, auf welche Erfahrungen du dort triffst. Auch, wie du dich selber gibst. Und alleinerziehend, was du ja nicht bist, sehe ich in Schweden auch nicht als Problem an, genauso wenig wie sozialschwach, was du ja auch nicht bist.

mvh Lis :YY:

_________________
Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
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