Hallo,
ich bin ja noch die Auflösung des Rätsels schuldig. Mir war es jetzt nach mehreren Wochen gelungen, die Vorbesitzerin zu kontaktieren, die bisher im Krankenhaus lag. Sie sagte mir, daß sie eigentlich auch nicht so recht wüßte, weshalb sie die ganze Zeit keine Grundgebühren gezahlt hätte, die Sache mit dem "sehr alten Gesetz" wäre die einizige Möglichkeit gewesen, die dem Makler eingefallen sei.
Wenige Tage später bekam ich dann endlich Antwort von Fortum und die war vielsagend: Vor langer Zeit war auf meinem Grundstück ein zweites Haus mit einem separaten Stromanschluß versehen (stimmt, die alte verrottete Installation sieht man heute noch). Da es sich um den gleichen Eigentümer beider Häuser handelte, wurde die Grundgebühr nur einmal fällig, und zwar für das heute nicht mehr angeschlossene Haus.
Kurz bevor die Vorbesitzerin vor 20 Jahren die Immobilie kaufte, wurde der zweite Stromanschluß für das mittlerweile baufällige Haus gekündigt und entfernt. Und bei der Gelegenheit hatte der damalige Netzbetreiber vergessen, die Grundgebühren auf das Haus mit dem weiterhin vorhandenen Stromanschluß zu übertragen. So fielen dann über 20 Jahre keine Grundgebühren an.
Im Mai hatte ich aber mit Fortum telefoniert wegen eines geplanten Tarifwechsels und bei der Gelegenheit war der Fehler aufgefallen.

Dumm gelaufen
Danke für Eure Mühe und schönen Gruß!