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 Betreff des Beitrags: Stolta stad , jag nu glad
BeitragVerfasst: Di, 21 Dez, 2004 17:24 
Hallo

Zitiert nach einem Liedtext des Stockholmer Liedermachers
Michael Bellman (1740-1795)

Stolta stad,
jag nu glad
förglömmer ditt prål,
ditt buller, larm och skrål,
dina slott och torn
- Movitz, blås i ditt horn ....

Leute, das Stockholm der Stockholmer ist ein ganz
anderes als das der Touris. Genau wie eine deutsche
Grossstadt wird das Stockholm der Stockholmer von
Hetze und Gedrängel in der U-Bahn (tunnelbanan)
geprägt.

Dank meiner neuen Teilzeitausbildung erlebe ich
Stockholm nun fast einmal wöchentlich. Ich bin
nicht blind für die touristischen Schönheiten, die
auch ich nach wie vor sehe. Aber glaubt mir:

Selbst das Venedig des Nordens hat seinen Alltag.

Und die Mentalität vieler Stockholmer erinnert
unangenehm daran, dass diese Hauptstadt der
Schweden seit Jahrhunderten von

- ja genau: von eingewanderten Deutschen
gesteuert wurde !!

Es gibt ja in der Altstadt sogar die Tyska Kyrka,
die tatsächlich eine deutsche Kirchengemeinde
ist.

Und in Stockholm hatten seit dem späten Mittelalter
die Deutschen fast so viel zu sagen wie die
Schweden. Das ging so bis weit ins vorvorige
Jahrhundert.

Silvia ist also nur ein spätes Beispiel.

Gruss

Odin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 17 Jan, 2005 19:21 
Hej,

kann Odin zustimmen. Habe selbst mal drei Monate da arbeiten und leben dürfen. Es ist der normale Alltag einer Großstadt.

Trotzdem - vor die Wahl gestellt Hamburg oder Stockholm würde ich aber ganz klar Stockholm vorziehen. Schwer zu beschreiben - es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man dort ist. Vermisse es noch heute.

Hälsningar

Stefan


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 Betreff des Beitrags: Homo stockholmiensis
BeitragVerfasst: Di, 18 Jan, 2005 15:45 
Hallo

Also ich wohne ja nun fast in "Ausflugsentfernung" von Stockholm im ruhigen und beschaulichen Nyköping.

Im späten MA stand es auf Messers Schneide. Da hätte ebensogut Nyköping die Hauptstadt werden können anstelle von Stockholm. Jedenfalls war Nyköping wiederholt eine ernste Konkurrenz, so unter König Birger (bis 1318) oder unter Karl IX (bis 1612).

Aber es ist eben so gekommen, dass Stockholm die gehetzte Grosstadt ist und Nyköping die gemütliche Kleinstadt. Dafür bin ich dankbar.

Was Stockholm angeht:

Klar hat diese Stadt städtebaulich und kulturgeschichtlich Höhepunkte zu bieten wie kaum eine andere europäische Hauptstadt. Denn diese Höhepunkte sind nicht in erster Linie alte Tempel wie in Rom oder Athen, sondern es ist die Lage am und im und zwischen dem Wasser. OK Amsterdam, Berlin, Kopenhagen oder Oslo haben auch viel Wasser in der Stadt. Ganz abgesehen von Venedig oder Hamburg, die aber keine Hauptstadt sind. Aber die Art, wie die Stockholmer Innenstadt Wasser auf allen Seiten hat, da kann nicht mal Kopenhagen oder Oslo mithalten.

Dazu kommt, dass die Altstadt praktisch unzerstört und unverbaut ist, wenn man mal von der unvermeidlichen Strassen- und Schienenführung zwischen der Altstadtinsel und Riddarholmen absieht.

Es ist ja den Stockholmern nicht verboten, sich an den reizvoll gelegenen Teilen der Innenstadt zu erfreuen. Trotzdem nehmen die sich selten die Zeit dafür. In der Gamla Stan beim Schloss wird man wohl mehr Touris sehen als Einheimische. Die sind mehr in der Gegend von Hötorg, Drottninggatan und Sergelstorg ("Plattan") zugange. Oder sie stehen abends Schlange vor irgendeinem Nobelschuppen beim Stureplan und hoffen, dass der Gorilla sie reinlässt und dass am Eingang keine Schiesserei entsteht. Was schon mehrfach der Fall war.

Naja es ist halt wie überall. Jede Stadt hat ihren Alltag, auch die schönste.

Gruss

Odin
Etwa zweimal im Monat in Stockholm


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 Betreff des Beitrags: Mein Liebling in Stockholm...
BeitragVerfasst: Fr, 21 Jan, 2005 21:45 
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ist das Stadhuset. Oder viel mehr der Blick darauf von Riddarholmen aus!!!

Bild

Wir waren letztes Jahr dort und haben die Boote beobachtet und die Möwen angesehen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So, 23 Jan, 2005 14:05 
Hej,

hab gerade ein paar Aufnahmen vom Midsommar-Dag (2001) in Stockholm gefunden. So leer erlebt man die Stadt wohl sonst kaum.

Bild

Das war am Sergelstorg.

Bild

Und hier an der Kreuzung Sveavägen / Kungsgatan.

Ach ja, Stockholm... :roll:.

Hälsningar

Stefan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So, 23 Jan, 2005 18:14 
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fjälluggla hat geschrieben:
Ach ja, Stockholm... :roll:.


Uns hat Stockholm auch sehr gut gefallen, allerdings nach 8 Tagen und Nächten in kleineren Orten und Natur-pur kam uns der Trubel ziemlich hektisch vor

Bild


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So, 23 Jan, 2005 19:11 
Hej Josie,

Natur pur kannst Du auch in Stockholm finden (zumindest in unmittelbarer Nähe).
Ca. 20 Km von der City entfernt liegt der Tyresta-Nationalpark. Hab damals einen großen Teil meiner Zeit dort verbracht (wohnte gleich nebenan). Ist wirklich schön da. Kann jedem einen Besuch empfehlen.

Nicht direkt Natur pur, aber leichter zu erreichen und auch sehr schön ist der Bergianska Trädgården, gleich neben dem Naturhistoriska Museet.

Grüße

Stefan


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 24 Jan, 2005 0:03 
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Den Bergianska Trädgård kann ich auch sehr empfehlen, liegt direkt am Brunnsviken, ist wirklich sehr schön dort. Gegenüber liegt der Hagapark und östlich liegt das Naturschutzgebiet Norra Djurgården, wo ich direkt nebenan in Lappis (Lappkärrsberget) 8 Monate gewohnt habe mit See direkt vor der Haustüre. *träum* Im Norra Djurgården gibt es auch einen 4H-Bauernhof, ein nettes Café und das Restaurant kann ich auch empfehlen. Einen kleinen Badestrand gibt es dort auch.


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 Betreff des Beitrags: Reize einer Hauptstadt
BeitragVerfasst: Mi, 26 Jan, 2005 10:58 
Hallo

Ganz klar: Stockholm hat viel zu bieten.

Ein Innenstadtbild, das vor allem vom Wasser geprägt ist

Massig historisch wertvolle Bausubstanz

Viel Natur in Innenstadtnähe (Haga, Djurgården etc.)

Ein Angebot an Waren und Dienstleistungen wie keine
andere schwedische Stadt.

Wenn da nur nicht die blasierte hektische Wichtigtuerei
vieler Stockholmer wäre, die so tun, als wäre das ganze
Land "utanför tullarna" nur gut für die Wildschweine.
Stockholmer, die diese Geisteshaltung vertreten, nennt
man im übrigen Land kurz "Nollåttor" nach der Stockholmer
Vorwahl 08.

Auch den Ausdruck "fjollträsket" habe ich schon gehört.
Eine Arbeitskollegin - gebürtig aus Pajala - hat der
Hauptstadt diesen Spitznamen verpasst.

Für Touristen ist Stockholm Klasse, für Einheimische
erträglich, wenn man sich arrangiert.

Aber wirklich schlimm ist die Lage dort auf dem Wohnungs-
markt. Wer in Stockholm fest wohnen will, gerät leicht
in das Umfeld krimineller Machenschaften d.h. Schwarz-
handel mit Mietwohnungen etc.

Ausserdem sind die Preise für Wohnraum i Stockholm
einschl. Grossraum horrend hoch.

Mit anderen Worten: Verhältnisse wie in Berlin oder
Hamburg oder München.

Ausserdem ist Stockholm eine segregierte Stadt, was
dfer Touri aber nicht merkt:

Je weiter südlich, desto arm.

Die Reichen wohnen im Norden oder Nordosten, in
Danderyd, Djursholm oder auf Lidingö. Die feinen
Pinkel vom Adel wohnen in Östermalm.

Die Armen wohnen in den südlichen Vororten wie
Hagsätra, Bagarmossen oder Hökarängen oder
noch weiter draussen in Österhaninge, Huddinge,
Fittja, Tumba oder Skärholmen. Dort wohnen
auch viele Einwanderer (Komisch oder ?).

Also die schwedische Grundhaltung, dass alle
gleich seien, gilt zumindest für Stockholm nicht.

Das ehemalige Armenviertel Södermalm hat aber
inzwischen längst Kult- und Schickmickistatus.
Dort "macht man" nur noch auf proletarisch,
wirklich Benachteiligte können dort schon lange
nicht mehr wohnen.

Gruss

Odin


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BeitragVerfasst: So, 10 Apr, 2005 13:17 
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Gruß Kalle

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