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 Betreff des Beitrags: Stekt gås
BeitragVerfasst: Sa, 23 Dez, 2006 19:15 
Stekt gås


Gänsebraten gibt es vor allem in Skåne zum Martinstag. Er wird mit Äpfeln, Backpflaumen, gekochten oder gebräunten Kartoffeln, Rotkohl oder Rosenkohl sowie einer leckeren Soße gegessen.

Ich selbst bevorzuge eine Variante mit Rotkohl und Klößen. Den Rotkohl bereite ich nach dänischem, die Klöße nach deutschem Rezept zu.


Stekt gås / Gänsebraten
Für 8-10 Portionen:
1 Gans (4,5 -5 kg)
1 Zitrone
3 Teelöffel Salz
1 Teelöffel weißer Pfeffer

Für die Füllung:
4 Äpfel
200 g Backpflaumen

Für die Soße:
0,5 Liter Bratensaft
1-1½ Esslöffel Kartoffelmehl
oder 2½ Esslöffel Weizenmehl
Bouillon und Fruchtsaft
Salz, weißer Pfeffer


Falls tief gefroren, Gans auftauen. Dauert im Kühlschrank ca. drei Tage, bei Zimmertemperatur ca. einen Tag. Zum Auftauen nicht die Mikrowelle benutzen, das Fleisch wird fade.

Den Hals, die Flügel, den Magen und das Herz in leicht gesalzenem Wasser mit ein paar weißen Pfefferkörnern, einem Stängel Petersilie und einer Scheibe Zwiebel kochen. Die kräftige Brühe wird für die Soße verwendet. Die Leber kann extra gebraten werden.

Das Innere der Gans erst mit Zitrone und danach mit Salz und Pfeffer einreiben. Mit geschälten Apfelstücken und entkernten Backpflaumen füllen. Die Gans zubinden oder zunähen. Außen mit Salz und Pfeffer einreiben und dann mit der Brust nach oben in eine Bratenpfanne legen. Die Pfanne in den unteren Teil der Bratröhre schieben und bei 175°C 2½-3 Stunden garen. Von Zeit zu Zeit mit Bratensaft übergießen.

Die letzte Viertelstunde mit etwas kaltem Wasser übergießen und den Ofen einen kleinen Spalt offen stehen lasse, dann wird die Haut besonders knusprig und glänzend.

Mit einer Nadel in die Keule stechen. Ist das Fleisch weich und der austretende Fleischsaft farblos, dann ist die Gans gar. Aus dem Ofen nehmen. Vor dem Tranchieren einen Moment ruhen lassen.

Den Bratensatz mit der Bouillon und Fruchtsaft lösen. Das Fett abschöpfen (gibt lecker Gänseschmalz), den Bratensaft durch ein Sieb geben und abmessen. Das Mehl in etwas kaltem Wasser anrühren und langsam in den Bratensaft gießen. Mit Kartoffelmehl die Soße nur kurz aufkochen, mit Weizenmehl 3-5 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Gans tranchieren.


Heute, Sonnabend den 23. Dezember 2006 ist es möglich sämtliche Zutaten noch bis 22:00 Uhr in einem ganz normalen Supermarkt in Berlin zu kaufen. Schwedische Zustände in der Bundesrepublik? Nein. Nur in einer etwas größeren Stadt im Osten Deutschlands.

Dieses Rezept widme ich allen Kurzentschlossenen Köchinnen und Köchen.


Liebe Grüße aus Berlin-Hermsdorf

Karsten


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa, 23 Dez, 2006 20:23 
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sehr aktives Forenmitglied
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Registriert: 23.02.2005
Beiträge: 2701
Plz/Ort: Pfäffikon/Schweiz
Hej Karsten

Besten Dank für Deine Rezepte.

Wenn Du alles isst was Du hier publizierst wäre das Schiff auf dem Du auf Deinem Avatar stehst schon lange gekentert.

frauchi :YY:

_________________
Noch Tage bis zu meinem nächsten Schwedenurlaub.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa, 23 Dez, 2006 23:42 
Hej Peter, altes Schweizer Haus,

was glaubst Du wohl wie oft ich schon nicht mit auf die Fähre nach Schweden durfte, und es für mich hieß: „Zurückbleiben bitte, wenn Sie mit an Bord kommen sind wir überladen“.

Ich danke Dir für deinen lieben Weihnachtsgruß und hoffe, dass dir und den deinen meine Rezepte munden.

Fröhliche Weihnachten und alles Gute in die Schweiz!


Liebe Grüße

Karsten


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So, 14 Jan, 2007 19:13 
Hej, hej,

das Weihnachtsfest 2006 ist zu Ende, so will ich das Rezept für den Gänsebraten mit zwei Bildern ausklingen lassen.

Vorher
Bild

Nachher
Bild

Falls Fragen, fragen.


Liebe Grüße
Karsten


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