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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 12:25 
Hallo

Mithin will ich hier dieses Thema eröffnen. Einige Vorbemerkungen:

NEIN, ich bin (obwohl aktiver Spelman) NICHT der grosse Zampalo auf diesem Gebiet. JA, es gibt Teilbereiche der Volksmusik, mmit denen ich mich wenig bis gar nicht befasst habe.

Noch was für die vielen, die vom deutschen Fernsehen her "volksmusik"-geschädigt sind:

Ich schreibe ausschliesslich über traditionelle, also alte überlieferte Volksmusik (från farfars far.....), die NICHTS mit dem neu geschriebenen platten Seich der "Musikantenstadel" im deutschen Fernsehen gemein hat.

Leider kann ich das Thema skandinavische Volksmusik nicht erschöpfend behandeln. Da wurden schon Doktorarbeiten darüber geschrieben, z.B. vom Volksmusikforscher Jan Ling. Ich kann das Thema nur anreissen und auch hauptsächlich "nur" für Schweden und ganz am Rande noch ein klein wenig für Norwegen und Dänemark.

Ausserdem kann ich nicht einen fertigen Text in einem Stück liefern. Zu vielfältig sind die Volksmusiktraditionen, die hier in den nordischen Ländern über Jahrhunderte gewachsen sind und deren Wachstum auch heute keineswegs abgeschlossen ist.

Und leider kann ich hier auch keine Notenbeispiele reinstellen.
Warum ? schlicht und einfach weil ich´snicht kann - d.h. ich weiss nicht, wie man das macht, und bin auch zu doof zum Lernen.

Wer Notenbeispiele haben will, kann über E-Post meine Sammlung anfordern und bekommen (Word-Format). Ausserdem kann ich ein knappes Dutzend Netzseiten mit Notenbeispielen angeben.

Liedermacher wie Bellman, Taube, Vreeswijk u.ä. lasse ich bewusst aussen vor, denn die wären ein ganz eigenes Thema.

Damit ist das Thema eingeläutet. Ich hoffe auf lebhafte Beteiligung. Jedesmal wenn ich das Thema in anderen Foren angeschnitten habe, ist es mangels Interesse totgeschwiegen worden.

Gruss

Odin
"Nu skrufva fiolen, hej spelman skynda dig"


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 Betreff des Beitrags: Anfang - Begriffsklärungen
BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 13:28 
Hallo

Dann schreibe ich mal meinen ersten Sachbeitrag zum Thema, das ich selber eröffnet habe. Das wird so eine Art provisorischer Wortliste.

Volksmusik (meine Definition):

Von alters her überlieferte Musik der einfachen Bevölkerungsschichten eines Landes. Bei lebender Tradition auch neue Musik, die vom Volk im Stil der überlieferten Musik neu gemacht und dem alten Repertoire hinzugefügt wird.

Dabei spielt es erst mal keine Rolle, ob es sich um reine Instrumentalmusik, reine Vokalmusik oder Mischformen handelt. Auch spielt es keine Rolle, ob die Musik zum Tanzen, zum gemeinsamen Singen oder auch einfach zum Vortragen und Zuhören gedacht war bzw. ist.

Die meiste Volksmusik früher war Gebrauchsmusik und an bestimmte Musizieranlässe geknüpft:

- Singen bei der Arbeit
- Singen als Arbeitswerkzeug (z.B. bei Hirten)
- Spielen als Arbeitswerkzeug (z.B. auch bei Hirten)
- Spielen oder Singen zum Tanz
- Festmusik für feierliche Anlässe (z.B. Hochzeit)

usw.

Heute wird die Volksmusik meist nicht mehr in ihrem ursprünglichen Rahmen gepflegt, sondern losgelöst davon bei mehr oder weniger musealen Musizieranlässen.

Spelman: Volksmusiker(in), der(die) auf seinem(ihrem) Instrument allein oder zusammen mit anderen Volksmusik darbietet - egal ob zum Tanz oder nur zum Vorspielen.

Vissångare: Volksmusiker(in), der(die) Volksweisen darbietet, egal ob bei der Arbeit, als Konzert, zum Tanz, mit oder ohne Begleitung etc.

Spelmansstämma: Musikantentreffen für Spelmän, in der Regel mit Möglichkeiten zu eigenen spontanen aktiven Beiträgen auch ohne Voranmeldung

Visstuga: wie Spelmansstämma, aber für Sänger

Die Spelmansstämma als Veranstaltungsform zur Pflege traditioneller Volksmusik wurde 1906 vom Kunstmaler Anders Zorn ins Leben gerufen. Sie besteht in der Regel aus einem Bühnenprogramm und der Möglichkeit für die Musikanten, abseits der Bühne spontan allein oder gemeinsam zu musizieren ("Buskspel"). Diese Möglichkeit zum Mitmachen unterscheidet die Spelmansstämma von Musikdarbietungen wie Konzert, Tanzveranstaltung oder Festival.

Die Visstuga ist eine neuere Einrichtung, die von der Spelmansstämma inspiriert wurde.

Gammaldans: Sammelbezeichnung für ein volksmusikalisches Tanzrepertoire. Im engeren Sinne Tanzmelodien der "neueren" Volkstänze, die im Lauf der letzten 200 Jahre entstanden und etabliert worden sind wie z.B. Walzer (Vals), Hambo, Mazurka und
Schottis.

Im Gammaldans kommt auch das Akkordeon ("dragspel") zum Einsatz, das für das ältere Tanzrepertoire meist ungeeignet ist, weil es zur Entstehungszeit der älteren Tänze noch nicht existiert hat.
Erfindung des Akkordeons: kurz nach 1830.

Volkstanz (folkdans): komplizierrte Gruppen- und Figurentänze, die erst mühsam erlernt werden müssen und eine Formation erfordern. Waren früher in der echten Bauernkultur die seltene Ausnahme.

Paartänze (folklig dans). die typischen paarweisen Tänze, die keine komplizierte Formation erfordern und leichter - aber nicht immer leicht !! - zu erlernen sind. Also z.B. Walzer, Mazurka, Hambo, Schottis, Polka, Dreher ("Snoa"), aber auch die komplizierten älteren Formen der Polska: polska, bakmes, slängpolska.

Polska: dreitaktiger Paartanz, ursprünglich aus der Polonaise entstanden, aber mit völlig anderem Tanzmuster und anderem Melodietypus. Gilt als DER schwedische Nationaltanz. Nicht zu verwechseln mit der zweitaktigen POLKA.

Verschiedene Formen von Polska sind wie oben erwähnt:

Polska, Hamburska, bakmes, Slängpolska. Sie unterscheiden sich etwas im Melodietypus und Tempo, aber vor allem im Tanzmuster.

Reigen ("Långdans"): einfacher Reihentanz ohne besondere Ordnung, normal zu einem schnellen Dreiertakt. Dürfte die älteste erhaltene Tanzform in Schweden sein und hatte Entsprechungen auch in anderen Ländern, z.B. eben der deutsche Reigen und die französische Farandole.

Tanzspiele ("Danslekar"): gruppenweise ausgeführte Spielereien zu traditionellen Tanzmelodien mit einem Text. In der Regel wird u.a. der Textinhalt ins Bewegungsmuster einbezogen. Paradebeispiele sind die "Tänze um den Maibaum" oder um den Weihnachtsbaum.

Das war der erste Beitrag. Weitere werden folgen.

Gruss

Odin


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 14:57 
Hallo

Nächstes Thema - auf welchen Instrumenten wurde bzw. wird die traditionellen skandinavische Volksmusik gemacht ?

Wie so oft im Leben ist das eine bunte Mischung. Da gibt es Instrumente, die überall vorkommen, und solche, die für Skandinavien oder sogar nur für bestimmte Gegenden typisch sind.

Für die allermeisten Instrumente gilt aber, dass sie auch in anderen Gegenden Europas genutzt werden oder zumindest früher bekannt waren.

Rahmenbedingungen:

Die Volksmusik war bzw. ist die Musik einfacher Leute, und für früher bedeutet das: die Musik armer Leute. Dementsprechend einfach waren die Instrumente, weil oft selbst gebastelt.

Ich zähle jetzt einfach mal auf:

Akkordeon (dragspel, durspel, handklaver): In Skandinavien etwa seit 1850 bekannt, besonders beliebt in der Gammaldansmusik, die durch die neuen Klangmöglichkeiten des Modeinstruments im späten 19. Jhdt. stark mitgeprägt wurde. Wurde solistisch ("bälgaspel") und in Gruppen eingesetzt, auch politisch in der frühen Arbeiterbewegung. In Skandinavien meist die diatonische Knopfvariante, ubrsprünglich nur mit einer oder zwei Knopfreihen für das Melodienspiel.

Geige (fiol, flatfele): In Skandinavien seit dem 17. Jhdt. in der Volksmusik bekannt, hat die älteren Volksmusikformen stark mitgeprägt. Wird einzeln oder in Kleingruppen gespielt, in der Regel Tanzmelodien, selten mit Gesang. In Schweden und Dänemark ist die Geige DAS Spelmansinstrument schlechthin. Die Spieltechnik ist in der Regel viel einfacher als beim klassischen Spiel: selten höhere Lagen, selten Vibrato, kaum schwierige Bogeneffekte, aber häufig Mitspielen leerer Seiten (Borduneffekt) oder einfache Doppelgriffe in erster Lage.

Hardangerfiedel (hardingfele): Norwegische Sonderform der Geige mit Resonanzseiten unter dem Steg. Stammt wahrscheinlich von der italienischen Viola d´amore ab. Wird in Norwegen für die alten Tanzmelodien (gammelslåttene) verwendet, wie z.B. Gangar, Halling, Vossarull, Springar. Spielweise mit extrem viel Borduneffekten und Doppelgriffen, also praktisch ständig zweistimmig. Mit vielen Verzierungen auch in der Unterstimme, erinnert dadurch an die Barockspielweise und stammt wahrscheinlich auch davon ab. Nur im Süden und Westen von Norwegen gebräuchlich.

Schlüsselfiedel (nyckelharpa): Mechanisiertes Streichinstrument, wird vor dem Bau8ch hängend gespielt. Steht technisch genau in der Mitte zwischen der der Geige und der Radleier (vevlira). Wie bei der Geige werden die Saiten mit einem (kurzen) Bogen angestrichen, wie bei der Radleier werden die Töne nicht mit den Fingern, sondern mit einem tastenartigen Mechanismus ("leken") gegriffen. Die Nyckelharpa gab es im Mittelalter auch in Deutschland, aber sie wurde wohl später durch die Fiedel und die Radleier verdrängt. Heute gilt die Nyckelharpa als ein rein schwedisches Instrument, ihr Hauptverbreitungsgebiet ist zwischen Stockholm und Gävle (Uppland mit Grenzregionen). Es gibt mehrere Bautypen von der einfachen Moraharpa bis zur komplizierten Silverbasharpa und der heute gebräuchlichen chromatischen Sahlströmharpa. Die Nyckelharpa wird einzeln oder in Kleingruppen gespielt. Das Tanzrepertoire aus Uppland ist teilweise stark von diesem Instrument geprägt und daher auch für dieses Instrument geeignet.

Kantele: finnisches Saiteninstrument zum Zupfen. Ist mit der Zither und dem Hackbrett verwandt und wird praktisch nur in Finnland eingesetzt. Zur Kantele gehört ein ganz eigenes Repertoire, u.a. mit Gesang z.B. aus den Versen ("Runor") des finnischen Nationalepos "Kalevala".

Scheitholz (Hummel, Langeleik): Saiteninstrument mit 1-2 Spielsaiten für die Melodie und 2-6 Bordunsaiten. Wird mit Plektrum oder den Fingern gezupft. War früher auch auf dem Kontinent verbreitet, besonders in Friesland. In Schweden kaum mehr verwendet, in Norwegen heute auf das Gebirgstal Valdres in Ostnorwegen beschränkt Hat in Valdres ein eigenes Repertoire.

So das war der erste Beitrag zum Thema Instrumente.

Gruss

Odin


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 18:27 
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Hej Odin,

...ich danke Dir für diese erste tolle Einführung in das Thema.Um den anderen in diesem Forum auch einmal typische Beispiele von Volksmusikweisen zu geben,gebe ich Euch einmal einen Link zu "Smörgåsklickarna",einer Schweizer Gruppe,die sich der nordischen und im besonderen der schwedischen Volksmusik verschrieben hat.Die Hörbeispiele sind einzeln anklickbar:

http://www.nyckelharpa.ch/download.htm


Zu Mittsommer konnte man Smörgåsklickarna zusammen mit der Volkstanzgruppe Zürich auf der Insel Mainau erleben:

http://www.nyckelharpa.ch/Mainau%202004.htm


Odin,kannst Du mir Tipps für interessante CD`s von Weisen aus Dalarna und Värmland geben.

Ich danke Dir schon einmal vorab

Många hälsningar

Kalle

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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 18:39 
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Hej Odin,

...diverse Musikfestivals jeglicher Coleur für 2005 findet man auf:

http://www.festivalfakta.com/fakta/2005/sv05.html

Diese Liste wird permanent aktualisiert.Vielleicht könntest über die schönsten Volksmusik und Tanzfestivals einmal eine Aufstellung erstellen.

Danke Dir

Kalle

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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 20:52 
hej Kalle, das ist eine klasse Idee. Ich habe einiges an schwed. Volksmusik (außer Ewert Taube u. Bellmann) suche aber noch immer weiter nach neuen Schätzen. Im Sommer habe ich eine CD gekauft:"Dragspelskugarna", phänomenal wie die Musiker ihr Instrument beherrschen!
Hälsning
Luna


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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 22:26 
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O o Odin!

DA hast Du ja was angerichtet! So viele tolle Informationen! Und dann weckst Du auch noch die Erinnerung an die Hardangerfiedel in mir. Die sollte doch schlafen, bis wir es irgendwann nochmal in die Region um die Hardangervidda schaffen!

In einem Freilichtmuseum (dessen Name mit leider nicht einfällt) haben uns 3 junge Norweger in einem der alten Häuser ihre Volkskunst ans Herz gelegt. Diese Atmosphäre in dem alten Haus, das Feuer im Kamin ... und dazu der Klang dieser Geige und der Tanz ... einfach faszinierend! Keiner der Zuschauer sagte auch nur ein Wort. Sogar die Kinder waren mucksmäuschenstill. Ich war so hingerissen, dass ich nicht einmal merkte, dass mein Mann alles gefilmt hat. Als er es mir zu Hause zeigte, hab' ich ihn halbtod gedrückt vor Freude.

Huhuuu Kalle,

danke für den Link! Habe eben reingehört ... wunderschön! Schade, dass wir erst einen Tag nach den Mittsommerfesten in Schweden angereist sind. Aber das machen wir nächstesmal einfach besser!

Liebe Grüsse

Heike

"Platter Seich der Musikantenstadl" ... herrlich! Endlich hat mal jemand dem Kind einen Namen gegeben! *lach*

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BeitragVerfasst: Do, 11 Nov, 2004 22:28 
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Hej Odin,

und hier kommt schon meine erste Frage: "Ack Värmeland du sköna" ... diese schöne heimliche Hymne der Värmländer, die es wohl sogar mit 2 Texten gibt ... ist das eigentlich ein Volkslied in Deinem Sinne von Volkslied???

Heike

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BeitragVerfasst: Fr, 12 Nov, 2004 9:18 
Hallo Leute

Endlich kommt mal was in Gang. Bin mit meinen Sachbeiträgen auch noch lang nicht am Ende, sondern habe das Thema erst an der Oberfläche angekratzt.

@Kalle: Für CD´s mit Värmland und Dalarna muss ich erst mal daheim nachsehen. Für Lieder empfehle ich aber eine MC des schwedischen Utbildningsradio (www.ur.se) mit Liedern von Dalarna. Die wird bei uns zu Hause sehr oft angehört.

@Heike: Endlich jemand, dem die Hardangerfiedelmusik wirklich gefällt. Ich fühle mich da immer sehr allein mit dieser Neigung. Värmlandslied: selbstverständlich gehört das zum traditionellen Volksmusikbestand, sogar als ein Filetstück. Es ist mindestens 150 Jahre alte, denn der Komponist Franz Berwald schrieb eine Klavierfantasie (ca. 1850),. die mit dieser Melodie anfängt. Es gibt übrigens noch mehr solche Lieder in der gleichen Stimmung, z.B. das entsprechende Lied für Dalarna ("Dalavägvisaren"):

Om sommaren sköna nädr marken hon gläds
vid Dala två älvarna vida ... (Textanfang)

Dieses Lied ist auf genau der MC, die ich oben Kalle empfohlen habe.

Eine gute Bezugsquelle für Volksmusik, also Noten und Aufnahmen, ist auch Hurv.

Ihr müsst eben auch mal im Netz suchen, da wird man schnell fündig.

Gruss

Odin
Weiteres folgt


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BeitragVerfasst: Fr, 12 Nov, 2004 11:06 
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Hallo Odin,

...Du kannst uns doch bestimmt einiges zu Alban Faust sagen;Hörbeispiele dieses in Schweden ansässigen dtsch.Spelmans gibt es hier:

http://www.albanfaust.com/de/cds/index.html


Volksmusiker und Gruppen der einzelnen Landesteile kann man im Folkmusikkatalogen ersehen:
http://www.rfod.se/fmk/index.asp?lang=sw


Gruß Kalle

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