Hallo,
ich möchte mich zu Wort melden, nachdem ich mich 1, 2 Jahre mit verschiedenen Heizungssystemen auseinandergesetzt habe.
Vor der Installation von Wärmepumpen sollte man wissen, daß die größte Energieausbeute, d.h. das Verhältnis von Stromeintrag und Wärmezahl nur mit einer Niedrigtemperaturheizung zu erzielen ist. Das bedeutet im Klartext: Fußbodenheizung mit maximal 35 Grad!
Da wir kein Seewasser in der Nähe haben, müßten wir z.B. zwei 100 Meter tiefe Bohrungen durchführen lassen. Neben den gewaltigen Investitionen würden wir ständig Strom brauchen und hohe Stromkosten haben. Und die werden in den nächsten Jahren weiter steigen. In unserem Fall ca 4000 Watt/h. Außerdem gibt es bei uns immer noch Stromausfälle. Der Scrollkompressor einer Wärmepumpe hält auch nicht ewig, und kann verhältnismäßig laut sein.
Wir haben uns deshalb dieses Jahr für eine Heizung mit einem Wamsler Zentralheizungsherd in Verbindung mit 500-1000 Liter Speichertanks (die braucht man übrigens auch bei einer Wärmepumpe!) entschieden. Und die notwendigen Umwälzpumpen sollen mit 12 Volt betrieben werden, akkugepuffert.
http://www.das-grosse-schwedenforum.de/viewt ... highlight=
http://www.wamsler-web.de/index.php?sid ... 63005370fe
Gernot