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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: So, 03 Mär, 2013 18:19 
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:D
harfes hat geschrieben:
Hmmm, einerseits sieht's so aus, als schweifen wir ein wenig vom Thema ab...andererseits sind das durchaus die Folgen meines Eingangsthreads. Die aus meiner Sicht völlig verfehlte Haltung der schwedischen Regierung und der Riksbank zur Bewertung der Krone wird in nächster Zeit sicherlich noch viel deutlicher werden - am Freitag schloss der Kurs der Krone bei 8,37 (Tendenz fallend). Da werden wohl weitere Arbeitsplätze verloren gehen, denn was nützt es , wenn die Einkäufer schwedische Qualität kaufen wollen, diese aber (fast) unbezahlbar wird.
Im letzten Jahr hat Schweden noch von seinen Exportaufträgen aus 2010/2011 gelebt, als die Krone bei 11 stand und viele kräftig in Schweden eingekauft haben. Aber wenn man jetzt mal nach den Aussichten für 2013 googelt, dann findet man häufig nur ein leicht über Null liegendes Wachstum...und das kommt dann meistens von den (optimistischen) Wirtschaftverbänden. Ich denke Schweden kann froh sein, wenn es nur eine 0 und kein Minus wird. Und eins sollte klar sein: Firmen, die einmal ihre Niederlassung sowie deren Mitarbeiter "entsorgt" haben, kommen nicht zurück (kleinere Firmen machen dicht oder gehen in Insolvenz, grössere verlagern ins Ausland).

Und um den Diskussionskreis wieder zu schliessen: immer mehr Schweden werden arbeitslos...und wer ist Schuld daran? Natürlich die ganzen Sozialschmarozer aus dem Ausland... Kommt das dem einen oder anderen irgendwie aus Deutschland bekannt vor? In der Zeit als bei uns hohe Arbeitslosigkeit herrschte, gab es da nicht auch reichlich "Diskussionen" zu diesem Thema? Aktuell geht es uns sehr gut und siehe da: jetzt schreien wir förmlich nach Facharbeitern aus dem Ausland :triller:
Das es in Schweden sicherlich Bedarf an einer Umorientierung der Einwanderungspolitik gibt, bleibt unbestritten, denn das Verhältnis von Einwanderern zu Einwohnern scheint mir mittlerweile ein wenig in Schieflage geraten. Aber das muss die Politik richten...und zwar bald, denn die Sozialtöpfe leeren sich.

Hartmut


Hej Hartmut.
worum geht es dir hier eigentlich ?
Möchtest du den kranken Euro schön reden ?
Die SEK ist gar nicht so stark wie du denkst.Viel mehr ist es so das € und $ eben sehr schwach sind und das aus gutem Grund.
Hier in Schweden wollten Banker,Buerokratiparasiten und hoch intelektuelle Gruene aus lebensfernen Haushalten auch den Euro einfuehren.
Hier musste aber die Bevölkerung gefragt werden und diese wollte den Euro aber nicht.
Heute sind Alle! froh .
Sued-Europa hat auch den Euro und geht wirtschaftlich am Stock.
Die schw. Wirtschaft hat natuerlich von der Euroeinfuehrung in den armen Ländern Europas profitiert,da mit dem Geld was die Deutschen bspw. den Sued-Europäern mehr oder weniger geschenkt haben auch in Schweden eingekauft wurde.
Auch hier profitiert Schweden wieder von der SEK,weil es keine wertlosen Tagetforderungen bekommen hat sondern die Euros gleich in wertige SEK umgetauscht wurden. :D
Das war aber mehr oder weniger wirtschaftliches Wachstum auf Pump.
So etwas ist nie von Dauer.
Ewiges Wachstum gibt es sowieso nur in der Theorie und ist wieder der Natur.
Nichts wächst ewig.
Deswegen sollte ein gesunder Staat in guten Zeiten fuer schlechte Zeiten mit Rezession vorsorgen.
Das macht man aber nicht,in dem man sich 100tausende von armen,unqualifizierten,kulturfremden Unterschichten ins Land holt,die in der Regel den Rest ihres Lebens vom Steuerzahler finanziert werden muessen,ueberdurchschnittlich kriminell sind und im besten Fall einem niedrig qualifizierten Schweden den Arbeitsplatz wegnehmen.
Wenn es den Deutschen in Deutschland so gut geht,warum wandern dann immer noch jedes Jahr um die 150000 Deutsche aus ?
Warum gibt es 10 Millionen Arbeitssuchende,Aufstocker,Niedrigstlöhner?

Achja,den ! Ausländern gibt hier sowieso Niemand irgend eine Schuld an irgend etwas.
Das ist nur wieder billige Propaganda um der abgenervten Bevölkerung ein schlechtes Gewissen zu machen.
Schuld haben ideologisierte Spinner,die es ermöglicht haben ,das diese kulturfremden Unterschichten in Massen ins Land kamen und das dann noch als Bereicherung verkaufen wollen.

Wenn die schwedische Regierung die SEK abwerten wollte,die Zinsen sind ja schon ganz unten,muesste sie das Vertrauen in die schw. Währung erschuettern.
Das geht am Besten mit unmässiger Staatsverschuldung.
Also eben ein paar Billionen SEK Schulden aufnehmen und am Besten damit Buerokratenstellen schaffen,Vergnuegungsparks bauen und problematische Einwanderer finanzieren.
Was glaubst du wie schnell die SEK dann in die Knie geht und dann geht es den Schweden natuerlich besser. :?

Mein Gott,Hartmut !

Ach ja,die schw. Arbeitgeber fordern weitere Armutseinwanderung.
Warum ?
1. Man hat Interesse an der Beschädigung der sozialen Sicherungsysteme.
2. Diese Leute muessen ja versorgt werden.Das erhöht ihre Umsätze.
Das der Steuerzahler das bezahlen muss interessiert sie nicht.
3.Diese Leute werden langfristig die Arbeitskraft einfach qualifizierter Schweden
inflationieren.
Es ist ja nicht so ,das man von D. nichts lernen kann. :?

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: So, 03 Mär, 2013 18:29 
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Registriert: 18.08.2008
Beiträge: 560
kejko hat geschrieben:
Teilzitat:

Und um den Diskussionskreis wieder zu schliessen: immer mehr Schweden werden arbeitslos...und wer ist Schuld daran? Natürlich die ganzen Sozialschmarozer aus dem Ausland... Kommt das dem einen oder anderen irgendwie aus Deutschland bekannt vor? In der Zeit als bei uns hohe Arbeitslosigkeit herrschte, gab es da nicht auch reichlich "Diskussionen" zu diesem Thema? Aktuell geht es uns sehr gut und siehe da: jetzt schreien wir förmlich nach Facharbeitern aus dem Ausland
Das es in Schweden sicherlich Bedarf an einer Umorientierung der Einwanderungspolitik gibt, bleibt unbestritten, denn das Verhältnis von Einwanderern zu Einwohnern scheint mir mittlerweile ein wenig in Schieflage geraten. Aber das muss die Politik richten...und zwar bald, denn die Sozialtöpfe leeren sich.



Ich möchte dazu eine Frage stellen:

Wenn ich in Deutschland 49 Jahre gearbeitet habe, eine
erträgliche Rente bekomme und in Schweden ein Haus kaufe,
fast meine gesamte Rente in Schweden "verbrate",
bin ich dann ein Sozialschmarotzer oder helfe ich dem Staat etwas?
Ich zahle auch weiterhin Kranken- und Pflegeversicherung in D!

Mal schaun wie da Eure Meinungen sind.....


Gruß Kejko :YY:


Was ist denn das fuer eine Frage,Keijko ?
Wenn du nach Schweden kommst,um deinen Lebensstandart leistungslos auf Kosten der Schweden zu vervielfachen und dann noch mit kulturellen Besonderheiten,was man hier kulturkrock nennt, nervst,dann bist du hier bei der Bevölkerung nicht mehr willkommen.
Das duefte bei dir jedoch kaum der Fall sein. :?

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Mo, 04 Mär, 2013 15:19 
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Tja, was will ich eigentlich mit der Eröffnung meines Threat sagen? Nun, zunächstmal geht's mir massiv auf den Senkel, dass eine Regierung "mein" geliebtes Schweden gerade den Bach runter gehen lässt. Die - im Gegensatz zu Wolfgangs Aussage - sehr wohl starke Krone sorgt massiv für einen Verlust von Arbeitsplätzen und zwingt Firmen nach Alternativen zu suchen (und das sicherlich nicht in Schweden) oder dicht zu machen. Und von der Einführung des Euro in Schweden hab' ich doch nie geschrieben! Auch wenn das aus rein praktischer Sicht sicherlich kein Fehler werden würde...
Und das in Deutschland nicht alles Gold ist, was glänzt, das trifft wohl genauso auf Schweden zu. Jeder hat da wohl seine Stärken und Schwächen.

Also: ich tue hier meine Meinung kund - mehr nicht! Es steht jedem frei, da etwas hineinzuinterpretieren...oder auch nicht!

Und zu Kejko: natürlich bist Du kein Sozialschmarotzer - genau das Gegenteil trifft doch zu! Wie wohl auf die meisten von uns Ferienhausbesitzern, die jedes Jahr eine mehr oder minder grosse Menge Geld in Schweden lassen, ohne dafür irgendetwas vom (schwedischen) Staat zu bekommen. Selbst diejenigen, die ganzjährig als Deutsche in Schweden wohnen und ihre Rente dort "verbraten", sind doch hochwillkommen - da bekommt der schwedische Staat doch Geld, ohne was dafür zu tun oder leisten zu müssen...

Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Mo, 04 Mär, 2013 18:45 
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Hej Hartmut
der schw. Minister Borg hat sogar eine internationale Auszeichnung bekommen,dafuer
das er so eine besonnene und kluge Wirtschaftspolitik betreibt.
Die schw. Regierung hat die Zinsen schon unterhalb der Inflationsmarke gedrueckt,was eine Zumutung fuer alle Sparer ist.
Was sollen sie denn noch machen ?
Minus-Zinsen verlangen ? Das Vertrauen in die eigene Währung nachhaltig erschuettern ?
Bspw. gibt es zur Zeit in Schweden eine schwere Stahlkriese.
Es gibt in der Welt einfach zu viele Stahlhersteller und stetig sinkende Nachfrage.
In Deutschland ist die Stahlkriese genauso spuerbar trotz schwindsuechtigen Euro.
Frag einmal bei Krupp-Thyssen.
Da herrscht zur Zeit Weltuntergangsstimmung.
In Deutschland baut man die attraktivsten Autos der Welt.Das ist der Grund warum hier das stetig steigende weltweite Angebot bei sinkender Nachfrage keine Auswirkung hat.
Volvo kann da nicht mithalten,da man hier dem Oberklassenanspruch nicht mehr gerecht wird und mit den Massenherstellern im Volumenbereich nicht mithalten kann.
Aber auch hieran wuerde eine schwache SEK nichts ändern.

Wenn Schweden den Bach runter geht,dann deshalb weil man einfach zu viel Armut und Probleme importiert hat und nicht weil die SEK eine gesunde und deshalb gefragte Währung ist.
Natuerlich kann ich verstehen,das es fuer dich als deutschen Ferienhausbesitzer,der seine Euros in SEK umtauschen muss ärgerlich ist,wenn der Euro so schwach ist.
Stockholm ist hier aber die falsche Adresse.
Schau nach Berlin.

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Di, 05 Mär, 2013 11:05 
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Nun, solche Preise werden ja immer aus der Sichtweise der Preisverleiher gesehen/verliehen - da gibt es definitiv auch andere Stimmen dazu. Und ob mich mein Ferienhaus nun ein paar hundert Euro im Jahr mehr oder weniger kostet, ist - und ich hoffe das klingt nicht arrogant - mir egal. Wer sich den Luxus eines Ferienhauses gönnt, muss mit solchen "Kleinigkeiten" auch klar kommen - obwohl es mich natürlich mehr gefreut hat, als die SEK noch bei 11 stand....

Der Grund für meine negative Kritik an der Währungspolitik, liegt vielmehr in den Aussagen meiner schwedischen Freunde und Geschäftspartner, die fast alle direkt oder zumindest indirekt betroffen sind.
Ein paar Beispiele: Ich habe gerade gestern wieder mit einem Freund gesprochen, der leitender Ingenieur bei einer sehr grossen Papierfabrik ist: dort werden zunächst 10% der Stellen gestrichen, da die Produkte sich wegen der starken Krone im Ausland schlecht verkaufen. Ein anderer Freund von mir betreibt einen relativ grossen Bootshandel/-service und klagt aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit über stark rückläufige (Service-)Aufträge. Davon abgesehen, sind die Bootspreise seit 1,5 Jahren so stark gefallen, dass kaum einer verkaufen will. Und die, die verkaufen wollen/müssen, mit extrem niedrigen Preisen und einer kaum vorhandene Käuferschicht rechnen müssen (gleiches gilt übrigens auch für den Häusermarkt). Nur im Luxussegment - wer hätte es gedacht - geht noch was...aber da geht wohl immer was! Ein weiteres Beispiel eines IT-Geschäftspartners aus Göteborg: da immer mehr Arbeitsplätze wegfallen, werden auch immer weniger IT-Dienstleistungen benötigt. Hardware wird nicht neu angeschafft (obwohl die aufgrund der starken Krone aktuell sehr günstig sind), sondern durch Geräte von ausgeschiedenen Mitarbeitern ersetzt. Die Folge: auch beim Dienstleister werden Stellen abgebaut und externe Aufträge werden mangels Nachfrage aktuell gar nicht mehr vergeben.
Diese Beispiele könnte ich nocht recht lange fortführen...

Fazit für mich: eine Exportnation wie Schweden durch eine derart restriktive Währungspolitik kaputt zu machen, ist sicherlich keinen Preis wert! Und sich auf den vergangegenen Lorbeeren auszuruhen, hat schon immer geschadet...

Für mich ist interessant, wie ihr darüber denkt :motz: - und ich begrüsse natürlich auch die kontroverse Meinung von Wolfgang :wink: . Das wir hier im Forum das Problem nicht lösen, ist mir auch klar...

Hartmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Di, 05 Mär, 2013 11:34 
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Das Tragische bei so einer Entwicklung ist ja immer, daß die Guten bestraft und die Schlechten belohnt werden. Eine starke Währung ist ein Zeichen dafür, daß eine Volkswirtschaft etwas richtig macht. Jetzt hängen sie aber zu sehr davon ab, all den anderen ihre guten Sachen zu verkaufen und deren schlechtes Geld dafür nehmen zu müssen. Um diese Maschine einigermaßen am Laufen zu halten, sehen viele immer nur den Ausweg, auch das eigene Geld schlechter zu machen. Schlechtes Geld verdrängt gutes. Man übersieht dabei, daß so eine Maßnahme immer nur temporär Erleichterung bringt, bis man erneut abwerten muß. Es hat in der Geschichte noch nie eine Papierwährung gegeben, die nicht irgendwann auf ihren inneren Wert zurückgekommen ist: Null. Die beliebige Vermehrbarkeit hat noch immer politische Begehrlichkeiten geweckt, die auf Dauer nicht zu regulieren waren, bzw. nicht nachhaltige Kreisläufe überhaupt erst möglich gemacht haben. Genauso gut könnte man seinen Dackel den Wurstvorrat bewachen lassen. Irgendein kluger Kopf, ich habe vergessen wer, hat vor ein paar Jahren gesagt: „Wenn man den Leuten in der Schule beibringen würde, wie Geld wirklich funktioniert, wäre es morgen abgeschafft.“ Wir werden alle wieder zurückkommen (müssen) auf Tauschhandel, Edelmetalle, modernstenfalls etwas wie Bitcoins, die aus Prinzip nicht vermehrbar sind, oder für die Vergütung von Zeit sowas wie mit einer Verfallsfunktion versehene Talente (in örtlichen Tauschringen bereits üblich, schweizweit der Wir-Franken). Bis vor exakt 100 Jahren hatten wir übrigens bereits eine Einheitswährung — eine Goldmark war in Paris genauso gut wie in Berlin. Und einen Paß brauchte man auch nicht zum Reisen. Und wo stehen wir heute? Genau wieder da, am Rand eines ausgewachsenen Konflikts. Was für ein toller Fortschritt.

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Auf meinem Grabstein soll stehen: „Guck nicht so blöd, ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!“


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Di, 05 Mär, 2013 11:40 
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Das was du hier beschreibst,Hartmut nennt die Fachwelt "Rezession".
Ich glaube auch dem Reinfeld seine 0,1 % Wachstum nicht. :D
Keine Regierung der Welt nimmt dieses Wort gerne in den Mund.
Probleme unter den Teppich kehren oder totschweigen macht Alles nur noch schlimmer.
Das gilt auch fuer ein anderes Thema,was hier immer sehr kontrovers diskutiert wird. :mrgreen:
Wie ich aber schon erwähnte war in meinen Augen das starke schw. Wachstum der schw. Wirtschaft nur durch die grosszuegigen Kredite möglich die die armen Länder Europas durch den EURO plötzlich bekamen.
Wachstum auf Kredit kann aber auf Dauer nicht gut gehen,oder eben nicht auf Dauer funktionieren.
Das ist ein Schneeballsystem und das Ende der Fahnenstange ist jetzt eben erreicht.
Sicherlich,die exportorientierten Teile der Geschäftswelt sind immer fuer Abwertung.
Diese Leute haben meisten Schulden und das Geld in Sachwerte investiert.
Aber auch mit einer Abwertung,die die vernuenftig wirtschaftenden Menschen bestraft, wird das unvermeidliche Ende nur etwas herrausgeschoben.
Glaubst du allen Ernstes der schw. Volvo wuerde sich in Europa besser verkaufen lassen,wenn er 5 oder 10 % billiger wäre ?
Gleichzeitig wuerden sich alle Importe um 10% verteuern.
Nicht Umsonst warnt die Wirtschaft/Wirtschaftswissenschaft vor einem Abwertungswettlauf.
Das Abwerten der eigenen Währung mag einigen Teilen der Wirtschaft temporär etwas helfen,treibt aber die Staatsverschuldung in dramatische Höhen da Kredite an den Finanzmärkten in der Regel in Starkwährungen aufgenommen werden.
Schau dir einmal Ungarn an.
Mit Abwertung kann man strukturelle Probleme nicht lösen!
Das Hauptstrukturproblem in Schweden ist ,das man die Zeiten mit starken wirtschaftlichen Wachstum nicht genutzt hat um sich industriell besser aufzustellen,wie es Norwegen macht,sondern sich mit massenhaft einwandernden,armen.kulturfremden Unterschichten eine riesige Hypothek geschaffen hat ,die man jetzt nicht mehr finanzieren kann.
Deutschland steht zur Zeit noch etwas besser da,da die Industrie hier sehr gut mit qualitativ hochwertigen/innovativen Produkten aufgestellt ist die besonders in den Schwellenländern und China stark nachgefragt werden.Fahrzeuge/Maschinenbau.
Das nutzt nur dem deutschen Michel nicht viel,da Deutschland die gesammte Eurozone finanzieren muss.

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Di, 05 Mär, 2013 11:49 
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Wolfgang B. hat geschrieben:
... besser aufzustellen,wie es Norwegen macht,sondern sich mit massenhaft einwandernden,armen.kulturfremden Unterschichten eine riesige Hypothek geschaffen hat ,die man jetzt nicht mehr finanzieren kann.

Ich habe bislang nicht den Eindruck, daß sich Norwegen und Schweden in dieser Hinsicht groß unterscheiden. Norwegen hat sein Öl und, im Gegensatz zu Arabern und anderen, die Überschüsse daraus immer klug angelegt, daher muß es nicht sofort zur Bank rennen, wenn es auf der anderen Seite Fehler macht und kann vielleicht so manche Peinlichkeit eine Weile kaschieren. Die gesellschaftszerstörende Masseneinwanderung, die prozentual zur Gesamtbevölkerung in allen skandinavischen Ländern noch wesentlich stärker zu Buche schlägt als bei uns, wird aber selbst die gut gepolsterten Norweger bald ganz heftig in den Hintern beißen. Daran ändert auch der Rückschlag durch die Breivik-Tat nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Di, 05 Mär, 2013 11:55 
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Onkel Klaus hat geschrieben:
Das Tragische bei so einer Entwicklung ist ja immer, daß die Guten bestraft und die Schlechten belohnt werden. Eine starke Währung ist ein Zeichen dafür, daß eine Volkswirtschaft etwas richtig macht. Jetzt hängen sie aber zu sehr davon ab, all den anderen ihre guten Sachen zu verkaufen und deren schlechtes Geld dafür nehmen zu müssen. Um diese Maschine einigermaßen am Laufen zu halten, sehen viele immer nur den Ausweg, auch das eigene Geld schlechter zu machen. Schlechtes Geld verdrängt gutes. Man übersieht dabei, daß so eine Maßnahme immer nur temporär Erleichterung bringt, bis man erneut abwerten muß. Es hat in der Geschichte noch nie eine Papierwährung gegeben, die nicht irgendwann auf ihren inneren Wert zurückgekommen ist: Null. Die beliebige Vermehrbarkeit hat noch immer politische Begehrlichkeiten geweckt, die auf Dauer nicht zu regulieren waren, bzw. nicht nachhaltige Kreisläufe überhaupt erst möglich gemacht haben. Genauso gut könnte man seinen Dackel den Wurstvorrat bewachen lassen. Irgendein kluger Kopf, ich habe vergessen wer, hat vor ein paar Jahren gesagt: „Wenn man den Leuten in der Schule beibringen würde, wie Geld wirklich funktioniert, wäre es morgen abgeschafft.“ Wir werden alle wieder zurückkommen (müssen) auf Tauschhandel, Edelmetalle, modernstenfalls etwas wie Bitcoins, die aus Prinzip nicht vermehrbar sind, oder für die Vergütung von Zeit sowas wie mit einer Verfallsfunktion versehene Talente (in örtlichen Tauschringen bereits üblich, schweizweit der Wir-Franken). Bis vor exakt 100 Jahren hatten wir übrigens bereits eine Einheitswährung — eine Goldmark war in Paris genauso gut wie in Berlin. Und einen Paß brauchte man auch nicht zum Reisen. Und wo stehen wir heute? Genau wieder da, am Rand eines ausgewachsenen Konflikts. Was für ein toller Fortschritt.


Schön geschrieben Onkel Klaus !
Kennst du schon die AFD ? (Alternative fuer Deutschland)
Einige Proffessoren versuchen hier noch im letzten Augenblick und noch vor den Wahlen zum deutschen Bundestag eine neue Partei zu gruenden,um zu retten,was noch zu retten ist.
Ich hätte diese Partei eher 20. Juli oder Hoffnung fuer Deutschland und Europa genannt.
Die Initiatoren haben sich von den Erfolgen Beppo Grillos in Italien inspirieren lassen.
Achja,und in Frankreich fordern immer mehr Politiker eine Volksabstimmung ueber die EU,den Euro und das Schengener Abkommen .In Spanien gehen Beobachter davon aus ,das bei den kommenden Wahlen EU-kritische Parteien die Oberhand gewinnen.
Die Buerokratieparasiten in Bruessel und die Finanzwirtschaft werden unruhig.
Es wird spannend.

so long


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 Betreff des Beitrags: Re: Schwedenkrone zu teuer?
BeitragVerfasst: Di, 05 Mär, 2013 12:05 
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Wolfgang B. hat geschrieben:
Kennst du schon die AFD ? (Alternative fuer Deutschland)

Ja! Wenn es die PDV (Partei der Vernunft) nicht auf genügend Unterstützungsunterschriften bringt, werde ich die wählen. Prof. Schachtschneider ist einer der besten Köpfe, die dieses Land hat.

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