
Mit F11 füllen die Bilder den ganzen Bildschirm aus (bei 16:9, nicht bei 4:3)
Am nächsten Morgen gings weiter. Hinter Kisuris wollten wir den alten Padjelantaleden gehen, doch dieser war einfach nicht da!
Den Bildern von GoogleMaps vertrauend sind wir dann mitten geradeaus den Berg hochgegangen und siehe da, irgendwann war ein Pfad erkennbar. Ein Blick zurück auf den Akka:

Zwei Stunden später und bestimmt 3000 Kalorien weniger waren wir endlich oben. Der heftige Wind hatte die letzten Viecher vertrieben - Zeit für einen Kaffee! Wasserholen war angesagt:

Hurra, das erste Rentier!

Irgendwann auf Wolkenhöhe:

An diesem Tag waren wir sehr lange unterwegs. Ich hatte bei der Bemessung der Distanz die Höhenmeter "etwas" unterschätzt. Gegen 23 Uhr konnten wir endlich im Zelt unser verdientes Mahl nehmen. Zum Fotografieren war ich zu platt

Am nächsten Morgen offenbarte sich ganze Weite des Fjälls - im Hintergrund sind die Gipfel des Sarek zu sehen:

Leider kommen mit der Sonne und der Windstille auch die Knots zurück. Ich bin ja schon oft in Lappland gewesen, aber so etwas - nein, das war wirklich zuviel! Die wollten echt überall rein und wenn ich nicht meine Anti-Viecher-Ausrüstung dabeigehabt hätte, wäre ich bestimmt gestorben. Also ging's schnell weiter Richtung Låddejåkka:

Manchmal reicht die Breite des Bildschirms nicht aus, um die Weite der Landschaft würdig darzustellen; der Vastenjåure (ca. 40 km Fernsicht):

Den Abstieg zur Låddejåkkastugan und die weitere Beschreibung dieses Mückenlochs spare ich aus und werfe lieber einen Blick zurück auf die Brücke über den Jåkka:

Von etwas weiter oben:

1-2 Stunden später waren wir über dem Gipfel und konnten gerade noch vor dem Regen das Zelt aufbauen; bedrohliche Wolken:

"Campingromantik"

Gestern erwähnte ich das Reisgericht mit gelber Sauce, Ananas, Hackfleisch und Rentierschinken. DAS werden wir von jetzt an auf jeder Tour essen!

So, das war's für heute
