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 Betreff des Beitrags: Ostseereport
BeitragVerfasst: Sa, 20 Sep, 2008 11:37 
21.09.2008 - NDR - 18:00 Uhr

Aufbruchstimmung in Kaliningrad

Moderator Udo Biss ist unterwegs in Kaliningrad. Seit seinem letzten Besuch hat sich hier viel getan. Beinahe überall in der Stadt wird gebaut. Am Pregel ist das Fischdorf im historischen Stil mittlerweile fast fertig. Aber auch rund herum putzt sich die Stadt heraus. Es entstehen Hotels, Bürogebäude und Einkaufszentren mit glänzenden Fassaden aus Stahl und Glas. Es wird so viel gebaut, dass den Russen in der Exklave der Kies ausgeht und sie den Rohstoff aus Schweden importieren.
Während man in der Stadt die Aufbruchstimmung förmlich greifen kann, ist auf dem Land die Armut kaum zu übersehen. Heye Osterwald war zwölf Jahre lang im Auftrag der nordelbischen Kirche im Kaliningrader Gebiet aktiv - die vergangenen sechs Jahre davon als Propst. Damit war er zuständig für 3.000 Kirchenmitglieder in 40 Gemeinden, die in einer Region leben, die ungefähr so groß ist wie Schleswig-Holstein. Eine große Rolle spielte dabei für Osterwald die diakonische Arbeit zum Wohle derer, die vom Aufschwung im neuen Russland nichts mitbekommen - und das sind vor allem die Alten und die ganz Jungen: Die evangelisch-lutherische Kirche betreibt unter anderem das einzige Alten- und Pflegeheim in kirchlicher Trägerschaft im gesamten Oblast Kaliningrad sowie das Rehabilitationszentrum Jablonka für Straßenkinder im Zentrum der Stadt.

Weitere Themen der Sendung:

Zwei Schwedinnen im Goldgräberglück
Eigentlich wollten Harriet Svensson und Siv Wiik nur Blaubeeren pflücken. Dabei entdeckten die beiden Frauen vor gut einem Jahr einen besonderen Stein. Sie ließen ihn untersuchen und sicherten sich dann die Schürfrechte für das Gebiet, denn sie hatten die bislang größte Goldader des Landes entdeckt. Für zunächst anderthalb Jahre verkauften sie die Schürfrechte an eine kanadische Firma. In dem Dörfchen Överturingen hoffen nun alle, dass der gesamte Ort in der Provinz Österbotten vom Goldrausch profitieren wird, denn außer einer Schule, einem Laden und einer Tankstelle gibt es hier sonst nicht viel.


Das Knast-Hotel in Helsinki
Der rote Backsteinbau im Zentrum der finnischen Hauptstadt war eine ungeliebte Adresse. Bis vor sechs Jahren saßen in Katajanokka Strafgefangene ein. Dann hat ein Hotelkonzern das Gebäude gekauft und für 15 Millionen Euro zu einer Luxusherberge mit 106 Zimmern umgebaut. Auf den ersten Blick ist drinnen alles wie früher: lange Gänge und Stahltreppen führen zu den Zellen - heute Zimmern. Einige Räume sind im Originalzustand erhalten, und verursachen bei vielen Besuchern eine Gänsehaut. Doch die Gästezimmer sind geräumig und komfortabel, es gibt sogar Suiten mit eigener Sauna. Und noch etwas hat sich geändert: Gitter vor den Fenstern gibt es nicht mehr.

Paddeln zwischen Eisbergen vor Spitzbergens Küste
Eine Annäherung an die Gletscher mit einem Kajak ist eine besonders intensive Begegnung mit den Elementen - und nicht ungefährlich. Zu nah dürfen die Paddler ihnen nicht kommen, denn wenn ein Gletscher kalbt, lösen die Tonnen schweren Eisbrocken eine Flutwelle aus, die so ein kleines Boot zum Kentern bringen können. Und auch die bizarr geformten Eisberge drehen sich manchmal in Sekundenschnelle. Aus Respekt vor der Natur sollten Paddler deshalb nie allein aufbrechen und immer einen Trockenanzug tragen. Denn wenn man bei Wassertemperaturen von zwei bis vier Grad kentert, hat man sonst schon nach wenigen Minuten kaum noch eine Überlebenschance.

Die einzige Brauerei auf den Ålandinseln
Die Ålandinseln sind eine autonome Region, die zu Finnland gehört: Sie haben eine eigene Flagge, eigene Briefmarken, eigene Autokennzeichen - aber fast 70 Jahre lang hatten sie kein eigenes Bier. Das wollte Christer Mattson ändern und richtete in einer ehemaligen Kaserne ein Brauhaus ein. Im Juni 2004 war es soweit: Die ersten 5.000 Liter aus der Stallhagen-Brauerei waren nach nicht einmal vier Tagen ausverkauft - und das, obwohl gerade einmal 27.000 Menschen auf den Ålandinseln leben. Seitdem haben Christer Mattson und seine Braumeister mehrere neue Sorten kreiert. Das Angebot reicht heute vom dunklen Lager bis zum Oktoberfestbier - und alle Sorten können Besucher direkt in der åländischen Brauerei in der hauseigenen Kneipe probieren.


Erinnerung an Folke Bernadotte und seine "Weißen Busse"
Folke Bernadotte Graf von Wisborg war ein Neffe des schwedischen Königs und seit 1943 Vizepräsident des schwedischen Roten Kreuzes. In dieser Funktion verhandelte er kurz vor Kriegsende mit der deutschen Führung erfolgreich über die Freilassung der skandinavischen KZ-Häftlinge. Neben den 8.000 Nordeuropäern wurden 10.000 bsi 12.000 weitere Gefangene anderer Nationalitäten freigelassen und mit den "Weißen Bussen" des schwedischen Roten Kreuzes in Sicherheit gebracht. In den Nachkriegsjahren organisierte Folke Bernadotte die sogenannte "Schwedenspeisung" zur Versorgung der hungernden Bevölkerung im vom Krieg zerstörten Deutschland. Im Mai 1948 wurde Folke Bernadotte zum ersten UN-Vermittler in der Geschichte der Vereinten Nationen gewählt. Auf seiner Mission in Palästina wurde er am 17. September 1948 von jüdischen Terroristen ermordet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ostseereport
BeitragVerfasst: Sa, 20 Sep, 2008 15:33 
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Beiträge: 4213
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Hej hej,

danke für den Hinweis.... :perfekt: :hey:

Trotz Fernsehzeitung, kriegt man solche speziellen Geschichten schon mal nicht mit...,

hört sich interessant an.... :YYBP:


L.G.

saxemara :YY:

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Liebe Grüße
saxemara ;-)
Alles wird gut! (Nina Ruge)
Sich abfinden und aufs Meer schauen, das ist Glück.
-Gottfried Benn-
"Det löser sig!!!"
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 Betreff des Beitrags: Re: Ostseereport
BeitragVerfasst: Sa, 20 Sep, 2008 16:01 
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Saxemara hat geschrieben:
Trotz Fernsehzeitung, kriegt man solche speziellen Geschichten schon mal nicht mit...,

Hej Ulla!

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:YY: Värmi

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