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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 0:22 
Ob sich die Wölfe (auch Bären) und Menschen wohl manchmal zu nahe kommen? Menschliche Siedlungen mit ihrem Wohlstandsmüll sind verlockend.

http://www.n-tv.de/panorama/Woelfe-bedr ... 24846.html


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 8:30 
Der Fall wird derzeit heiss diskutiert, da er ein "gefundenes Fressen" für die Wolfsgegner ist.

Es ist natürlich schrecklich, dass die Mutter mit dem Kind durch dieses Ereignis derartig geschockt wurde und der Hund (Wachtelhund) dabei getötet wurde.

Allerdings wurde der Vorfall durch den nicht angeleinten Hund durch die Mutter mit provoziert. Es herrscht Leinenzwang von März bis Ende August. Möglicherweise hatte die Mutter Gründe den Hund ohne Leine laufen zu lassen. Jedenfalls sollte man, wenn man in einem Wolfsrevier lebt über richtige Verhaltensweisen informiert sein.

Und entgegen diverser Berichte in den Medien ist es nicht richtig, dass die Mutter, das Kind oder der Kinderwagen angegriffen wurde.

Übrigens werden regelmässig unangeleinte Hunde Opfer für Wolfsattacken, die diese als Feind und Eindringlinge in ihr Revier betrachten. Bisher ist kein Fall bekannt, wobei ein angeleinter Hund angegriffen wurde.

Ich wohne übrigens im gleichen Wolfsrevier und habe keinerlei bedenken mich im Wald (mit und ohne Hund/Kind) aufzuhalten.

Auch zuvor sind hier bereits Hunde Opfer von Wölfen geworden.


//Bonpland


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 12:43 
Na ja, es hat ja auch niemand behauptet, dass der zweite Wolf das Baby angegriffen habe. Nicht einmal in der Schlagzeile wird das angedeutet. Sondern da steht, der Wolf habe seine Aufmerksamkeit auf das Kind gerichtet. Da kann nun alles mögliche hinein interpretiert werden. Z.B. kann ich auch vermuten, dass das Tier sich dem Baby freundlich nähern wollte, so wie es viele Hunde bei Kindern auch tun. Hundeartige reagieren auf Kleinkinder normalerweise mit einem Brutpflege- und Schutzverhalten. Ausnahme, wenn das Kind hinfällt und einen Beißreflex auslöst. Jedenfalls würde ich einem Wolf jederzeit eher trauen als einem kaputtgezüchteten Kampfhund. Dass die Mutter der Situation nicht traute und den Wolf verjagte, ist natürlich verständlich. Wie hat sich die Geschichte denn nun konkret zugetragen?
Was mich auch mal interessieren würde: Es wird meist angenommen, dass ein Hund einem Wolf im Kampf generell unterlegen sei. Das bezweifele ich bei einigen Hundearten. Der Nachteil ergibt sich da wohl eher aus der Tatsache, dass der Wolf fast nie einzeln auftritt. Da hat dann natürlich auch ein einzelner Bullterrier oder ein anderer kampftüchtiger und nicht zu kleiner Hund keine Chance.


Zuletzt geändert von Torsten1 am Mo, 18 Apr, 2011 22:42, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 13:22 
Es gibt diverse Medien in Schweden, die hier die Geschichte ein wenig "aufpolieren".

und n-tv ist da nicht so viel besser:
"Zwei Wölfe haben eine Schwedin beim Spaziergang mit ihrer kleinen Tochter und einem Hund attackiert."
"...richtete der zweite Wolf seine Aufmerksamkeit auf den Kinderwagen."

Das läd ja wohl absolut zu übertriebener Interpretation ein, oder?

//Bonpland


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 13:44 
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Bonpland hat geschrieben:
ein wenig "aufpolieren"

hehe stimmt, aber selbst das aftonbladet hat da keinen grossen aufreisser von gemacht und gibt sogar noch nette tipps:

Zitat:
SÅ GÖR DU OM DU STÖTER PÅ EN VARG

1 Gå sakta och ljudligt där­ifrån. Sjung, prata eller ­ropa högt (inga gälla skrik).

2 Spring inte. Det kan starta ett förföljande och öka risken för att du snavar, vilket kan utlösa ett angrepp.

3 Om vargen följer efter – stanna upp och verka stor och farlig genom att ­hålla ­armar och väskor eller dylikt i luften. Ta hellre ett par steg mot vargen än från den.

4 Om vargen trots allt ­angriper: slå och sparka så mycket du kan.


hier kann man übrigens seine fragen direkt an einen wolfexperten stellen: http://www.dn.se/chattar/chattrum3

jetzt weiss cih auch warum die wachtelhunde heissen:
BerylWithPheasants.jpg
BerylWithPheasants.jpg [ 87.51 KiB | 873-mal betrachtet ]


Tajson hiess der hund

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"Det löser sig" sa kärringen som sket i badkaret.


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 13:47 
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Torsten1 hat geschrieben:
Na ja, es hat ja auch niemand behauptet, dass der zweite Wolf das Baby angegriffen habe.[...]


deine "schlagzeile" suggeriert das aber schon;-)

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"Det löser sig" sa kärringen som sket i badkaret.


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 14:29 
Zitat:
deine "schlagzeile" suggeriert das aber schon;-)


Es scheint immer schwierig zu sein, Sprache einigermaßen präzise zu verstehen. Denn es gibt schon so etwas wie einen eindeutigen Aussageinhalt. Nicht immer, aber hier schon. Da gibt es also nichts zu interpretieren. Wenn da steht "bedroht", dann ist auch "bedroht" gemeint und nicht "greift an". Was du dann anders verstehen willst, ist absolut deine Sache, aber verallgemeinern ist unzulässig. Wenn man schon keine gemeinsame sprachliche Grundlage mehr hat, dann kann man besser gleich zu Grunzen übergehen. Ist das soweit noch vermittelbar?


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 14:55 
Für mich suggeriert deine Schlagzeile übrigens auch das gleiche.

Es scheint immer schwierig zu sein, Sprache einigermaßen präzise auszudrücken.

Wenn die Leser eine Aussage nicht so verstehen (können), wie es der Schreiber meint, ist es immer der Fehler des Autors.


"grunz"


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 16:38 
Wenn die Leser eine Aussage nicht so verstehen (können), wie es der Schreiber meint, ist es immer der Fehler des Lesers? Na, na, so radikal wollen wir es doch mal nicht sehen, oder? :twisted:


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BeitragVerfasst: Mo, 18 Apr, 2011 20:08 
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@Bonpland: Sprache ist doch dafuer da sich deutlich und unmissverständlich auszudruecken.


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