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 Betreff des Beitrags: "Neuanfang" in Schweden
BeitragVerfasst: Di, 04 Apr, 2006 19:57 
Hallo,

ich bin hier seit kurzem "stiller Mitleser" in diesem Forum.Da ich gesehen habe dass hier schon vielen mit guten Ratschlägen und Erfahrungsberichten geholfen wurde, schreibe ich nun mal meine Auswanderungspläne und hoffe dass ihr mir vielleicht mit euren Meinungen, Anregungen, Kritik oder "Verbesserungsvorschlägen" helfen werdet.

Kurz zu meiner "Geschichte":
ich bin 29 Jahre alt, und besuche, nach zehnjähriger Dienstzeit bei der Bundeswehr eine Fachschule um mein Fachabitur nachzuholen.
2008 werde ich die Schule beenden und danach möchte ich nach Schweden auswandern.
Vor meiner Zeit bei der Bundeswehr eine Ausbildung zum Weinküfer gemacht
Ab Juli 2006 werde ich mit meiner Freundin, die mitkommen würde einen schwedisch Sprachkurs an der VHS beginnen.

Nun zu meinem "Plan" und meinen Fragen:
ich möchte mir in Schweden einen kleinen Bauernhof kaufen um dort etwas Landwirtschaft, Weinbau und Viehzucht für den Eigenbedarf zu betreiben und ggf. auch für den Verkauf (im Nebenerwerb).
Evtl. auch Ferienhausvermietung.
Da ich hier in Deutschland Weinbau im Nebenerwerb betreibe und gelernter Weinküfer bin, würde ich gerne auch in Schweden Weinbau betreiben. (Ich weiß dass, das Klima in Schweden nicht ganz optimal für Weinbau ist, aber wie der Weinbaubetrieb auf Gotland beweist kann es funktionieren).
Falls jemand Informationen oder Erfahrungen auf diesem Gebiet wäre ich für Antworten sehr dankbar.
Das oben genannte soll vorerst "nebenher" laufen und wenn es finanziell reichen würde, zum Vollerwerb werden.

Zum beruflichen:
nach dem Ende meiner Dienstzeit werde ich noch drei weitere Jahre einen Großteil meines jetzigen Gehalts weiter bekommen um mich beruflich neu zu orientieren und ggf. noch einmal eine Berufsausbildung zu beginnen. Finanziell wäre ich also noch drei Jahre abgesichert. (auch in Schweden)
Hierzu einige Fragen:

- Würde es der Einwanderungbehörde reichen dass ich noch drei Jahre sicher Geld bekomme? (auch ggf. erst mal ohne "Arbeitgeber")

- Welche Berufe werden in Schweden gesucht? ( bin bereit fast alles zu machen, Handwerk, Verwaltung usw. Am liebsten selbständig)

- Wäre eine es besser in Deutschland eine Ausbildung zu machen oder gleich in Schweden?

Meine Freundin(21) ist Pharmazeutisch-Technische-Angestellte.
Kann mir jemand sagen wie in Schweden in diesem Bereich die Arbeitsmarktsituation ist?

- Wird ein deutscher Abschluss anerkannt?

- Sie plant evtl. noch Pharmazie zu studieren um Apothekerin zu werden. Wäre es besser in Deutschland zu studieren oder gleich in Schweden?

Ich habe in Deutschland ein Haus dass ich auf jeden Fall vorerst als Sicherheit behalten werde, bis ich in Schweden (falls es dort klappt) sicher bin dass es "funktioniert" und ich dort finanziell über die Runden komme.

Glaubt ihr, mein "Plan" läßt sich so umsetzen??

O.k Genug Fragen.
Hoffe mein Text war nicht zu ermüdend.
Für Antworten auf meine Fragen, Kritik oder Anregungen wäre ich sehr dankbar.

Ich habe mich auch schon bei Eures, der schwedischen Botschaft, Handelskammer usw. informiert aber ich denke die besten Antworten erhält man von Leuten die ausgewandert sind und Erfahrungen gemacht haben.

Ich sag schon mal danke für die Antworten!!!


Gruß
Andreas


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BeitragVerfasst: Di, 04 Apr, 2006 21:21 
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Registriert: 16.08.2005
Beiträge: 383
Plz/Ort: Berlin und Groeryd
Hej und willkommen im Forum!!!
Dein finanzielles Polster ist ja auf jeden Fall schon mal viel besser als das der meisten Auswanderer. Hast Du beim Bund nicht auch noch was gelernt, Qualifikationen erlangt? Man sollte vielleicht in jedem Fall mit einer Arbeit beginnen, in der man schon Erfahrungen hat. und ob ein bauernhof das Richtige für Dich ist, kannst nur Du entscheiden, aber Tiere brauchen stets und ständig Betreuung, auch an Feiertagen, sieben Tage die Woche und und und.
Deinen vielen Fragen entnehme ich aber auch, das Du Dir schon reichlich Gedanken gemacht hast und das ist sehr gut. Was man angesichts der Probleme mit Ausländern hier in Berlin sagen kann, so ist mein dringender Rat, als aller erstes unbedingt die schwedische Sprache möglichst fließend zu erlernen. Ohne die Sprache wirst Du nirgends wirklich ankommen und auch keinen beruflichen Erfolg haben.
Ich drücke Dir beide Daumen.

Gruß
carola


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 05 Apr, 2006 16:16 
Zitat:
Meine Freundin(21) ist Pharmazeutisch-Technische-Angestellte.
Kann mir jemand sagen wie in Schweden in diesem Bereich die Arbeitsmarktsituation ist?

- Wird ein deutscher Abschluss anerkannt?

- Sie plant evtl. noch Pharmazie zu studieren um Apothekerin zu werden. Wäre es besser in Deutschland zu studieren oder gleich in Schweden?


Eine Ausbildung in Schweden wird vor Ort immer besser akzeptiert als eine ausländische Ausbildung, die unbekannt ist.

Vor kurzem war ein Artikel in der schwedischen Zeitung. Demnach verdienen Mitarbeiter in Apotheken im Durchschnitt 28.000 SEK. Wer allerdings im Ausland geboren ist, bekommt nur auf einen Durchschnittslohn von 24.000 SEK (Zahlen aus dem Jahr 2003).

In dem Bericht aus dem Jahr 2006 werden immer noch Unterschiede beschrieben, die aber nur noch 2.500 SEK unter den Gehältern der schwedischen Mitarbeiter liegen.

http://www.n24.se/dynamiskt/nyheter/did_12219710.asp

Gruss Tom


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BeitragVerfasst: Mi, 05 Apr, 2006 16:50 
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Plz/Ort: 49525 Lengerich
Zitat:
Ich weiß dass, das Klima in Schweden nicht ganz optimal für Weinbau

Ich fürchte die Aussichten auf einen Erfolg sind bei einer Kamelzucht in Alaska größer als der Anbau eines noch trinkbaren Weins in Schweden. Schon in Småland ist das Klima erheblich rauer als als beispielsweise in Norddeutschland.
Ansonsten, sieh dich erst mal um im Land. Auch im Winter. Dann triff in Ruhe deine Entscheidung.


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BeitragVerfasst: Di, 18 Apr, 2006 14:26 
Dem kann ich nur Zustimmen. Småland hat ein sehr raues Klima, vor allem für seine südliche Lage. Nicht umsonst wird das småländische Klima oft mit dem in Lappland verglichen. Die Frostfreie Zeit beträgt in Småland nur gut 2 Monate, genauer in der Zeit etwa von Mitte Juni bis Mitte August braucht man nicht mit Nachtfrost rechnen. Die Vegetationsperiode dauert in Småland nur 190 Tage. Im Schnitt ist Småland an rund 100 Tagen im Jahr von einer Schneedecke bedeckt, wobei mit dem ersten Schnee schon Ende Oktober gerechnet werden kann, mit dem letzten Schnee kann man noch bis Anfang Mai rechnen. Insgesamt fallen 25% des Niederschlags hier als Schnee - in Südlappland sind es 35%. Selten aber allemal erwähnenswert ist in dieser Hinsicht der Schneefall in Småland am 14. Juni (!) 1982, als sich im zentralen Hochland von Småland sogar noch eine Schneedecke von 10 cm bilden konnte.


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BeitragVerfasst: Mi, 19 Apr, 2006 0:28 
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Beiträge: 264
Plz/Ort: Småland
Sorry, aber von welchem Småland wird hier gerade geredet?
Doch nicht etwa diese Landschaft in der ich lebe, oder?
Die Beschreibung erinnert mich mehr an Island.

Sicher ist Småland sehr groß. Wenn wir mal diesen Jahrhundertwinter mit geschlossener Schneedecke von Mitte Dezember bis Anfang April ausklammern, und nicht ganz Småland dem Hochland zurechnen, dann ist der Winter hier relativ lau, der Sommer wärmer und vor allem sonniger (z. B. ruind 30% mehr Sonnenstunden als Osnabrück) als in Norddeutschland.

Ich will hier nicht von idealen Bedingungen für Weinanbau reden, aber an der Ostküste (der Gotland zugewandten Seite) ist dies durchaus unmöglich. Wir haben hier ein paar Sherry-Trauben hängen, und ich denke ernsthaft auch über kleineren Weinanbau nach.

Mvh
Thomas


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