Freitag, 10. Februar 2012 um 11:15 Uhr Keine konkreten Ergebnisse, aber viele gewinnbringende Erkenntnisse – mit dieser Bilanz ist am Donnerstagabend das Northern Future Forum in Stockholm zu Ende gegangen. Die Regierungschefs der nordischen und baltischen Länder sowie von Großbritannien haben in der schwedischen Hauptstadt über Zukunftsthemen wie das Rentenproblem oder die Repräsentation von Frauen in Unternehmensspitzen beraten.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4958279
Freitag, 10. Februar 2012 um 10:31 Uhr Schwedens Eishockeylegende Mats Sundin spendet umgerechnet rund 250.000 Euro an die medizinische Forschung. Der „Mats Sundin Award" soll Grundstock für eine Partnerschaft zwischen dem Karolinska Institut in Solna und der Universität Toronto bei Projekten zur Erforschung der kindlichen Frühentwicklung werden. Der Tageszeitung Svenska Dagbladet sagte Sundin, ihm sei durch seine Karriere so vie Gutes widerfahren, dass er nun Schweden und der Stadt Toronto etwas zurückgeben wolle. Der 40-Jährige spielte 13 Jahre lang bei den Toronto Maple Leafs in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Mit Schweden wurde er drei Mal Weltmeister und 2006 Olympiasieger. 2009 beendete Sundin seine aktive Laufbahn.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4958153
Freitag, 10. Februar 2012 um 09:17 Uhr Immer häufiger bleiben Ärzte trotz schwerwiegender Behandlungsfehler von disziplinarischen Folgen verschont. Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, hat sich die Zahl der Ärzte, denen die Approbation entzogen wird, im Laufe eines Jahres mehr als halbiert. Hintergrund ist jedoch nicht ein Rückgang der Beschwerden setens der Patienten, sondern die Überlastung der zuständigen Mitarbeiter des Zentralamtes für Gesundheits- und Sozialwesen. Erst im Januar 2011 hatte das Amt die Bearbeitung der Patientenbeschwerden vom Verantwortungsausschuss des Gesundheitswesens (HSAN) mit dem Ziel übernommen, ungeeignete Ärzte schneller suspendieren zu können.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4957911
Freitag, 10. Februar 2012 um 08:00 Uhr Stundenlanges Sitzen vor dem Computer, nur kurz unterbrochen von einem schnellen Mittagessen: So sieht für viele ein normaler Arbeitstag aus. Erfrischende Abwechslung bietet da Lunch Beat, das heißt, Tanzen in der Mittagspause für jedermann. Diese Bewegung aus dem Underground greift seit ihrer Gründung vor anderthalb Jahren immer weiter um sich. In acht schwedischen Städten wird inzwischen mittags getanzt, und die Welle schwappt auch schon ins Ausland.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4954017
Freitag, 10. Februar 2012 um 07:58 Uhr Die Stilllegung der Forschungsabteilung des Arzneimittelkonzerns Astra Zeneca in Södertälje hat die Fehlersuche in der schwedischen Pharmaindustrieangekurbelt. Wissenschaftler und Ökonomen diskutieren über Konsequenzen und Zukunft von Forschung und Spitzenkompetenz.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956336
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 15:02 Uhr Auf der diesjährigen Berlinale ist Schweden vor allem mit Kurzfilmen und im Kinderfilmwettbewerb vertreten. Bei den Kurzfilmen ist „Utsikter" (Aussichten) von Marcus Harrling und Moa Geistrand nominiert. Ihre Dokumentation handelt von der Rückkehr einer Frau aus dem Gefängnis nach einer zweijährigen Haftstrafe. Im Kinderfilmwettbewerb ist Schweden mit vier kurzen und zwei langen Beiträgen vertreten. Einer davon ist „Kronjuvelerna" (Die Kronjuwelen) von Ella Lemhagen, die im Jahr 2000 einen Goldenen Bären im Kinderfilmwettbewerb erhielt. Im Hauptwettbewerb startet mit „En kongelig affære" (Eine königliche Affäre) hingegen einzig eine dänisch-schwedische Koproduktion. Die Berlinale geht bis zum 19. Februar.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956691
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 14:30 Uhr Im internationalen Zahlungsverkehr tendierte die Krone am Donnerstag stärker gegenüber dem Euro. Laut Referenzkurs der Europäischen Zentralbank entspricht 1 Euro 8,8045 SEK.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4283129
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 13:50 Uhr In Stockholms U-Bahnen soll es möglich werden, sein Fahrrad mitzunehmen. Das fordern Verkehrspolitiker der Stadt laut einem Bericht der Tageszeitung Dagens Nyheter. Bei der Einführung neuer Züge, die für das Jahr 2016 geplant ist, soll der nötige Platz für Fahrräder geschaffen werden. Die neuen Züge sollen zunächst auf der roten Linie eingesetzt werden, die unter anderem zur Universität fährt. Widerstand kommt im Verkehrsausschuss nur von den Sozialdemokraten. Sie teilen dem Bericht zufolge die Ansicht der Stockholmer Verkehrsbetriebe (SL), dass Fahrräder insbesondere in vollen Zügen ein Sicherheitsrisiko darstellen würden.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956503
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 13:12 Uhr Das staatliche Energieunternehmen Vattenfall hat im Jahr 2011 einen Gewinn von 14,3 Milliarden Kronen (1,6 Mrd. Euro) gemacht. Das waren 7,1 Milliarden Kronen (800 Millionen Euro) weniger als 2010. Konzernchef Öystein Löseth machte vor allem den deutschen Beschluss zum Atomausstieg für die Mindereinnahmen verantwortlich. Laut einem Bericht des „Svenska Dagbladet" stiegen zudem Vattenfalls Schulden im vergangenen Jahr. Am Ende des dritten Quartals hätten sie 180 Milliarden Kronen (20,4 Mrd. Euro) betragen. Zwar habe das Unternehmen erfolgreich Werke in Finnland, Belgien und Polen verkauft. Für drei Kohlekraftwerke in Dänemark gebe es jedoch noch keinen neuen Besitzer. Die Ratingagentur Standard & Poors hatte wegen dieser Schulden die Kreditwürdigkeit Vattenfalls im Dezember heruntergestuft.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956392
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 13:05 Uhr Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am Donnerstag ein Urteil des Obersten Gerichts in Schweden bezüglich der Hetze gegen Homosexuelle bestätigt. Vier Männer, die 2006 in Schweden nach der Verbreitung von Hetz-Flugblättern in einer Schule verurteilt worden waren, hatten sich unter Berufung auf die Meinungsfreiheit an den Menschenrechtsgerichtshof gewandt. Doch der folgte dieser Argumentation nicht.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956355
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 12:20 Uhr Für das Herunterladen von insgesamt 60 Filmen per Bittorent ist ein 25-jähriger zur Zahlung von umgerechnet rund 650 Euro verurteilt worden. In einem der ersten schwedischen Gerichtsprozesse gegen Anwender der Bittorent-Technik fällte das Amtsgericht Nacka somit ein vergleichsweise mildes Urteil. Für die Polizei könnte der Prozessausgang die Fahndung in Sachen Filesharing künftig erschweren.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956220
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 11:38 Uhr In der Debatte über die schwedische Atomkraft gibt es vorerst keine Annäherung zwischen der Minderheitsregierung und der Opposition. Als Vorbedingung für Gespräche über einen Atomkonsens fordert Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt laut Schwedischem Rundfunk die Zustimmung der Sozialdemokraten zum Beschluss der Regierungsparteien von 2009, nach dem neue Reaktoren dann gebaut werden dürften, wenn sie alte ersetzen. Der energiepolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Lars Johansson, erwiderte, für eine breitere Übereinkunft müsse auch die Regierung ein Entgegenkommen signalisieren. Die Sozialdemokraten fordern mehrheitlich die Abschaffung der Kernkraft. Ihr Vorsitzender Stefan Löfven gilt allerdings als Befürworter.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956172
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 11:27 Uhr Welcher Zukunft geht Europa entgegen? Dieser Fragestellung widmen sich seit Mittwochabend in Stockholm die Regierungschefs der nordischen und baltischen Länder sowie Großbritanniens. Entscheidungen und Beschlüsse sind nicht zu erwarten. Die Länder des Northern Future Forum, wie die Veranstaltung offiziell heißt, sehen gemeinsame Werte, die sie möglicherweise vom restlichen Europa unterscheiden. Die Probleme, so die Überzeugung, kommen aus dem Süden, die Lösungen – vielleicht – aus dem Norden.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956062
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 11:12 Uhr Nach dem Freispruch für drei Männer im Prozess wegen versuchten Mordes an dem Künstler Lars Vilks hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Die Männer waren mit Messern bewaffnet in der Nacht zum 11. September des vergangenen Jahres am Hauptbahnhof von Göteborg festgenommen worden. Zuvor hatte die Polizei sie in der Nähe eines Kulturzentrums beobachtet, das Vilks anlässlich einer Ausstellungseröffnung besuchen wollte. Aus Mangel an Beweisen hatte das Göteborger Amtsgericht die drei Männer jedoch am 20. Januar freigesprochen. Lars Vilks hat seit der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen im Jahr 2007 mehrere Morddrohungen erhalten.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4956020
Donnerstag, 9. Februar 2012 um 08:13 Uhr Hoffnung für die beiden in Äthiopien wegen Terrorismus verurteilten schwedischen Journalisten Martin Schibbye und Johan Persson. Premierminister Zenawi hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters angedeutet, dass die beiden zu jeweils elf Jahren Haft verurteilten Männer mit einer Begnadigung rechnen könnten. Zenawi machte aber auch klar, dass die beiden gegen das Gesetz verstoßen haben und dass auch Journalisten nicht einer Strafe entgehen würden. Eine Voraussetzung für eine Begnadigung sei daher zunächst ein volles Schuldeingeständnis.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4955562
Mittwoch, 8. Februar 2012 um 16:08 Uhr Der Brand im Atomkraftwerk Ringhals im vergangenen Frühjahr beruhte offenbar nicht, wie von der Werksleitung angegeben, auf menschlichem Versagen, sondern auf Versäumnissen prinzipieller Art. Zudem spielten die Verantwortlichen des von Vattenfall betriebenen Atomkraftwerks die Folgen des Unfalls herunter. Dies geht aus einem Bericht hervor, den das Schwedische Fernsehen am Mittwochabend ausstrahlen wird. Der Bericht, aus dem jetzt vorab Auszüge veröffentlicht wurden, wirft erneut ein zweifelhaftes Licht auf Schwedens Atomkraftbetreiber.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4954694
Mittwoch, 8. Februar 2012 um 13:36 Uhr Die Geschichte von drei jahrhundertealten schwedischen Schiffen soll in den USA verfilmt werden. Es handelt sich um die Schiffe „Mars", „Svärdet" und „Kronan", deren Wracks vor Öland wieder aufgefunden wurden. Laut der Tageszeitung „Barometern" planen die Produzenten einen 40-minütigen Film für Großleinwände in Imax-Kinos. Für die Amerikaner sei diese Geschichte wie „‚Fluch der Karibik’ in echt", sagte der Taucher Richard Lundgren der Zeitung. Lundgren hatte im vergangenen August das Wrack der „Mars" geortet. Die drei Schiffe wurden bei Seeschlachten im 16. und 17. Jahrhundert versenkt.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4954375
Mittwoch, 8. Februar 2012 um 13:25 Uhr Waffen aus Russland können in Syrien jederzeit zum Einsatz gegen Gegner das Assad-Regimes kommen. Dies erklärt der Experte für internationalen Waffenhandel am schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri, Pieter Wezemann, gegenüber dem Schwedischen Rundfunk.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4954209
Mittwoch, 8. Februar 2012 um 11:48 Uhr Die Privatisierung von öffentlichen Aufgaben und eine unklare Parteienfinanzierung sind die größten Korruptionsgefahren in Schweden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Organisation Transparency International (TI). Außerdem fehle es an Regeln für Politiker und Staatsbedienstete, wenn diese in die freie Wirtschaft wechseln. Auch ein Gesetz zur Offenlegung von Parteifinanzen sei längst überfällig. Eine Mehrheit der Reichstagsparteien will allerdings in dieser Legislaturperiode ein solches Gesetz einführen. Transparency International betonte zudem, dass Schweden im europäischen Vergleich gut gegen Korruption vorgehe.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4953977
Mittwoch, 8. Februar 2012 um 11:18 Uhr Ein in Deutschland seit mehr als 100 Jahren erprobtes Modell für Krisenzeiten am Arbeitsmarkt entdeckt man jetzt auch in Schweden: die Kurzarbeit. Mehrere der gröβten Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in der Industrie haben sich darauf geeinigt, künftig bei Bedarf auf diese Form zurückzugreifen, um Arbeitsplätze zu sichern.
Quelle: http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=4953871
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