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BeitragVerfasst: Mo, 29 Okt, 2018 21:42 
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war schon mal hier
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Hallo zusammen!

Ich bin ziemlich genau fünf Jahre im Land und möchte die Staatsbürgerschaft beantragen. Mir sind die Regeln klar und ich erfülle auch eigentlich alle Bedingungen. Nur bei der Zeit in Schweden sieht es folgendermassen aus:

Ich verbringe meine fünf Urlaubswochen praktisch alle im Ausland. Inklusive Wochenenden und Weihnachtsfeiertage könnten da schonmal ein paar Tage über die sechs Wochen pro Jahr hinaus zusammenkommen.

Wichtiger ist aber dass ich auch häufig auf Dienstreise im Ausland bin. Meist ein paar Tage bis zu einer Woche am Stück, mindestens zehn mal im Jahr.

Folgende Regeln und Anmerkungen gibt es beim migrationsverket zu lesen:
"Om du har rest utomlands, till exempel på kortare besök eller semester har det ingen betydelse för hemvisttiden i Sverige. Men har du varit i utlandet i mer än sex veckor under ett år ska hela den tiden du varit utanför Sverige räknas av från hemvisttiden"
"Det finns flera undantag från kravet på fem års sammanhängande hemvist i Sverige ... En person som är utsänd av ett svenskt företag för att arbeta åt företaget utomlands och som tidigare har bott i Sverige"

Hat jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Situation?
Beides würde man denken müsste eigentlich kein Problem sein. Trotzdem bin ich mir selbst bei den Dienstreisen nicht sicher.
Beim Migrationsverket anrufen kann man vergessen, da gibt's nicht mal mehr eine Warteschleife. Email kann man schicken, aber die Fragen werden eher allgemein beantwortet, mehr oder weniger so wie es eh auf der Webseite steht.

Danke!


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BeitragVerfasst: Di, 30 Okt, 2018 2:21 
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Beiträge: 2119
Und wenn du
- entweder noch ein Jahr wartest (dann hast du die Zeit sicher zusammen) oder
- einfach beantragst (mehr als ein "nein" kann dir ja nicht passieren)?

//M

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Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
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BeitragVerfasst: Di, 30 Okt, 2018 20:03 
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war schon mal hier
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Wenn ich einfach noch ein Jahr warte wird sich im Prinzip nichts ändern: Beim Antrag gibt man die letzten fünf Jahre an, und der Anteil an Auslandszeit wird ähnlich sein auch im kommenden Jahr. Ausserdem will ich es auch nicht, irgendwie ist mir die Sache immer wichtiger geworden je länger ich daran denke...
Sicherlich wird es im Endeffekt darauf hinauslaufen einfach zu probieren, aber mit einem Gefühl für den Ausgang der Geschichte ist es auf jeden Fall besser. Wenn ich mir nur geringe Chancen dabei ausrechne, würde ich es vielleicht doch lieber lassen.


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BeitragVerfasst: Di, 30 Okt, 2018 20:46 
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benniderben hat geschrieben:
Wenn ich einfach noch ein Jahr warte wird sich im Prinzip nichts ändern: Beim Antrag gibt man die letzten fünf Jahre an, und der Anteil an Auslandszeit wird ähnlich sein auch im kommenden Jahr.

Das kann ich jetzt doch nicht mehr ganz so in den Informationen finden. Im Antrag heisst es zwar "Har du rest utomlands mer än 6 veckor de senaste fem åren eller gjort en kortare resa för att skaffa pass? "
Andererseits heisst es auch, dass alles über 6 Wochen einfach von der hemvisttid abgezogen wird. Wenn also Dienstreisen gar nicht zählen, dann würde es wohl nur ein paar Wochen Unterschied machen bis die Bedingung erfüllt ist.
...Nächstes Problem ist dass man nur 20 Reisen im Formular angeben kann :)


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BeitragVerfasst: Mi, 31 Okt, 2018 20:25 
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Viel Erfolg!
Darf ich mal eine neugierige Frage stellen?
Du schreibst:
benniderben hat geschrieben:
Ausserdem will ich es auch nicht, irgendwie ist mir die Sache immer wichtiger geworden je länger ich daran denke...

Das macht mich neugierig.
Ich bin selber Neuschwede ;-) seit jetzt 2 Jahren, habe diesen Schritt damals gemacht, weil ich merkte, daß ich wesentlich mehr Einfluß und Engagement in Schweden als in Deutschland hatte und fand, daß man das nur haben sollte, wenn man sich auch zu dem neuen Land bekennt.
Im Nachhinein: ja, ich kann meinen Pass jetzt bei der Polizei holen statt in Stockholm bei der Botschaft, ich kann bei der Reichstagswahl mitwählen (und vielleicht recht bald gleich noch einmal :sauer: ), meine Kinder werden evtl. hier Wehrdienst leisten können/müssen statt in Deutschland... aber praktisch, im Alltag, hat sich nicht viel geändert. Ich gehöre nicht mehr und nicht weniger dazu als vorher, die mich vorher mochten, tun das immer noch, die mich nicht mochten, mögen mich immer noch nicht... außer einer Sache: ich reise zeitweise beruflich recht viel. Und früher konnte man bei der Paßkontrolle oder dem Check-in in Arlanda die Situation haben, daß man sich mit der Person hinter dem Schalter auf schwedisch unterhielt - bis die den deutschen Pass sah. Dann wurde sofort auf Englisch gewechselt. Und das war vor allem in den ersten Jahren schwierig, weil bei mir das schwedisch das englisch "verdrängt" hatte; nicht das verstehen, aber das reden. Jetzt wird weiter schwedisch geredet, denn ich reiche einen schwedischen Paß oder eine schwedische ID über den Thresen. Aber das ist eher ein Kuriosum.
So: was bewegt dich? Warum die schwedische Staatsbürgerschaft?

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BeitragVerfasst: Do, 01 Nov, 2018 23:10 
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war schon mal hier
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Praktische Gründe sind es eher nicht. Es gibt da auch kaum Dinge die nicht in ähnlicher Weise ohne die Staatsbürgerschaft erreichbar wären. Abgesehen von der Reichstagswahl, was mir schon wichtig ist. Vor allem aber geht es um mein Selbstgefühl und -verständnis. Ich habe schonmal eine längere Zeit im europäischen Ausland gelebt, und ich habe in dem Fall nie einen Grund gesehen, die SB anzunehmen. Dabei war ich dort viel schneller und tiefer verwurzelt als jetzt hier, was an örtlichen und persönlichen Umständen lag. Hier spielt für mich die SB auf einmal eine grössere Rolle. Und ich glaube, es ist gerade deswegen, weil ich viel länger eher auf der Oberfläche entlanggesurft bin. Die SB würde mir also irgendwie helfen, meine Verbindung zu dem Ort, der nun meine Heimat ist, zu vertiefen. Mir geht es nicht darum, wie andere auf mich reagieren, und ich erwarte da auch keine Veränderung. Danach gefragt, würde ich mich weiterhin als "aus Deutschland" bezeichnen, und die schwedische SB nicht ungefragt oder ohne Kontext ins Spiel bringen. Klingt vielleicht alles ein bisschen komisch, aber besser kann ich es im Moment nicht beschreiben. Der Wille ist auf jeden Fall da. Ausserdem könnte ich einfach sagen: Warum nicht? Jetzt lebe und arbeite ich hier schon etliche Zeit wie jeder andere auch, und es bedeutet mir einfach mehr als ein paar Auslandssemester. Selbst wenn, oder vielleicht sogar gerade wenn ich in Zukunft mal wegziehen würde. Die Staatsbürgerschaft würde bleiben.


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BeitragVerfasst: Fr, 02 Nov, 2018 20:54 
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Oder wie sagt es sich so schön: "Auf See und vor schwedischer byråkrati ist man in Gottes Hand... :cool:


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BeitragVerfasst: Sa, 03 Nov, 2018 6:29 
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Ok.
Na dann: viel Erfolg mit deinem Antrag.

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