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 Betreff des Beitrags: kinder in schweden
BeitragVerfasst: So, 27 Feb, 2005 21:44 
hallo, :winke:

kann mir jemand berichten wie die Betreuung und Förderung von Kindern in Nord- bzw Mittel Schweden geregelt ist.
Meine Kleine wird jetzt drei. Gibt es Kindergärten und Vorschulen und sind die den ganzen Tag lang??

In Öttsjön selber gibt es keine kleinen Kinder. :yykiwa:

Wäre schön wenn ihr mir helfen könntet.

Lg Britta :YYAC:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So, 27 Feb, 2005 23:37 
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Mal testen, ob es so klappt.
Herzliche Grüsse:
kalle mit der guzzi

SUSANNE KARCH
Diskriminierung vor und nach Hartz IV
Aspekte der Gleichstellung in Deutschland und Schweden


Dunkle Wolken sieht unsere Autorin durch die Reformpolitik der rot-grünen Bundesregierung für die Frauen heraufziehen. Ohnehin ist es um ihre Gleichstellung in Deutschland nach wie vor schlecht bestellt. In einem Vergleich mit analogen sozialstaatlichen Einrichtungen in Schweden und ihren Auswirkungen auf die mentalen Strukturen der Gesellschaft schneidet die Bundesrepublik schon bisher deutlich schlechter ab.

Die deutsche Politik gibt sich weltoffen, reformfreudig und modern. Begriffe wie Frauenförderung und Gleichstellung gehören zum gängigen Repertoire eines jeden Politikers. Doch die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Noch immer ist der Mann die Norm. Die Tatsache, dass sich in der deutschen Politik inzwischen viele Frauen etabliert haben, erzeugt ein Scheinbild, das unsere europäischen Nachbarn längst durchschauen. Die schwedische Schriftstellerin Lisbeth Lindeborg etwa stellt fest, dass deutsche Politikerinnen hauptsächlich innerhalb einer patriarchalisch geprägten Gesellschaftsstruktur agieren, die von den traditionellen Geschlechterrollen nach wie vor geprägt sind - im Gegensatz zu ihren skandinavischen Kolleginnen, die fest in einem emanzipierten weiblichen Kollektiv verankert sind und wesentlich selbstbewusster und eigenständiger handeln.
Frauen haben Männer zwar hinsichtlich ihres Bildungs- und Qualifikationsniveaus größtenteils eingeholt, werden aber nach wie vor strukturell benachteiligt und häufig mit Aufgaben betraut, die wenig karriereförderlich sind. Lediglich 10 Prozent der deutschen Professoren sind weiblich - im EU-Schnitt sind es immerhin 26 Prozent. Im öffentlichen Sektor sind nur 16 Prozent der führenden Positionen von Frauen besetzt - der EU-Schnitt ist mit 30 Prozent fast doppelt so hoch. In der Privatwirtschaft sieht die Lage noch düsterer aus: In den im DAX 30 zusammengefassten deutschen Großunternehmen hat es bislang nur eine einzige Frau in einen Vorstand geschafft - sie ist eine Niederländerin.


Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 20 bis 30 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen - in Schweden beträgt diese " Differenz lediglich 8 Prozent. Und im Gegensatz zu Schweden hat sich die Differenz zwischen der Entlohnung von Männern und Frauen in den vergangenen 20 Jahren nicht verkleinert, sondern teilweise sogar verstärkt. So sind 49 Prozent der Arbeiterinnen in der niedrigsten Lohngruppe 3 eingruppiert, aber nur 11 Prozent ihrer männlichen Kollegen.
Auch in anderen Bereichen werden Frauen benachteiligt. Eine von der Universität Münster durchgeführte Untersuchung ergab, dass Männer zum Beispiel nach einem Schlaganfall teurere und effektivere Medikamente erhalten als Frauen. Und die schwedische Ökonomin Prof. Dr. Agneta Stark bemerkt, es sei symptomatisch für Deutschland, dass ihr Mann während ihrer Gastprofessur an der Ruhr-Universität zu Bochum einen Brief von der Stadt erhielt, in dem er gebeten wurde, doch seinen Arbeitsvertrag vorzulegen - obwohl nicht er, sondern sie diesen unterschrieben hatte.
Während Bundeskanzler Gerhard Schröder die Dominanz tradierter Rollenmuster beklagt und Frauen mit Themen wie Ganztagsschulen und Kindertagesstätten an die Wahlurnen locken will, gibt es selbst in der zweiten Legislaturperiode nach dem konservativen Stillstand der Kohl-Ära keine nennenswerten Verbesserungen.
Die Arbeitsmarktreform der rot-grünen Regierung schreibt das Leitbild der »Zuverdienerehe« fort, statt Frauen und Männern gleichermaßen die Möglichkeit zu geben, ein ausreichendes individuelles Einkommen zu erwirtschaften.


Da im Rahmen von Hartz IV die Anrechnung des Partnereinkommens verschärft wird und Männer im Schnitt mehr verdienen als Frauen, werden die zu erwartenden Leistungskürzungen überdurchschnittlich viele Frauen treffen. Durch diese Politik verschlechtern sich zudem die Eingliederungs- und Vermittlungs-chancen von Frauen, denn wer keine Leistungen, also kein Arbeitslosengeld II, erhält, wird auch in geringerem Umfang an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen.
In Zukunft gelten Minijobs als zumutbare Arbeit, die von ALG-II-Empfängern angenommen werden muss. Der Frauenanteil beträgt hier 70 Prozent, was bedeutet, dass sich die negativen Auswirkungen dieser Art von Beschäftigung überwiegend auf Frauen auswirken. Außerdem schaffen Minijobs keine zusätzlichen Stellen, denn viele Arbeitgeber teilen bislang reguläre Arbeitsplätze in mehrere Minijobs auf, sodass nicht die Beschäftigung an sich, sondern der Anteil prekärer Beschäftigungs-verhältnisse steigt' .
Zu einem Gleichstellungsgesetz konnte sich die Regierung nach massiver Gegenwehr der Arbeitgeber nicht durchringen. Stattdessen gibt es nun eine freiwillige Vereinbarung - dabei hat selbst die konservative Schweiz schon seit 1996 ein solches Gesetz.
> Schwedische Frauen keine Anhängsel
Ein Blick auf unsere europäischen Nachbarn zeigt, dass es auch anders geht. Insbesondere die nordischen Länder haben die Gleichstellung seit Jahrzehnten vorangetrieben und ihren Einwohnerinnen somit die Möglichkeit geschaffen, ebenso wie Männer ein finanziell unabhängiges

Leben zu führen, eine eigenständige Altersvorsorge aufzubauen und selbstbewusst an der Gesellschaft teilzuhaben. Die Armutsgefährdung von Frauen und Kindern ist deutlich geringer, qualifizierte Frauen stehen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und dennoch liegen die Geburtenraten über den unsrigen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Steuer- und die Familienpolitik. Ein Ehegattensplitting gibt es in diesen Ländern nicht. In Schweden etwa werden Ehegatten bei allen steuerpflichtigen Einkünften getrennt besteuert. Beide Ehegatten geben also eine eigene Erklärung ab. Eine gemeinsame Veranlagung erfolgt nur bei der Vermögenssteuer. Für alle abhängig Beschäftigten wird die so genannte A-Steuer angewandt; unterschiedliche Steuerklassen gibt es nicht. Die Besteuerung von Einkommen aus abhängiger Beschäftigung erfolgt progressiv über die Kommunalsteuer sowie die staatliche Einkommenssteuer. Die Kommunalsteuer liegt bei circa 35 Prozent und wird auf alle Einkommen erhoben, die über dem Mindestfreibetrag liegen. Die staatliche Einkommenssteuer fällt ab einem bestimmten Einkommensniveau an und beträgt 20 bis 25 Prozent des Einkommens. Der Steuerhöchstsatz ergibt sich aus der Summe der beiden Steuern. Die »Zuverdienerehe« wird durch dieses System nicht begünstigt, und so arbeiten denn auch 65 Prozent der erwerbstätigen Frauen Vollzeit - im Gegensatz zu nur 46,6 Prozent in Deutschland, und von den weiblichen schwedischen Teilzeitbeschäftigten arbeiten lediglich 4 Prozent weniger als 19 Stunden pro Woche. Schwedische Frauen erwirtschaften sich somit eine eigene und zumeist auch ausreichende Altersversorgung - im Gegensatz zu vielen deutschen Frauen, die durch ihr Hausfrauendasein oder ihre geringfügige Beschäftigung keine oder nur eine unzureichende eigene Altersversorgung haben werden.
In der Familienpolitik sind vor allem die Kinderbetreuungsmöglich-keiten und die Zahlung von Elterngeld wichtige Aspekte, die es unseren nordischen Nachbarn erleichtern, Familien- und Berufsleben besser miteinander zu vereinbaren. Gerade bei der Kindererziehung wird Deutschland noch immer von der Meinung beherrscht, eine berufstätige Frau, die ihre kleinen Kinder anderen überlässt, sei eine Rabenmutter. Nach einer OECD-Studie sind 71,1 Prozent der westdeutschen Mütter davon überzeugt, dass es für ihre Kinder schlecht ist, wenn sie arbeiten. In Schweden dagegen, wo die ganztägige Kinderbetreuung schon seit Jahrzehnten flächendeckend existiert, sind nur 28,5 Prozent der Mütter dieser Meinung.
Auf Grund der mangelnden Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Deutschland - nur 5 Prozent der westdeutschen Kindergärten nehmen Kinder unter 3 Jahren an - gelten Frauen mit Kleinkindern im Allgemeinen als dem Arbeitsmarkt nicht verfügbar. Ohne Arbeitsplatz gibt es jedoch keinen Kinderbetreuungsplatz, sodass sich Frauen mit Kleinkindern in einem Teufelskreis bewegen. Ob das Tages-betreuungsausbaugesetz tatsächlich zum umfassenden Ausbau der Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder führen wird, ist fraglich. Die Kommunen sollen zwar die Angebote dem Bedarf anpassen - doch wie wird der Begriff »Bedarf« definiert? Zudem ist auch die Betreuung von schulpflichtigen Kindern ein Problem, denn meist endet die Schule um 13.00 Uhr und eine »gute« Mutter sollte dann zu Hause sein und ihren hungrigen Kindern ein Mittagessen kochen. Der »lange« Schultag der Ganztagsschule - in anderen Ländern schon lange die Norm - ist hier zu Lande noch immer umstritten.
In Schweden basiert die Kinderbetreuung auf dem Prinzip der Allgemeingültigkeit, das heißt, alle Kinder in Schweden haben zu diesem System Zugang. Für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr gibt es Kindertagesstätten (dagis), in denen Pädagogik und praktische Betreuung gleichermaßen wichtig sind. Mehr als 50 Prozent des Personals in den Kindertagesstätten sind ausgebildete Erzieher oder Freizeitpädagogen. Im Gegensatz zu Deutschland sind diese Berufe Hochschulausbildungen und führen somit zu einer wesentlich qualifizierteren Betreuung als in Deutschland. Wären unsere Kindergärtnerinnen so gut qualifiziert wie in Schweden, wären vielleicht nicht so viele westdeutsche Mütter der Meinung, ihr Kind nicht in fremde Hände geben zu können. Die Öffnungszeiten der dagis richten sich grundsätzlich nach den Arbeitszeiten der Eltern - qualifizierte Teilzeit sowie Vollzeitarbeit ist für Mütter somit möglich. Für die Betreuung der Kinder zahlen die Eltern eine monatliche Gebühr, die sich nach der Aufenthaltsdauer, dem Einkommen der Eltern und der Anzahl der Kinder der Familien richtet und von den einzelnen Gemeinden festgelegt wird. Für Schulkinder gibt es von Freizeitpädagogen und Kinderpflegern geleitete Freizeitheime, die vor und nach der Schule sowie in den Ferien geöffnet sind. Ein warmes Mittagessen ist in den schwedischen Schulen genauso üblich wie Hausaufgabenhilfe und Freizeitgestaltung. Besonders interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Schweden für die kleineren Kinder wesentlich mehr Mittel aufwendet als für die Sekundarstufe II - genau gegensätzlich zur deutschen Ausgabenstruktur - denn vor allem in den ersten Jahren werden die Weichen für Lernbereitschaft gestellt und die Voraussetzungen für Chancengleich-heit geschaffen.


Familienförderung mit Universal- und Individualrechten

Neben den Möglichkeiten der ganztägigen Kinderbetreuung gibt es noch weitere Faktoren, die von gleichstellungspolitischer Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderen finanzielle Transferleistungen für Eltern sowie die Möglichkeit der Väter, sich um die Betreuung ihrer Kinder zu kümmern. Die schwedische Familienpolitik ist in dieser Hinsicht sehr fortschrittlich. Sie basiert auf den Grundsätzen der Universalität und der Rechte des Einzelnen und setzt sich aus drei Teilen zusammen: den Leistungen für Kinder und Familien, der Elternversicherung sowie der oben beschriebenen hochwertigen Kinderbetreuung. Die finanziellen Leistungen für Familien schaffen nicht nur gleichartige Lebensbedingungen für Haushalte mit und ohne Kinder, sondern zielen besonders darauf ab, beide Elternteile bei der Vereinbarkeit von Berufsund Familienleben zu unterstützen. Finanziert werden die Leistungen durch Steuermittel sowie durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge.
Deutsche Frauen, die nach der Geburt eines Kindes die Elternzeit in Anspruch nehmen, haben während dieser Zeit kein eigenes Einkommen. In Schweden dagegen zahlt der Staat während eines Zeitraumes von 480 Tagen das so genannte Elterngeld. Eltern mit geringem oder gar keinem Einkommen erhalten einen Garantiebetrag (150 SEK pro Tag), alle anderen erhalten 390 Tage lang 80 Prozent des normalen Einkommens und 90 Tage den Garantiebetrag. Das Elterngeld wird zu gleichen Teilen zwischen Mutter und Vater aufgeteilt, wobei seit 2002 jeweils 60 Tage für die Mutter und den Vater reserviert sind. Nimmt der Vater seine 60 Tage nicht in Anspruch, so verfällt die Zahlung des Elterngeldes. Alle Väter erhalten in Schweden Informationsmaterial, in dem auf die Bedeutung einer frühen und engen Beziehung zwischen Vater und Kind hingewiesen wird und vor der Geburt ihres Kindes werden alle Eltern über die Elternversicherung ausführlich informiert. Die Einführung dieser Regelungen hat dazu geführt, dass immer mehr Männer die Elternzeit in Anspruch nehmen. Wenn immer mehr Männer nach der Geburt eines Kindes die Elternzeit in Anspruch nehmen, wird dies zur Normalität. Ein solcher Prozess verändert langsam, aber stetig den Stellenwert der Kinderversorgung und trägt somit langfristig zur Gleichstellung von Frauen und Männern bei. In Deutschland jedoch fallen Frauen mit der Geburt eines Kindes häufig in der entscheidenden Karrierephase zeitweilig aus. Wenn sie in den Beruf zurückkehren, sind ihre männlichen Kollegen auf der Karriereleiter nach oben geklettert und den Rückkehrerinnen bleiben oft nur die geringer qualifizierten und schlechter entlohnten Tätigkeiten. Nur wenige Männer teilen den Erziehungsurlaub mit ihrer Partnerin und nehmen somit diese Karrierezäsur in Kauf.
Neben dem Elterngeld gibt es in Schweden noch das zeitweilige Elterngeld, das für die Betreuung eines kranken Kindes (bis zu 12 Jahren) vorgesehen ist. Dieses Geld wird für bis zu 60 Tage pro Kind und Jahr gezahlt und entspricht 80 Prozent des normalen Einkommens. In besonderen Fällen kann das zeitweilige Elterngeld auch für bis zu 120 Tage pro Kind und Jahr gewährt werden, zum Beispiel bei besonders pflegebedürftigen Kindern. Durch diese Möglichkeit können sowohl die Mutter als auch der Vater Berufstätigkeit und Elternschaft besser miteinander vereinbaren und mehr als ein Drittel aller zur Verfügung stehenden Tage werden von den Vätern in Anspruch genommen. Im Durchschnitt wird das zeitweilige Elterngeld 7 Tage pro Kind und Jahr in Anspruch genommen.
Die Möglichkeit für beide Elternteile, einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachzugehen, gehört zu den besten Methoden der finanziellen Unterstützung von Familien mit Kindern.
Gemessen an internationalen Standards gibt es in Schweden praktisch keine Kinderarmut. Allein erziehende Mütter haben die Möglichkeit, einer geregelten Erwerbsarbeit nachzugehen, und verheiratete Frauen werden nicht dazu gezwungen, zwischen Erwerbsarbeit und einem Leben als Hausfrau und Mutter wählen zu müssen. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass die schwedische Statistik die Geburtenzahlen sowohl pro Frau (1,6) als auch pro Mann (1,4) angibt - in Deutschland dagegen wird sie für Männer gar nicht erst ausgewiesen.
Schweden und andere nordische Länder zeigen uns, dass es möglich ist, traditionelle Rollenmuster zu verändern. Vor allem durch staatliche Regelungen und eine systematische Gleichstellungsarbeit gehört "aas Land heute in diesem Bereich zu den fortschrittlichsten Staaten der Erde. Man setzt auf qualifizierte Aus- und Weiterbildung, die kontinuierliche Verbesserung des Kinderbetreuungssystems und des Schulwesens sowie auf die Verbesserung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Der Anteil der Beschäftigten an der Erwerbsbevölkerung soll auf 80 Prozent gesteigert werden - und zwar gleichermaßen für Männer und Frauen. Wir sollten den positiven Auswirkungen solch einer Politik mehr Aufmerksamkeit schenken und erfolgreiche Konzepte endlich auch bei uns einführen, insbesondere sollte das Ehegattensplitting abgeschafft und das Kinderbetreuungssystem flächendeckend ausgebaut werden.

_________________
Herzliche Grüsse aus dem Dalsland
kalle

Eine Zigarette verkürzt das Leben um 2 Minuten.
Ein Whisky verkürzt das Leben um 4 Minuten.
Ein Arbeitstag verkürzt das Leben um ca. 8 Stunden!!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 28 Feb, 2005 0:02 
@Kalle
Guter und sehr informativer Beitrag, den ich mit grossem Interesse gelesen hab....danke!

John :YY:


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 Betreff des Beitrags: DANKE,Tack sa mycket,DANKE
BeitragVerfasst: Mo, 28 Feb, 2005 22:03 
Kalle das ist super , vielen, vielen Dank. :YYAP:

jetzt seh ich schon ein wenig klarer und hab ein bischen weniger angst.

Britta


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 28 Feb, 2005 22:17 
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Hallo Schweden-Fans!

Hab da noch eine informative Seite gefunden:
http://www.sweden.se/templates/cs/FrontPageX____2038.aspx

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kalle

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 28 Feb, 2005 22:21 
Hej Kalle,

super, danke für diesen Beitrag. Wo hast Du ihn her?

Grüße von Eva.


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 Betreff des Beitrags: Schulen
BeitragVerfasst: Do, 07 Sep, 2006 19:54 
Hej

Gibt es zufaellig in Malmoe so was wie eine Schule mit vielen Deutschen Kindern ?

Um es unserer Tochter, ist jetzt 8 Jahre alt, zu erleichtern neue Kinder kennen zu lernen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schulen
BeitragVerfasst: Fr, 08 Sep, 2006 10:06 
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Andianer hat geschrieben:
Hej

Gibt es zufaellig in Malmoe so was wie eine Schule mit vielen Deutschen Kindern ?

Um es unserer Tochter, ist jetzt 8 Jahre alt, zu erleichtern neue Kinder kennen zu lernen.



Da mach dir mal keine unnötigen Sorgen - eure Tochter wird blitzschnell neue Kinder kennen lernen, ganz egal welcher Nationalität.
Die meisten Kinder gehen unbefangen aufeinander zu und spielen miteinander und verstehen sich - egal ob sie die gleiche Sprache sprechen oder nicht.

Liebe Grüsse aus Urshult
:YY: Sabine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 13 Sep, 2006 17:39 
hej allihopa


ich geh jetzt schon seit zwei jahren hier in schweden auf die schule und hab gerade meine ausbildung angefangen.
ich wollte eigentlich nur sagen das die schwedischen schulen einen sehr guten ruf hat und das kann ich persönlich bestätigen. hier geht alles viel ruhiger und man bekommt die nötige unterstützung die man braucht. da bin ich ja ein gutes beispiel weil es ging recht schnell mit dem schwedisch sprechen. :D

also meiner meinung nach war das das allerbeste was mir passieren konnte hier nach schweden zuziehen :perfekt:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi, 13 Sep, 2006 20:53 
Hej Landei,

das interessiert mich ja doch!! Erzähl mal mehr von Deinen Erfahrungen, vor allem, wie Dein Start in einer schwedischen Schule so war.

Neugierige Grüße von
Eva :YY:


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Betreff des Beitrags: Werbung
BeitragVerfasst: Heute





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