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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 15:28 
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Onkel Klaus hat geschrieben:
Wolmar hat geschrieben:
Die relevanten Unterschiede im Denken sehe ich viel eher zwischen einem an bürgerlichen Konventionen und alltagspragmatischen Überlebensstrategien orientierten Denken und einem tendenziell offeneren, ehrlicheren und mutigeren Denken, dass ohne Denktabus (-verbote) auskommt, Denkgewohnheiten (-faulheiten, Vorurteile) zu überwinden versucht und den Mut zu Visionen hat.

Ich sehe das ziemlich radikal entgegengesetzt. In meiner Erfahrung sind es eher die mit den „Visionen“, die in ihrem Denken ziemlich verbohrt sind und nichts anderes gelten lassen wollen. Wie dem auch sei, hätten wir eine Demokratie, hätten wir uns als Gesamtgesellschaft auf die meisten visionären Trips gar nicht erst begeben. Da wir aber keine haben, und es irgendwie immer gelingt, daß solche Verrückten das Ruder übernehmen, hängen wir nun alle wieder mit drin in dem Schlamassel. Schönen Schrank auch.


Ich glaube, ihr habt beide recht.
Nach meiner Erfahrung hat keine politische Richtung ein Vorrecht auf intellektuelle Freiheit, sondern es ist eher eine Persönlichkeits- (und manchmal auch Intelligenz-)Frage.
Es gibt nach Studien ja wohl eine Korrelation zwischen Intelligenz und politischer Einstellung, in der es eine Tendenz gibt, nach der Menschen mit konservativen Ansichten etwas schlechter abschneiden (als Gruppe) als die mit Ansichten, die man gemeinhin dem eher linken Spektrum zuordnet; auch gibt es eine solche Korrelation zwischen angstgesteuertem Verhalten und Konservativismus.
Allerdings sind beide Korrelationen schwach (iirc, habe die Studien gerade nicht zur Hand) und ich glaube auch, dass es hier einen erheblichen Bias gibt, der mit dem Zusammenhang zwischen Alter, Konservativismus und Angst und mit Ausbildungsniveau, der politischen Stimmung an höheren Ausbildungsstätten und Intelligenz zu tun hat.
Interessant wäre, ob sich diese Korrelationen auch bei prospektiven Studien halten würden, was ich bezweifele.

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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 16:23 
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vibackup hat geschrieben:
Es gibt nach Studien ja wohl eine Korrelation zwischen Intelligenz und politischer Einstellung, in der es eine Tendenz gibt, nach der Menschen mit konservativen Ansichten etwas schlechter abschneiden (als Gruppe) als die mit Ansichten, die man gemeinhin dem eher linken Spektrum zuordnet; auch gibt es eine solche Korrelation zwischen angstgesteuertem Verhalten und Konservativismus.

Diese Studie wurde von wem bezahlt?

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Auf meinem Grabstein soll stehen: „Guck nicht so blöd, ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!“


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 16:30 
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Onkel Klaus hat geschrieben:
vibackup hat geschrieben:
Es gibt nach Studien ja wohl eine Korrelation zwischen Intelligenz und politischer Einstellung, in der es eine Tendenz gibt, nach der Menschen mit konservativen Ansichten etwas schlechter abschneiden (als Gruppe) als die mit Ansichten, die man gemeinhin dem eher linken Spektrum zuordnet; auch gibt es eine solche Korrelation zwischen angstgesteuertem Verhalten und Konservativismus.

Diese Studie wurde von wem bezahlt?

;-)
Das weiss ich nicht.
Habe wie gesagt die Studien nicht zur Hand.
Dieser Typ Studie wird aber oft an psychologischen Instituten gemacht.

//M

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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 16:52 
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vibackup hat geschrieben:
Dieser Typ Studie wird aber oft an psychologischen Instituten gemacht.

Diese Institute werden von wem bezahlt? Ist eigentlich eine rhetorische Frage...

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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 17:47 
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Onkel Klaus schrieb:
Zitat:
Diese Institute werden von wem bezahlt?


Würdest du diese Frage auch stellen, wenn die Studie deine Position stützen würde? Leider ist es so, dass in Diskussionen weniger nach Wahrheit gesucht wird, sondern in erster Linie möchte jeder "Recht" behalten, indem er die Diskussion gewinnt, besonders wenn es sich um ein strittiges Thema handelt. Da dies selten zu erreichen ist, gibt es auch so gut wie nie ein einvernehmliches Ende einer solchen Diskussion. Zu unterschiedlich sind die persönlichen Hintergünde, Interessen und Erfahrungen der Diskussionsteilnehmer. Sprechen diese Sachverhalte nun für oder gegen Diskussionen? Wenn man nun feststellt, dass Diskussionen und Streitgespräche sowieso stattfinden, dann erscheint die Sinnfrage zunächst unsinnig. Allerdings brauchten wir ohne das Instrument des Meinungsaustauschs über gewünschte politische Teilhabe nicht mehr zu reden. Wir brauchen die Diskussion also, an möglichst vielen Orten. Und deshalb ist auch die Einhaltung zivilisierter Regeln des Diskutierens so wichtig. Und dies gerade im Internet, wo die Anonymität schon sehr viel ungezügelte Aggression und auch menschliche Niedertracht hervorbringt. Nirgendwo kann man den Charakter von Menschen besser erkennen als in Internetforen. Onkel Klaus, diese Erweiterung hatte jetzt nichts mit dir zu tun.


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 18:33 
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Wolmar hat geschrieben:
Allerdings brauchten wir ohne das Instrument des Meinungsaustauschs über gewünschte politische Teilhabe nicht mehr zu reden. Wir brauchen die Diskussion also, an möglichst vielen Orten. Und deshalb ist auch die Einhaltung zivilisierter Regeln des Diskutierens so wichtig.

In diesem Punkt sind wir uns vollkommen einig.

Natürlich zieht jeder das heran, was für die Stützung der eigenen Position dienlich ist oder dafür gehalten wird. Die Stützung der Gegenposition ist Sache des Inhabers der Gegenposition. Im Idealfall zeigt sich, ob einer dabei die besseren Argumente hat.

Das obige war durchaus ernst gemeint. Gerade die so unausgereifte Wissenschaft der Psychologie ist für Mißbrauch aller Art sehr anfällig. Die angeblichen Zusammenhänge, die in der von Dir genannten Studie herausgestellt werden, haben m.E. ein ziemliches „Geschmäckle“ aus dieser Richtung. Da will doch jemand Leute flachlegen, deren Argumente auf der sachlichen Ebene eher sperrig und schwer anzugreifen sind. Von Linken immer wieder sehr gerne angewendet, um denen, die ihrem „Fortschritt“ im Weg stehen, die Urteilsfähigkeit abzusprechen.

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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 20:16 
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Politisch links und intelligent? Links kann man im grossen und ganzen ja wohl mit sozialdemokratisch, soziallistisch, kommunistisch eingrenzen.
Und das ansteigend in dieser Reihenfolge. Ups, ich habe die Gruenen vergessen, muss an der völlig anderen Farbe der Parteiflagge liegen.
Wie war das noch mit Komplementärfarben? Da war was mit Rot und Gruen.
Zurueck zum Thema. Marx(der den ganzen Murks verzapft hat), Engels, Lenin, Stalin, Mao, Ho-Chi-Min, Castro, Ulbricht, Hohnecker, Ceaucescu
(bitte keinen Kommentar zur Schreibweise, im Zweifelsfall besser machen :twisted: :YY: ) waren doch allesamt Kommunisten, also so links, linkser geht es nicht mehr. Allesamt Intelligenzbestien und vor allen Dingen wahre Heilsbringer.
Das grosse Problem der Linken ist das Pippi Langstrumpf Syndrom "Ich mache mir die Welt grad wie sie mir gefällt"
Es hat sich vor nunmehr ueber 20 Jahren ganz deutlich gezeigt, dass der Mist nicht funktioniert.

Die Studie hat bestimmt die Sozialistische Internationale in Auftrag gegeben :twisted: :twisted: :twisted: :YYAE:


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BeitragVerfasst: Di, 02 Apr, 2013 9:04 
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Meinst du nicht auch Axel,das sich die politischen Begriffe Begriffe wie Links und Rechts,zu Mindest in Deutschland,ueberholt haben?
Ich kann bspw. zwischen den Positionen von SPD und CDU kaum noch einen Unterschied erkennen,zu Mindest,wenn es um Entscheidungen mit grosser Tragweite geht.
Bei politischen Diskussionen ist es in der Regel ausgerechnet Oskar Lafontaine,ein Linker,der die Marktwirtschaft verteidigt.
Denk einmal an die Zeiten von Franz Josef Strauss und Herbert Wehner. :D
Damals gab es noch so etwas wie Regierung und Oposition und man hatte auch so etwas wie eine Wahl,wenn man wählte.
Die heutigen Blockparteien geben sich hinter dem Vorhang,Alle ,die Hand.
Die Auseinandersetzungen und vor allem der Wahlkampf sind nur Theater.

so long


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BeitragVerfasst: Di, 02 Apr, 2013 23:59 
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Axel hat geschrieben:
Ich mache mir die Welt grad wie sie mir gefällt; die Studie hat bestimmt die Sozialistische Internationale in Auftrag gegeben

Wie meinst du das?
SCNR
*Duck'n run*

//M *Zitatverfälscher*

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BeitragVerfasst: Mi, 03 Apr, 2013 9:23 
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Plz/Ort: Vimmerby und Gronau
Zitat Axel:

Marx(der den ganzen Murks verzapft hat), Engels, Lenin, Stalin, Mao, Ho-Chi-Min, Castro, Ulbricht, Hohnecker, Ceaucescu
(bitte keinen Kommentar zur Schreibweise, im Zweifelsfall besser machen :twisted: :YY: ) waren doch allesamt Kommunisten, also so links, linkser geht es nicht mehr. Allesamt Intelligenzbestien und vor allen Dingen wahre Heilsbringer.


Axel hat, vermutlich ganz bewusst, weil sie nicht in sein Freund / Feind Bild passen, einige wichtige Personen unterschlagen:

A. Hitler, Franco, Allende, Pinochet, Saddam Hussein, dazu noch ganz viele "schlimme Finger" in Afrika und im arabischen Raum.

Die "Rechte" hatte bis zur Zeit der Aufklärung das Monopol, der Menschheit Gutes zu tun. Was ist daraus geworden.
Absolut nichts!

Vielleicht kann Axel ja einmal eine "rechts" gerichtete Staatsausrichtung anführen, die allen Menschen in dem Staatsgebiet Gutes getan hat!

_________________

" När man kastar skit i fläkten gäller det att ducka! "


Hej då, Vimmerbybo


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