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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 3:32 
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Bevor ich mich aus diesem Thread ausklinke, möchte ich für die sicherlich auch vorhandenen geistig Interessierten einen wertvollen Beitrag aus dem Blog des FAZ-Journalisten Günter Lachmann verlinken. Er erklärt womöglich, was das Hauptproblem der heutigen Zeit ist:

http://www.geolitico.de/2013/03/30/bild ... nordkorea/

Gute Nacht!


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 8:53 
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Wolmar hat geschrieben:
Bevor ich mich aus diesem Thread ausklinke, möchte ich für die sicherlich auch vorhandenen geistig Interessierten einen wertvollen Beitrag aus dem Blog des FAZ-Journalisten Günter Lachmann verlinken. Er erklärt womöglich, was das Hauptproblem der heutigen Zeit ist:

http://www.geolitico.de/2013/03/30/bild ... nordkorea/

Gute Nacht!


Wieso habe ich das Gefühl, dass Du Dich gerade links (und zwar extrem links) überholst?

Zitat eines Bloggers aus eben dieser (extrem linken) Gazette:

“Bei der geistig verblödeten Elite ob Regierung oder Opposition der nur die Ausrottung der Deutschen im Sinn hat”

Die Deutschen gehören ja auch ausgerottet … so wie jede Nation. Nationen sind ein Grundübel in der menschlichen Gesellschaft. Eine Nation ist der kollektive Egoismus. Sie sorgt für Kriege und Ungerechtigkeiten zwischen den Menschen … sie sorgt dafür das wir zwischen schwarz und weiß unterscheiden, anstatt zu erkennen das es kein Unterschied macht. Mensch bleibt Mensch. Eine Nation spricht gegen den Grundgedanken der Aufklärung, das wir alle frei sein sollen. Gerade im Sinne von Kant, sind Nationen Ketten die unsern Geist, Autonomie und Freiheit massiv einschränken. Kant war im heutigen Verständnis das, was man als “Autonomer” bezeichnen würde. Das geht klar aus seinen Gedankenmodell hervor … aber wer liest den schon noch seine Schriften? GEschweige den versteht den schon den “kategorischen imperativ” ?


Die Meinung über die gequirlten Blödsinn aus dem von Dir "empfohlenen" Link kann sich ja Jeder selbst machen......

Ich glaube, es ist tatsächlich besser, wenn dieser Thread hier gecancelt wird- es ist ja eh nur noch ein linkspolitischer Monolog von Wolmar, der sich offensichtlich immer mehr in seiner vorgefassten Meinung verrennt. Dazu ist mir diese Plattform eigentlich zu schade und (zumindest mir) dieser linksextreme Quatsch zu blöde :motz:

Sorry, jetzt habe ich doch noch mal gepostet :?
Aber jetzt ist wirklich Schluß von meiner Seite, versprochen

Emaster :hey:

(habe auch mein Avatar geändert, damit sich Niemand mehr an meinem "Blasen" stört)

_________________
Der Stolz des Jägers ist sein Hund- bringt der verloren, was da wund, und jagt er, was da krank, zu Stand, so ist das Waidwerk Hand in Hand.


Es sind noch Tage bis zum 38. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Nässjö/Schweden


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 9:43 
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Wolfgang B. hat geschrieben:
Ohne jetzt wieder ganz vom Thema abkommen zu wollen,glaube ich aber auch das die Schweden sehr gut vorbereitet waren.
Es ist ganz erstaunlich wie allein Göteborg verbunkert und befestigt ist.
Auch in Uddevalla und Malmö gibt es ähnliche militärische Einrichtungen.

Tatsächlich kann man das glauben.
Und 1945 hatte Schweden wohl Europas größte stehende Armee.
Nur war da der Krieg vorbei.
1939 war Schweden maximal abgerüstet und hätte bis 1943 Deutschland im Prinzip nichts entgegensetzen können; die berühmte Verteidigungsrede per Albin Hanssons:

Per Albin Hansson hat geschrieben:
Det är naturligt att allteftersom katastrofen synts rycka närmare, man med ökad ängslan frågat om de små nationernas möjligheter att hålla sig utanför. Jag förtröstar starkt på våra möjligheter i detta stycke. Vår egen vilja är samlad och beslutsam. Vi ha intet otalt med andra, vi känna icke någon vår fiende, ingen kan ha något reellt intresse av att driva oss ut ur neutraliteten. Men om branden bryter ut måste alla vara på sin vakt. Regeringen har vidtagit alla anstalter för vakthållning och skydd, som nu kan anses påkallade. Dessa komma att utvidgas och stärkas i den mån så befinnes nödvändigt. Vår beredskap är god.

Detta gäller också ifråga om våra möjligheter att upprätthålla folkförsörjningen under de svårigheter och påfrestningar, under vilka de även utanför stående komma att ställas i händelse av ett stormaktskrig. Någon anledning till panik inför ett sådant läge finnes absolut icke. Vårt jordbruk har under de senaste åren alltmera hänvisats till hemmamarknaden. Det är bättre rustat än någonsin att på sitt område uppbära självförsörjningen.


enthielt, wie man heute weiß, eine glatte Lüge. Die Bereitschaft war maximal schlecht, weil man bis 39 schlicht verschlafen hatte, was da geschah.
Danach allerdings hat Schweden intensiv gerüstet und war 1945 gut vorbereitet. Da hätten die Deutschen es wirklich schwer gehabt.
Verwendet hat man dann das Material, um nach russischen u-Booten in den Schären zu suchen...
;-)
Und natürlich hat diese Rüstung Schwedens Position als Rüstungsexporteur gestärkt.
Wer mehr über dieses Thema lesen will:
http://sv.wikipedia.org/wiki/Sveriges_h ... er_andra_världskriget
http://sv.wikipedia.org/wiki/V%C3%A5r_b ... C3%A4r_god
http://sv.wikipedia.org/wiki/Per_Albin_Hansson
und das Buch:
Linder, Jan (2006). Krigsfall Sverige!: Tysklands anfallsplan mot Sverige 1943. Stockholm: Infomanager Förlag Jan Linder. ISBN 978-91-631-9424-5.

Ein Augenzeugenbericht:
Lars Bratt, överste hat geschrieben:
Hur det än var med det uppfattade vi, som då förde kompani eller batteri flera nazisthot som allvarliga och tackade Gud och vår politik för att vi i Skåne utan artilleriammunitionsersättning under april 1940, slapp undan 9 april. Somliga säger att vi kan tacka Göring. Ännu i mars 1944 minerades gränserna i Norrbotten med tusentals stridsvagnsminor m/41, som alla trupper där inte kunde hantera. Jag deltog där med 40 kadetter från Karlberg som instruktörer inför hotet av ett tyskt anfall. [...]
Den stora betydelsen av 1942 års försvarsbeslut beskrivs utmärkt av Linder (s 52-59), men han överskattar nog stridsvagn m/41, som liksom vårt pansarvärn var undermåligt.

Quelle: http://www.aff.a.se/vf2007_2/Debatt%20B ... d%2028.htm

Wenn man sieht, zu welchen "eftergifter" (wie sagt man das auf Deutsch?) die schwedische Sammlungsregierung bis 1943 bereit war, gibt es in meiner Welt nur zwei Deutungen:
1. man hatte nicht die Spur einer Chance, Schweden ev zu verteidigen und wusste, dass ein "Nein" einen Angriff zur Folge hätte
2. man hatte sich zwar für neutral erklärt, stand aber eigentlich auf Hitlers Seite
Alle Bücher aus dieser Zeit, die ich gelesen habe, stärken die erste Auffassung, vor allem, wenn man sieht, dass die Schweden dort, wo es gefahrlos möglich war, durchaus auch in die andere Richtung die Neutralität brachen, vor allem nach Stalingrad.

//M

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Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 9:46 
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Diese Frage spielt übrigens rein in die aktuelle Diskussion um Ab- oder Aufrüstung und um das Ausspiel des ÖB vor kurzem.

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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 10:00 
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Emaster hat geschrieben:
[quote="Wolmar"

(habe auch mein Avatar geändert, damit sich Niemand mehr an meinem "Blasen" stört)


Mein Gott E-Master,
kein Mensch stört sich an deinem Geblase.
Sei doch nicht so empfindlich.
Ueberlege einmal,wie du hier rumtrampelst und selbst bist du natuerlich ein Sensibelchen.
Warum ist das immer so? :roll:
Ich habe auch einmal in Småland gewohnt.
Wir beide hätten bestimmt viel Spass gehabt,glaubst du nicht auch ? :D

Was du hier ewig lang wiedergibst kommt nicht von Guenter Lachmann,sondern ist der Kommentar eines Lesers.

Ach ja,seit wann ist ausgerechnet die FAZ eine linke Gazette????

so long


Zuletzt geändert von Wolfgang B. am Mo, 01 Apr, 2013 10:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 10:14 
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vibackup hat geschrieben:
Diese Frage spielt übrigens rein in die aktuelle Diskussion um Ab- oder Aufrüstung und um das Ausspiel des ÖB vor kurzem.

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Du bist ja ganz erstaunlich gut informiert,vibackup.
Kann das sein,das du ein politisch interessierter Schwede bist?

so long


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 13:45 
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Eine Schließung des Fadens wäre schade. Wir sollten nur aufhören, uns gegenseitig an die Gurgel zu springen, und stattdessen über Argumente streiten. Das ist doch der Sinn der Sache.

Hört doch mal Oliver Janich einen Moment zu...

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Auf meinem Grabstein soll stehen: „Guck nicht so blöd, ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!“


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 14:14 
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@Viabackup: Eben, nach Stalingrad.

Zum urspruenglichen Thema; ich halte die Idee das Bargeld abzuschaffen fuer reichlich bescheuert. Falls man so etwas weitreichendes dann auch noch ueber die Köpfe seiner Buerger hinweg verabschieden sollte, wuerde ich das mal als diktatorischen Akt, wie die € Einfuehrung in D, betrachten.
Das die Schweden im Grossen und Ganzen ihren Politikern und der Regierung vertrauen ist fuer mich eher ein Zeichen von Naivität.


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 15:16 
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Ich auch nochmal: Emaster hat gesagt:
Zitat:
Wieso habe ich das Gefühl, dass Du Dich gerade links (und zwar extrem links) überholst?


Wolmar sagt: Wieso habe ich das Gefühl, dass Du mich überhaupt nicht verstehst? Ich hatte noch in diesem Thread sinngemäß geschrieben, dass mir die Begriffe Links und Rechts am A. vorbeigehen. Sie sind unzulässige Vereinfachungen, reine Klischees. Die relevanten Unterschiede im Denken sehe ich viel eher zwischen einem an bürgerlichen Konventionen und alltagspragmatischen Überlebensstrategien orientierten Denken und einem tendenziell offeneren, ehrlicheren und mutigeren Denken, dass ohne Denktabus (-verbote) auskommt, Denkgewohnheiten (-faulheiten, Vorurteile) zu überwinden versucht und den Mut zu Visionen hat. Letzteres kann man "radikal" nennen (von lat. "radix=die Wurzel"), sollte es aber eben nicht automatisch gleich in Klischees wie "linksradikal" oder "rechtsradikal" pressen, die nur wieder (oft verfälschendes) Schubladendenken darstellen. Grundlegendes Nachdenken über die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse und Perspektiven sollte dann allerdings auch nicht theoretisch abgehoben von der Wirklichkeit und den realen Handlungsmöglichkeiten stattfinden. Letztlich leben wir alle in einer einzigen Welt, wir haben keine zweite. Konservatives und veränderndes Denken und Handeln müssen irgendwann zueinander finden, wenn unsere heutige krisenhafte Situation auf eine immer abschüssigere Bahn gerät, und damit müssen wir leider rechnen. So, dass war jetzt auch recht abstrakt formuliert, aber über Inhalte streiten wir uns ja immer gleich.


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Apr, 2013 15:26 
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Wolmar hat geschrieben:
Die relevanten Unterschiede im Denken sehe ich viel eher zwischen einem an bürgerlichen Konventionen und alltagspragmatischen Überlebensstrategien orientierten Denken und einem tendenziell offeneren, ehrlicheren und mutigeren Denken, dass ohne Denktabus (-verbote) auskommt, Denkgewohnheiten (-faulheiten, Vorurteile) zu überwinden versucht und den Mut zu Visionen hat.

Ich sehe das ziemlich radikal entgegengesetzt. In meiner Erfahrung sind es eher die mit den „Visionen“, die in ihrem Denken ziemlich verbohrt sind und nichts anderes gelten lassen wollen. Wie dem auch sei, hätten wir eine Demokratie, hätten wir uns als Gesamtgesellschaft auf die meisten visionären Trips gar nicht erst begeben. Da wir aber keine haben, und es irgendwie immer gelingt, daß solche Verrückten das Ruder übernehmen, hängen wir nun alle wieder mit drin in dem Schlamassel. Schönen Schrank auch.

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