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BeitragVerfasst: Do, 28 Mär, 2013 20:59 
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Wolfgang B. hat geschrieben:
Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern,bis Alle schon immer gegen den EURO gewesen sind. :wink:

Mag sein. Dennoch finde ich unsere unterschiedlichen Erfahrungen in dem Gebiet interessant.
Wie kommt es, dass du dafür beschimpft wirst, während ich eher Zustimmung erlebe?
Und in meiner Welt wäre das von dir gesagte nicht so erstaunlich, aus meiner Sicht sind tatsächlich viele (aber zumindestens hier in S nicht alle, wie ja die Abstimmung zeigte) gegen den Euro gewesen.
Ich glaube, dass, wenn man in D eine Abstimmung durchgeführt hätte, der Euro nicht gekommen wäre.
Interessant, wie unterschiedliche Reaktionen wir zwei erleben... wobei deine Rolle definitiv cooler ist: du bist der Rebell, der Recht bekommt, während ich einer von den vielen Dummen bin, die nicht gefragt wurden...

//M

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Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
cryptic, powerful, unforgiving, dangerous.


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BeitragVerfasst: Do, 28 Mär, 2013 22:34 
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vibackup hat geschrieben:
Wolfgang B. hat geschrieben:
Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern,bis Alle schon immer gegen den EURO gewesen sind. :wink:

Mag sein. Dennoch finde ich unsere unterschiedlichen Erfahrungen in dem Gebiet interessant.
Wie kommt es, dass du dafür beschimpft wirst, während ich eher Zustimmung erlebe?
Und in meiner Welt wäre das von dir gesagte nicht so erstaunlich, aus meiner Sicht sind tatsächlich viele (aber zumindestens hier in S nicht alle, wie ja die Abstimmung zeigte) gegen den Euro gewesen.
Ich glaube, dass, wenn man in D eine Abstimmung durchgeführt hätte, der Euro nicht gekommen wäre.
Interessant, wie unterschiedliche Reaktionen wir zwei erleben... wobei deine Rolle definitiv cooler ist: du bist der Rebell, der Recht bekommt, während ich einer von den vielen Dummen bin, die nicht gefragt wurden...

//M


Naja,ich muss einräumen,das ich nur aus dem Grund schon immer gegen den EURO war,weil ich vor 14 Jahren mit einem Wirtschaftsprofessor träniert habe,der mir sehr gut erklären konnte,warum der EURO gar nicht funktionieren kann.
Alles was er damals vorhergesagt hat ist exakt so eingetreten,nur etwas später.
Der hat sich damals auch mit anderen seines Fachs zusammengetan und einen Brief an Helmut Kohl geschrieben.
Dieser hat tatsächlich auch geantwortet und war der Meinung,das es fuer solch visionäre Ideen mit historischer Tragweite Politker beduerfe und nicht kleingeistiger Professoren. :mrgreen:
Ich bin schon in Teilen der Printmedien als Kommentator gesperrt worden nur,weil ich die Meinung vertrat,das sich Mentalitäten,von denen es in Europa eben verschiedene gibt nicht verändern lassen.
Das wurde dann als Rassismus ausgelegt.
Bei Anne Will hat sich seine Eminenz von Dohnanyi vorgestern genauso geäussert.
Alle haben zu gestimmt.
Eigentlich kennen die meisten angagierten EURO-Kritiker die ueblichen Beschimpfungen wie " ewig Gestriger/niedrig qualifizierter Ausenseiter/Populist/Nazi/verbitterter Querolant,etc." .
Die uebliche Propaganda eben,mit der der uebliche Mitläufer gerne Reklame läuft und sich dabei richtig intelektuell fuehlt. :wink:
Natuerlich sind in Deutschland die meisten Menschen gegen den EURO gewesen.Deswegen hat man den ach so muendigen Buerger in Deutschland ja auch nicht gefragt.
Eine kleine Elite,die von der Bevölkerung nur noch als Priviligierte in einer Paralelwelt wahrgenommen wird, möchte jetzt unbedingt noch auf den letzten Metern die vereinigten Staaten von Europa schaffen.
Der EURO sollte hier Vorschub leisten hat aber genau das Gegenteil bewirkt.
Der frz. Staatsmann und General de Gaule hat 1970 in seinem Buch sehr schön erklärt,warum Europa nur als Europa der Vaterländer,also der Nationalstaaten existieren kann und warum ein erzwungener europäischer Vielvölkerstaat scheitern muss.

Aber das fuehrt jetzt zu weit und auch zu weit vom Thema weg.
Värmi bekommt bestimmt schon wieder Bauchschmerzen. :triller:
Du hast halt nachgefragt. :wink:

so long


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 0:22 
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@Wolfgang B.
Um die Qualität deiner Beträge besser einordnen zu können wäre es für mich interessant etwas mehr Persönliches über dich zu erfahren.
z.B. Schulbildung und bisherige berufliche Tätigkeiten.
Bleibt dir natürlich unbenommen auch zu schweigen.
In sehr vielem stimme ich mit dir überein. Aber woher dein Hass auf das Beamtentum stammt wäre interessant zu wissen. Meine Meinung: Beamten = Notwendiges Übel.

@ Värmi
Entschuldige bitte dass ich etwas vom Thema abweiche.


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 1:30 
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vibackup hat geschrieben:
Auf der anderen Seite: es wird auch für die organisierte Kriminalität schwieriger.

Die finden schon Wege.
Bitcoins wären eine Möglichkeit.

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"Det löser sig" sa kärringen som sket i badkaret.


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 1:54 
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Zitat:
@Wolfgang B.
Um die Qualität deiner Beträge besser einordnen zu können wäre es für mich interessant etwas mehr Persönliches über dich zu erfahren.
z.B. Schulbildung und bisherige berufliche Tätigkeiten.


Hej, Rudi hat Recht! Oute Dich mal richtig, damit die Säpo und andere Organe der herrschenden Klasse Dich besser unter Beobachtung halten können! Wenn Du dann auch kein Bargeld mehr besitzt - god natt, min vän, ein Störer weniger! Schließlich haben wir doch Demokratie - oder?


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 2:34 
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Zitat:
Und an die Kinder denkt auch niemand. :sauer:
Ich erinnere mich noch genau, wie stolz unsere Kids waren, als sie mit drei Jahren ihr erstes Taschengeld bekamen und sich ihre Gummibärchen oder Lollis am Kiosk kaufen durften. Ein schöner Nebeneffekt war, dass sie wegen des Gelds schnell zählen und rechnen gelernt haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie das mit Kreditkarte oder anderen Bezahlsystemen funktionieren soll.


Natürlich denken Technokraten selten an die Menschen. Aber die Politiker hinter ihnen und deren Taktgeber, wetten, dass die an die Menschen denken? Tag und Nacht denken sie darüber nach, wie sie ihre Macht über die Menschen weiter vergrößern können. Bitte, das ist nur eine These, selbstverständlich eine politisch unkorrekte. Links oder Rechts, das ist doch schon lange nicht mehr die eigentliche Frage, diese und andere Unterscheidungen, auch religiöser Art, dienen eigentlich nur dazu, die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln: Teile und herrsche!

Fast hätte ich vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte: Eine Abschaffung von Bargeld bedeutet auch, dass der Alltag zunehmend durch abstrakte Aufgabenstellungen geprägt wird, das Leben wird immer komplizierter. So wird es nicht mehr lange dauern und Menschen, die keinen Computer besitzen und beherrschen, werden zurückbleiben und ihnen wird Vieles verborgen bleiben, was nützlich oder sogar wichtig für sie wäre.

Kinder (und nicht nur sie) lernen am besten durch Anschauung, sie "begreifen", was Geld ist, durch anfassen, durch den Tausch des Geldes gegen Waren. Dadurch bildet sich bei ihnen ein Begriff von der Werthaltigkeit des Geldes. Auch alte Menschen fühlen sich oft erst ihrer Ersparnisse sicher, wenn sie wenigstens daran glauben, diese jederzeit von ihrer Sparkasse oder Bank holen und anfassen zu können. Daher die vielen Spareinlagen auf normalen, niedrigst verzinslichen Sparkonten. Und schließlich ist der Mensch, je weniger Einkommen er hat, um so mehr auf das Bargeld angewiesen. Nicht nur der Schwarzarbeiter. Bargeld bedeutet Freiheit für Jedermann, und das ist demokratisch. Milliadäre benötigen kein Bargeld. Und auch keine Demokratie.

Und so drängt sich mir eben der Gedanke auf, dass eine Abschaffung des Bargeldes nicht zuletzt auch zu einer weiteren Zerteilung der Gesellschaft in Gruppen mit unterschiedlichen, ja entgegengesetzten Interessen und Meinungen führen würde, zu einer weitgehenden Entsolidarisierung. Am Ende wird Jeder nur sich selbst der Nächste sein. Der Reiche fürchtet um seine Privilegien und der Obdachlose fürchtet sich vor dem Einschlafen, weil ihm dann seine Habseligkeiten gestohlen werden könnten (Upps, das wäre jetzt gerade ein Argument gegen Bargeld :smile: ). Es gibt bereits viele Merkmale der modernen Gesellschaften, die solche Entwicklungen bewirken, die Abschaffung des Bargeldes wäre dann noch das i-Tüpfelchen - Orwell ist tatsächlich nicht mehr weit.


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 8:40 
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und dann kann es passieren, dass häcker eure kartennr bei der bezahlung abfangen und dann in einer londoner spielbank euer geld ausgeben.
uns ist es passiert . und wenn die nicht so blöd gewesen wären 2x den gleichen betrag abzubuchen, wäre es uns wahrscheinlich nicht so schnell aufgefallen.
also haben wir flugs die karte gesperrt und ne anzeige bei der polizei gemacht. das geld hatten wir dank der versicherung nach einer woche wieder.
der nachteil war das mit der kartensperrung auch zb. der transponder fuer die bruecke malmö gesperrt/ ungueltig wurde.

also vorsicht. sollte auf eurem kontoauszug der name FIRST CLEAR erscheinen, sperrt die karte sofort und schaltet ne anzeige.

_________________
lieben gruss

ulwe

wer mir nicht glauben mag, soll es bitte bleiben lassen.

Du kannst deinem Leben nicht mehr Tage geben, aber deinem Tag mehr Leben


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 10:22 
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Rudi hat geschrieben:
@Wolfgang B.
Um die Qualität deiner Beträge besser einordnen zu können wäre es für mich interessant etwas mehr Persönliches über dich zu erfahren.
z.B. Schulbildung und bisherige berufliche Tätigkeiten.
Bleibt dir natürlich unbenommen auch zu schweigen.
In sehr vielem stimme ich mit dir überein. Aber woher dein Hass auf das Beamtentum stammt wäre interessant zu wissen. Meine Meinung: Beamten = Notwendiges Übel.

@ Värmi
Entschuldige bitte dass ich etwas vom Thema abweiche.


Hej Rudi,
was erwartest du ?
Ich bin jetzt 50 Jahre alt.
Sollich hier meinen Lebenslauf aufschreiben? :mrgreen:
Nur weil ich Staatsdiener kritisiere,was du auch tust,hasse ich die doch nicht,genauso wenig wie ich bspw. Banker oder deutsche Tuev-Pruefer hasse.
Hass ist doch wirklich das falsche Wort.
Der normale Beamte war immer der Niedriglöhner seiner Zeit.
Dafuer wurde er dann nach einem letzten Mal Näschenputzen bei Mama,beim Staat abgegeben und konnte eine sorgenfreie Kleinkindexistenz fuehren.
Heute sind viele Beamte im Verhältniss zur produktiven Bevölkerung Grossverdiener und ausgestattet mit zahlreichen Privilegien.
Man kann sie durchaus als Adelige der Neuzeit bezeichnen.
Erst die Woche hat sich in der FAZ ein Beamter von einem Statistikamt beklagt,das er mit seinen 6000€ im Monat einfach nicht mehr auskommt. :D
Dazu kommt,das es durch die Regelwut des Staates viel zu viele Staatsdiener gibt.
Ein Beamter erwirtschaftet nichts.
Er muss also von der produktiven Bevölkerung finanziert werden.
Warum muss ein Lehrer in Deutschland Beamter sein ?
Warum darf ein Staatsdiener selbst bei völliger Nutzlosigkeit,oder wenn man ihn nicht mehr braucht,wie zu Kaisers Zeiten, nicht entlassen werden?
Selbst hier im Forum gibt es Beamte,die die Langeweile nicht mehr ausgehalten haben und freiwillig auf ihren Beamtenstatus verzichtet haben.
Allein die Altersversorgung.
Ein Beamter zahlt nirgendwo ein.
Trotzdem sind die Pensionen im Durchschnitt doppelt so hoch wie die Renten,obwohl die Rentner in ihrem Leben riesige Summen eingezahlt haben.

Natuerlich braucht ein moderner Staat,der funktionieren soll, Beamte.
Das heist aber nicht,das man darin ersticken muss und das heist auch nicht das diese Leute ueberpriviligiert werden muessen.
Hier hat es seit Jahrhunderten keine Reform gegeben.
Bei produktiven Arbeitnehmern ist man mit Reformen ja immer schnell dabei.

Ich möchte die einfach strukturierten Zeitgenossen bitten nicht wieder mit dem Hinweis zu nerven man könne ja selbst Beamter werden.
Sich zu einem Teil des Problems zu machen ist wenig hilfreich und ganz bestimmt nicht zielfuehrend.

Achja,da wo das Beamtentum am meisten Sinn macht,bspw.bei Polizisten,da werden die auf einmal unterbezahlt. :?

Was ich hier mache,das ist Kritik an unerfreulichen Entwicklungen und Umständen zu ueben und hat nichts mit Hass zu tun.

Kann man eigentlich noch mehr vom Thema abschweifen ? :mrgreen:

so long


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 10:57 
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Registriert: 18.08.2008
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Wolmar hat geschrieben:
Zitat:
Und an die Kinder denkt auch niemand. :sauer:
Ich erinnere mich noch genau, wie stolz unsere Kids waren, als sie mit drei Jahren ihr erstes Taschengeld bekamen und sich ihre Gummibärchen oder Lollis am Kiosk kaufen durften. Ein schöner Nebeneffekt war, dass sie wegen des Gelds schnell zählen und rechnen gelernt haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie das mit Kreditkarte oder anderen Bezahlsystemen funktionieren soll.


Natürlich denken Technokraten selten an die Menschen. Aber die Politiker hinter ihnen und deren Taktgeber, wetten, dass die an die Menschen denken? Tag und Nacht denken sie darüber nach, wie sie ihre Macht über die Menschen weiter vergrößern können. Bitte, das ist nur eine These, selbstverständlich eine politisch unkorrekte. Links oder Rechts, das ist doch schon lange nicht mehr die eigentliche Frage, diese und andere Unterscheidungen, auch religiöser Art, dienen eigentlich nur dazu, die Menschen gegeneinander aufzuwiegeln: Teile und herrsche!

Fast hätte ich vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte: Eine Abschaffung von Bargeld bedeutet auch, dass der Alltag zunehmend durch abstrakte Aufgabenstellungen geprägt wird, das Leben wird immer komplizierter. So wird es nicht mehr lange dauern und Menschen, die keinen Computer besitzen und beherrschen, werden zurückbleiben und ihnen wird Vieles verborgen bleiben, was nützlich oder sogar wichtig für sie wäre.

Kinder (und nicht nur sie) lernen am besten durch Anschauung, sie "begreifen", was Geld ist, durch anfassen, durch den Tausch des Geldes gegen Waren. Dadurch bildet sich bei ihnen ein Begriff von der Werthaltigkeit des Geldes. Auch alte Menschen fühlen sich oft erst ihrer Ersparnisse sicher, wenn sie wenigstens daran glauben, diese jederzeit von ihrer Sparkasse oder Bank holen und anfassen zu können. Daher die vielen Spareinlagen auf normalen, niedrigst verzinslichen Sparkonten. Und schließlich ist der Mensch, je weniger Einkommen er hat, um so mehr auf das Bargeld angewiesen. Nicht nur der Schwarzarbeiter. Bargeld bedeutet Freiheit für Jedermann, und das ist demokratisch. Milliadäre benötigen kein Bargeld. Und auch keine Demokratie.

Und so drängt sich mir eben der Gedanke auf, dass eine Abschaffung des Bargeldes nicht zuletzt auch zu einer weiteren Zerteilung der Gesellschaft in Gruppen mit unterschiedlichen, ja entgegengesetzten Interessen und Meinungen führen würde, zu einer weitgehenden Entsolidarisierung. Am Ende wird Jeder nur sich selbst der Nächste sein. Der Reiche fürchtet um seine Privilegien und der Obdachlose fürchtet sich vor dem Einschlafen, weil ihm dann seine Habseligkeiten gestohlen werden könnten (Upps, das wäre jetzt gerade ein Argument gegen Bargeld :smile: ). Es gibt bereits viele Merkmale der modernen Gesellschaften, die solche Entwicklungen bewirken, die Abschaffung des Bargeldes wäre dann noch das i-Tüpfelchen - Orwell ist tatsächlich nicht mehr weit.


Hej,Wolmar!
Du hast hier einige gute Punkte genannt. :perfekt:
Ich sage immer das Geld eine Form von Energie ist.
Diese sollte man nicht verplempern.
Gerade bei jungen Menschen ist Bargeld sehr wichtig,damit sie das Gefuehl bekommen,das sie etwas von sich weggeben,wenn sie etwas kaufen.
Durch Kartenzahlung geht dieses Gefuehl sehr schnell verloren,oder entwickelt sich erst gar nicht,was die Geschäftswelt natuerlich begruesst.
Wenn frueher ein Schmied ein Schwert gegen 2 Säcke mit Mehl tauschte,wusste er wieviel Muehe ,Arbeit und Schweiss an diesem Schwert hing und hat es deswegen sicherlich nicht leichtfertig hergegeben.
Dem Bauern ging es genauso.
Dann kamen die Gold-und Silbermuenzen.
Auch hier hatte man das schöne Gefuehl etwas wertvolles fuer seine Muehen zu bekommen.
Dann kamen die Banken und erfanden eigentlich wertlose Pappierschnipsel,deren Wert nur auf Vertrauen basiert.
Das Problem mit den Pappierschnippseln ist das man nur alle! Schnippsel entwerten kann,also auch die der Privilegierten,oder eben keine.
Das ist bei der Karte anders.
Hier kann man den einzelnen Buerger im Bruchteil einer Sekunde um seine gesammte Lebensleistung bringen und muss dazu nicht einmal das Schwert ziehen.
Welch eine Macht!
Nur naive,lebensferne Traumtänzer rufen hier hurra!

Und richtig!
Milliardäre brauchen kein Bargeld,genauso wenig wie sie Demokratie brauchen.

In unserer heutigen Welt macht Bargeld frei.


so long


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BeitragVerfasst: Fr, 29 Mär, 2013 11:51 
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Wolfgang B. hat geschrieben:
In unserer heutigen Welt macht Bargeld frei.

Besser kann man es nicht sagen.

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Auf meinem Grabstein soll stehen: „Guck nicht so blöd, ich würde jetzt auch lieber am Strand liegen!“


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