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 Betreff des Beitrags: Informatiker nach Schweden?
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 10:27 
Hallo,
mein Mann und ich sind beide noch Studenten, wollen aber gleich nach Studienabschluss nach Schweden aufs Land ziehen, am liebsten in den Süden. Daniel studiert Informatik, ich Geschichte, ich nehme mal an, dass er bessere Chancen hat was zu bekommen als ich, oder? Hat jemand Erfahrung wie es ist, als Informatiker in Schweden zu arbeiten? Momentan wissen wir nichtmal so genau, wie die Berufsbezeichnung ist. Datortechnik ist ja nicht genau richtig. Daniel überlegt nämlich auch noch, eine Ausbildung als Schreiner zu machen, inwiefern wäre das denn sinnvoll.
Danke für die Antworten, Mareike


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 Betreff des Beitrags: hmmm??
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 10:44 
Ich wundere mich doch immer wieder über so viel Blauäugigkeit!

Ne, jetzt mal im ernst!

Ihr wollt gleich nach dem Studium in Deutschland nach Schweden ziehen!!???

Also antworte ich da mal ehrlich.

Ist es gar nicht so einfach, wie viele immer meinen, in Schweden einen Job zu finden - zumal Stockholm nicht gleich Schweden ist.

Auch wenn dein Mann Informatiker ist, so dürfte der Arbeitsmarkt in diesem Bereich so ziemlich überlaufen sein - die Schwedischen Unis und Hochschulen spucken jedes Jahr tausende Informatiker aus - die wollen auch alle arbeiten. Zumal man die Ausbildung, sei es klassisch oder auch an der Uni, nicht wirklich direkt mit einer Ausbildung in Schweden vergleichen kann.
Kurzum -es ist alles andere als leicht einen Job in Schweden zu finden - vor allem wenn man eben nicht aus Schweden kommt.

Ein weiteres Hindernis ist die Sprache - ohne vernünftige Sprachkenntnisse würde ich es einem jeden abraten einfach mal auf Glück nach Schweden zu gehen und dort arbeit zu suchen -
die Sprache ist das A und O und unerlässlich.

Ein weiteres Problem ist Unterkunft - viele denken das der Wohnungsmarkt dem deutschen ähnlich ist - dem ist aber nicht so.

Es ist gar nicht so einfach wie in Deutschland mal schnell ne Wohnung zu mieten - sicherlich Regional sehr verschieden - aber Mietswohnungen gibts da prozentual nicht so viele wie in Deutschland.

Und zuletzt muss ich noch sagen das sich die IT Branche mehr um die Region Stockholm konzentriert als die südliche Region.

Ich möchte hier niemand was vermiesen - aber bei so etwas muss man schon etwas realistisch sein.

Ich selbst habe auch mal ne Zeitlang in Stockholm gewohnt - das hatte ganz schön lange gedauert bis ich ne Wohnung gefunden hatte - mal von den Mietkosten abgesehen......

nichts für ungut - aber die Theorie hört sich oftmals einfacher an als die Praxis!

hälsningar

Thorsten


Zuletzt geändert von Olele am Do, 06 Apr, 2006 11:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 10:52 
Hallo,

Du schreibst sehr wenig darüber wie es um eure Kenntnisse der schwedischen Sprache in Wort
und Schrift steht, denn das sind schon mal Voraussetzungen über die ihr euch Gedanken machen
solltet. So eine Auswanderung sollte schon gut vorbereitet und durchdacht sein, und ihr werdet
sehen, je mehr Ihr euch damit beschäftigt, desto mehr Fragen tauchen auf.
Ein zweites Standbein als Schreiner o.ä. kann in keinem Fall schaden, und wird wohl in
Zukunft bald zur Regel werden um einen Arbeitsplatz zu ergattern.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 10:55 
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Zitat:
Daniel studiert Informatik, ich Geschichte,

Ich will mal versuchen dir höflich meine Meinung zu sagen.
Ist dir bewust was ein Studienplatz und ein Strudium in Deutschland kosten? Ist dir bewust, das diese Kosten von der Allgemeinheit aufgebracht werden?
Und dann erwägt ihr nach irgendwohin auch immer auszuwandern und diese gesamten Kosten sind dann in den Sand gesetzt zumal ihr ja wohl wahrscheinlich keine Beschäftigung im ursprünglich angestrebten Beruf finden werdet.
Mir, der seit dem vierzehnten Lebensjahr gearbeitet hat, ist ein solches Verhalten zutiefst zuwieder.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 11:09 
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Beiträge: 1732
Plz/Ort: Urshult
Hallo Mareike :-).........

du siehst an manchen Antworten, du hast fast ein wenig in ein Wespennest gestochen mit deiner Frage........ ;-)

Guck dir einmal die Seite des schwedischen Arbeitsamtes an

www.ams.se -

dort gibt es schon einmal massenhaft Informationen über den schwedischen Arbeitsmarkt, über die Berufsbezeichnungen und und und.........
eine weitere Ausbildung als Schreiner ist auf jeden Fall empfehlenswert, könnt ich mir vorstellen. Ein guter Handwerker hat sicher eher Chancen, eine Arbeit zu finden.

Sprache ist klar, das ist Hauptvoraussetzung, etwas Eigenkapital, um die erste Zeit zu überbrücken - (die erste Zeit - das kann auch Jahre sein). Über den Wohnungsmarkt wurde schon geschrieben, auf dem Lande findet man aber eigentlich Wohnraum - ob dann halt der Arbeitsplatz in der Nähe liegt......
aber das hast du ja alles erst einmal gar nicht gefragt.......

Ich würde sagen, du wühlst dich mal durch die Arbeitsamtseiten und suchst mittels der Forumsuchfunktion ein wenig hier.
Da wirst du sicher schon eine Menge Informationen zusammenbekommen.

Und sonst frag einfach nochmal. Lass dich nicht so leicht abschrecken von unhöflich oder unfreundlich erscheinenden Antworten - irgendwann fängt jeder an zu planen und sich zu informieren.

Viel Spass dabei

Gruss aus Urshult
:YY: Sabine


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 11:30 
DieSabine hat geschrieben:
Und sonst frag einfach nochmal. Lass dich nicht so leicht abschrecken von unhöflich oder unfreundlich erscheinenden Antworten - irgendwann fängt jeder an zu planen und sich zu informieren.

Viel Spass dabei

Gruss aus Urshult
:YY: Sabine


So ist und war es nicht gemeint - auch wenn meine Antwort vielleicht unfreundlich oder unhöflich war, so halt ich es für wichtig den Realitätsbezug nicht zu verlieren! Jeder hat Träume - der eine oder andere möchte vielleicht auch nach Schweden auswandern - aber wie du selbst gesagt hast - gehört hier eben eine ordentliche und solide Planung dazu - also nicht mal bei ein Glas Rotwein den Entschluss zum auswandern fassen - Auswandern... dies ist einen sehr große Veränderung die viele Unterschätzen - nich mit einem Urlaub zu vergleichen. Alles will wohl durchdacht sein. Und es gibt leider immer mehr Menschen die einfach auf gut Glück nac Schweden ausgewandert sindund dort völlig gescheitert sind und dan vor dem nichts standen - also lieber zweimal planen und einmal handeln als sofort zu handeln und dann nicht mehr handlungsfähig zu sein....
:YY:
/Thorsten


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 Betreff des Beitrags: Nach dem Studium nach Schweden
BeitragVerfasst: Do, 06 Apr, 2006 19:36 
Ich habe es genau umgekehrt gemacht:: Informatik-Studium und Promotion in Schweden, aber seit 2001 Wohnsitz und Arbeitsplatz wieder in Deutschland.

Meine Bekannten in der schwedischen IT-Branche erzählen mir, dass es, nach einem Tief in den letzten Jahren, derzeit wieder bergauf geht. Allerdings gibt es nach wie vor auch noch viele ITler in Schweden, die einen Job suchen.

Einschub: Den Begriff Informatik gibt es in Schweden auch, bezeichnet aber eher de angewandte Informatik, im Gegensatz zur Datavetenskap. Die Berufsbezechnungen varieren auch, je nachdem welche Ausrichtung man hat:
Systemvetare, systemutvecklare, ...

Die Frage an Daniel ist also Folgende: Warum sollte ein Unternehmen in Schweden einem Berufsanfänger (fast?) aus Deutschland ohne Sprachkenntnisse einen Job geben, wenn es genügend schwedische Kräfte gibt?

Die entsprechende Frage an Mareike: Was willst Du denn mit Deinem Studium in Schweden auf dem Lande machen? Von einem Einkommen lebt es sich in Schweden auch nicht besonders kommod und die Gehälter sind in der Regel niedriger als in Deutschland.

Meine Empfehlung:
1. Schwedisch lernen
2. Inhaltliche Nische suchen, z.B. SAP
3. Job von Deutschland aus suchen

Grüsse, Kai


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 Betreff des Beitrags: Realität
BeitragVerfasst: Fr, 07 Apr, 2006 9:48 
Vielen Dank für die vielen Antworten. Mit dem Verweis auf die Realität hatte ich schon gerechnet, der scheint ja verständlicherweise jedesmal aufzutauchen, wenn ein "Neuankömmling" von seinen Auswanderungsplänen spricht. Einerseits ist uns bewusst, dass es nicht alles so einfach sein wird. Andererseits sind wir beide erst Mitte zwanzig und wollen es einfach mal versuchen. Schwedisch spreche und schreibe ich so einigermaßen, Daniel versteht einiges und fängt jetzt an der Uni einen Sprachkurs an.
Wir haben gemeinsam das letzte Sommerhalbjahr auf dem schwedischen Land verbracht und haben dort auf Bauernhöfen gejobbt. An Auswandern war da noch gar nicht gedacht, aber wir haben uns einfach so wohl gefühlt in Schweden und kennen so viele Leute die immer sagen, wenn sie jünger wären, würden sie auch gehen, aber..., dass wir uns einfach trauen wollen. Wir haben andererseits auch viele Leute kennengelernt, die einfach nach Schweden gegangen sind und dort sehr glücklich geworden sind. Dass wir direkt nach dem Studium gehen wollen hängt also damit zusammen, dass wir am liebsten sofort gingen, aber uns bewusst ist, dass ein abgeschlossenes Studium besser ist als gar keine Ausbildung. Und ewig warten wollen wir nach dem Studium auch nicht, weil wir im Herbst ein Kind bekommen, was möglichst klein sein soll, wenn wir aus Deutschland weg gehen.
Kasimon, warum bist du wieder nach Deutschland gegangen? Was macht denn ein systemvetare?
Weiß jemand wie es ist, wenn man in Schweden eine Ausbildung machen will, als Schreiner zum Beispiel? Kann man das als EU-Bürger überhaupt?
Uns ist natürlich bewusst, dass wir in Schweden schlechtere Chancen haben auf dem Arbeitsmarkt, weil wir eben keine Schweden sind. Wir hoffen halt, dass wir Glück haben und irgendwo auf dem Land was bekommen, wo es vielleicht nicht so viele Fachkräfte gibt.
Danke übrigens an Sabine für den netten Beitrag.


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 Betreff des Beitrags: Re: Realität
BeitragVerfasst: Fr, 07 Apr, 2006 10:12 
april hat geschrieben:
Weiß jemand wie es ist, wenn man in Schweden eine Ausbildung machen will, als Schreiner zum Beispiel? Kann man das als EU-Bürger überhaupt?


Also ne Ausbildung wie in Deutschland gibt es so in Schweden nicht.
Ich meine hier die klassische Berufsausbildung in einem Betrieb inkl Besuch einer Berufsschule und Gesellenprüfung vor der Innung!

Es gibt dort z.B. die Gymnasien (richtig gelesen -Gymnasien) bei denen man nach der Grundschule Schwerpunktfächer belegen kann - z.B. im Bereich KFZ oder so was - also ziemlich anders als in Deutschland.

Mit den Schweden, mit denen ich dort oben zusammen war, kannte keiner etwas vergleichbares, was auch nur einer Berufsausbildung in Deutschland ähnelt. Deshalb ist es auch gar nicht so einfach eine Berufsausbildung (eher im kaufm. Bereich) einen vergleich anzustellen - auch ist die Frage, ob es in Schweden so anerkannt wird wie in Deutschland.

Alles gar nicht so einfach - und das in einem Europa im Jahre 2006 - wo man z.B. in D Fachinformatiker gelernt und mit Belobigung abgeschlossen hat - was aber in Schweden fast keinen Pfifferling wert ist - schade!

Aber bloß nicht aufgeben - Träume sind dazu da um gelebt zu werden!

in diesem Sinne
trevlig helg!

:YYAN:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr, 07 Apr, 2006 10:33 
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Beiträge: 15194
Plz/Ort: Bergisch Gladbach
Hej Mareike!

Ich kenne mittlerweile einige Deutsche, die nach Schweden
ausgewandert sind. Auch hier im Forum gibt es ja so einige,
die diesen Schritt schon gewagt haben.

Die Geschichte eines jeden einzelnen ist so individuell, dass man
fast gar keine pauschalen Ratschläge geben kann.

Da ich nicht mit dem Gedanken spiele, auszuwandern kann ich dir
leider auch keine wirklichen Tipps geben.
Wichtig für euch wird es sein, an allen erdenklichen Stellen
Informationen einzuholen.

Hier im Forum könnt ihr schon einige wichtige Hinweise finden.
Blättert mal die Beiträge in der Rubrik Auswandern-Job-Studium durch.
Einige der dort geposteten Links habe ich mal hier zusammengefasst:
http://vaermlaender.de/Schwedenlinks/in ... at&cat=200

Wenn ihr emsig euern Traum verfolgt werdet ihr es eines Tages
auch schaffen.

:YY: Värmi

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► 111 Gründe, Schweden zu lieben: Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt


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