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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Do, 14 Apr, 2011 10:26 
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Plz/Ort: Vimmerby und Gronau
Wir haben im Jahre 1990 unser Haus gekauft. Dieses war ja damals noch sehr ungewöhnlich und von Leuten, die bereits ein Haus in Schweden gekauft hatten, bekam wir keinerlei Hilfe. Damals habe ich zunächst folgendes versucht:
An ungefähr 15 Banken und Makler in Småland schickte ich Anfragen zum Kauf eines Hauses ( auf schwedisch ). Ich bekam lediglich eine Antwort. Alle anderen reagierten überhaupt nicht. Wir hatten damals keinerlei Ahnung, wie solch ein Kauf wohl vor sich gehen sollte. Wir hatten gehört, dass in den bevorzugten Urlaubsgebieten in Schweden keine Häuser an Ausländer verkauft würden. Dieses bestätigte sich später auch! Ich suchte dann einen deutschen Makler auf. Dort erfuhr ich, dass sich ein Makler in der Nähe von Rendsburg auf schwedische Immobilien spezialisiert hätte. Diesen Makler kontaktierten wir.
Im Frühjahr 1990 trafen wir uns mit dem Makler in Schweden. Er war mit uns einen Tag unterwegs, um Objekte anzusehen. Zu einigen Häusern hatte er Schlüssel, bei anderen war ein schwedischer Makler anwesend. Eins der Häuser kauften wir dann. Der deutsche Makler hatte nun eine eigene Übersetzung des Kaufvertrages. Diesen erklärte er uns.
Zum Kauf war damals noch einiges notwendig: Aus Deutschland benötigten wir ein polizeiliches Führungszeugnis! ( Wäre vielleicht heute manchmal auch nicht schlecht! :mrgreen: ) Ein Staatsbürgerschaftsnachweis von der Kommune und der Nachweis über unseren festen Wohnsitz in Deutschland war erforderlich. Außerdem mussten wir ausführlich begründen, weshalb wir ein Haus in Schweden kaufen wollten. Diese Begründung war für uns am schwierigsten. Da war dann die Hilfe des deutschen Maklers gefragt - er hatte so etwas bereits entworfen, wir brauchten es nur auf unsere Verhältnisse abändern. Der vorläufige Kaufvertrag wurde dann abgeschlossen, mit dem Vorbehalt, dass das Län dem Kauf zustimmen würde. Auf diese Genehmigung warteten wir etwa zwei Monate. Danach wurde bei der Bank der endgültige Kauvertrag geschlossen und wir mussten die Gesamtsumme zahlen. Vorher hatten wir eine Summe von 10 % angezahlt. Bei diesem endgültigen Vertrag war der deutsche Makler schon gar nicht anwesend. Von der Bank war jemand da, der einwandfrei deutsch sprach.
Wir können im Nachhinein sagen, dass der deutsche Makler nur bei der Begründung des Kaufes hilfreich war. Alles andere hätten wir auch selbst machen können. Wir standen dem damals aber eigentlich hilflos gegenüber.
Dieser deutsche Makler war damals, so glaube ich, der einzige, der schwedische Immobilien anpries!
Heute ist ja der Kauf in Schweden sehr viel einfacher. Auf einen "Zwischenmakler" kann man heute wirklich gut verzichten. Die Tätigkeit des "Zwischenmaklers" besteht oft nur darin, dass er bei den großen schwedischen Maklerbüros Objekte, die für deutsche Käufer interessant sein könnten, heraussucht, sie in seiner eigenen Werbung unterbringt und damit versucht deutsche Käufer zu erreichen. Mit diesen potentiellen Käufern fährt er die Objekte an. Bei der Besichtigung ist dann oft auch er schwedische Makler dabei. Der Kaufvertrag wird durch den schwedischen Makler gefertigt.
Der Verkäufer des Hauses bezahlt an den schwedischen Makler eine Gebühr i. H. von sechs Prozent des Verkaufspreises. Der deutsche Käufer zahlt oft an "seinen" deutschen Makler noch einmal die gleiche Summe.
Nicht umsonst hat sich die Anzahl der deutschen "Zwischenmakler" in Schweden in den letzten Jahren verzigfacht. Oft kommen die neuen "Zwischenmakler" aus Berufen, die überhaupt nichts mit Verkauf von Immobilien zu tun haben.
Wir haben damals sehr viel für den deutschen Makler bezahlt. Mehr als der schwedische Verkäufer! Es tut uns aber heute nicht leid, da wir sonst nie bis in diese Gegend gekommen wären. Als äußerste Entfernung hatten wir uns die Gegend um Växjö gedacht.
Aus unseren Erfahrungen können wir nur dazu raten - kauft lieber ganz einfach bei einem schwedischen Makler. Es findet sich durch diesen Makler ganz sicher eine Möglichkeit auch sprachliche Probleme zu meistern!

_________________

" När man kastar skit i fläkten gäller det att ducka! "


Hej då, Vimmerbybo


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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Do, 14 Apr, 2011 12:24 
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Plz/Ort: Seelscheid/Öland
Hej,hej.
während eines Urlaubs in Schweden wurde bei uns der Gedanke geboren, wenn nicht zu teuer und in unserem Wunschgebiet gelegen, ein Ferienhaus zu erwerben.
Haben uns nach dem Urlaub ( Spätherbst ) intensiv im hemnet herumgetrieben. Wußten ziemlich genau, wo wir etwas kaufen wollten. Das Objekt was dort angeboten wurde entsprach unseren Vorstellungen. Haben den schwedischen Makler angerufen und mit ihm einen Termin ausgemacht und sind 2 Wochen später dort hingefahren. Es war genau das Haus was wir uns vorgestellt hatten. Unser Glück war, es gehörte einer Erbengemeinschaft, die so schnell wie möglich verkaufen wollten. Haben zugesagt und das Haus preiswert erstanden. Es war in gutem Zustand und die Abwicklung des Kaufes war sehr einfach und schnell. 2003 haben wir das Haus gekauft und bis jetzt noch nichts bereut.
Viel Erfolg bei der Suche
Assi


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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Do, 14 Apr, 2011 12:52 
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Registriert: 10.10.2006
Beiträge: 914
Plz/Ort: Syke
Hier eine Karte von Hemnet.
Dort kann man sehen wo die Häuser liegen. Durch anklicken der einzelnen Punkte, erfährt man dann mehr über die Objekte.

http://kartor.eniro.se/hemnet-beta?brok ... .hemnet.se

_________________
Liebe Grüße
Ralf :mrgreen:

Ich glaub mich knutscht ein Elch


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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Fr, 15 Apr, 2011 8:54 
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Beiträge: 201
Hej

Wir haben unser Haus 1982 gekauft und ich frage mich manchmal wie wir das alles ohne Internet und Internetforen geschafft haben.
Deutsche oder ausländische Makler die nicht in Schweden ansässig sind dürfen meiner Meinung nach auch jetzt nicht in Schweden tätig werden und somit handelt es sich nur um eine Vermittlung zu einem schwedischen Makler. Schwedische Makler haben auch ganz andere Aufgabe als deutsche die hier nur vermitteln dürfen. Ich würde kein Haus kaufen das ich nicht gesehen habe, die Reisekosten sind dabei meist billiger als der Ärger danach.

Mfg Amazonfahrer


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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Fr, 15 Apr, 2011 9:53 
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Beiträge: 14708
Plz/Ort: i tunnbrödsbältet
amazonfahrer hat geschrieben:
...die Reisekosten sind dabei meist billiger als der Ärger danach.

Mfg Amazonfahrer

Wenn ich ein Haus irgendwo in der Welt kaufen kann, sollte es wohl auch an den Reisekosten nicht scheitern.... :grübel:

_________________
hälsningar
Lis
Das wahre und sichtbare Glück des Lebens liegt nicht ausser uns, sondern in uns. - Johann Peter Hebel


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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Mo, 25 Apr, 2011 16:38 
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war schon mal hier
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Registriert: 12.04.2011
Beiträge: 2
Schade,

mein erster Beitrag hier in diesem Forum und schon wird mir Werbung unterstellt bzw zusätzlich vermutet, wir hätten dafür einen Rabatt beim Hauskauf bekommen.

Es wurde eine simple Frage gestellt und ich habe eine Antwort darauf gegeben in der Hoffnug, das es dem Fragenden helfen würde.
Nicht mehr und nicht weniger
Jeder muss für sich entscheiden wo er zu welchem Preis kauft.

Toller Einstand...
:cry:

Wenig begeisterte Grüsse
Sam


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 Betreff des Beitrags: Re: In den Anfängen....
BeitragVerfasst: Mo, 25 Apr, 2011 17:05 
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Beiträge: 14708
Plz/Ort: i tunnbrödsbältet
ja ja, aller Anfang ist schwer :ei:
Merkwürdig war eben nur, dass genau dein erster Beitrag auf eine Anfrage von 4 Wochen vorher geschrieben wurde und plötzlich und ganz unerwartet bläst noch der eine oder andere ins selbe Horn.
Aber wie dem auch sei, wenn du so empfindlich bist, und auch erst 14 tage später antwortest, solltest du lieber nicht in Foren schreiben.

Aber trotzdem: Grattis zum Haus und hoffentlich viel Freude damit :rosen: :perfekt: :D

_________________
hälsningar
Lis
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Betreff des Beitrags: Werbung
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